ZitatAber die Hunde Leiden doch nicht drunter, nur weil man sich selbst womöglich (aus Versehen oder Versuch) mal in eine andere (falsche) Position begibt.
Demnach würden ja alle uneingeschätzten Hunde Leiden?! Ist dem so?
Dann hätten erstere wenigstens noch die Chance, dass es korrigiert wird, weil der Halter lernen will.
Es geht weniger draum, ob ich mich in eine falsche Position begebe, und der Hund dadurch leidet, dass eine Stellung falsch besetzt ist (was ich bezweifele), als dass der Hund, der nach der speziellen Stellung, die für ihn herausgefunden wurde behandelt wird, und gegebenenfalls eine Art "Freibrief" für prolliges oder gar agressives Verhalten zugesprochen bekommt (oder das eventuell so interpretiert wird. Bspl. nicht zurück rufen). Wenn es dann zwischen zwei Hunden knallt, eventuell sogar Blut fließt, kann man sich schwerlich damit rausreden: "ups... ich dachte ihrer ist ein N3... meiner ist ein NVH... das hätte eigentlich gut gehen müssen..."
Weist du, wie schnell ein (großer) Hund hier in NRW (besonder hier in der Region) zu einem Wesenstest muss?
Da muss ein großer Hund einen Kleinen eigentlich nur anknurren.
Oder wie letztens - ich geh mit meiner spazieren, plötzlich flitzt von hinten ein Jacky herran und hängt ihr am Hals....wehe die hätte sich gewehrt. Und wenn der Halter des Kleinhundes dann auch noch Anzeige erstattet, geht's (zumindest hier) zum Wesenstest.
Somit kann ein Hund, der aus einer falsch eingeschätzen Stellung heraus einen anderen warum auch immer attakiert, oder besser noch: einen Menschen anspringt oder belästigt ganz arge Probleme bekommen und darunter leiden.
Denn unter lebenslänglichem Leinen- oder Maulkorbzwang leidet mein Hund ganz sicher.