Beiträge von Liquid_Sky

    Es geht das Gerücht um, Tomatenmatsch (passiert / geschält) solle ganz toll gegen unliebsame Gerüche am Hund helfen.
    Einreiben, abspülen (oder hier eben abschwammen), fertig.

    Da mein Hundchen zum Glück keine Ambitionen zeigt, sich in allerlei Stinkigem zu wälzen, habe ich das selbst noch nicht erprobt.

    Beim barocken überpudern des Geruches mit Kräutern würde ich mir eher minderen Erfolg versprechen.

    Liebe Grüße

    Männe hat mir auch schon unbeabsichtigt ziemlich heftige Blessuren zugefügt;

    wir kamen etwas angetüddelt aus einer Cocktailbar, Bus verpasst, mitten in der Nacht.
    Ich war schon die ganze Zeit am Quängeln, weil ich eigentlich nicht laufen wollte, als wie aus Fügung mitten auf dem Weg ein verlassener Einkaufswagen auftauchte.

    Reingehüpft und los ging die lustige Fahrt, geradezu hysterisch kichernd wurden wir immer schneller... und immer übermütiger. Da der Weg etwas abschüssig zur Straße hin war und mein Gefährt irgendwann leichte Schlagseite bekam, fasste mein Freund den Plan, mich ein Mal aus voller Fahrt elegant zu drehen und mich schließlich wieder auf Kurs aufzufangen - dabei übersah er aber leider das Beet um einen Baum herum, in das ich rückwärts hinein fuhr, stoppte und wie ein Stein umkippte, mit der linken Seite (Kopf inklusive) flach auf´s Pflaster, die Gitterstäbe des Wagens noch dazwischen; später gut als dunkelblaugrünlilaschwarzfarbenes Muster auf meiner Körperhälfte erkennbar.

    Laufen durfte ich dann übrigens auch noch, die ganze Zeit überlegend, ob mein Arm nur böse geprellt oder nicht doch gebrochen war. Zwei Wochen konnte ich ihn nicht bewegen.

    Ein Bruch war es zum Glück nicht, doch das dem Arzt zu erklären... was soll ich sagen...

    ich mach´s nie wieder :dead2:

    Och, in meinem Bekanntenkreis ist die Art solcher Unfälle mittlerweile nach mir benannt :pfeif:

    Meine Top 3:

    3. Wollte meiner Peppi damals ein Leckerli zuwerfen, war etwas zu schwungvoll und blieb irgendwie mit dem Mittelfinger an der Schlaufe am Reißverschluss meiner Jacke hängen. Ergebnis: Gerissene Gelenkkapsel.

    2. Beim warten an der Ampel mit einer Freundin beim Lachen das Gleichgewicht verloren und in frisch angeschnittene Büsche gefallen. Ergebnis: 15cm lange Schnittwunde am Oberschenkel, Prellung am Arm und zerfetzte Hose.

    1. Beim Niesen mit dem Kopf an eine Wand geknallt. Ergebnis: Gehirnerschütterung mit Krankenhausaufenthalt.

    Wir oft ich Entfernungen falsch eingeschätzt habe und deswegen gegen Laternen oder Türrahmen oder sonstewas gerannt bin, lasse ich gleich mal außen vor... :dead2:

    Ja, als Vollbluttolpatsch hat man es nicht leicht.

    Liebe Grüße

    Nun denn, kein Satz, aber ich war ordentlich irritiert :tropf:

    Fiete durfte vorhin ohne Leine laufen und ich übte den Abruf und das Fußlaufen, was wirklich toll funktionierte.
    Ich schlage also mit dem Hundekind an meiner Seite Haken und freue mir ´nen Keks, da steht plötzlich - vorher völlig unbemerkt von mir - eine mir unbekannte Frau 50m hinter uns, ohne Hund, auf freiem Feld und applaudiert :hust:

    Weiß ehrlich gesagt immer noch nicht, ob ich nun geschmeichelt sein oder mir veräppelt vorkommen soll...

    Das mit der Einzelstunde ist doch was :gut:
    Und gut, dass sie dir schon von alleine dazu geraten haben.

