Bei mir giebt es nur ganz, ganz selten Hundebegnunge an der Leine (also normal kurze Leine, keine Schlepp), im Normalfall halte ich die für uns nämlich für ziemlich sinnfrei. Skadi hat inzwischen zwar wieder mehr Interesse an Fremdhundkontakten, aber ich finde es immer schwierig für beide Hunde vernünftig zu kommunizieren. Meit hängen beide vorgebeugt im Halsband und nehmen so automatisch einen extrem dominante Haltung ein. Meine reagiert ziemlich ablehnend auf sowas, daher vermeide ich solche Sitautionen. Vernünftigen Hundekontakt im Freilauf gibt es genug.
Ich lasse Kontnakt an kurzer Leine nur zu wenn a) beide Hunde sich kennen und mögen oder b) mir Hund und Halter "vernünftig" genug erschienen:
Hund nicht aufgedreht, sondern eher freundlich-zurückhaltend und der Halter, wenn er dem Hund, wenn er vorwärts strebt "Leine gibt" und nicht dagegen hält und den Hunden die Möglichkeit gibt normal zu kommunizieren und sich gegebenenfalls auszuweichen.
Beiträge von Brazzi
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@ Askan67:
Das findest du, dass er genug Reserven hat. Was findet dein Hund für gut? Du bist Mensch, Hund ist Tier mit Instinkten, die ihm vielleicht sagen, hoppla, es wird Winter, es könnten ein paar Gramm mehr auf den Rippen sein.Ich finde der Vergleich hinkt schon ziemlich. Nicht jeder Hund stoppt instiktiv wie deiner bei 1-2 Kilo mehr.... Wenn es danach ginge, was Hunde von sich aus - also dem Instinkt nach - fressen, würden nämlich sehr viele Hunde nur noch durch die Gegend rollen, was sicher nicht besonders gesund wäre.
Ich hab hier allerdings auch so einen Kandidaten, dem man im Herbst/Winter mehr füttern muss, weil der Energiebedraf eben höher ist. Bei diesen kühleren Temperaturen füttere ich vermehrt Fett (Schmalz und fetthaltigeres Fleisch) und Kohlenhydrate (Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken) zu.
Eine echte Fettschicht füttere ich ihr allerdings nicht drauf (obwohl auch sie im Winter ca. ein Kilo mehr wiegt, was bei knappen 40 kg allerdings ja nicht soooo den Unterschied macht), das Fell ist bei ihr durchaus dick genug und jedes Kilo zu viel schadet bei ihrer Größe und Gewicht dem Bewegungsapparat. -
Huhu ihr lieben Kaninchenleute!

Ich bin völlig kaninchenunerfahren und hätt da mal ne Frage.....
Weiß jemand bzw. kann jemand einschätzen, was das hier für eine Rasse/Mix ist?Externer Inhalt img546.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt img708.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die beiden sind heute in einem Straßengraben gefunden worden :/ und werden jetzt über unseren Tierschutzvein vermittelt. Da würden wir aber gerne ne Rassenangabe(oder wenigstens Vermutung) dazu schreiben...
Danke schonmal!

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Ich denke, wir verstehen unter bewegungsfreudig etwas anderes.
Obwohl ich dir grundsätzlich Recht gebe in deiner Einschätzung, dass ein großer Teil der Hunde, die man so trifft aus den verschiedensten Gründen (ist ja zum Teil nicht nur das Gewicht, sondern auch, dass sie sich nicht bewegen können, weil sie dauernd an der Leine hängen) nicht besonders bewegungsfreudig ist - es kommt schon auch ein wenig auf Rasse bzw. Mix an, den man so hat.
Du hast mit Sicherheit besonder aktive (extra für den Sport gezüchtete) Exemplare, die du nicht 1 zu 1 mit dem Feld-Wald-Wiesen-Mix, der hier bei uns vorherrscht, vergleichen kannst. Und auch ein Sennenhund oder eine Dogge z.B. ist kein Xer oder Riese....
Skadi z.B. ist mit einem 2 Stunden "Aktiv-Spaziergang" (also Freilauf, zwischendurch toben, mal was suchen, Schwimmen, bissi irgendwo drauf oder drüberhüpfen, mal nach ner Maus buddeln) und zusätzlich zwei kleineren Pippirunden für den Alltag absolut zufrieden. 1-2 mal die Woche wird der große Spaziergang durch Dummyarbeit ersetzt. Ab und an fahren wir mal ne 10-20 km-Runde Rad. Sie ist dann normalerweise nicht völlig platt, aber zufrieden.
