Beiträge von sinaline

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    Äääh, welcher Barfer verfüttert nur die besten Teile?
    Idealerweise nimmt man ziemlich alles vom Tier. Ich füttere meinen Katzen z.B. ganze Küken.
    Der Unterschied zum Fertigfutter ist, das nicht nur Mist und kaum Muskelfleisch drin ist, sondern alles in den richtigen Anteilen. ;)
    Auch Krallen, Pfoten, Ohren, Innerein, Fell...

    Na wenn Du ganze Küken verfütterst, ist das in den Augen von Tierschutzleuten ein ziemlich schlimmes "Vergehen"...nicht aus meiner Sicht.

    Nein...ehrlich im prinzip sind wir alle keine Tierschützer.
    ...je mehr Hunde in diesem Land leben umso mehr Tiere müssen sterben...

    Wenn man jetzt ganz gemein wäre, könnte man noch einräumen, das HH die ihre Hunde barfen und nur die besten Fleischteile an ihre Hunde verfüttern und nicht die "Reste"..., die Schlimmsten sind...tja die Welt ist einem einzigen Kreislauf unterlegen...irgenwie können wir uns unserer " Natur" nicht erwehren.
    Egal ob wir vegan leben oder nicht...es wird immer Tiere geben, die unter uns zu leiden haben.
    ...genauso gut könnte man sich über einen Zoo, Zirkus aufregen...oder über Bauern auf der ganzen Welt, die Ihr Land mit Hilfe von Tieren bewirtschaften...die artgerechte Haltung spielt im Tierschutz eine große Rolle :???: ...also man könnte das Thema Tierschutz genauso gut anders aufrollen...wir kämen immer auf das Ergebniss, das Menschen Tierquäler sind...

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    Doch natürlich Nocte, es wurde doch mehrmals betont dass das meiste Soja in die Tiermast geht.
    Sinalines Einwand mit der fehlenden Anbaufläche kann ich auch nicht ganz nachvollziehn. Grade da, wo heute das Getreide und der Soja für die Massentierhaltung wächst, da ist Platz für das Gemüse.
    Hier ein sehr guter Text der alle Probleme zusammenfasst.

    http://www.faszination-regenwald.de/info-center/re…_ernaehrung.htm

    Aber nochmal, ich bin kein strikter Gegner des Fleischkonsums. Die Masse macht es...


    http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus

    Hier steht zb. beschrieben(weiter unten...Abschnitt Welternährung-Tierproduktion,Bedeutung für die Welternährung ,Hauptartikel), warum es kaum möglich ist, die gesamte Weltbevölkerung veganisch zu versorgen.
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    Ich möchte nochmal darauf hinweisen, das es äußerst schwer ist Kinder gesund veganisch aufzuziehen...ich wäre vorsichtig hier nur diese Ernährung zu puplizieren...der menschliche Körper ist weitaus komplizierter in seiner Nährstoffverarbeitung als man annimmt.
    Hier in unserer Gesellschaft ist es ein leichtes sich als Erwachsener veganisch zu ernähren, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt...aber in weitaus ärmeren Gebieten haben die Menschen nicht die Möglichkeit diese Ernährungsform im gesunden Stil zu vollziehen...dort gilt die evolutionmäßige Ernährung, sich mit möglichst wenig Nahrungsmitteln die optimale Nährstoffversorgung rauszuholen...die ist ohne Tiere (und wenn es auch nur Insekten oder Würmer sind :D ) gar nicht möglich.

    In unserer Gesellschaft ist das gut möglich, weil uns alle möglichen Ernährungsformen offen stehen.
    Ich stimme allerdings zu das unsere Gesellschaft einfach zu viel Fleisch isst...das muß einfach nicht sein.

    Leider muß man wirklich feststellen, das auch Veganer, die ihre Hunde mit Fleischprodukten ernähren, nicht wirklich zum Tierschutz beitragen...hier sterben auch andere Tiere...wenn man wirklich aus Tierschutzgründen vegan ist, dann dürfte man keinen Hund halten...

