Beiträge von sinaline

    Also ich bin echt kein Hütehundexperte...aber meiner Meinung hat das Problem wenig mit Sozialisierung zu tun...es ist nunmal eine agile,stressige Rasse und ich denke Du wirst immer mit dem "Hochpuschen" Probleme haben...aber es ist nichts worüber ich mir endlos Gedanken machen würde.

    ...zumal viele Welpen so reagieren...der Eine mehr und der Andere weniger.

    Mein Hund ist kein Hütehund aber auch sehr agil...und als sie jung war hab ich nur wenige Minuten mit ihr gespielt...da wurde sie schon überdreht ...aber aus Müdigkeit...
    ich denke auch Dein Hund bekommt zuwenig Schlaf.
    Kauf Dir eine Hundebox und wenn sie aufdreht, rein mit ihr und gut ist
    Dein Welpe sollte eigentlich mehr schlafen.

    -Welpenstunde ist eine sehr gute Idee (einmal die Woche).
    -Hundebox kaufen
    -keine großen Erziehungseinheiten...bzw nur kurze nicht so häufige Spieleinheiten.
    -wenn sie draussen die Beissereien anfängt, einfach auf die Leine treten (nach circa 4 Tagen wird sie verstanden haben das es nichts bringt, Du mußt nur darauf beharren).

    ...das war`s...mehr braucht Dein Hund die erste Zeit nicht...die richtige Erziehung kommt erst später, wie hier schon oft erwähnt wurde
    ..übrigens würde ich den Tagesablauf immer gleich gestalten und Dir darüber klar sein das jede "Erweiterung" im Tagesablauf(sei es mehr gassi gehen ,spielen, Hunde besuchen ect.) am nächsten Tag sofort miteingefordert wird (das machen aber viele Hunde).

    Dein Hund ist und bleibt "flippig", das sollte Dir klar sein aber mit einem geregelten Tagesablauf bekommst Du das hin...es werden ganz bestimmt noch andere Probleme ab der Geschlechtsreife auf Dich zukommen...aber die schaffst Du :smile:

    Hm, komisch ich kenne solche Beulen von meiner Hündin auch...aber immer nur nach einer Gabe von einer Spritze...und die Beule sich erst circa 2-3 Tage später bildet und nach einer Woche abgeklungen ist
    ...vielleicht ist sie von einem Insekt gestochen wurden und reagiert allergisch darauf...ich kann mir nicht vorstellen, das man JEDEN Stich mit bloßem Auge sehen kann...

    Zitat

    Ich kann mir vorstellen, dass das entscheidend davon abhängt, wie "gefestigt" man schon vorher in seinen Vorstellungen und Möglichkeiten in Sachen Hunde-Haltung und -Ausbildung war.

    Je unsicherer, desto mehr Einfluß.

    Je sicherer, desto mehr kann man einfach rumlesen im DF, sich die ein oder andere Anregung mitnehmen und in seine eigenen Bedürfnisse einbauen.

    LG, Chris


    Genau so seh ich das als Anfänger auch...ich war mir von Anfang an sicher wie ich die Erziehung gestalte...aber nur bedingt dadurch, das ich habe HH jahrelang beobachten können (und natürlich das Darauf enrtsprechende Verhalten der Hunde)
    ...wenn ich mir vorstelle ich hätte diese Beobachtungen vorher nicht machen können und hätte hier unbefangen mitgelesen, wäre ich stark verunsichert wurden...jedenfalls in dem Punkt, was die ART der Erziehung betrifft.

    Andersherum kann ich aber auch sagen, das besonders die Threads, in denen es um die Probleme geht, die entstehen KÖNNEN (nicht müßen), für Anfänger sehr hilfreich sind...denn, wie hier schon öfters geäußert wurde, werden die WIRKLICHEN Probleme selten in Büchern real dargestellt...zb. das Welpenausticken (bzw beißen)...das anknurren,Agressionen gegen Mensch und Artgenossen, Leinenagressionen, ängstliche und Prollphasen ect....gerade bei Sachbücher für Anfänger scheinen mir diese Aspekte zu fehlen.
    ...wahrscheinlich auch deshalb, weil jeder Hund im Charakter individuell ist...und gerade hier ist das Forum ein guter "Ansprechpartner"

    ...bei mir gab es auchmal eine Zeit in der ich von soviel verschieden Meinungen "überfordert" war...dann ist es recht günstig, wenn man eine Forumspause einlegt, um das ganze einfach zu überdenken.

