Beiträge von juliaIndira

    Meine hat als Welpe auch alles gfressen, was sie finden konnte.
    Zigarettenkippen, Kronkorken, Kaugummis, Papiertaschentücher, Bananenschalen....
    Es wird mit der Zeit besser. Jetzt nimmt sie zwar noch mal was ins Maul, aber frißt es nicht mehr.
    Konsequentes Wegnehmen und Pfui... irgendwann gibt sich das.


    LG

    also, wenn er beim Streicheln auch mal etwas doller reinzwickt, dann kann es durchaus sein, daß er nochnicht verstanden hat, wie doll er die Zähnchen benutzen darf. Genau deshlab habe ich meine sehr übermütige, ungestühme Hündin lange mit der Hand gefüttert, also ohne Napf. So habe ich zwei Fliegen aufeinmal geschlagen: einmal lernte sie kennen, wie doll sie auch beim Spiel ihre Zähne einsetzen darf und zweitens, daß ich ihr nichts wegnehme.


    Wie gesagt: sie setzt ihre Zähne nur noch vorsichtig ein und ich kann ihr alles abnehmen, weil sie genau weiß, ich will ihr nichts.
    Arbeite daran, denn so scheint er ja Vertauen zu Dir zu haben, wenn Du schreibst, er sucht auch ab- und an mal den Blickkontakt...
    Dann kann es doch nur noch besser werden.


    Ich drücke Dir die Daumen


    LG
    Julia

    Also, ich will ja hier kein Oberlehrer sein, aber so, wie Du das beschreibst, scheint Dein Hund kein besonderes Vertrauen zu Dir zu haben...


    Stell Dir mal vor, Du willst gerade in Deinen Hamburger reinbeißen und Dein Vater zieht Dir den Burger weg. Dann gibt er ihn Dir wieder Und das ganze geht ein paar Mal. Irgendwann würdest Du ihm ein paar in die Fresse hauen, richtig`?


    An Deiner Stelle würde ich ihn jetzt immer aus der Hand füttern. Solange,bis er weiß, daß Deine Hand ihm was gibt und nichts wegnimmt. Und wenn das 3 Monate dauert. Ist natürlich bei Trofu am besten...


    Und dann knurrt er auch irgendwann nicht mehr.


    Wie verhält er sich denn so, wenn Du ihn frei laufen läßt? Sucht er Deine Nähe, nimmt er Blickkontakt auf?

    Hallo...
    Wie alt ist denn Dein Hund?


    Als ich meiner Hündin als Welpe damals ein Schweineohr wieder abnehmen wollte (man hört ja immer diese schlauen Empfehlungen: "Du mußt Deinem Hund das wieder abnehmen können..") hat sie die Zähne gefletscht, mich angeknurrt und ich hatte richtig Schiß vor ihr.


    Solche tollen Ratschläge, wie " sei rigoros, nimm ihr das ab und schimpf mir ihr, wenn sie knurrt, ein Hund hat sein Herrchen/Frauchen nicht anzuknurren", etc... habe ich nicht beachtet und ihr solche Dinge einfach gelassen, Anders draußen, da habe ich mit Tauschen gearbeitet...


    Ich habe also nie so reagiert und ihr das, was ich ihr gegeben habe, einfach gelassen. Bin ich an ihr vorbei und sie hat mal geknurrt, habe ich das einfach ignoiert. So ein Tier will doch nur seine Beute verteidigen und weiß als junger Hund doch noch nicht, daß Du ihm nichts wegnehmen willst.
    Mit der Zeit hat sich eine inensive Bindung zwischen ihr und mir aufgebaut. Ich habe sie lange auch mit der Hand gefüttert ( einmal, um ihr die Beißhemmung beizubringen, also, wie doll sie rangehen darf, beim Nehmen )und dann natürlich auch, daß sie weiß, sie kriegt ihr Futter von mir und brauch da keine Angst zu haben, daß ihr es wieder genommen wird.


    Zu der Entscheidung, so zu handeln und ihr nichts zwanghaft wieder abzunehmen, bin ich gekommen, als ich gelesen habe, daß die Rudelführer in der Natur ihren Welpen auch das Essen nicht abnehmen, sondern sie gewähren lassen.


