Beiträge von sinaline

    Naja...vielleicht hättest Du den Mann mal fragen sollen, ob er sich verletzt hat anstatt sich darüber Gedanken zu machen, das er seinen Hund falsch erzieht ect.
    Tut mir leid, das ist mir als erstes durch den Kopf gegangen, als ich Deinen Bericht gelesen habe. ;)

    Natürlich ist das eine blöde Situation gewesen...aber machst Du nicht manchmal auch Erziehungsfehler? :smile:

    Zitat

    DAS ist schlichtweg FALSCH ;)

    Im Gegenteil die meisten Hündinnen haben eine "Friede-Freude-Eierkuchen-Manier" und sind mit jedem xy Hund verträglich, da ihnen die Instinkte sich "hündinnenmäßig" zu verhalten abhanden gekommen sind................ die anderen Hündinnen verhalten sich Instinktgetreu und wollen "kämpfen"...... =)


    Ich hatte darauf geantwortet weil hier von einigen Usern zur Kastration geraten wurde.......welche aber HIER definitiv den Zustand nicht beheben, sondern verschlimmern wird !!!

    LG


    HÄÄÄH :schockiert: ...tut mir leid ich halte Beide Aspekte für falsch...


    Es ist doch eher so wie flying-Paws es beschrieben hat...es kommt eher auf die Wesenszüge und das Alter an( den Punkt finde ich besonders wichtig) und nicht ob sie einen Instinkt verloren haben oder nicht.
    da ist es doch ganz normal wenn eine Position erkämpft wird...

    Und meiner Meinung ist es nicht zwingend so das eine Hündin, die sich "kämpfend" die Welt erobert ,noch mehr agressiver wird als vor einer Kastration...obwohl ich zugeben muß, das ich eine Kastration aus dem Grund WAHRSCHEINLICH auch nicht machen lassen würde.

    Warum gehst Du von der Situation aus, das einer der Beiden Hunde (oder Beide) agressiver zu anderen Hündinnen ist/sind als andere Hündinnen...dazu hat die TS doch gar nichts beschrieben oder hab ich das überlesen? :???:

    Zitat

    Wir wissen hier doch gar nicht ob die beiden Huendinnen intakt oder schon kastriert sind.......wenn ja, dann hab' ich's ueberlesen.

    Den einzigen Rat den man dem TS hier geben kann ist sich einen sehr kompetenten Trainer ins Haus zu holen der sich die Sache vor Ort anguckt......gerade da es schon zu massiven Vorfaellen kam ist's voellig unmoeglich hier Ratschlaege zu verteilen, ausser dem Tip die Huendinnen raeumlich zu trennen bis man sich Hilfe geholt hat.


    Ich hab es so verstanden, das sich die TS bei ihren Tierarzt in punkto Kastration beraten lassen hat...WELCHE Meinung aber der TA/TÄ dazu gehabt hat, habe ich nicht so verstanden, da die TS nur kurz einen Satz dazugeschrieben hat
    ...stimmt weitere Ratschläge wären überflüssig.

    Zitat

    Nunja , du hast mich doch missverstanden....... ;)

    ich meine nicht alle Hündinnen sondern nur die, die bereits vom Instinkt bzw. hormonell aggressiv dem gleichen Geschlecht gegenüber sind.


    ...es gibt keine EINZELNE Hündinnen, die hormonell/instinktmäßig andere Hündinnen regelrecht zerlegen...ALLE Hündinnen sind hormonell/instinktmäßig "agressiv" es ist ganz normal.

    ...Wenn es so wäre, wie Du beschreibst, dann wären BEIDE Hunde der Themenstarterin ZUFÄLLIG Hündinnen, die in Deine erwähnte Gruppe zugehören...das wäre dann schon ein großer Zufall.

    Das was Du mit negativen Auswirkungen der Kastra bei Hündinnen beschreibst, betrifft die Gruppe der Angstagressiven Hündinnen...die eben aus Angst bzw. Verteidigung DIREKT auf Angriff gehen...das heißt, das im Falle nach einer Kastra der Testosteronspiegel zu hoch ist und ungenügend beruhigendes Östrogen vorhanden ist , so das diese Hündinnen noch schneller zum Angriff übergehen.

    Das allerdings darf nicht verwechselt werden mit ÄNGSTLICHEN(auch nervösen) Hündinnen, bei denen eine Kastra genau das Gegenteil bewirken kann, nämlich das diese Hündinnen ausgeglichener bzw mutiger werden...

    Diese zwei Gruppen auseinanderzuhalten ist aber zugegebenermaßen recht schwierig...zb. auch dann wenn diese Hündinnen in die Gruppe der Wachhunden gehören.

    Allgemein kann man sagen das Angstagressive Hunde schnell und direkt auf Angriff auf MENSCH UND HUND geht...also eher ohne Vorwarnung zubeißen

    Ängstliche Hunde sind eher nervös...bellen zwar den Angstgegenstand/Mensch/Tier an aber ziehen sich dabei zurück, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.

    Dazu muß berücksichtigt werden in welchen Alter und Entwicklungsstand sich die Hündin befindet.

    Es gibt nicht einfach DIE Hündin die ohne Grund ALLE Hündinnen auseinandernimmt.