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    nur weil ich fleisch esse bin ich kein schlechter mensch.
    nur weil ich das töten eines tieres nicht verdamme sondern als natürlcih ansehe, bin ich kein schlechter mensch.

    und genau das behauptet ihr ohne mich und meine einstellungen und handlungsweisen näher zu kennen!

    nur weil ich fliegen, zecken und mücken erschlage, bin ich kein schlechter mensch! ihr?

    auch vegetarier sind keine engel! stellt euch nicht so hin! das sollte mit dem soja-regenwal-dilemma zum ausdruck gebracht werden.

    und jetzt antwortet mir doch mal auf die hunde-besitz-frage! damit fordere ich gerade die vegis auf, uns mitzuteilen wie das nun mit dem gewissen zu vereinbaren ist?!


    ...ich bin jetzt immer noch kein Veganer(oder Vegetarier)...
    trotzdem antworte ich nochmal :D
    Das PEta solche Ansichten unterstützt das nur Veganer Tierschützer sind...ist das so wichtig?
    ...ob Veganer die besseren Menschen sind?
    Ich glaube das ist in letzter Zeit zu einem Modethema geworden.

    Meiner Meinung deshalb:
    -weil die Fleischproduktion überhand genommen hat
    -weil die Qualität duch die Massenhaltung leidet.
    -keine Artgerechte Haltung durch Massenhaltung gesichert ist

    -...es ist in meinen Augen auch ein "Luxus Problem"...viele Menschen verrichten sitzende Arbeitstätigkeiten, bei denen der Grundumsatz 1. vermindert ist und 2. das verlangen nach tierischen Produkten sinkt, da der Körper mit überwiegend tierischen Produkten in solchen Situationen "überfordert" ist...will damit sagen, ein Mensch der körperlich hart arbeitet, zb. ein Bauarbeiter, wird sich kaum abends das Stück Fleisch vom Teller nehmen lassen, da der Körper so ausgerichtet ist, sich die optimale Nährstoffverteilung auch aus tierischen Lebensmittel zu besorgen.
    ...oder kennt ihr einen Bauarbeiter, der Veganer ist?...ich jedenfalls nicht...das müßten jedenfalls Ausnahmen sein.


    Man sagt zwar noch immer, das ein Veganer Lebensstil besser für das ökologische Gleichgewicht der Welt wäre (da die Heranzucht von Nutztieren mehr Energie benötigt, als reine Pflanzenaufzucht)...man vergisst aber gerne, das die Natur darauf geeicht ist, Tiere zu ernähren...heißt in vielen Gegenden ist ein bestimmter Pflanzenanbau gar nicht möglich, da die Bodenqualität nicht geeignet ist...dort wächst halt "nur" Gras, das wiederum das Nutztier optimal nutzen kann.
    ...demnach hätten wir noch mehr Hungerleidende auf der Welt als bisher...und ich weiß nicht ob das erstrebenswert ist.

    Für mich stellt sich nicht die Frage ob ich als Fleischesser ein Tierschützer bin...wahrscheinlich bin ich es nicht...und dann sind es Menschen, die im Zoo arbeiten auch nicht...denn ehrlich gesagt, finde ich einen Zoobetrieb äußerst sinnlos und tierquälerei...aber ich gehe trotzdem in den Zoo :ka:

    Für mich ist die vegane Lebensart eine Äußerung auf Mißstände in Bezug auf die momentane Lebnsmittelindustrie und mehr nicht...es ist wichtig aber es kann keine optimale Ernährung für Jedermann werden...in Hinblick auf die Entwicklung von Kindern, müßte man (wenn diese Ernährung bevorzugt wird) erst mal Ernährunglehre studieren, um sein Kind optimal zu ernähren...

