Beiträge von TanNoz

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    Ich finde es unfair, dass Maja Cleos Gutmütigkeit ständig ausnutzt.

    Und verabschiede dich bitte von solchen Gedanken, die Ordnung machen die Hunde unter sich aus, das hat nichts mit Fairness zu tun.

    Alles andere wie schon gesagt unterbinden, zeig ihr halt was sie darf und was nicht. Bei uns verteile ich das Essen, da hat keiner was zu klauen oder wegzunehmen. Tut er es doch, hat er eben mit Konsequenzen zu rechnen, und das kann schon mal an Schubser oder Ähnliches geben (bevor! das Essen geklaut wurde).

    Nichts ist so aufregend wie unsere Tiere, und weil wir ja sonst nichts zu tun haben…denken die sich sicher…sorgen sie ständig für neue Aufregung. Ja wir waren heute morgen schon wieder in der Klinik, aber keine Sorge Lilly gehts gut, und sie hat ihre gerechte Strafe erhalten.

    Lilly ist eigentlich ein sehr vorbildlicher Hund, sie weiß was sich gehört…zumindest wenn wir dabei sind. Wehe aber, sie fühlt sich unbeobachtet, dann klaut sie schon mal gerne Katzenfutter oder bedient sich im Katzenklo. Heute Nacht hat sie sich aber was viel Schlimmeres geleistet. Nichtsahnend sind wir gestern Abend ins Bett gegangen und mit Schrecken heute morgen aufgestanden, Madame hat sich des Nachts heimlich den Kragen entfernt und sich mal eben alle Fäden selbst gezogen. An sich ja praktisch, so sparen wir uns den Arzt, aber doch nicht 4! Tage nach der Op. Seit halb 5 nun habe ich kein Auge mehr zugemacht und hatte keine ruhige Minute. So sah alles ganz gut aus, die Naht war geschlossen und es sah auch nicht dick oder entzündet aus, aber man weiß ja nie.

    Also hab ich heute Nacht die Ärztin aus dem Bett geklingelt und nachgefragt. Soweit alles halb so schlimm und einen dezenten Hinweis, das die dort Nachts auch schlafen und ich doch kein Notfall wäre gabs gratis dazu. Wie dem auch sei, mir fehlt da einfach noch die Routine. Nachdem ich dann Schatzl in die Stadt gefahren hatte, der brauchte natürlich grad heute das Auto, Lilly hätte sich keinen besseren Tag aussuchen können, bin ich in die Klinik. Und trotz dessen das noch keine Sprechstunde war, wurde ich gleich zur Ärztin gebeten. Die gab Entwarnung und bestätigte nochmal, das das super ausschaut. Da die Naht aber noch sehr empfindlich ist, und bei einer falschen Bewegung aufreißen könnte, wurde es zur Sicherheit geklammert. Und das ist der Punkt, an dem Lilly zu ihrer gerechten Strafe kam, das hat nämlich gezwickt. :cool

    Ja nicht bei mir ;) Sie lebte vorwiegend draußen um das Geflügel zu bewachen bei einem Ehepaar.

    Das Problem, was einige mit Hunden z.B. aus Spanien haben lasse ich hier auch nicht gelten, weil es geht um Welpen von einem (ordentlichen) Züchter mit 2 Wochen Alterunterschied, keine 3 Jahre Straßenleben ohne Menschen. Und da empfinde ich eben die "Prägung auf den Menschen" einfach nur als Ausrede.

    Also bei uns klappt das in der Wohung mittlerweile ganz gut. Fällt mir was runter läßt sie das liegen und auch sonst wartet sie auf mein Kommando. Unser Problem ist, wenn sie sich unbeobachten wähnt, dann klaut sie schon mal gerne Katzenfutter und auch draußen würde sie dann fressen. Also in der Wohnung top, bzw unter Beobachtung auch draußen. Den Schritt, das sie das so verallgemeinert und gar nichts mehr nimmt, auch wenn ich mal 2 Sekunden nicht schaue müssen wir noch gehen. Bis dahin heißt es bei uns auch alles wird wieder rausgepult.

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    ah sehr interessant!

    TanNoz ich kenne leider die Unterschiede zwischen, scheren, schneiden, trimmen und was es noch alles gibt nicht, da ich einen Hund habe bei dem auf keinster Weise Fell entfernt werden muss, außer tote Unterwolle rausbürsten.

    Das ist eigentlich gar nicht so schwer.

