In die Abinote gehen so viele Zensuren ein, da macht EINE schlechtere Note auf dem Halbjahreszeugnis nun wirklich keinen so großen Unterschied, dass man sich dadurch gleich die gesamte Zukunft verbaut hat...
Klar ist es ärgerlich für die Schülerin, aber halt auch eine Lektion, in Zukunft Aufgabenstellungen wirklich genau zu lesen. Ich fände es sehr unfair, da jetzt besser zu bewerten, nur weil die Schülerin sonst gute Noten schreibt. Oder ihr die exklusive Möglichkeit zu geben, den Patzer durch irgendeinen Vortrag oder ähnlichen Pillepalle auszugleichen, wenn der Rest der Schüler diese Möglichkeit nicht auch bekommt.
Ich sehe das ganz genauso. Momo und Lotte ich habe dich als sehr fair und den Schülern zugewandt wahrgenommen. Das finde ich wirklich klasse und du machst dir viele Gedanken. Jetzt einer Schülerin Sonderrechte einzuräumen, weil eigentlich ist sie ja gut, wäre genau der falsche Weg. Wir sollten weg davon, Arbeiten zu bewerten anhand dessen, wer sie geschrieben hat, sondern dahingehend, ob die Aufgabe erfüllt worden ist. Ansonsten ist das reine Bevorzugung und unfair allen anderen gegenüber. Das ist fast so, wie Menschen z.B. bevorzugt eingestellt werden, weil man deren Eltern kennt und die "jemand" sind.
Lehrer, die gute Schüler immer gut bewertet haben, weil eigentlich sind die ja gut, waren für mich immer die Schlimmsten. Das sind nämlich auch die, die schlechter bewerten, weil der oder die ja nie so gut ist. Bester Spruch an mich, von meiner damaligen Deutchlehrerin, "Ich dachte diesmal hast du es geschafft, aber dann warst wieder nur eine drei." Ja danke für nichts und sorry, dass ich etwas anders bei dem Gedicht empfunden habe, wie die Lehrerin.
Ich verstehe auch nicht, warum eine gute Schülerin nicht mal eine schlechte Note haben kann...eine Note zieht sie nicht direkt runter, deswegen wird ihr Abschluss immer noch gut sein.