Beiträge von Brazzi

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    Ich wollt nur fragen, wie ihr das seht, vielleicht bin ich ja voll aufm Holzweg bei einem 11jährigen.

    Ich hab ja nun die Alter der beiden erst verwechselt :hust: ... bleibe aber bei meiner Einschätzung bezüglich Mo. Auch einem Senior tut es gut anständig bemuskelt und schlank zu sein. Vor allem, wenn er sich auch sonst noch viel bewegt, körperlich nicht eingeschränkt und aktiv ist. :smile:

    Hatte Skadi auch schon x-mal.... ist eigentlich wirklich nicht weiter dramatisch. Das erste mal bin ich noch zum TA, die anderen Male nicht mehr...wenn du dir unsicher bist, solltest du aber trotzdem gehen - allerin schon wegen des guten Gefühls ;)
    Ich hab's tagsüber ohne Verband gehalten und zu gesehen, dass sie nicht dran leckt. Die ersten Tage bei Spaziergängen einen leichten Verband und ne Socke (der Verband eigentlich nur, damit die Socke besser hielt) drüber, damit sich nichts eintritt und kein Dreck in die Wunde gelangt. Dadrüber noch eine Tüte, wenn das Wetter feucht war. Beim Verband drauf achten, dass Mull oder Tupfer zwischen die Zehen geklemmt werden, weil sich der Hund da sonst wund scheuer kann.
    Nachts kam Betaisodonasalbe drauf und ein lockerer Verand drüber, damit Hund nicht leckt und die Salbe mir das Bett nicht versaut. Beim
    Natürlich hab ich immer kontrolliert, dass sich nichts entzündet - also keine Hitze, keine Rötung, kein gelblicher oder weißlicher Belag. Sonst wär ich doch noch zum Arzt, war aber nie nötig. :smile:

    Corey finde ich für sein Alter (er war doch 10 oder? :???:) Ok. Vor allem sieht er gut bemuskelt aus.
    Mo düfte nach - ich schreib das jetzt bewusst - meinen Geschmack ein bisschen weniger haben und vor allem der Schulterbereich dürfte er etwas besser bemuskelt sein. Kann man aber wegen des Geschirrs schlecht beurteilen.

    EDIT:
    Ok, Mo war also der der über 10 war... Corey find ich aber trotzdem ok.... einen kleinen Ticken weniger vielleicht.... aber auch das kann ich vom Foto aus schlecht beurteilen.

    Ich muss sagen, ich hatte früher (also in meiner Kindheit) auch eine regelrechte Spinnenphobie. Wenn eine auch nur mittelgroße Spinne irgendwo im Haus saß, musste ich wen holen um sie "weg zu machen". Mir war auch relativ egel, wie.
    Dann habe ich irgendwann mal ne dreiteilige Reportage (Sterns Stunde) über Spinnen gesehen und war echt fasziniert von den vielen verschiedenen Lebensweisen und Jagdmetoden der Krabbler. Danach hab ich mich intensiver mit Spinnen und Skorpionen befasst und meine Angst wurde immer kleiner.
    Nicht dass ich so ein kapitales Hausspinnenweibchen unbedingt über meinen Arm laufen haben muss (da werd ich denn doch auch noch ein wenig hektisch :hust: ) aber ich kann sie mir entspannt auch von sehr nahem anschauen, unter oder neben ihnen vorbei gehen und habe auch kein Problem damit welche im Haus zu haben.
    So eine dicke Kreuzspinne saß Skadi letztens auf dem Kopf - schade, dass ich wegen schlechten Wetters keinen Fotoapparat mit hatte. War eine fast weiße Unterart, und die machte sich auf ihrem braunen Fell sehr gut :D

    Apropos Skorpione... das sind ja auch im weitesten Sinne Spinnen :D
    Die hier hab ich in Südfrankreich fotografiert :smile:

    Euscorpius mesotrichus bei Nacht...

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    ...und Euscorpius flavicaudis in der Morgendämmerung

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    Eine gelbe Buthus-Art gab's da auch, aber davon hab ich leider kein Foto....

