Beiträge von sinaline

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    Sorry dass geht zu weit ich kümmere mich um mein Kind,ich will was ändern aber mir fehlt die Motivation und die Kraft dazu!!!!


    Hallo Ashana,

    Ein Hund wird Dich nicht auf andere Gedanken bringen... fange da an wo Du jetzt bist...
    ...Du denkst vielleicht das Du noch jung bist aber Ausbildungsmäßig hast Du JETZT die letzte Chance...wenn Du jetzt nicht alles daran setzt Dich vernünftig weiterzubilden, dann ist es zu spät...

    Konzentriere Dich nicht darauf, was bisher war...sondern schau was Deine Interessen und Stärken sind und schau wie Du da weiter kommst...das beeinhaltet natürlich auch das Du gewisse Defizite auffangen MUßT und KANNST...auch wenn es länger dauert.

    Es zählt, was Du erarbeitest...NICHT was Du bisher gelernt hast...oder was Du jetzt bist...das ist unwichtig.
    Vergleiche Dich nicht mit Anderen...
    Du kannst stolz sein wenn Du nach langer harter Arbeit (und das auch noch mit Kind) etwas erreichen wirst und Du wirst dann feststellen das Menschen denen Du bisher nicht "das Wasser reichen" konntest, weit hinter Dir stehen, weil DER WEG das Ziel ist und nicht das Ziel selber...weil Du auf den Weg dorthin reifen wirst...egal wie das Ziel aussehen wird...ich spreche aus Erfahrung ;)

    Einen Hund kannst Du auch noch die nächsten 30 bis 40 Jahre anschaffen...eine vernünftige Ausbildung kannst Du nur JETZT erreichen.

    ...und glaube mir...Dein Kind wird Dich als zusätzliche Hilfe in der Schule benötigen (egal wie gut oder schwer es lernt)...schon allein aus diesem Grund würde ich jetzt Gas geben.

    Meine Hündin hat eigentlich nur eine Macke...wenn sie in Spiellaune ist und ich gehe nicht darauf ein...fängt sie an zu "sprechen"...also kein Jaulen, bellen oder so...eher so ein grummel gähnen wie OUAOua..OUeeOue...grigr...i ich finde jetzt keine entsprechende Buchstabenzusammensetzung. :schockiert:
    Sie hört dann auch gar nicht mehr auf...meine Tochter sagt dann immer das sie ..."Mama spielen" sagt. :headbash:...

    Auf jeden Fall hört es sich wirklich an als wenn sie die Menschensprache imitiert :lol:

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    Ein bißchen viel Interpretation oder?


    Das kannst Du nennen wie Du willst...


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    Um auf die TS zurückzukommen...es ist ganz natürlich das sie gewisse Bedenken hat...es ist nunmal ein sehr großer Hund gewesen, der diese Angst hervorbeschworen hat.

    ...mein Hund hat eine Schultergröße von nur 62 cm und wäre im Ernstfall diesem Hund auch unterlegen gewesen...

    Aber man kann solchen Szenarien nicht immer aus dem Weg gehen...ÜBERALL lauern solche "Gefahren"...also soll man mit dauernder Angst, nicht Herr der Lage zu werden, Gassi gehen?...und sich ständig den Kopf darüber zerbrechen, das hinter der nächsten Ecke wieder ein großer Hund mit überforderten Halter kommen könnte.

    ...übrigens könnte man dann auch nicht mehr seinen Hund freilaufen lassen, wenn man die Befürchtung hat, einen fremden Hund zu übersehen...es kann doch durchaus passieren das mein Hund und der fremde Hund sich Hals über Kopf in eine Schlacht begeben...DAS passiert noch viel häufiger.

    Und ja natürlich könnte mein Hund anhand der Größe und Kraft, einem kleinen Hund großen Schaden zuführen...ich versuche natürlich Alles um so eine Siuation zu vermeiden...aber wenn man dieses Problem wirklich lösen wollte, müßte man ein Verbot für große Hunde aussprechen...

    ...nur dann hat man wieder das Problem das die kleinen Hunde für noch kleinere Hunde eine große Gefahr darstellen...dann müßte man die kleinen Hunde verbieten und es dürften nur noch "Minihunde" gehalten werden... :???: :D

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    Wirklich? Oh.. Wenn das so ist.. Also ich weiss es nicht, aber wenn ich es (noch) nicht schaffe, dass sie ruhig vorbei geht, dachte ich, wäre es vielleicht besser, wenn sie zumindest ruhig sitzt.. Hmm..