    Wenn Jemand ohne Vorwurf an der Gesellschaft vegan leben möchte, ist das in Ordnung...zumal jeder Körper anders auf tierische oder vegane Ernährung reagiert...ich zb. mag keine pure Milch oder esse auch selten Eier...mir wird einfach schlecht davon, ich rede aber nur von der puren Form dieser...Eier und Milchprodukte esse ich ganz normal.(schon der Gedanke, das Milch Mutermilch der Kuh ist und Eier einfach die Brutstätte des Hühnerembryos, da wird mir schon schlecht)...und obwohl ich Fleisch esse...mag ich in der Woche höchstens 3 mal Fleich auf meinem Teller...es kommt halt auf den Körper an.

    Ich hab mit der "ich bin kein Tierschützer" Mentalität kein Problem als Hundebesitzer...mein Hund isst Fleisch, ich esse Fleisch...also hab ich was mit meinem Hund gemeinsam...und der Mensch ist auch nur ein Tier.

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    Naja, wenn du dir tatsächlich dein ganzes Fleisch selbst beschaffst, deine eigenen Tiere hälst und die auf die möglichst schmerzfreiste Art und Weise tötest, dann wohl nicht, dann treffen diese Punkte nicht zu.
    Dass man dadurch kein Tierfreund ist, ist, wie schon gesagt, nur mein eigenes Empfinden, denn töten ist einfach nicht freundlich (wenn es nicht aus Gnade geschiet).


    Naja, aber das kannst Du nur sagen, weil keine Notwendigkeit für Dich besteht...Du hast nicht die Angst verhungern zu müssen und hast den "Luxus" zu entscheiden, ob Du tiere isst oder nicht...Wie gesagt, finde ich diese Einstellung absolut respektvoll.
    ...aber sehen wir das auch mal von einer anderen Seite...
    Der Mensch ist unbestritten auch ein Tier und gehört einfach der Natur an (auch wenn uns das nicht mehr so bewußt ist)...er gehört einfach gesagt zur Regulierung der Natur dazu...

    Würde der Mensch keine Tiere essen ODER ÜBERHAUBT NICHT TÖTEN...hätten wir bald eine Überpopulation der Tiere, die den Bestand der Menschen gefährden würde...
    Ich kann mir nicht vorstellen wie das funktionieren könnte ohne uns nicht selber zu gefährden.

    Menschen mit Deine Einstellung sind aber wichtig, weil das Verhältniss zu Tieren meiner Meinung in unserer Kultur nicht mehr stimmt...

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    Und was sind das für Menschen, die aus reiner Lust heraus, Tiere quälen und töten? Ole`Stierkampf


    ...ich glaube nicht, das es aus reiner Lust ,Tiere zu quälen entstanden ist,...es ist einfach die Kultur und dem Wunsch danach sich mit der Natur verbunden zu sehen,...Stärke zu beweisen...stärker zu sein, ist ein natürlicher Instinkt aller Kreaturen, um zu überleben.

    Ich kann mit dieser Kultur auch nichts anfangen, weil ich dort nicht aufgewachsen bin und sie deshalb für überflüssig halte.

    Ich finde Vegetarier und Veganer, die aus Tierschutzgründen so handeln versuchen einfach nur ein Bewußtsein für ein vernünftiges Maaß im Umgang mit Tieren zu etablieren.... das sollte man schon respektieren und würdigen.

    Denn es gibt fast nichts Schlimmeres was man einem solchen Lebewesen antun kann, als es repektlos zu halten, zu töten und gedankenlos einzuverleiben.

    Manchmal wird selbst mir als Fleischesser bei diesen Gedanken schlecht...aber ich sag auch ganz ehrlich, ich kaufe Fleisch im Supermarkt, weil ich es mir nicht anders leisten kann.
    ...und leider "schmeckt" man diese Respektlosikeit auch so das meine Familie manchmal beim Essen sitzt und sagt, das man Mensch und Tier sowas eigentlich nicht antun kann und dieses Tier eigentlich umsonst gestorben ist.

    Ja dann rennt man zum "Bio Metzger" und ist sich trotzdem nicht sicher, was da wirklich bio an dem Fleisch ist...aber immer kann ich das nicht machen.

