Huhu! Ich schnei hier mal kurz mit ner Frage rein:
Wer wolft von euch selber, und wenn was und wie? Mit nem normalen Fleischwolf?
Ich frage deshalb, weil ne super günstige Quelle für Schlachtabfälle vom Schaf (also wirklich alles, Innereinen, Füße, Köpfe, Knochen etc.) aufgetan hab, und mir Teile der Innereien und vor allem Pansen, Blättermagen und Teile der Därme grob zerkleiner möchte, um etwas zu haben, womit ich den Gemüse/Kohlenhydrahtkrams in die Hunde krieg. Und bevor ich jetzt irgendwas ungeeignetes anschaffe, wollte ich mal fragen, mit was man sowas am besten macht...
....wenn du 3 Stunden lang schlachtfrische Schafsinnereien sortierst, säuberst und zerteilst, dich dabei über und über mit halbverdautem Magen-/Darminhalt einsaust, und das jederzeit wieder tun würdest...
Ich hatte die Gelegenheit mehrere Wochen täglich bei diesen OPs dabeizusein und ich muss ganz klar sagen - die Vorteile dieser OP-Methode überwiegen. Die Hunde spazieren schon eine Stunde nach der OP wieder aus der Praxis, als sei nichts gewesen. Postoperative Schmerzen werden auf ein Minimum begrenzt, da in der Bauchhöhle kaum rummanipuliert wird und die zwei OP-Zugänge in der Bauchdecke so klein sind, dass man sie häufig mit einem Hautkleber abdecken kann oder eben mit einer kleinen Naht. Die Hunde bekamen für den ersten Tag Schmerzmittel und bei der Nachkontrolle zwei Tage später brauchten die wenigstens noch eine weitere Behandlung mit Schmerzmittel. Es ist einfach erstaunlich wie gut die Hunde diese OP wegstecken - und das Schönste, sie dürfen auch kurz nach der OP eigentlich schon alles wieder machen wie vorher - ohne sich zu schonen.
Genau diese Erfahung habe ich mit Skadi auch gemacht. Hätte sie nicht mit allergischer Reaktion auf die drei Fädchen in der Bauchdecke reagiert, wär sie am nächsten Tag schon völlig normal rum gelaufen. So hatte sie leider einen massiven Juckreiz an den Nähten und war dadurch eingeschränkt, aber das wär bei der herkömmlichen Methode ja nicht anders gewesen. Der Vorteil in diesem Fall bei dieser Methode: Ich habe vom Arzt das OK bekommen die Fäden schon am 2ten Tag nach der OP zu ziehen. Das wär mit einer Schnittnarbe nicht gegangen. Da hätte wieder aufgemacht und neu vernäht werden müssen.
Mich hat übrigens mein Haustierarzt ausdrücklich zu seinem minimalinvasiv arbeitenden Kollegen geschickt, weil er mehrere dort operierte Hunde in Nachbenadlung (zum Fäden ziehen) hatte, und total begeistert vom körperlichen Zustand der Tiere war. Bei ihm selber wäre die Kastra im übrigen auch noch 40 Euro teurer gewesen. Ich hab also - trotz längerer Anfahrt zur Klinik - auch noch Geld gespart. Sollte ich nochmal in die Verlegenheit kommen eine Hündin kastrieren zu lassen, würde ich mich jeder Zeit wieder für die Knopflochmethode entscheiden.
Also Nemo (8 Jahre, kastriert) sucht sich sehr genau aus, mit wem er spielt - aber er spielt gern mit anderen. Klar, mit Mitgliedern seines Rudels (Skadi und die Gassitruppe) aber auch mit vielen Hündinnen und auch mit einigen Rüden, darunter kastrierte sowie intakte, obwohl es besonders in Bezug auf letztere meist kein so ganz ausgelassenes Spiel ist, sondern oft eher ein spielerisches Grenzen austesten. Bei intakten/gut riechenden Hündinnen verfällt er im Laufe des Spiels oft ins werben.... nein, er weiß definitiv nicht, dass ihm zum Mann-sein entscheidendes fehlt... Generell ist es aber so, dass er nur spielt, wenn die Situation für ihn übersichtlich und unstressig ist - will heißen: nicht zu viele Hunde, keine Spannungen in der Gruppe, keine von ihm als Konkurrenten angesehenen intakten Rüden anwesend....
kenne ich ... ich überlege auch immer "hm, kann ich da meinen hund mitnehmen?"