    Ja, manchmal ist einfach der Wurm drin.
    Man hat auch nach einer Zeit eine Erwartungshaltung auf Spaziergängen wie 'Oh Bitte, lass nun keinen Hund/Menschen/Fahrradfahrer/ect. auftauchen.'
    Und ist völlig verspannt, fast betriebsblind.
    Wenn aber nichts greift, was man bisher zu wissen dachte und man das Gefühl hat, man drehte sich im Kreis, kann es helfen, einfach den geistigen "Reset-Knopf" zu drücken.

    Bis dahin würde ich Schadensbegrenzung betreiben, Sachen machen, die gut funktionieren und Situationen meiden, in denen er durchdreht, damit zumindest du ein bisschen abschalten kannst.

    Vor ein paar Monaten war mein Vater sogar so weit, Fiete abgeben zu wollen, weil er überhaupt nicht ableinbar (und noch dazu nicht leinenführig) war, alles gejagt hat, Passanten gezwickt hat, zu jedem Hund, den ich nicht ein Mal erahnen konnte, hingerannt ist, nur am Fiepen und Schreien und draußen nicht ansprechbar war, obwohl ich wirklich jeden Tag trainiert habe. Nichts schien zu helfen.
    Und heute morgen -Trommelwirbel- hatten wir unsere erste Runde ohne Leine, trotz wohlduftender Damen in der Nachbarschaft und regem Fußgängeraufkommen. Sogar ein Plausch mit dem Nachbarn war drin, ohne, dass er aus Langeweile ausbüchste oder jammerte.

    Also auch von mir:
    Kopf hoch, dein Kleiner ist noch so jung und gut formbar, auch für euch gibt es die passende Methode und du scheinst mir nicht jemand, der nicht Alles daran setzen wird, diese zu finden ;)

    Lass dich mal drücken, solche Momente kenne ich auch.
    Zum Glück ist Fiete auch bei körperlicher Begrenzung nie nach vorne gegangen, das stelle ich mir zusätzlich sehr belastend vor und würde sehr vorsichtig damit umgehen, da er wirklich äußerst sensibel zu reagieren scheint.

    Auch würde ich da keinen anderen ranlassen, auch keine Freundin. Das wäre mir schlichtweg zu heikel.

    Den Tipp, solche Situationen nicht eskalieren zu lassen, würde ich unbedingt aufgreifen und in einem solchen Moment, in dem er schon total aufdreht, kein Kommando (wie hier das Platz) verlangen, denn die Konzentration ist schlicht nicht vorhanden.

    Eventuell würde ich auch darüber nachdenken, solches Spielzeug wegzulassen, das ihn sofort in einen hohen Erregungszustand bringt (wie den Ball).

    Ja, es gibt immer zig Meinungen und man muss sich das herauspicken, was am besten zu einem passt.
    Deswegen ist ein Forum sowieso schwierig, denn es gibt nun mal keine ultimative Anleitung, die man niederschreiben könnte.

    Ich hoffe, die Hundeschule wird dir helfen und dich nicht noch mehr frusten. Bei mir war das leider so, da es sehr anstrengend war, ihn in Anwesenheit von 15 Hunden unter Kontrolle zu kriegen, wo schon einer reichte, um ihn aus der Fassung zu bringen. Oft reichte seine Konzentrationsfähigkeit keine 5 Minuten und der Rest der Stunde wurde ein Fiasko. Hatte aber auch keinen wirklich guten Trainer dort zur Hand, das muss ich dazu sagen.

    Deshalb fand ich jedoch persönlich Einzelstunden immer sehr viel hilfreicher.
    Schon alleine das Wissen, dass da jetzt jemand kommt, der solche Situationen kennt und damit umzugehen weiß und dem ich jeden Zweifel auf die Nase binden kann, hat diesen Krampf etwas gelöst, den ich schon hatte, sobald ich mit dem Stinker auch nur das Haus verlassen musste.

    Ich drücke euch jedenfalls ganz fest die Daumen.

    Hallo,

    beim Futter kann ich dir nicht helfen, davon habe ich leider keine Ahnung.

    Einen Welpen von acht Wochen lässt man wirklich nur Sekundenweise alleine. Da mein PC gerade Schneckengeschwindkeit vorschreibt, suche mal in der Knowledge Base, da ist ein ganz toller Beitrag, wie man das Alleinsein aufbauen kann.

