Beiträge von Brazzi

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    Ok, 2x hat sie jetzt erbrochen. Nudeln usw. kamen mit raus. Wird wahrscheinlich noch etwas weiter gehen.

    Das klingt schonmal ganz gut. Hauptsache das Zeug kommt wieder raus - auf welchem Weg ist erstmal egal.
    Da fällt mir ein: Die Hündin, von der ich oben schon schrieb hat sich mal am Schafsfutterpellet Sack den Magen vollgehauen. So richtig viel...1-2 Kilo waren das bestimmt. Und das Zeug quillt bei feuchtem Umfeld mindestens auf dreifaches Volumen auf....ich hab einen Hund noch nie solche Mengen erbrechen sehen - und gestunken hat das Zeugs :verzweifelt:
    Überlebt hat sie's aber auch ;)

    Erstmal ruhig Blut!
    Tendiert deine Hündin denn dazu unverdauliches , also verpackungsmaterial oder so mitzufressen?
    Wenn nicht, würd ich mir keine größeren Sorgen machen... Menschenessen in den Mengen ist zwar nicht grade das gesündeste, aber umbringen wird sie das auch nicht. Möglicherweise hat sie die nächsten Tage aber Druchfall, je nach dem wie empfindlich ihr Magen ist. Sie zu, dass, vor allem auch für die Nacht, ausreichend Flüssigkeit bereit steht, und halt sie ruhig, bis ihr Bauch wieder leerer ist.
    Behalt sie aber besonders heute und morgen, aber auch die nächsten Tage im Auge, für den Fall, dass sie doch etwas unverdauliches mitgefressen hat. Allerdings werden auch Plastikfolien oder Verpackungsschnipsel (so nicht scharfkantig) meist von allein wieder ausgeschieden.... eine frühere Hündin hat mal eine Tüte vom Metzger mitgefressen (ohne, dass wir das überhaupt mitbekommen haben) - die ist einen Tag später wieder rausgekommen... ich hab mich allerdings doch etwas gewundert, dass ihr plötzlich eine gut 50 cm lange Plastikschlange aus dem Hintern hängt :hust:
    Wenn die unruhig wird, würd ich eventuell doch zum Arzt fahren, weil dann der Verdacht bestehen könnte, dass sie einen Fremdkörper verschluckt hat, und dieser irgendwas blockiert. Falls sie ruhiger sein sollte, als sonst - das ist normal. Von mir schon erwähnte Hündin hat sich mal an den Resten vom Spanferkelessen überfressen... die nächsten drei Tage hat die sich nur noch vom Liegeplatz in den Garten und zurück geschlept... :roll:

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    Du könntest ihr beibringen auf Befehl zu bellen, das schreckt doch schon viele Menschen ab. Alles andere würde ich lassen, freu dich doch das du so einen tollen, freundlichen Hund hast.

    (ein paar mehr Absätze wären hilfreich gewesen, das Ganze war ziemlich anstrengend zu lesen)

    Hier schließ ich mich uneingeschränkt an!
    Bellen auf Kommando beizubringen find ich gut. Meine Bellt z.B. ein paar mal "empört" wenn ich sage: "Kommen böse Männer?"
    Ich hab ihr das zwar nur zum Spaß beigebracht, könnte mir aber vorstellen, das sowas im Falle eines Falles echt gut abschreckt.

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    Ich kenne im TH nur die Schutzverträge, dass dann mit spätestens einem Jahr kastriert werden muss.

    Die im übrigen nicht rechtskräftig sind, weil die Klausel gegen das Tierschutzgesetz vertößt. Kann man also getrost ignorieren (also die Klausel, nicht den ganzen Vertrag), ohne, dass einem da ein Strick draus gedreht werden kann.

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    Warum eigentlich Australian? :???: keine der Rassen hat mit Australien irgendwas zu tun, oder? Also nur weils nach Aussie klingt und der auch in ist und es sich daher besser verkauft? Übel..

    Ich irgendwas auf der Seite gelesen, dass in Autralien diese "Rasse" schon länger gezüchtet wird, und das man dort eben auch nicht mehr Pudel und Labrador sondern Labradoole und Labradoole kreuzt... keine Ahnung ob das stimmt.
    Über das für und wieder neuer Rassen kann man natürlich streiten, aber in der Tat - irgendwann wurde jede Rasse mal "designt". Wenn es nun ernsthafte Bestrebungen geben sollte eine echte neue Rasse (und nicht nur eine schön teuer zu verkaufene Kreuzung) zu erziehlen - so what? Das sich diese Hunde allerdings in diesem frühen Stadium noch nicht Rasse schimpfen dürfen, ist eigentlich auch klar....

    Die ganze Kastrationsgeschichte (die für mich moralisch wie logisch absolut unterirdisch und wie gesagt tierschutzwiedrig ist), ist allerdings für mich eher ein Zeichen, dass es hier nicht serios zu geht. Denn andersrum würde Schuh draus, wäre ein Erhalt und eine Weiterentwicklung der Rasse gewollt: Man gibt Hunde an Leute ab, mit der Auflage, diese nicht zu kastrieren (außer im medizinischen Notfall), um auf einem möglichst großen Genpool zurückgreifen zu können, wenn nötig.

    Vielleicht sollte man die Dame (ich nehme an, sie hat das offentlich zugegeben?) und den Tierarzt, der das durchführt, mal anzeigen - dieses Verfahren ist nämlich absolut tierschutzwiedrig.
    Scheint aber durchaus übelich zu sein, bei "Designerhunden". Gansloßer erwähnt das in seinem Buch über Kastration und deren Folgen auch... da konnt ich mir nicht so recht vorstellen, dass das anscheinend usus ist.... anscheinend aber wohl doch... :|

    redfox:
    Erstmal ganz ruhig. Um das beurteilen zu können bräuchte man deutlich mehr Infos....
    Wie ist das "Rudel" zusammen gesetzt (Alter, Geschlecht, intakt, nicht intakt) ?
    Macht die Akitahüdin das willkürlich oder lässt sich vielleicht Muster erkennen?
    Vielleicht eine bestimmte Situation, oder ein bestimmter anderer Hund/Mensch ist anwesend?
    Am besten kann dir da ein kompetenter Trainer helfen, der die Sache vor Ort beurteilt. Ferndignosen sind ungenau und in so einem krassen Fall auch sehr gefährlich....