Das ist natürlich kein extremes Sportprogramm aber trotzdem würde ich sie durchaus als bewegungsfreudig und vor allem grundsätzlich fit ansehen... ich glaube Bewegungsfreudigkeit darf man nicht unbedingt mit Sportlichkeit verwechslen... -
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Meinst du echt? Ich habe kürzlich mit meiner Kollegin hier zufällig dieses youtube-Video angeschaut.
http://www.youtube.com/watch?v=UsoSehimrsE
Das darauf zu sehende Bondgirl galt damals als schön und sexy. Heute wäre ein Bondgirl sicher 10 kg leichter und hätte keinerlei weibliche Formen mehr.
Tatsächlich galten früher weibliche Formen als "schön" und attraktiv. Zumindest in den Medien sieht man dagegen heute nur noch Magermodels.Ja. Aber Schönheitsideal und Realtität liegen meistens ziemlich auseinander.
Grade weil die Durchschnittsfrau damals weniger auf den Rippen hatte galt etwas rundlicher als schön. Auch die Models waren damals "voller".
Heute ist es genau umgekehrt. Die Durchschnittsfrau hat etwas zu viel auf den Rippen und superschlank gilt als schön. Man möchte halt immer das, was man nur schwer kriegen kann
Wenn ich mir aber Privatfotos meiner Verwandschaft aus dieser Zeit anschaue (oder auch noch aus meiner Kinderzeit), ist eher ein Hang zum ziemlich dünnen und schlaksigen zu sehen. Vor allem bei der Jugend. Und ich habe da durchaus auch Bilder von größeren nicht verwandten Menschengruppen. -
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"Boah ist fett drinnen, ich konnte kaum vernünftig arbeiten!"
Ich glaube, das ist auch etwas was viel unterschätzen. Kein Fett auf dem Rippen, aber der Hund sieht trotzdem irgendwie unförmig und zu massig aus....da kann noch ganz schön was zwischen den Organen sitzen. Bei Menschen gibt es da sogar verschiedene Typen: Welche, die Fett eher unter der Haut anlagern, so dass es dann außen "schwabbelt" und eben den Typus, der die Fettreseven eher unter der Bauchdecke zwischen den Organen sammelt. Letzteres ist besonder gefährlich, weil es die Organe sehr belastet.
Ich weiß nicht, ob sich das bei Hunden auch so unterscheidet, aber ich könnte es mir vorstellen. -
Also ich habe (bis auf ein, zwei Hunde die wirklich Krankheitsbedingt so dünn waren) hier im Forum noch nicht einen Hund gesehen, der mir gesundheitsgefährdend dünn aussah. Einige zum Teil sehr schlanke Exemplar, ja, aber keine halb verhungerten Hunde.
Selbst die beiden Windhunde einer nicht mehr aktiven Userin empfand ich zwar als zu dünn, aber wenn ich gesehen habe, wie sportlich die sich bewegt haben und welche Muskelpakete sie hatten machten die mir keinen kränklichen Eindruck. Wie gesagt aber alles nur Einschätzungen von Fotos, einen Hund in natura zu sehen ist immer noch etwas anderes.
Aber auch auf Spaziergängen ist mit noch nie ein Exemplar untergekommen, was ich für zu dünn gehalten hätte - im Gegenteil: Hier laufen haufenweise Hunde rum, die bei schlechter Bemuskelung ziemlich moppelig oder schlicht richtiggehend zu fett sind. Dann gibt's noch nen Teil der schlank aber schlecht bemuskelt ist (vielleicht sind das die Exemplare, die anderen als zu dünn auffallen) und eben einen Teil, der für meinen Geschmack genau richtig ist von den Proportionen: Gut bemuskelt und schlank mit maximal einer leichten Unterhautfettschicht. Bei kurzfelligen Hunden ist letzteres ja z.B. im Winter auch nicht ganz verkehrt.
Von daher ist mein Eindruck nicht, dass "unsere Hunde" im Allgemeinen zum Untergewicht neigen - es mag da zweifelsohne Einzelfälle geben - sondern in der Gesamtheit eher eine Tendenz zum Übergewicht zu erkennen ist.
