Beiträge von sinaline

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    Ihr "sollt" gar nichts, sondern "könnt" mal diesen Aspekt in Betracht ziehen, dass das Zusammenleben mit unseren Hunden heutzutage einen Konflikt im Hund hervorruft:

    Instinkt (z.B. Teritorial/Rudelverhalten) versus Moderne Welt (Unmengen von Rudeln auf kleinstem Raum)

    und warum deswegen das Argument "Kastration ist unnatürlich" eigentlich nicht haltbar ist, weil Hunni ja schon in einer unnatürlichen Welt lebt. Das ist NICHT Pro/Kontra Kastra Diskussionsstoff und ich sage damit auch nicht "Kastriert alle Eure Hunde".


    Irgendwie widerspricht sich das...
    mehr kann ich dazu nicht sagen...

    Zitat

    Oh man, muss das immer in Pro/Kontra Kastration ausarten? Darum ging es in meinem Eingangspost eben nicht!!! Aber die meisten lesen nur "Kastration" und sofort gehen die roten Lampen an *nerv*
    Finnrotti


    aber Dein Thema beeinhaltet doch eine Pro Kastration...klar auf die Umwelt bezogen...ich denke es ist sehr schwer auseinander zuhalten, weil die Kastration für viele nicht nur eine "reine Abschaltung" der Sexualfunktion des Hundes ist, sondern auch auf das Verhalten und in diesem Sinne eine Reaktion auf die Umwelt geschieht...

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    sinaline: das mit der Auslastung war zumindest von mir als Denkanstoß gemeint.
    Es gibt sicher einige Hunde die mit Familienleben und Spazieren gehen genug ausgelastet sind, Andere sind es nicht und ich finde man sollte darauf hinweisen.
    Ich bin auch kein persönlicher Freund von Agility und anderem wenn dies übertrieben wird.
    Aber ein bisschen apportieren, ZOS, etwas das Hund und Halter Spaß macht kann man doch schön in den Alltag einbauen.


    es war eigentlich nur darauf bezogen, das die TS erwähnt hat, das der Hund eigentlich nur als Familienhund gehalten werden sollte.
    ...daraus entsteht hier oft eine "heiße" Diskusion über Auslastung ect....aber wer es "professionell" betreiben möchte, der sollte es auch tun...ist doch dann toll...
    Es sollte nicht NUR getan werden um Hundi zufrieden zustellen...aber ich denke , da sind wir uns einig.

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    Der Mensch hat vergessen, warum sich Tiere paaren, nämlich ausschließlich zu Fortpflanzungszwecken. Das unterscheidet uns Menschen unter anderem vom Tier.

    Wir tun´s nämlich auch und meistens aus Spaß an der Freud´. :D

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs


    Da kennst Du aber Die Natur schlecht :D
    Warum haben wir denn so Freude daran...weil die Natur es so eingerichtet hat, das wir uns so "freuen", das manche Menschen vergessen, das der Mensch doch tatzächlich so "schlau" war und Verhütungsmittel erfunden hat...bei einigen der Spezie Mensch setzt beim Fortpflanzungsakt Das "Gehirn" aus...und siehe da: :kotz: ...ein neues Leben entsteht.

    Zumahl wir Menschen (also andersrum betrachtet) IMMER Sex haben DÜRFEN (wenn wir es dann so wollen) und kontrollieren können (wenn das richtige Gehirnareal aktiviert ist) ob wir Nachwuchs wollen oder nicht, das können Tiere nicht.

    Mit der Natur nehm ich es insofern auch nicht ganz Ernst, denn wenn ich danach ginge müßte mein Hund in Freiheit leben...ICH bestimme doch schon sein ganzes Leben, warum soll ich dann nicht über sein Sexualleben bestimmen dürfen.

    bei Hündinnen sehe ich keinen Unterschied...es sei denn wenn man davon ausgeht, das die Weibchen der Wolfsrudel indirekt ihre Sexualität wenigstens beim Aufziehen der Jungen ein wenig "ausleben" können...das wiederum unsere Hündinnen in der Scheinschwangerschaft nicht können...das wäre VIELLEICHT EIN Grund (bezogen auf dieses Thema) um eine Kastration bei einer Hündin zu befürworten...ich meine das jetzt wirklich nur theoretisch.

    Fazit für MICH persönlich...ICH entscheide über das Leben meines Hundes und somit auch über die "Qualität" seiner Sexualität und somit auch über eine Kastration...ich seh da keine Probleme :???:
    Welche Probleme sehr Ihr darin?

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    Ich nehme an sie meint gestige Auslastung. Jeden Tag nur die gleiche Runde ablaufen, egal wie lang, langweilt den Hund oft genauso wie seinen Menschen.


    Mal ganz ehrlich, das kommt wirklich auf den charakter des Hundes an....mein Hund ist auch NUR Familienhund...ich mache eigentlich GAR NICHTS nebenbei (kein Agility, Dogdancing ect.)...das einzigste worauf ich achte ist das mein Hund körperlich ausgelastet ist (sie hat den Charakter dafür)...und manchmal Suchspiele...(vielleicht 2 mal die Woche)

    Wenn der zukünftige Hund der TS viel" Geistige Arbeit" (blödes Wort :roll: ) benötigt, muß sie das nicht jeden Tag xmal professionell Betreiben...
    Ja man sollte sich andem Charakter des Hundes orientieren...aber man muß nicht gleich einen Beruf daraus machen.

    Abgesehen davon das es auch positiv auf den Hund wirken kann, wenn man oft die gleiche Runde mit ihm geht.
    warum sollte der Hund jeden Tag neuen Stress augesetzt werden?...
    ein Hund der jeden Tag entspannt seine Runde läuft, ist noch lange nicht gelangweilt...genausowenig ist ein Hund "glücklich" wenn er jeden Tag eine andere Route läuft und aufgeregt durch die Gegend saust, das kann genausogut Stress bedeuten.