    Wenn Dein Hund noch jung ist, wirst Du sehen, daß sie derartige Vereidigungsreaktionen mit zunehmender Bindung zu Dir nicht mehr zeigen wird... Nimm ihr nichts weg, was Du ihr gegeben hast. Wenn sie draußen etwas frißt, was sie nicht soll, versuch es zuerst mit Tauschen.
    Ich habe meiner Junghündin, die einmal einen Schafskopf gefunden hat, ihn ihr auch nicht abnehmen können. Sie wurde richtig böse. Ich habe ihr als Tauschgeschäft Katzenfutter angeboten, sie hat den Kopf fallengelassen und das bessere gewählt. Seitdem zeigt mir meine Hündin erstmal alles, was sie findet...


    Sieh ein wenig die Welt aus den Augen Deines Hundes und versuch zu verstehen, wie Du als Hund in den einzelnen Situationen reagieren würdest.


    LG
    Julia

    Ja,ja, dieser perverse Appetit..
    Meine Hündin ( 8 Monate ) frißt von Anfang an ihren eigenen Kot und Menschensch..., Kot von anderen Hunden, Katzen, Pferden....


    Diese blöde Angewohnheit krieg ich nict aus ihr raus, weder mit Pansen, noch Käse und all diesen Tricks.
    Anfangs drehte sie sich nach dem Kacken, wenn sie im Freilauf war, um 180° Grad und langte zu. Das hab ich meistens im Griff, weil ich sie sofort, wenn sie fertig ist, abrufe und sie belohne und dann schnell weiterlaufe...
    Ist sie zu weit entfernt, bin ich machtlos... Das schaltet sie auf Durchzug...


    Ich hoffe auch, daß die Zeit für uns arbeitet...

    Hallo...
    ich habe gerade genau das selbe Problem.
    Meine Hündin ist jetzt 8 Monate alt und hört sehr gut. Das beweist sie mit täglich in unserem Wald vor der Tür, wo keine Ablenkung ist.
    Aber... wenn sie andere Hunde, Radfahrer, Menschen ( inbesondere seit Neuestem Angler) sieht, gibt es kein Halten mehr. Da ist jedes Rufen zwecklos.
    Das ist aber genau das Alter, wo sie alles nochmal hinterfragen.


    Da ich ein absoluter Gegener dieser furchtaren Schleppleine bin ( geht alles an dieser, ist sie ab... ) versuche ich einfach weiterzumachen und aus jeder verkorksten Situation das beste draus zu machen.
    Versuchs mal mit weitergehen. Oftmals kommt der Hund hinterher.
    Und vor allem: bloß nichts anmerken lassen ( ist schwer, aber versuch ruhig zu bleiben )
    Ich hatte meineHündin bei der Abendrunde z.Bsp. an der Leine und da kamen Reiter. Sie bellte die an und riß sich einfach los. Ich hatte aber eine 3 M Leine und da konnte ich sie schnell wieder festgalten, aber auch die schoß schon durch meine Hand... hossa, was eine Schleppleine dann gemacht hätte...


    Groß helfen kann ich dir leider auch nicht, weil ich selbst momentan in so einer Lage stecke...
    Viele Gürüße von einer
    ebenfalls genervten und hilflosen Junghundehalterin

    Hallo...
    also ich habe eine Goldie Hündin.
    Sie ist jetzt 8 Monate alt und gewichte-/größenmäßig völlig im Normbereich.
    ( 50 cm hoch und etwas über 20 kg )
    Mit 4 Monaten war sie ca. 40 cm groß und wog knapp 12 kg.


    Ich glaube, zu wenig ist gerade beim Welpen besser als zu viel.
    Man kann ihre Rippen ruhig etwas sehen, nur soll sie nicht völlig ausgehundert wirken.


    LG
    Julia

    Hallo Yvonne,
    auch wenn das gefährlich aussehen kann: die Hunde machen das eigendlich unter sich aus...
    Ich glaube, der JRT wollte nur mal zeigen, wer da der Chef ist. Als Dein Welpe kam, wurde er grantig.
    Welpenschutz gibt´s leider nur im eigenen Rudel, nicht zwischen fremden Hunden.
    Meine Goldie Hündin ( jetzt 8 Monate ) ist z.Bsp. eine sehr wilde, verspielte Hündin und eckt gerade bei älteren Hunden häufig an. Anfangs hatte ich da immer total Schiß, aber so hart es sich anhört, auch sie muß lernen, daß nicht jeder Hund bedrängt werden will und spielen möchte.
    Dazu muß ich sagen, daß meine Hündin das ganz toll macht, sie beschwichtigt sofort, wenn sie andere Hunde sieht und wirft sich hin ( wo viele denken, sie hat Angt, was aber nur ein total toll sozialisiertes Verhalten von ihr ist )...
    Aber trotzdem muß auch sie lernen, was sie darf und was nicht.