    Scheren:
    Wird üblicherweise mit einer Maschine gemacht, die sehen aus, wie die, die auch der Friseur bei uns Menschen benutzt. Damit wird das Fell einfach nur abgeschnitten und keinerlei Unterwolle entfernt. Es gibt Rassen bei denen ist das angebracht, wie z.B. Pudel.

    Schneiden:
    Nun das ist einfach Schere in die Hand und ab gehts. Viele lassen ihre Malteser und Yorkis schneiden, so das das Fell nicht ganz so lang ist. Diese Hunde haben keine Unterwolle und das Deckhaar wird einfach gekürzt.

    Trimmen:
    Hierbei wird mit einem Trimmmesser das tote Fell aus dem Hund herausgezupft. Das tut dem Hund nicht weh muß aber sein. Würde man hier einfach schweren, verbliebe das Fell am Hund und würde früher oder später zu einem Hitzestau führen. Das Deckhaar würde seine Schutzfunktion verlieren und wächst oftmals total weich und fusselig nach.

    Ich selbst muß meinen Sheltie nur bürsten um die Unterwolle im Fellwechsel herauszu holen. Ansonste schneide ich ihr mit einer Schere die Pfoten frei und das wars. Ok, derzeit is ihr rechtes Hinterbein wegen einer Op geschoren, aber das ist ja was anderes ;)

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    Ich noch mal, ich bestreite ja gar nicht, daß es beim älteren Hund schwerer ist. Ich kann mich nur nicht der Aussage anschließen, das nach der 16. Woche nix mehr geht.

    Naja, viel schwerer, also nein. Es mag Hunde geben, die sich schwerer tun, aber in der Regel klappt das doch recht gut. Oftmals ist nämlich nicht der Hund das Problem, oder sein fehlender Bindungswille, sondern das Herrchen, das einfach keine Ahnung hat. Lilly war 2 als sie zu uns kam und keiner würde vermuten, das sie nicht von Anfang an bei uns war.

    Ich persönlich würde lieber einen 10-wöchigen Welpen nehmen, als einen mit 8 Wochen. Grad weil er bei uns in kein großes Rudel kommen würde, sondern Einzel- max. Zweithund sein würde.

    Sozialverträglich...hm, schwierig. Lilly würde ich da 100% einordnen. Sie tut keiner Fliege etwas zu leide, würde nie von sich aus jemanden angreifen. Auf der anderen Seite zeigt sie durch Knurren und Abschnappen ganz deutlich, was sie von zu aufdringlichen Kanditaten hält. Hat dieser verstanden ist aber ein weiterer Spaziergang ohne weiteres möglich, sie ist wie man es als menschliche Eigenschaft bezeichnen würde nicht nachtragend ;)

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    Jetzt erlebe ich aber auch öfter Hunde, die wirklich immer alle Hunde toll finden und sich so ziemlich alles gefallen lassen und dachte immer, als ich noch keinen Hund hatte, das #verstehe man unter sozialverträglich.

    Hm, diese Hunde sind sicher ungefährlich und der Umgang ist wesentlich leichter als mit einem agressiven Hund, aber als 'normal' würde ich das Verhalten nicht werten. Klingt jetzt zwar erstmal extrem, aber es ist einfach der normale Werdegang eines Hundes, das er eben nicht mehr mit jedem spielt, den einen oder anderen mal nicht mag. Sozial unverträglich sind diese Hunde zwar nun nicht, deswegen sind aber andere Hunde, die doch gerne auch mal zeigen wenn ihnen etwas zu viel wird nicht unnormal. Doch das ist das Problem bei manchen Hundehaltern, die setzen ein welpenhaftes Verhalten für einen erwachsenen Hund vorraus, und alles andere ist dann unnormal, oder aggressiv.

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    Mir gehen ehrlich gesagt die ganzen ich-hab-jeden-lieb, manchmal ganz schön auf die Nerven, weil sie oft die negativen Signale anderer Hunde gar nicht richtig warhnehmen.

    So gehts mir auch öfters. Lilly droht am Anfang ganz leicht mit Lefze hochziehen, einige Spezialisten, mit vorliebe Labradore merken das gar nicht. Bis sie dann gezwungen ist, stärker zu drohen. Natürlich pass ich schon auf, das es nicht zu heftig wird, aber ein bissle was, soll sie schon selbst regeln, sie kann das nämlich sehr gut.