Die Frage ist auch, ob - in einer Gesellschaft, wo schon unter den Menschen leichtes bis mittelschweres Übergewicht mittlerweile der Standart ist (ich nehm mich da nicht aus, ich hab selber eindeutlig einiges zu viel) - die Sichtweise auf die Dinge nicht ein wenig "verschoben" ist.
Schaut euch mal Bilder aus den 60/70gern an. Die Leute waren damals im Durchschnitt noch deutlich schlanker. Mir persönlich kommen sie regelrecht "zu dünn" vor... das sind in meinen Augen zum Teil regelrechte Hungerhaken.
Aber sind sie das wirklich? Und wenn, sind sie deswegen kränker gewesen?
Ich glaube nicht. Im Gegenteil. Wir sind heute im Durchschnitt schlicht zu dick und die sogenannten Wohlstands- bzw. Zivilisationskrankheiten nehmen u.a. als Folge daraus zu.
Und ich fürchte, diese veränderte Sicht auf die Dinge, die aus der Gewöhnung resultiert, übertragen wir inzwischen auch auf unsere Hunde... -
Ich kann nicht alle deine Fragen beatworten und die, die ich beantworten kann vielleicht auch eher unzureichend...zumal ich keine wirklichen Gewichtsprobleme bei Skadi habe, sondern halt immer mal bemerke, dass sie zu wenig oder zu viel drauf hat, aber immer im minimalen Bereich. Grundsätzlich geht es mir nur darum ihr Gewicht unter wechselnden Bedingungen möglichst konstant zu hlaten.
Schwankungen gibt es vor allem beim Jahreszeitenwechsel (im Winter verbrennt sie etwas mehr), oder wenn es mal wenig aktive Zeiten wegen Krankheit gibt.ich arbeite mich einfach mal durch:
Wieviel reduziert ihr von der üblichen Tagesmenge, bzw. wieviel tut ihr dazu?
Ich barfe ja, und wenn ich Skadis Gewicht reduzieren möchte, reduzier ich schlicht und einfach den Kohlenhydrat- bzw. Fettanteil ihres Futters. Kolenhydrate werden dann durch Faserreiche Bestandteile ersetzt, Fett teilweise eingespart.
Es ist allerdings eher der Fall, dass ich Fett oder Kohlehydrate zufüge, weil ich merke, dass sie Gewicht verliert.In welcher Zeit erwartet ihr ein Resultat?
Ich "erwarte" gar nichts, sondern korrigiere die Futtermenge wieder etwas nach oben, wenn es mir "genug" abgenommen erscheint.In welcher Zeit wollt ihr das Zielgewicht erreicht haben?
Solange ich Vortschritte sehe ist es ok. Zu schnell sollte es nicht gehen.Wie reagieren Eure Hunde auf das mehr-oder weniger Futter?
Meinst du verhaltenstechnisch? Sehe keine Verönderung, was aber wahrscheinlich daran leigt, dass ich die Futtermenge an sich ja nicht verändere und mein Hund sowieso zum mäkeln neigt und eher zu wenig frisst.Wie schnell gewöhnen sie sich um?
Siehe oben
Merkt ihr eine Veränderung, wann habt ihr die bemerkt?
Wenn hier das Gewicht gemeint ist, merk ich das innerhalb von weniger TageWie wichtig ist euch das Gewicht des Hundes überhaupt?
Mir ist das Gewicht meines Hundes sehr wichtig, denn ich denke, das ein sportlicher (allerdings nicht sortliche geführter) Hund mit einer Größe 67 cm kein unnötiges "Material" mit sich rum tragen sollte. Das geht einfach zu sehr auf die Gelenke und den Kreislauf. Außerdem ist sie deutlich agiler, wenn sie sehr schlank ist.
Sie wiegt im Sommer idealerweise 37-38 kg, was ich rein von der Zahl her schon recht viel finde, aber sie hat bei diesem Gewicht keine spürbare Fettschicht und sieht sehr schlank aus, soweit man das bei ihrem Fell beurteilen kann. Im Winter liegt ihr Gewicht bei 38-39 kg. Dann sind die Rippen immer noch sehr leicht zu fühlen, aber ich vermute unter dem Winterpelz eine dünne Unterhauptfettschicht, sonst kann ich mir das Kilo mehr nicht erklähren.... vielleicht sind es auch nur die Haare?
Zu wenig sollte es allerdings auch nicht sein. Vor allem ist mir wichtig, dass sie gut bemuskelt bleibt. -
Also..... ich kann nur über meine persönliche Erfahrung mit Hot Spots berichten.
