Das einzigste Problem unserer Fleischgesellschaft ist halt die Unverhältnissmäßigkeit, die ihren Ursprung natürlich im Profit hat.
Das dadurch Nutztiere völlig artfremd und auf qualvolle Weise gehalten werden, ist der größte Fehler der betrieben wird...eigentlich sollte man das was man essen tut, mit Respekt behandeln, weil es unserem eigenen Körper und somit Existens gefährdet.
Nein ich bin kein Vegetarier, weil ich der Meinung bin, ein menschlicher Körper (genauso der eines Hundes) kann seinen optimalen Nährstoffbedarf nur mit tierischen Nährstoffen (Beispielsweise tierische Eiweiße) decken, das ist wissenschaftlich unbestritten...DESHALB haben Mensch und Hund das Bedürfniss Fleisch zu essen...das ist zumeist ein innerer Instinkt, der das Überleben sichern soll.
...ich glaube sogar ( das ist jetzt nur meine eigene Meinung), das wir Menschen gerne "Tierfreunde" oder Tierschützer sind, weil wir insgeheim wissen, das wir ohne Tiere nicht leben können , weil wir sie als direkte Nahrungsquelle oder als Helfer für den Erhalt unserer "Nahrung" brauchen...ja ohne sie geht es nicht...das gilt ganz besonders für den Hund, der uns über Jahrtausende in dieser Hinsicht geholfen hat.
Ich finde es immer sehr bemerkenswert, wie frühere oder heutige (wenige ) Kulturen es fertig gebracht haben, das Tier zu respektieren, das man isst um so seine "Energien" aufzunehmen. Das ist in unserer Gesellschaft abhanden gekommen, weil wir verlernt haben selber Tiere zu schlachten...denn dann denkt man auch genau nach, ob man die Fleischmenge braucht oder nicht...und hält Tiere automatisch (in Hinblick auf die eigene Gesundheit) artgemäß...Schade das wir größtenteils nicht mehr fähig sind selber die Tiere zu schlachten...das meine ich ernst.
Ich habe gestern eine wunderschöne Dokumentation auf dem NDR geschaut...dort ging es um Trauminseln (das waren übrigens wunderschöne Bilder
)...
...unter Anderem ging es dort auch um Kulturen, die noch heute auf einigen Südseeinseln leben und völlig von der Natur der Insel abhängig sind.
Ich glaube es gibt dort kaum Veganer oder Vegetarier...und es war beeindruckend zu sehen, wie diese Menschen mit der natur umgehen.
Im Bericht wurde gesagt, das es für die Menschen auf der Insel ein leichtes wäre, viele Tierbestände zu minimieren oder auszurotten...aber sie sind sich bewußt, das es ihr eigenes(und die der zukünftigen Generationen) überleben gefährdet wäre...da es zum Teil sehr kleine Inseln sind, würde dies schnell zu einer Gefahr werden.
Ich will hier nicht das Inselleben schönreden...aber ich fand es wirklich beeindruckend wie verantwortungsvoll diese Menschen mit dem Thema "Nahrung" umgehen.
Das können wir in unserer Kultur nicht mehr, weil die Notwendigkeit nicht mehr besteht...und als Ersatz holen wir uns unsere Haustiere nach Hause, um dieses Bedürfniss auszuleben
...das ist meine Meinung.
Demnach ist ein Tierfreund, derjenige, der sich bemüht Tiere zu respektieren und ein artgerechtes Leben zu bieten...ABER meiner Meinung reagieren wir aus einem Instinkt heraus so, um unser eigenes Überleben zu sichern.