Ich bin ehrlich - ich geh fast nie aus. Normal besuch ich nur meinen Pa oder sehr meine besten Freunde und da sind die Hunde willkommen. Wenn ich doch mal weg gehe (Kino oder so), lass ich beide zu hause. Seit ich Nemo hab mit deutlich besserem Gewissen als zu der Zeit als Skadi noch Einzelhund war... aber auch damals war es (für Skadi selbst) kein Problem allein zu sein. Verrückterweise hab ich das noch nicht mal groß geübt. Und vorher war ich quasi wirklich nonstop mit ihr zusammen, von kurzen Einkaufsausflügen oder so mal abgesehen. Bin halt gegangen (so, wie ich sonst auch mal ne Stunde zum einkaufen verschwunden bin) und gut. Sie packt sich dann halt auf's Bett und gut.
Einzelkämpfer. Mit zwei Hunden. Auf 38 m2. Geht alles, und die Hundis poofen während ich 8-9 Stunden zum arbeiten aus dem Haus gehe..... aber ich hab (neben hier im Forum schreiben ) auch keine anderen Hobbies, so dass für die Hunde (und meine 2-3 Gassihunde) meine gesamte Freizeit zur Verfügung steht.
Für mich ist Heringstip ja DAS Sommeressen schlecht hin. Gut, man muss Hering dafür natürlich mögen, aber ich hab mit meinem Heringsstiprezept sogar schon Leute überzeugt, die von sich behaupteten keinen Fisch zu mögen
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Man nehme:
2 Schalen Sahnehering (ich persönlich bevorzuge die Sorte von AL*I Nord) 3 große süß-saure Äpfel 1 halbes Glas Cornichons 4 hart gekochte Eier 1 Zwiebel (Wahlweise. Ich selber schätze rohe Zwiebeln nicht, daher lass ich sie weg, und es schmeckt trotzdem ) Etwas Jogurt, etwas Salatmayo und/oder Créme fraîche
Eventuell Salz, Zucker, Pfeffer und nach Geschmack frischen Dill zum abschmecken.
Tja, und alles andere ist denkbar einfach:
Sahnehering aus der Lake nehmen und in mundgerechte Happen schneiden. Die Äpfel schälen, entkernen und kleine Stücke schneiden. Eier pellen (ok, das versteht sich eigentlich von selbst ) und ebenfalls kleinschnibbeln. Cornichons in kleine Würfel oder Scheiben schneiden. Zwiebel je nach Geschmack in feine Ringe hobeln oder in kleine Stücke schneiden.
Alles zusammen (auch die Sahnesauce des Herings) in eine große Schüssel geben, durch mengen und bei zu wenig Sauce diese mit Mayo, Jogurt oder Créme fraîche strecken. Hinterher nach Geschmack mit den Würzmitteln abschmecken (ich tu meist nüscht mehr dran :^^:) Das Ganze am besten ein paar Stunden im Khülschrank durchziehen lassen.... Dazu dann Pellkartoffeln - yummy...
Und ein zweites Rezept, dass ich aus dem Sommer nicht weg denken kann: (sollte man aber nur essen, wenn man am nächsten Tag nicht arbeiten muss oder sonstigen wichtigen Sozialkontakt pflegen möchte.... )
Fladenbrot mit Schafskäse und Knoblauch (ACHTUNG: KEIN DIÄT-REZEPT!!)
2 Fladenbrote, in der Mitte aufgeschnitten 500-600 gr. türkischen oder griechischen Jogurt (der mit den 10 % Fett
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) 700-800 gr. Feta (es muss echter Schafs- und/oder Ziegenkäse sein, am besten Manouri) mindestens 1 Knolle Knoblauch, gerne auch mehr (Tipp: Keim der einzelnen Zehen entfernen, dann ist die Stinkerei am nächsten Tag nicht ganz so ausgeprägt und anhaltend) 3-4 Esslöffel Olivenöl Salz, Pfeffer, Zucker zum abschmecken Etwas Soßenbinder Oliven, Peperoni, frische Paprika- und Tomatenscheiben zum belegen.
Knoblauch pellen (eventuell "entkeimen") und durch die Presse drücken. Zusammen mit dem Jogurt, dem grob zerbröselten Schafskäse und dem Öl mit einem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten. Je nach Gusto darf der Schafskäse dabei etwas bröselig bleiben, oder fein zerkleinert werden. Vorsicht beim Mischen. Eventuell einen Teil des Jogurts erst zurück behalten, damit die Masse nicht so flüssig wird, dass sie von den Fladenbroten läuft. Etwas Soßenbinder einrühren. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Zucker. Vorsicht mit dem Salz, der Schafskäse bringt recht viel davon mit. Nun die Fladenbrothälften auf Backbleche legen und mit der Masse bestreichen. Je nach Geschmack Oliven, Peperoni, Paprika etc. drauf verteilen (Es schmecken aber auch pur)
Die Brote bei 200°-220° (Heißluft oder Ober/Unterhitze) im Ofen überbacken bin sie oben goldbraun geworden sind (so ca. 20 Minuten glaub ich... mach ich immer nach der "Ich-schau-mal-nach-ob-sie-schon-gut-sind-Methode" )