    Das Beißen, was du beschreibst, ist ganz normal. Welpen besitzen noch keine Beißhemmung und verbeißen sich gerne noch mit den spitzen Zähnchen in Menschenhaut - das ist schlicht eine Art "Spiel".
    Um ihr zu zeigen, dass Menschenhaut aber kein gutes Knabberzeug ist, sind solche Maßnahmen wie die Schnauze zuzuhalten oder den Welpen auf den Rücken zu drehen völlig übertrieben (wobei auch beide Methoden aus heutiger Sicht unsinnig und überholt sind, da der Lerneffekt meist nicht der gerwünschte ist).
    Hierbei bietet es sich an, das "Spiel" sofort mit einem ernstgemeinten Schmerzlaut zu unterbrechen - wenn sie dir also in die Hand beißt, quietschst du, stehst auf und gehst einfach weg.
    Er wird es lernen, wenn es auch so seine Zeit dauern kann.

    Ein Welpe ist wirklich im übertragenen Sinne ein "Baby", mit acht Wochen kann er seine Blase noch nicht kontrollieren, findet alles furchtbar spannend und überfordernd, erkundet die Welt mit seinen Zähnen und hat Angstt, allein zu sein.
    Auf all dies sollte man achten, wenn man solch ein Hundekind großziehen möchte.

    Wage doch mal einen Ausflug in die Welpenecke, dort findest du Hunderte von Beiträgen zu fast jedem Thema, sei es die Beißhemmung, das Alleinsein, die Stubenreinheit oder oder oder.

    Bitte sei geduldig, Welpen bauen viel Mist, kosten viel Zeit und Kraft und benötigen vor allen Dingen Zuneigung, Verständnis und liebevolle Konsequenz.

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Wurm und drücke euch die Daumen für ein langes, glückliches Leben.

    Liebe Grüße

    Mein Hund ist vom selben Schlag und läuft, eben weil ich das weiß, an der Schlepp.
    Als Grund sehe ich das wirklich nicht an, zu akzeptieren, dass er ja scheinbar ein paar Mal 20 Minuten verschwindet.

    Es muss ja nicht die Straße sein, die gefährlich ist.
    Lass ihn unbeobachtet irgendetwas schädliches fressen oder ihn von jemandem finden, der sich nicht bei der Feuerwehr o.Ä. meldet. Lass ihn doch mal jagen gehen, dabei muss ja nicht ein Mal ihm etwas passieren, aber für das gejagte Wild ist es eine Qual.
    Oder lass ihn auf einen unverträglichen Hund treffen, der ihn zerpflückt.

    Zumal du dir mit jedem Alleingang dein Training versaust.

    Bitte sei in Zukunft vorsichtiger; Schleppleinen gibt es in etlichen Längen, so bekommt er auch seinen Freiraum.
    Und wenn es wirklich stetig besser wird, wird es ja nicht mehr allzu lange dauern, bis auch er leinenlos laufen darf.

    Liebe Grüße

    Hallo Doro,

    es liegt nicht in der Natur eines Tieres, den Wunsch zu hegen, sich vom Leben zu verabschieden.
    Diese Vorraussicht und das Abwiegen bleibt uns Menschen überlassen und ist der letzte und schwerste Liebesdienst, den wir unseren Vierbeinern erweisen können.

    Du hast das einzig Richtige getan und deinem Samy viele Schmerzen erspart.
    So konnte er die letzten Tage mit euch genießen und schließlich friedlich einschlafen.

    Wie man diese Zeit durchsteht?
    Man tut es einfach.
    Lasse deiner Trauer freien Lauf - der Schmerz wird bleiben, doch er wird leichter werden.
    Auch die Zweifel werden weniger werden, wenn du irgendwann mit einem Lächeln an Samy zurückdenken kannst.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit.

    Habe ich mich erschrocken, als die Frau das erste Mal "FUSS!" gebrüllt hat :fear:

    Ja... tolle Sache!
    Damit kannste dir ein Schnitzel an die Wange pappen und coole Actionsequenzen drehen, in denen es dann so aussieht, als würde Hundi dir das Gesicht abreißen... oder so!

    Ich verstehe den Sinn auch überhaupt nicht.

    Zitat von der Seite:

    Zitat

    Vorteil: Sie müssen keine spezielle Kleidung (z.B. Hundeführerweste) für die Verwendung von Top-Matic kaufen bzw. tragen. Außerdem vermeiden Sie damit eine Abhängigkeit des Hundes für bestimmte Kleidungsstücke.

    Hö? :???: