Beiträge von sinaline

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    Schopenhauer -

    ja, türlich gibts da immer auch Einzelfälle. Du kannst auch beim Spazierengehen so blöd hinfallen, dass du dir das Genick brichst.
    Es geht doch um das Generelle - und da willst du mir jetzt nicht erzählen, dass es dasselbe ist, wenn dich ein Jack-Russel anspringt und schnappt, als wenn 55 kg Lebendgewicht aus der Bewegung an dir hochspringen.
    Und im Falle eines Kindes: da muss der grosse Hund ja nichtmal hochspringen - da läuft der nur dichter dran vorbei und das Kind fliegt.
    Und ja - du hast recht: wenn der Rotti (und manch andere Rassen) mal fertig hat, macht er fertig.

    Na da wären wir mal wieder beim Thema: böser Kampfhund...das ist doch jetzt absoluter Quatsch...
    jeden anderen Hund könntest Du genauso dazu bringen, wie auch erzieherisch davon abhalten...und nicht nur manche Rassen.

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    Wow, für nen Mops hört sich das aber sehr viel an. Im Vergleich zu Skips endlos langen Beinen läuft sie ja in einer Stunde die 5fache-Strecke. :D

    Dahlia, mal von Streifenmama zu Streifenmama. :D In meiner Familie wollte keiner glauben, daß Herder anders sind als andere Hunde.Wir haben die Leute "vorgewarnt" und alle meinten, jaja, ist auch nur ein Hund usw. jetzt wo er da ist, sind alle erstaunt WIE ANDERS er ist. :lol: Meine Schwiegereltern die immer DSH hatten meinten vorher, wir könnten ihn ja da lassen, wenn wir in Urlaub fahren wollen (wir fahren aber nicht ohne ihn), jetzt wo sie ihn kennen, trauen sie sich nichtmal zu den Hund 3 Stunden zu hüten. :p


    Warum trauen sich das Deine Eltern nicht zu?
    Im Bezug auf diese Thema hier, würde mir das zu Denken geben...

    Ein Hund der eine Rennsemmel ist, läuft in dem Alter von ganz allein so schnell wie es ihm gut tut...man sollte dann eher drauf achten, das zb (je nach Alter) nach 40 Minuten Schluß ist und der Heimweg gemütlich gegangen wird.

    Wenn ich mit meiner damals 8 Monate alten Hündin im Freilauf war lief sie also von ganz alleine und powerte sich aus...nach besagter Zeit hab ich mich auf den Heimweg gemacht.

    Ja und ein paar Monate lang bin ich mit Freundin und dessen Hund jeden Tag gelaufen...Ergebniss war, das meine Hündin nach den ersten vier Wochen, 2 Stunden laufen und raufen nicht mehr müde war...das könnte man auch bis 4 Stunden aufbauen...gar kein Problem von der Kondition her.

    Was ich aber nie machen würde ist den Hund im jungen Alter schon eine Kondition durch Radfahren, Bälle schmeißen oder sonst eine ähnliche Tätigkeit "anzutrainieren" um ihn körperlich auszulasten.
    Da tut es ein normaler Freilauf mit entsprechenden Zeitlimit (sicher auch mit Hundefreunden) auch.

    Ich denke vor dem Alter von 12 bis 18 Monate sollte man mit sowas nicht anfangen...eben der Gelenke wegen.

    Einen Hund unter Kontrolle haben, heißt doch nicht das ich ihn wegsperren kann...dann hat meine 11 jährige Tochter meinen Hund auch unter "Kontrolle"...wenn das alles ist was man als "Hundeführer" wissen muß, na denn Prost Mahlzeit.

    Es geht mir nicht um die Schuldfrage sondern darum, das man bestimmte Umstände überdenken muß.
    Schuld? Unfall?
    Sicher war es ein Unfall, aber Einer der nicht hätte sein müßen, wenn ein wenig nachgedacht worden wäre...

    Die Frage nach einer Schuldigkeit stelle ich gar nicht...die zu trauernden Personen müßen nach meinem Ermeßen nicht verurteilt werden, es sei denn es hätte eine Konsequenz auf zukünftige Ereignisse dieser Art...was ich nicht glaube.

    Das das OA nicht alles unter Kontrolle haben kann ist mir bewußt und ich habe das schon in einem vorherigem Beitrag geschrieben.

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    Hm, ich denke, das Problem an sich ist, dem Hund (Welpen) klarzumachen, wann er zu bellen hat und wann nicht, wenn er draußen ist.