    In Bezug auf die Kastra kann es hormonell ganz unterschiedliche Ergebnisse geben...aber es stimmt nicht, das Hündinnen die sich mit anderen Hündinnen anlegen nach einer Kastration IMMER agressiver werden...das ist Quatsch...[/url]

    Zitat

    @ sinaline
    kann es sein, dass du irgendwas falsch verstanden hast ????

    Ich habe doch geschrieben, das es der Instinkt von Hündinnen getreu ist eine andere ....zu wollen

    LG


    ich denke schon, das ich Dich richtig verstanden habe...aber es ist doch auch so, das die meisten Hündinnen zb. dann kastriert werden, wenn sie kurz davor stehen erwachsen zu werden und sich sowieso ändern...ich weiß nicht ob die Verhaltensänderung dann im direkten Verhältniss mit der Kastra zu tun hat...so ähnlich liest man manchmal hier auch zb. von früh kastrierten Hunde deren Halter 1 Jahr später die Vermutung äußern, das die aufeinmal "seltsame" Verhaltensänderungen an ihren Hunden bemerken (zb. Agressionen gegenüber Artgenossen) und diese auf die Kastra zurückführen(die ja dann schon ein Jahr zurück liegt)...sehen aber nicht das Hunde ab einen gewissen Alter ihr Verhalten auf natürliche Art (eben des Erwachsen werdens) verändern...
    so meine ich das...und es ist wirklich nur eine Meinung...und gehört eigentlich nicht hierein...

    Zitat

    Hündinnen die bereits "ihren Instinkten getreu" ticken und andere Hündinnen "zerlegen" wollen, werden nach einer Kastration meist noch mehr aggro, da ihr "Instinkt" ja schließlich noch da ist und durch die Kastration noch männliche Hormone dazu..... :roll:

    LG


    was hat denn das mit Kasrtration zu tun?...ich hab mal zwei unkastrierte , 4 Jährige Hündinnen aufeinander losgehen sehen...das hätte auch mit kastrierten Hündinnen nicht nach mehr Aussehen können...es kommt meiner Meinung eher auf das Alter an...

    Man weiß doch allgemein, das Hündinnen ürplötzlich und ohne Vorwarnung in extremster Weise aufeinander losgehen können...da sind Rüden noch human dagegen :hust:
    Das ist halt ein Teil der Natur und ich weiß nicht genau ob das "therapierbar" ist...

    Zitat

    Mücke manipuliert weiter lustig vor sich hin. Alle, außer mich.
    Zumindest versuche ich, ihn so gut es geht zu durchschauen :schockiert:

    Bei meinem Mann steht er beim Gassi auch deutlich mehr unter Stress und zieht zum Beispiel auch an der Leine, was er sich bei mir nicht wagt :hust:


    Ich bin ganz ehrlich...ich würde meinen Mann nicht mit meiner Hündin spazieren gehen lassen,...der würde den Hund nämlich machen lassen, was er will :roll:...sprich in einer Leinenagressionssituation würde er dem Hund Leine geben und dann mit erhobenen Zeigefinger sagen" Na, was soll denn das?"...dann würde er seelenruhig weitergehen :gott: ...naja... auch eine Art mit der Leinenagression umzugehen. =)

    meinen 16 Jährigen Sohn würde ich schon eher schicken...denn die plötzlich jugendliche Emotionsentladung, die meinen Sohn in solch einer Situation ereilt, lässt meinen Hund etwas verwundert schauen...aber ich denke das wäre auf Dauer auch keine Lösung, da bestimmt keine Dauerwirkung eintreten würde.


    :gut:
    Ich finde auch...im Alltag übersieht man bedingt durch die Routine, sehr viel.


    Ich denke mal, deshalb ist es so schwierig Jemanden auf der einen Seite klar zu machen...Du mußt Dich durchsetzen...und auf der anderen Seite, es so korrekt durchzuziehen, das nicht weitere Konflikte ( in der Beziehung Mensch- Hund) entstehen...
    ...sprich, was hift es dem Halter, wenn er sauwütend auf seinen Hund ist, wenn er dieses Verhalten nicht VERSTEHEN kann...heißt immernoch der Mensch muß es als ein NATÜRLICHES VERHALTEN seines Hundes betrachten...ich glaube das ist eines der wichtigsten Vorraussetzungen um an diesen Situationen zu arbeiten...dann wird der Halter innerlich schon ganz anders denken und handeln.

    In unserer Gesellschaft wird Leinenagression nicht gerade als natürlich angesehen...DAS verunsichert den betroffenen HH und das Übel nimmt seinen Lauf.
    ...manche Betroffene kommen irgendwann an dem Punkt und denken: ja das ist eben so, ich kann da eh nichts ändern...sprich sie haben verstanden das der Hund so reagiert aber sind nicht in der Lage zu AGIEREN, weil sie es als NICHT natürlich ansehen...sondern denken,manche Hunde sind eben so und haben eben diesen Charakter...was wieder für eine VERMENSCHLICHUNG spricht, das ja bekanntlicher Weise wieder zu falschen erziehungsmaßnahmen führt...

    das ist ein elendiger Kreislauf...es ist einfach schwer den Menschen beizubringen.
    Der Hundehalter ist schwerer zu "therapieren" als der Hund selber, da die Gefühlswelt der Menschen um einiges komplizierter ist.

    ...aber wem sage ich das ...Las patitas...eigentlich schreibe ich das für Andere und nicht für Dich ;)...