Skadi hatte in ihrer Jugend mehrfach Hot Spots (waren allerdings immer nur verhältnismäßig kleine, da schnell entdeckt), immer ausgelöst durch eine kleinere, harmlose Wunde, an einer für sie selber nur schwer erreichbaren Stelle, die dann beleckt oder beknabbert wurde. Durch ihr dichtes Fell hielt sich die Feuchtigkeit und die Keime gut und die Stelle entzündete sich und nässte. Also ganz klassisch.
Zur Zeit hat sie mal wieder einen (ist ewig nicht mehr vorgekommen) an der Innenseite des Schwanzes.
Ich war nur mit ihrem ersten beim Arzt damit. Der hat nichts weiter gemacht, als die Stelle von verklebten Haaren zu befreien und eine (ich glaub antibiotische) Salbe drauf zu schmieren, welche ich noch einige Tage selber weiter aufgetragen habe.
Das Ganze hat mich um die 40 € gekostet....
Als der nächste HotSpot auftrat besann ich mich eines Hausmittels, was meine Eltern bei ihren Hunden in solchen Fällen anwendeten: Neoballistol.
Also ab in die Apotheke, das Zeug gekauft (kostet um die 10 € für 250 ml) und ausprobiert.
Ich habe die Stelle - genau wie der TA damals - großflächig von den verklebten Haaren gesäubert und die Stelle zweimal Täglich mit Neobalistol eingerieben. Das hat sie Verkrustungen aufgeweicht, die Wunde desinfiziert und gesäubert und hatte nebenbei den netten Effekt, das das Zeug anscheinend nicht schmeckt (was bei dem Geruch nicht weiter verwundert
, es ist aber definitif nicht giftig, sondern wird auch innerlich angewendet) und Skadi somit nicht mehr dran rum geleckt hat.
Was soll ich sagen?
Nach 5 Tagen war die Rötung völlig weg und die Wunde hörte auf zu nässen. Ich habe dann noch einige Tage das Ballistol einmal täglich aufgetragen, vor allem um das Lecken zu unterbinden.
Seitdem hab ich so jeden von Skadis Hot Spots innerhalb kürzester Zeit in den Griff gekriegt. Für einen Preis von ein paar Cents pro Anwendung und ohne belastende Antibiotikagabe.
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Also, ich finde, dass einiges, was ich so an Kleinsthunden sehe wirklich in Richtung Qualzucht geht - damit meine ich aber ausdrücklich nicht den "normalen" Chi, Yorkie oder Rattler. Es gibt nur immer Leute, die es chic finden, immer noch kleinere Hunde zu besitzen, denen dann die Augen halb aus dem Kopf fallen, die Eierschaldünneschädeldecken haben, die nicht mehr auf natürliche Art decken oder gebären können oder deren Luftröhre kollabiert, weil sie zu dünn ist.... DAS muss meines Erachtens ehrlich nicht sein.
Was aber das Problem des Umgangs Kleinster Hunde mit großen angeht:
Meine Erfahrung ist, dass es maßgeblich von der Sozialisation beider Parteien abhängt, ob Groß und winzig mit einander auskommen. In der Tat sind auch die meisten der Winzhunde, die ich kenne massiv leinenagressiv und/oder ängstlich. Wenn ich mir die entsprechenden Herrchen (bzw. meist Frauchen) dazu anschaue, weiß ich genau warum: Der Kleinsthund wird eben nicht als vollwertiger Hund angesehen, sondern fortwährned "überbehütet", darf seine Bedürfnisse nicht ausleben und wird in meinen Augen nicht artgerecht gehalten.
Auf der anderen Seite sehe ich hier aber auch genug "Der-tut-nixe" die ungebremst und unbeholfen auf Kleinhunde zugestürmt kommen. Und das da nunmal komplett verschiedene "Kampfgewichte" aufeinander treffen, ist nicht wegzudiskutieren.
Es ist das immer gleiche Thema, was uns in der Hundehaltung begegnet: Unkenntniss über artgerechte Haltung gepaart mit Rücksichtslosigkeit - ob im Bewusstsein oder aus fehlender Sensibilität sei offen gelassen. Würden sich alle Beteiligten solcher Situationen schon im Vorfeld ein paar mehr Gedanken machen, würden solche Bilder sicher häufiger:Externer Inhalt img832.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt img862.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt img151.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt img219.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt img88.imageshack.usInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.