    Der Meinung bin ich auch...die Beziehung stärken ist am sichersten.
    ...was nützen Dir die ganzen "Erlebnisse" wenn Dein Hund in Eurer Beziehung nicht gefestigt ist und durch die viele neuen Erfahrungen doch ängstlich wird.
    Ich würde mir immer EIN Erfahrungsbereich für 1 ganze Woche vornehmen...aber ehrlich gesagt erst in circa 2 Wochen...bis dahin würde ich sie "nur" mit Gassigängen konfrontieren...dabei sind genügend Umweltreize für den Welpen zu verarbeiten.

    Meine Hündin ist jetzt circa 17 monate alt und fängt auch an im Freilauf bestimmte Hunde "anzumachen"...und zwar diejenigen die Ängstlichkeit zeigen und Diejenigen die kein Interesse am "Spielen" (da ist es aber noch ein penetrantes auffordern) haben...das hat in meinen Augen damit zutun,das sie indem Alter zeigen wollen wer der Stärkere ist.

    ...in so einer Situation gehe ich energisch dazwischen und leine sie an...

    An Deiner Stelle würde ich sie in diesem Alter auch nicht zu Besuch bei anderen Hunden hinlassen...höchstens auf einem "neutralen Boden"...zb.Ich besuche meine Mutter mit Hund und meine Schwester kommt mit ihrem Hund auch zu Besuch...das geht denke ich sehr gut.

    Ich denke als "Anfänger" sollte man schon einen gewissen Grad an" Ego" mitbringen, um sich kein falsches Bild vom DF zu machen.
    Ego" deshalb, weil es nicht einfach ist sich aus den vielen Ratschlägen DAS rauszusuchen, was einem wirklich weiterhilft und nicht zu "falschen" Interpretationen (für einen selbst) und dessen Ergebnissen führt...ich sehe das ähnlich wie Sleipnir.

    Ich kann mit Garantie behaubten, das ich vom DF beeinflußt wurde...weniger in der Grundeinstellung zur Erziehung (die stand für mich schon vorher fest), auch nicht zum Thema Kastration oder Ernährung.
    ...aber sehr wohl zum Thema "Bauchgefühl"

    Man liest als Anfänger all die Empfehlungen...probiert das eine oder andere aus...das eine funktioniert, das andere nicht (nicht weil es richtig oder falsch ist, sondern weil es zu Hund und mir passt oder nicht)...aus DIESEN Lernprozess entstand zum größten Teil MEIN Bauchgefühl und das finde ich sehr positiv und macht mich sicher.

    So langsam fange ich sogar an die Leinenagression meines Hundes als "positiv" aufzunehmen (ich meine nicht hinzunehemen)...denn gerade hier brauch ich mein Bauchgefühl mehr als in irgendeinem anderen Bereich...und lerne gerade deshalb sehr viel über den Hund und wie ich damit umzugehen habe
    Ich hab das Gefühl nichts ist im Vergleich vom Verhalten (bei der Leinenagression) "ursprünglicher"...bedingt durch die "unnatürliche" Leinenhaltung, die eine vollkommende natürliche Reaktion des Hundes hervorruft.

    Das DF ist ein Lernprozess.
    ...und wenn man sich darauf einlässt (in vernünftigen maße) kann es das gesamte HH leben positiv beeinflußen.

    Genauso macht es mein Hund auch, wenn ich ihr verbiete das Leckerchen zu nehmen...sie starrt in die Luft :lol: ...nachdem motto....gleeeeiiiiiiiiich ist es soweit...jaaaaa...ich finde das auch etwas komisch, so als müßte der Hund sich hypnotisieren.
    bei dem Hund im Video ist sowohl die Augenfarbe und der Aufnahmewinkel ausschlaggebend.

    Zitat

    warum denn beantworten, ich hatte gar keine Frage gestellt, das war ein Denkanstoss und darüber können wir uns unterhalten, wenn wir denn möchten.


    Sag mal finnrotti...so langsam bekomme ich den Verdacht Du willst uns hier ver....eiern :roll:
    Natürlich hast Du eine Frage gestellt...ich glaube Du solltest selber noch einmal Deinen Eingangsthread lesen :lol:

    Zitat

    Sorry, ich meinte kastrieren.

    Sie ist sowieso zu dünn. Also das ist kein Problem.

    Viele sagen, dass die Hunde so ruhiger werden!


    Bei Hündinnen kann man das überhaubt nicht verallgemeinern...das kommt stark auf den Charakter an.
    Mit "ruhiger" ist oft ausgeglichener gemeint...und das ist nur auf ängstliche Hunde bezogen.
    und gerade in diesem Bereich ist VORSICHT geboten.
    ...ist eine Hündin ängstlich, kann sie nach der Kastration bedingt durch den Wegfall des Östrogens(jedenfalls das meiste davon) ihre "beißhemschwelle" verlieren und somit agressiver gegenüber Mensch und Hund werden.
    ...also Vorsicht.
    Ruhiger in dem Sinne werden sie also nicht.