fini, es geht mir nicht darum, den fahrer zu verurteilen und vielen anderen auch nicht.
er ist nicht der allein schuldige, mir geht es eigentlich nicht darum, jemandem die schuld in die schuhe zu schieben, sondern eher unser rechtssystem zu hinterfragen, ganz allgemein. ist vielleicht auch OT.
ich finde auch, dass beide schuld sind - der hund hat nix auf der straße zu suchen und der autofahrer muss vorrausschauend genug fahren, um stehende hindernisse zu erkennen. der hund ist ihm ja nicht vor das auto gelaufen. wenn das passiert wäre, hätte er für mich persönlich keine schuld.
ich weiß auch, wie die rechtslage ist. aber ich finde sie an sich nicht gerade gerecht.
ich würde die sache anders betrachten, wenn der hund auf die straße gesprungen wäre und der fahrer keine möglichkeit zur reaktion gehabt hätte. aber wenn der da schon länger stand, kann es doch nicht rechtens sein, ihn umzufahren bzw. finde ich es persönlich nicht rechtens.
Zitat
Warum?
Ein Auto darf in der Regel auf der Straße sein, aber was hat ein Hund da verloren?
wenn autos z.b. im absoluten haltenverbot stehen, wo sie ja nix zu suchen haben, bekommste trotzdem ärger, wenn die anfährst oder einen spiegel abfährst.
wenn irgendein betrunkener, der auch nix auf der straße verloren hat, der meinung ist, er muss, anstatt des fußweges die straßen nehmen, musst du auch ausweichen/bremsen und darfst den nicht einfach umfahren - selbst, wenn der nen handstand macht oder seelenruhig mitten auf hauptstraße ein picknick veranstaltet. wenn du den einfach umfährst, obwohl er die ganze zeit schon da stand, wirst du mit einigen konsequenzen rechnen müssen.
ist es stattdessen ein hund, wird die schuldfrage verdreht.