    Hier auf dem Dorf mit den ganzen umliegenden Höfen hört man auch nachts ausschließlich die Hunde, die draußen leben. Meine Nachbarin gegenüber hat 3 Hunde ( 1 altdeutscher SH und 2 Hütehundmixe), die bei jedem Furz und Feuerstein anschlagen. Eine Katze geht vorbei: WAU WAU WAU...ein Frühschichtler geht zum Bus: WAU WAU WAU...ganz schlimm am Wochenende, wenn gefeiert wird: WAU WAU WAU WAU. Jede Nacht! Die Nachbarin geht ca. 3-4 mal pro Nacht runter um die Hunde ruhig zu kriegen, wenn sie sich eingebellt haben.

    Ich habe deutlich mehr Hunde, die auch hochkant stehen, wenn sich jemand auf dem Hof herumtreibt, aber meine Hunde sind alle bei mir im Haus. Wenn ich höre, daß keine Gefahr im Verzug ist, reicht ein gemurmeltes "Schluß jetzt", dann legen sich alle wieder hin.

    Überleg dir einfach, ob es nicht einfacher ist, den Hund mit rein zu nehmen (meine Meinung zu Außenhaltung lasse ich mal außen vor). Melden wird er trotzdem und dann bist du auf der sicheren Seite, weil der Hund es im Notfall nicht selbst regelt.

    Außerdem hast du viel mehr Kontrolle über den Hund. Was machst du z.B., wenn dein Hund nachts ne Magendrehung bekommt? Du selbst bekommst es nicht mit.


    Knautschgesicht... das hast Du sehr gut beschrieben :D ...genauso ist es.

    Und auch wenn der TS sich nicht mehr meldet...es gibt etliche andere angehende HH die das gleiche Vorhaben in Angriff nehmen...die können sich doch hier auch Informationen holen.

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    langweilig ist für mich der falsche ausdruck
    in diesem Thread geht es immerhin um den tod eines kleinen Kindes, was völlig unterzugehen scheint
    wenn einige umdenken würden, im Umgang miteinander und im Umgang mit Tieren, würde eventuell weniger passieren
    und dann wäre schon vieles erreicht, wenn nur ein Kind weniger bei sowas furchtbaren NICHT ums Leben kommt, diskutiere ich noch hundert Jahre so langweilig weiter

    Genau...wir sind hier nicht nur in einem Hundeforum sondern vor allen Dingen in einem HUNDEHALTERFORUM...vielleicht sollte man das umbenennen...denn den Hunden ist das egal uns Haltern nicht.

    Nein, ich finde nicht das der Tod des kleinen Kindes untergeht...es geht hier auch um das Thema, warum das geschehen ist und was man in der Haltung eines Hundes berücksichtigen sollte.
    ...nachher ist immer auch vorher.

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    Endlich mal ein vernünftiger Beitrag :gut:

    das OA ist doch immer in dem Dilemma zwischen privaten und öffentlichem Recht.
    Jeder Hund der öffentlich mal rumblökt oder zappelig wirkt, kann Zielscheibe der Nachbarn werden...das heißt noch lange nicht, das er gefährlich ist.
    Und im privaten Umfeld können die Behörden schlecht Maulkorbzwang erzwingen.
    Das Hunde überall draussen nach Essbarem suchen, das macht auch ein gut ernährter Hund...das heißt noch lange nicht, das er hungern mußte.

    Ich bezweifle allerdings, das die Behörden sich darüber Gedanken machen (ich glaube auch nicht, das sie es müßen) ob ein Kleinkind ab und zu im Hause zu Besuch ist.

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    Also wenn ich mich hier im Forum umgucke, wieviele Probleme mit ihren pöbelnden, angstagressiven oder sonstwie gelegentlich oder immer lautstarkes Imponiergehabe zeigenden Hunden haben, dann sehe ich da nicht, dass das überwiegend kleine Hunde sind. Im Gegenteil.
    Ich halte diese Aussage für so nicht haltbar.


    Die kleinen Hunde fallen doch nur auf weil sie mehr in Innenstädten mitgenommen werden als ein junger,noch unerzogener und temeramentvoller großer Hund.

    Die meisten großen Hunde, die ich in der Stadt sehe sind entweder Welpen großer Rasse oder ältere, ruhigere Großhunde...das im Alter dazwischen liegt, liegt eher zu Hause oder im Garten rum...oder geht sich Außerhalb der Innenstadt austoben :D .

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    Irgendwie laufen hier alle Threads nach einigen Seiten auf´s gleiche hinaus. Entweder gibt´s:
    - Groß-, Kleinhundediskussionen
    - Kampfhunddiskussionen
    - die moralisch/ethische Verantwortung des Menschen
    und
    - der Hund kann nie was dafür, nur der Halter.

    Wäre es nicht so langweilig, wär´s ja beinahe witzig. Ab Seite 20 kann man wohl alle Threads untereinander verlinken, ohne dass es jemand merken würde :lol:


    Stimmt schon ...hast Recht :D

    Aber WIE könnte man denn sonst darüber diskutieren?