Eigentlich war auch der Plan, dass sie an seinen Spielsachen nichts zu suchen hat. Ich habe auch mit mir gehadert weil ich so froh war, dass er Kontakt aufnehmen möchte. Mittlerweile sage ich Nein, wenn er ihr ein Spielzeug durchs Gitter schieben will.
Das kann wirklich Böse folgen haben. Das ist ja nun mal auch ein Hundebaby und daraus wird bald ein halbstarkes Hundekind. Die sind einfach auch verspielt.
Aber dein 2 Jähriger wird da sicher nicht begeistert sein, wenn euer Hund sich das Spielzeug dann mal aus der Hand nimmt und auf Hundeart damit spielt. Und das kann dann eben einen Bösen Lauf nehmen, wenn das Kind eh sehr Emotional ist
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Wir haben dafür auch beim Kinderzimmer ein Türgitter, welches auch von selbst zufällt und sich schließt. Das hat sich wirklich gut bewährt und nutzen wir noch immer. So sind Spielsachen und Hund immer gut voneinander getrennt. Mir ist es auch wichtig, das unsere Hündin nicht unbemerkt vom Kind ins Kinderzimmer gelassen wird.
Ich würde dir auch noch ein Welpengitter empfehlen. Da gibt es recht hohe, ab 80cm Höhe. Du kannst wenn du genug Gitter Elemente hast, damit um das Hundekörbchen im Wohnzimmer einen Hunde Bereich abgrenzen. So kann der Welpe im Wohnzimmer inmitten der Familie in seinem Bereich spielen und auch dein Kind kann im Wohnzimmer spielen.
So wird niemand ausgegrenzt und alle können zusammen im Wohnzimmer sein und Menschenkind und Hundekind können sich aneinander gewöhnen.
Später sollte alles mit deinem Kind und dem Hund super laufen, kannst du die Gitter auch als Schutz um die Couch oder vor Schränke stellen, wenn der Junghund mal allein ist und nicht auf die Couch soll, etc..
Wir sind in einer Welpenspielgruppe die von einer guten Trainerin angeleitet wird. Wenn ich merke ich komme nicht zurecht nachdem ich wieder gesund bin werde ich das aufjedenfall machen!
Hol dir die ruhig mal nach Hause und lass dir zeigen, wie du deutlich abbrechen kannst und Alternativ Verhalten beibringen kannst.
Der Welpe wohnt ja schon eine Weile bei dir und die Beißhemmung sollte schon voran gehen.
Weil es ein No go ist, mit Kind.
Im Idealfall wenn die richtige Intensität dabei ist, dann passen die kleinen sich schnell an und Versuchens gar nicht mehr. Vor allem, wenn eh eine Klare Linie drin ist und auch bei den Erwachsenen nicht an den Händen geknabbert werden darf.
Ein Abbruch hat auch nichts damit zu tun, Hysterisch rum zu schreien. Da geht es auch um Timing... Das solltest du dir ganz dringend zeigen lassen.
Das lässt sich auch nicht übers Internet irgendwie erklären. Dazu müsste jemand den Hund sehen und dich sehen und die Situation sehen und dich dann kurz Anleiten.
(Wenn du es einmal kannst, kannst es. Du musst nicht Böser werden. Du musst es nur richtig machen, so das es der Hund versteht).
Vielleicht Hilft es deinem Kind auch, wenn euer Hund Platz lernt. Zugegeben, ich hatte ne Streber Labrador Welpin, die konnte alles was wir brauchten, damit das mit Kind und Hund zusammen gut ausgeht nach einer Woche
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Bei meinem Sohn kam super gut an, wenn ich unsere Hündin ins Platz legte und sie dann auch ruhig liegen blieb. Wenn Hunde einfach ruhig liegen, scheinen sie nicht mehr so bedrohlich zu sein.
Einer der ersten Momente, wo sich mein Kind damals annäherte, war auf dem Boden, als unsere Hündin ruhte, fast schlief. Und dann haben wir uns dazu gesetzt und sie zusammen gestreichelt und er hat mal die Pfoten angeschaut und die Schnurhaare getastet. Mal die Ohren hochgeklappt und sowas alles. (Für so manch einen Hund, auch als Welpen wäre das jedoch schon viel zu über griffig. Was es ja auch ist und die Kinder ja auch lernen sollen, das der Hund wenn er schläft in ruhe gelassen wird
)
Aber da Brach dann in diesem Moment das Eis und plötzlich war der Hund Kuschelig und Flauschig und Warm und vielleicht doch nicht so schlimm.
Wenn die Kinder so große Schwierigkeiten mit der Veränderung und dem neuen Familienmitglied haben, ist es schwierig. Es ist so aber auch, für das Hundebaby schwierig.
Von daher hab auch den Hund im Blick und achte immer mit drauf, ob das alles zu Verantworten ist.
Hätte sich zwischen meinem Sohn und unseren Hund damals nicht alles täglich immer mehr gebessert, dann wäre unsere Hündin zurück zur Züchterin gegangen. Die Welpen haben ja auch ein Recht darauf, gut aufzuwachsen.