    Die verschiedenen Ansichten, die hier niedergeschrieben wurden, spiegeln doch genau das Verhalten wieder , wie es am Hundestrand praktiziert wird.

    Der Eine regt sich schon auf wenn der Hund einen anderen beschnüffelt oder aufreitet...der Andere sieht das eher locker.
    ...Tja da hilft nur eine vernünftige Kommunikation zwischen den verschiedenen Hundehaltern am Strand...anders geht es gar nicht.

    Das einzigste Problem unserer Fleischgesellschaft ist halt die Unverhältnissmäßigkeit, die ihren Ursprung natürlich im Profit hat.
    Das dadurch Nutztiere völlig artfremd und auf qualvolle Weise gehalten werden, ist der größte Fehler der betrieben wird...eigentlich sollte man das was man essen tut, mit Respekt behandeln, weil es unserem eigenen Körper und somit Existens gefährdet.

    Nein ich bin kein Vegetarier, weil ich der Meinung bin, ein menschlicher Körper (genauso der eines Hundes) kann seinen optimalen Nährstoffbedarf nur mit tierischen Nährstoffen (Beispielsweise tierische Eiweiße) decken, das ist wissenschaftlich unbestritten...DESHALB haben Mensch und Hund das Bedürfniss Fleisch zu essen...das ist zumeist ein innerer Instinkt, der das Überleben sichern soll.

    ...ich glaube sogar ( das ist jetzt nur meine eigene Meinung), das wir Menschen gerne "Tierfreunde" oder Tierschützer sind, weil wir insgeheim wissen, das wir ohne Tiere nicht leben können , weil wir sie als direkte Nahrungsquelle oder als Helfer für den Erhalt unserer "Nahrung" brauchen...ja ohne sie geht es nicht...das gilt ganz besonders für den Hund, der uns über Jahrtausende in dieser Hinsicht geholfen hat.

    Ich finde es immer sehr bemerkenswert, wie frühere oder heutige (wenige ) Kulturen es fertig gebracht haben, das Tier zu respektieren, das man isst um so seine "Energien" aufzunehmen. Das ist in unserer Gesellschaft abhanden gekommen, weil wir verlernt haben selber Tiere zu schlachten...denn dann denkt man auch genau nach, ob man die Fleischmenge braucht oder nicht...und hält Tiere automatisch (in Hinblick auf die eigene Gesundheit) artgemäß...Schade das wir größtenteils nicht mehr fähig sind selber die Tiere zu schlachten...das meine ich ernst.

    Ich habe gestern eine wunderschöne Dokumentation auf dem NDR geschaut...dort ging es um Trauminseln (das waren übrigens wunderschöne Bilder :smile: )...
    ...unter Anderem ging es dort auch um Kulturen, die noch heute auf einigen Südseeinseln leben und völlig von der Natur der Insel abhängig sind.
    Ich glaube es gibt dort kaum Veganer oder Vegetarier...und es war beeindruckend zu sehen, wie diese Menschen mit der natur umgehen.
    Im Bericht wurde gesagt, das es für die Menschen auf der Insel ein leichtes wäre, viele Tierbestände zu minimieren oder auszurotten...aber sie sind sich bewußt, das es ihr eigenes(und die der zukünftigen Generationen) überleben gefährdet wäre...da es zum Teil sehr kleine Inseln sind, würde dies schnell zu einer Gefahr werden.

    Ich will hier nicht das Inselleben schönreden...aber ich fand es wirklich beeindruckend wie verantwortungsvoll diese Menschen mit dem Thema "Nahrung" umgehen.

    Das können wir in unserer Kultur nicht mehr, weil die Notwendigkeit nicht mehr besteht...und als Ersatz holen wir uns unsere Haustiere nach Hause, um dieses Bedürfniss auszuleben :D ...das ist meine Meinung.
    Demnach ist ein Tierfreund, derjenige, der sich bemüht Tiere zu respektieren und ein artgerechtes Leben zu bieten...ABER meiner Meinung reagieren wir aus einem Instinkt heraus so, um unser eigenes Überleben zu sichern.