    Hallo Schnuckimausi (was für ein Name :D ;) )

    Wie schon erwähnt wurde, würde ich mir an Deiner Stelle ersteinmal verschiedene Auskünfte welche Rassen in Frage kommen.
    Unterscheide die Rassen erstmal in grobe Haubtgruppen:
    -Jagdhunde
    -Hütehunde
    -Wachhunde

    ...diese drei Gruppen werden dann nochmal in 10 Gruppen unterteilt...nachzulesen zb. bei Wikipedia.


    Sich darüber kundig zu machen, hilft ungemein bei der Rassenauswahl.
    Und ich denke Du kommst vielleicht auf nochmehr Rassen wie Du denkst.

    Hm zum Thema Husky kann ich sagen...ich kenne eine Familie die bis vor Kurzem 2 Huskys hatten...wenn die Hunde nicht genug am Tag gelaufen sind haben sie mal eben so ein bischen Zerstörungswut bekommen.
    ...aber das ist jetzt nur ein Beispiel...es gibt bestimmt aber auch positive Beispiele.

    Da Du im Verhalten sehr unterschiedliche Rassen angibst solltest Du Dir bewußt sein, diesem Verhalten gerecht zu werden...was ich damit meine ist nicht nur die Auslastung sondern auch die Erziehung.
    Im groben und Ganzen kann man schon sagen das ein Wachhund anders erzogen werden sollte als zb.ein Apportierhund oder reiner Jagdhund...

    zb. ein Wachhund ( hab auch so einen)...nun er wacht nunmal gerne (ist ja auch gut so)...aber hier sollte man aufpassen das er zb. nicht zu selbständig wird und die ganze Familie beschützen will bzw fremde Leute "bedrängt"...das heißt konsequente Erziehung in diese Richtung.

    Der Husky ist ja eigentlich vom Verhalten her sehr ursprünglich (wir sagen dazu stur) und handelt oft nach "eigenen Bedürfnissen"
    ...in meinem soll nach TA Aussagen ein Husky drinn sein aber auch ein Windhundartiges Tier und Labrador...sie MUß meiner Ansicht einmal am Tag richtig lossprinten dürfen (ob es am Husky liegt, kann ich nicht beurteilen)...ein leben an der Leine wäre da nicht sehr angebracht.

    Ich finde den Golden Retriever einen sehr guten Vorschlag...aber das soll nicht heißen das er einfach zu erziehen ist...ich glaube man kann es so sagen: es ist einfacher einen Weg zu finden den Golden in seinen Bedürfnissen gerecht zu werden...das beim Husky einfach schwerer zu ereichen ist...der Aufwand an Arbeit ist eigentlich gleich...die Intensivität(des Aufwandes) wahrscheinlich sehr unterschiedlich.

    Lange Rede, kurzer Sinn...das wichtigste ist sich über die Einteilung der Rassen kundig zu machen...dann hat man einen guten Überblick.
    ...und falls Ihr dann einen Mischling zu Euch nehmen solltet, dann werdet Ihr halt überrascht.
    Wenn ihr Euch an die Grundbedürfnisse im VERHALTEN und CHARAKTER des Hundes orinentiert, kann eigentlich nichts schief gehen.

    Zitat

    mir ist auch aufgefallen das wenn es schon dunkel ist,er noch mehr angst hat,im hellen geht es etwas besser


    :D Also wirklich...Hast Du mal versucht Deinem Mailo zu erzählen das er eigentlich ein Abkömmling eines Wolfes ist???? :lol: ...und natürlich ein "ganzer Mann" :lol:

    Ne... mal im Ernst...Du mußt schon ein bischen aufpassen, das Du Dir nicht zu viele Gedanken machst.
    Ich finde es aber gut das Du mit Ihm Auto Situationen trainierst...nur steigere Dich nicht da so hinein.

    Aber ich kann nachempfinden, das Du Dich ständig fragst ob es normal ist...wenn meine Hündin manchmal diese Angst Phasen hat, bekomme ich dann auch wenig Bammel.
    ...aber vielleicht ändert sich Mailo auch gerade bedingt durch die Geschlechtsreife
    Da hab ich allerdings auch noch eine Frage an alle Anderen...
    ...bei einer Hündin kann man das kommende Erwachsenenwerden und die damit verbundenen Verhaltensveränderung, mit Beginn der ersten Läufigkeit sehr gut beobachten.(also es geht sehr schnell)
    ...wie ist das bei Rüden:...gehen diese Veränderungen eher schnell oder eher langsam "von Dannen"??...da ich noch nie einen Rüden hatte, interessiert es mich schon...vielleicht auch in Hinblick auf Mailos Entwicklung...

    Ach ja..und das die Hunde abends "gestresster" sind (meine war anfangs auch ein bischen ängstlicher Abends und auch aufgedrehter) liegt wohl an der Natur...1. Feinde in der Dunkelheit "abschätzen...2. Ich hab öfters gelesen, das Wölfe eher abends auf "Futtersuche"(Jagen) gehen.

    Ich finde die Reaktion absolut in Ordnung...denn sie kam von Herzen :D
    Das war einfach nur die "gelbe" bzw die" rote" Karte.
    ...so ähnlich hab ich es auch gemacht, nachdem mein Hund zum tausendsten Male die Hunde am Fenster angekläfft hat, die es wagten an unserem Haus vorbei zu gehen...heute gibt sie kaum noch einen Ton von sich,wenn da ein fremder Hundi vorbeispaziert.