    Nachtrag:
    Hab nochmal was nachgeforscht, und bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich auch um eine Sechsaugenspinne handeln könnte.... erscheint mir sogar wahrscheinlicher, so intensiv, wie sie gefärbt ist und wie sie da auf der Straße hockt.
    Dornfinger sind eigentlich etwas unscheinbarer gefärbt und kommen normalerweise nur auf mageren Naturwiesen vor. Einige Arten der Sechsaugenspinnen hingegen auch häufig in Siedlungsgebieten und ab und an sogar in Wohnungen.

    Meyer ist wirklich ne Schönheit. :smile:

    Zitat

    Orks - da hab ich aber schon schönere Viecherl gesehen :hust:
    Sieht irgendwie nach einer Dickkieferspinne aus... Aber die Augen passen da nicht so ganz dazu...
    Ich schau mal ob ich fündig werde...

    Das ist ne Dornenfingerspinne... aber fragt mich jetzt nicht, welche Unterart genau.
    Sind übrigens die einzigen wirklich für den Menschen "gefährliche" Spinnen Deutschlands. Der Biss kann unter anderem Lähmungserscheinungen, starke Schwellungen, Erbrechen und Schwindel verursachen.

    Zitat

    Ich hab leider keine wirklichen Tipps, aber zu den bisherigen: Bitte bitte haut ihr nicht mit der Leine eine drüber. Wenn sie eh so scheu ist und Probleme mit dem Gassi gehen hat kriegt sie dann nur zusätzlich noch Angst vor der Leine. Mal davon abgesehen, dass es generell nie gut ist einem Hund eine drüber zu hauen...

    Das kann ich nur unterschreiben.
    Einen eher unsicheren Hund sollte man ohnehin so wenig wie überhaupt möglich bestrafen (das impliziert alle Arten von Strafe - besonders positive, aber auch negative und körpersprachlich/psychische), und schon gar nicht so heftig. :no:
    Ansonsten finde ich es schon ok mit "nein" zu arbeiten, aber es sollte ein positiv aufgebautes "Nein" sein. Habt ihr das "Nein" überhaupt selber aufgebaut, oder konnte sie das schon?

    Bitte beschreib die Situationen mal noch etwas genauer.... denn eigentlich muss man bei solchen Sitautionen wirklich selber dabei sein um sie einschätzen zu können...
    Passiert das nur im Haus?
    Nur in einem bestimmten Raum/einer bestimmten Raumart vielleicht?
    Bei wirklich JEDEM Fremden bisher?
    Nur bei Begrüßungssituationen oder auch sonst?

    Ich persönlich würde Fremde erst einmal anweisen den Hund komplett zu ignorieren - egal wie schwer das fällt. Auch kein Leckerlie oder Streicheln. MÖglichst noch nicht mal ansehen. Schaut mal, wie sie sich dann verhält.
    Weiter würde ich trainieren, dass der Hund, wenn Fremde in der Wohnung sind (oder eben in Situatioen, in denen er sonst zwickt), auf seinem Platz liegen bleibt.
    Hat sie einen festen Platz, auf den sie sich zurück ziehen kann, wann immer sie mag, und der für alle anderen tabu ist? Wenn icht, solltet ihr sowas dringend einrichten - grade für einen unsicheren Hund.
    Zusätzlich wäre der Hund bei mir in Sitautionen mit Fremden an der (Schlepp)leine, damit ich ihn davon abhalten kann irgendwen zu zwicken. Nicht schimpfen, höchstens ein ruhiges "nein" ihn nicht ruckartig zurückziehen, sondern nur dagegenhalten und ihn im Notfall schlicht davon abhalten in die Fersen zu knapsen. Keinen Erfolg beim Knapsen mehr.
    Dann abrufen und bei Ankunft loben. Möglicherweise (nämlich wenn das Knapsen keine schwerwiegenderen Probleme zu grunde liegen hat sondern "nur" eine doofe Angewohnheit ist) lässt sich so der Impuls in die Ferse zu hacken in eine "ich komm zu Frauchen/Herrchen Aktion" umwandeln. Das erfordert allerdings eine recht hohe Aufmerksamkeit und ein gutes Timing.
    Das wären jetzt aber alles nur "Erste-Hilfe-Maßnahmen".
    Grundsätzlich kann aber nur jemand kompetentes vor Ort richtig helfen - denn nur der sieht die Situation im Ganzen und kann die Motivation hinter den Attacken wirklich sicher erkennen.