    Wenn es doch so klappt, dann mach es auch so...ich wollte dich nicht wieder verunsichern ;)

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    Fällt mir gerade noch ein, ich habe es immerhin geschafft gestern nach dem eigentlichen Vorfall meine Hündin zum Absitzen zu bringen, damit der Mann mit seinem Hund vorbei gehen konnte. Sie blieb dann auch sitzen und als wir dann losgelaufen sind, musste sie noch mit mir Blickkontakt halten und dann habe ich sie weiter geschickt, und sie ging auch, hat nicht mehr nach dem anderen Hund geschaut.

    Das ist doch auch schonmal nicht schlecht - aber es müsste auch gleich so funktionieren..

    Ich glaube, nächstes mal, wenn es zu so einer ähnlichen Situation kommt und ich nicht einen Bogen machen kann, gehe ich so weit es geht zur Seite und lasse meine Hündin absitzen und sage dem anderen, er soll vorbei gehen. So klappt es, glaube ich, besser, als wenn ich versuche weiter zu laufen, an ihnen vorbei. Meint ihr, das ist eine gute Idee? Ich denke, es funktioniert sicherlich besser - kann trotzdem sein, dass der andere Hund sich auf meine stürzt, spätestens dann sitzt meine auch nicht mehr. Aber die Gefahr ist wohl kleiner, wenn zumindest meine sitzt und ich mich vor sie stelle..


    Allgemein hört sich das sehr gut an...Leider kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen...
    das
    1.ein absitzender Hund im Vorbeigehen mehr fixiert wird
    2.der eigene Hund auch mehr fixiert.

    ...wie dem auch sei...wenn es funktioniert...ist das doch ok.

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    Ich kann verstehen, dass es auf jeden Fall besser wäre, wenn meine Hündin auch in solchen Situationen so gut hören würde wie ohne Ablenkung.. Ich werde auch daran weiter arbeiten. Nur ist das wirklich schwer, zumindest für mich. Meine Hündin ist dann so aufgeregt, sie ist sowieso eine ziemlich quirlige, und ich kann mir kaum vorstellen, dass sie in so einer Situation einfach brav hinter mir sitzt..
    Ich weiss auch einfach nicht, wie ich so etwas trainieren sollte. Muss ich sie jetzt bei jeder Hundebegegnung hinter mir absitzen lassen? Nicht jeder Hund will sich auf sie stürzen.. Nur klar, es muss ja erst bei kleineren Ablenkungen funktionieren..

    Aber ich verstehe auch, was bienemaja meint. Auch wenn mein Hund noch nicht so gut in solcher Situation hört, ist es kein Freibrief für den großen Hund, meinen zu attackieren. Da sind wir uns aber zumindest hier wohl alle einig..

    Ich habe auch gemerkt, dass ich an jedem Hund, auch an großen, mit meiner Hündin ohne Probleme vorbei gehen kann, ohne dass sie auch nur einen Ton sagt, solange der andere Hund genauso an uns vorbei geht und sie nicht fixiert. Das ist schonmal ein Fortschritt für uns. Es ist also nicht so, dass sie immer und in jedem Fall "der Auslöser" ist.

    Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken, aber ich würde schon gerne wissen, zumindest theoretisch, was es am besten ist im Ernstfall zu machen, und nicht genau dann das Falsche zu machen. Deshalb habe ich gefragt.

    Hoffentlich kommt es nie zu einem wirklichen Ernstfall, hoffentlich ist es immer harmloser als es aussieht.


    Dann würde ich , wie schon hier beschrieben, an der Leinenagression arbeiten, denn nichts anderes ist es...ein Hund der auch nur bei entgegnter Prollerei genauso reagiert ist genauso ein Prollo und kann diese Manier zu einer richtigen leinenagressivität entwickeln.

    ...es geht nicht darum, das Dein Hund NUR dann rumprollt, wenn andere es machen, es geht einfach darum das DU Deinen Hund unter Kontrolle hast...aber das wurde ja bereits schon beschrieben.

    Im Ernstfall geht es auch Darum das DEIN Hund NICHT reagiert.

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    das denke ich aber auch. Das bringt einen Hund nur noch mehr in Rage, Tritte und Schläge peitschen jeden in so einer Situation hoch, Mensch wie Tier.

    Und was macht man, wenn er statt dem Hund mein Bein dann in der Mangel hat? Mit dem anderen zutreten? :roll:


    Das Blöde dabei ist, wenn der andere Hund einfach nicht zu FASSEN ist...heißt in meiner Situation hatte der Hund kein Halsband oder ähnliches an und dazu kam das er sich so windete, das ich keine Chance bekam, den Hund irgendwie zu packen...da hab ich "Lufttritte" verordnet, denn ich kam noch nicht mal so an ihn heran...zum Glück hat er(sie) es verstanden.