    Vielleicht hast Du es auch nur als Angriff überbewertes und es war ein völlig normales Verhalten des anderen Hundes und es sah in Deinen Augen nur so schlimm aus.


    Dir gebe ich den Tip, selbst mit Deinem Kleinen in eine Hundeschule zu gehen und ihn so viel wie möglich mit anderen Hunden spielen zu lassen. Das prägt seinen Charakter ungemein und er versteht auch, wie er sich anderen Hunden gegenüber verhalten soll.
    Du weißt es ja nicht, vielleicht hat auch Dein Kleiner den anderen Hund irgendwie bedrängt. Das sieht man als Neuhundehalter oftmals garnicht...


    Die 2 Wochen werdet Ihr aber auch noch schaffen...
    Liebe Grüße
    Julia

    Hallo Laura,
    auch ich habe eine 8 Monate alte Golden Hündin.
    Seit ein paar Tagen hat sie sich auch etwas verändert, d.h. alte Eigenschaften, die wir ihr schon "herauserzogen" hatten, wie Springen zur Begrüßung, ab-und zu mal in die Leine beißen, komische Ohrenkrankheit, wenn sie ins Gebüsch abtaucht,...sind wieder da.
    Mein Hundetrainer erklärte mir, daß gerade in diesem Alter die Pflegelphase losgeht, wo eben das bereits Gelernte und Kennengelernte wieder vergessen ist. Auch sind sehr häufig zu beobachten, daß die Junghunde fremdeln, also Angst vor Dingen haben, die sie schon kennen.
    Das kann bei Euch so sein.
    Beobachte Deine Hündin und versuche ( wie schon geschrieben wurde ) sie mit allen möglichen Situationen vertraut zu machen.
    In der Hundeschule können sicherlich einige dieser Alltagsgeräusche und Situationen simuliert werden, aber im wirklichen Leben sieht das oftmals noch ganz anders aus. Deshalb denke ich, war die Aussage Deiner Trainerin nicht falsch. Außerhalb der Hundeschule mußt Du ihr doch die Welt mit allen ihren Facetten zeigen...


    Das wird schon. Ich drücke Dir die Daumen
    Liebe Grüße
    Julia

    Hallo Valli,
    all das, was Du in Deinem Beitrag schreibst, kenne ich zu gut.
    Meine Goldie-Hündin war in den ersten Monaten echt furchtbar.
    Genau das selbe Verhalten. Ich war oftmals mehr als verzweifelt.
    Sie sprang an einem hoch, schnappte, biß auch mal zu ( meine Hände sahen aus... ), bellte, knurrt, sprang in die Leine,komplett das ganze Programm. Habe mich damals sehr verrückt gemacht.
    Aber als wir anfinden, sie nicht mehr wegzustoßen, anzuschimpfen oder auszusprerren, sondern immer öfter einfach aufstanden und den nervenden Hund stehen ließen, wurde sie immer ruhiger.
    Vergiß nicht, Dein Hund ist noch ein Baby, will spelen und toben und weiß noch nicht, was sie darf und was nicht.


    Laß sie soviel wie möglich mit anderen Hunden spilen, das festigt ihren Chrakter und (ich weiß, es ist sehr schwer ) schimpf nicht allzuviel mit ihr.
    Versuche eher sie für feines Verhalten zu loben, nicht erwünschtes einfach kommentarlos ignorieren.
    Und bitte laß Dich nicht verleiten solche Dinge wie Nackengriff oder Schütteln... zu machen. Das hat bei unserer Kleinen damals lange gedauert, bis wir ihr wieder zeigen konnten, sie kann uns vertrauen. Wir waren damals sehr überfordert. Heute tut mir das super leid. Beim nächsten Hund würde ich es anderes machen, aber auch sie ist mein erster Hund.


    Heute ist meine Hündin 7,5 Monate alt, ein toller ausgeglichener Hund
    ( sprngt zwar noch zur Begrüßung, aber dosiert ), schnappt nicht mehr ( hat sich mit dem Zahnwechsel schlagartig gelegt ) und es hat sich zu einer Super-Hundfreundschaft entwickelt.
    Auch Du wirst in ein paar Monaten über solche Hilfeschreie schmunzeln und denken "genauso war meiner damals auch...."
    Ich drücke Dir die Daumen. Du schaffst das...
    Liebe Grüße
    Julia