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    Das glaube ich nicht!
    1. Als denkender Mensch ist es durchaus vernünftig sich vorher zu überlegen, wie man in einer Situation reagieren möchte. Handlungen im Affekt sind selten effektiv und richtig.
    2. Grau ist alle Theorie! Ich kann meinem Hund alles Mögliche beibringen, ein vom Halter unkontrollierter und sich selbst nicht kontrollierender größerer Hund stellt für einen Zwerg eine Gefahr da, auch ohne jede Aggression.
    3. Die Ausrede, der prollende Kleinhunde hätte ihren Hund zu Übergriffen provoziert, wird gerne von Besitzern größerer Hunde (häufig die Verursacher dieser präventiven Kläfferei) benutzt um die fehlende Erziehung ihrer Hunde abzuschwächen.
    4. Kann bei solchen Attacken durchaus "was" passieren. Mir ist vor Jahren ein Hund totgebissen worden.

    LG


    Durch die schlechte Erfahrung die Du machen mußtest ist es kein Wunder das Du so denkst...ja und ein großer Hund stellt für andere Hunde (egal welche Größe) immer eine größere Gefahr dar...aber es gibt noch etliche andere Gefahrenquellen für Hunde, die im täglichen Leben schnell zu bedrohlichen Szenarien ausarten können zb. Strassenverkehr, Giftköder, Krankheiten...ja sogar andere Menschen...und das ist gar nicht so selten.

    Wenn es hier in dieser Situation um einen ständig freilaufenden Hund ginge , würde ich mir viel mehr Gedanken machen...

    Es gibt soviel Möglichkeiten dieser EINEN Situation aus dem Weg zu gehen (und wenn man nur 2 Minuten früher oder später Gassi gehen würde).

    ...und prollende kleine Hunde sind genauso unerzogen, wie der große Hund, der darauf eingeht.

    Meistens ist es doch auch so, das wie in der beschriebenen Situation...der Halter erst einmal die Erfahrung machen muß, das sein Hund eine Grenze nicht einhält (wie bei dem alten Mann)...ich glaube der wird sich zehnmal überlegen, was er das nächste Mal macht, wenn sein Hund sich so gebärdet...denn hinfallen möchte er bestimmt nicht nochmal...

    Also wenn ich so denken würde wie Du, dürfte ich keinen einzelnen Schritt, vor ANGST, aus der Wohnungstür wagen.
    ...mit Bedacht Gassi gehen ist angebracht...aber man kann es auch übertreiben...

    Neon Black...ich denke Du machst Dir zu viele Gedanken...in Extremsituationen wirst Du automatisch richtig reagieren...

    Mir ist mal auf einen Parkplatz eine ähnliche Situation passiert...mein Hund war an der Leine und aufeinmal kam eine unangeleinte (ein wenig größerer) Hündin direkt auf meine Hündin angeschoßen, knurrte sie an und versuchte ihr in den Rücken zu beißen.
    ...ich stellte mich blitzschnell vor meine Hündin und gab der fremden Hündin unmißverständlich zu verstehen, sie habe sie gehen...sie ging auch, kam aber sofort wieder und schlug blitzschnell ihre Hauerchen in den Rücken meiner Hündin...tja da bin ich etwas wütend geworden und hab sie weggetreten...

    Das ist natürlich nicht ganz ungefährlich aber ich konnte die Leine nicht fallen lassen, da ich wußte meine Hündin würde schnurstracks auf die angrenzende Straße laufen...
    Trotzdem habe ich das aus dem Bauchgefühl heraus getan und es hat geholfen...

    Einen Tag später haben wir denselben Hund und Halter getroffen und unsere 2 Hündinnen haben friedlich miteinander gebalgt...

    Tja also es sieht wilder aus als es ist und im Normalfall hätte ich die Leine losgelassen...

    meinen Hund hab ich beigebracht hinter mir zu gehen indem ich ihr immer wieder klar und deutlich gemacht habe, das sie beim aus dem haus gehen hinter mir zu bleiben hat(mitKomando)...nach und nach hat es auch draussen geklappt.

    Ok...also man kann das ja nicht pauschalisieren, aber meistens sieht der "Angriff" meistens schlimmer aus als es ist.

    Wenn Du in solch ein Situation kommst, also auch die Befürchtung hast...nimm doch Deinen Hund einfach hinter Dich und wehr den anderen Hund mit deutlicher Körpersprache und einem ernstgemeinten Abbruchsignal ab...ansonsten Abstand nehmen...großen Bogen nehmen, dann nimmt meistens die Angriffbereitschaft des anderen Hundes ab.