Beiträge von Lucanouk

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    Im übrigen finde ich es frech das du Kindermüll mit Hundemüll vergleichst. Kinder müssen geduldet werden Hunde nicht.

    hä? müll ist müll - ganz egal, ob er von kindern verursacht wird oder von hunden. ich wüsste nicht, warum man sich für seinen hausmüll rechtfertigen müsste, solange man ihn vernünftig entsorgt und trennt.

    gibt es dazu rechtliche gründe?

    darf man rechtlich zwischen müll von kindern und müll von hunden unterscheiden?

    ich würde das nicht unterschreiben.

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    Ich wär ja dafür auch Hunde aus der Zucht zu werfen die genetisch bedenklich sind
    Ob nu Farbe Anatomie Fell Gesundheit oder sonstige Lustelitäten
    RAUS ...
    Man nenn mich militant


    bin ganz deiner meinung :gut:

    alles, was gendefekte trägt und mit psychischen/physischen einschränkungen verbunden ist, sollte meiner meinung nach raus aus der zucht.

    im prinzip alle extreme und jeder gendefekt.

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    Bis auf den letzten Satz stimme ich Dir zu 100% zu. Was anderes habe ich im übrigen auch gar nie behauptet.

    Aber ich glaube eben nicht dass man das wirklich abstellen könnte wenn man jedes Lieschen Müller oder jede nette Familie von nebenan an den Pranger stellt nur weil sich ihr Mischling mal vermehrt hat.
    Wenn solche Leute Hunde haben wollen dann bekommen sie Hunde, und wenn nicht von Lieschen Müller, dann schmuggeln sie aus Tschechien oder Polen ein, ist ja alles EU und Grenzkontrollen gibt es nicht.
    Und das beendet das Tierleid sicherlich nicht.

    direkt vom polenmarkt kaufen die wenigsten noch welpen - und das das wissen auch die hundehändler. mittlerweile ist bekannt, dass man hunde nicht welpenfabriken kaufen sollte.
    aber viel weiter denken die meisten auch nicht, wenn sie dann in den kleinanzeigen eine upps-wurf-anzeige oder so ein hobbyzüchterinserat sehen.

    und da genau da setzt die neueste schauspielerische masche von hundehändlern an: hunde werden in welpenfabriken geboren und dann in "netten" familien mit passendem familienhund, der dann die "mutter" darstellt (manchmal gibt es noch einen "vater" dazu), zum verkauf untergebracht. die leute denken, dass ist ein "hobbyzüchter", es seien "kinder der liebe" oder ein "upps-wurf". die kleinen werden manchmal schon mit vier wochen von ihren eltern getrennt und mit sechs wochen verkauft :/

    fini, es geht mir nicht darum, den fahrer zu verurteilen und vielen anderen auch nicht.

    er ist nicht der allein schuldige, mir geht es eigentlich nicht darum, jemandem die schuld in die schuhe zu schieben, sondern eher unser rechtssystem zu hinterfragen, ganz allgemein. ist vielleicht auch OT.

    ich finde auch, dass beide schuld sind - der hund hat nix auf der straße zu suchen und der autofahrer muss vorrausschauend genug fahren, um stehende hindernisse zu erkennen. der hund ist ihm ja nicht vor das auto gelaufen. wenn das passiert wäre, hätte er für mich persönlich keine schuld.

    ich weiß auch, wie die rechtslage ist. aber ich finde sie an sich nicht gerade gerecht.

    ich würde die sache anders betrachten, wenn der hund auf die straße gesprungen wäre und der fahrer keine möglichkeit zur reaktion gehabt hätte. aber wenn der da schon länger stand, kann es doch nicht rechtens sein, ihn umzufahren bzw. finde ich es persönlich nicht rechtens.

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    Warum?

    Ein Auto darf in der Regel auf der Straße sein, aber was hat ein Hund da verloren?

    wenn autos z.b. im absoluten haltenverbot stehen, wo sie ja nix zu suchen haben, bekommste trotzdem ärger, wenn die anfährst oder einen spiegel abfährst.
    wenn irgendein betrunkener, der auch nix auf der straße verloren hat, der meinung ist, er muss, anstatt des fußweges die straßen nehmen, musst du auch ausweichen/bremsen und darfst den nicht einfach umfahren - selbst, wenn der nen handstand macht oder seelenruhig mitten auf hauptstraße ein picknick veranstaltet. wenn du den einfach umfährst, obwohl er die ganze zeit schon da stand, wirst du mit einigen konsequenzen rechnen müssen.

    ist es stattdessen ein hund, wird die schuldfrage verdreht.

    mir geht es nicht darum, gegen den fahrer zu ermitteln/zu hetzen...das steht mir gar nicht zu. unfälle passieren, das ist jedem klar.

    aber wenn ein autofahrer einen unfall mit blechschaden verursacht, ist er schuld. du musstest sicherlich dafür gerade stehen, oder? deine versicherung musste den schaden sicherlich begleichen. das war wahrscheinlich keine frage, oder?
    der verursacher muss dafür gerade stehen, ganz egal, warum das andere auto dort im weg stand. er ist aufgefahren - punkt.
    genauso sieht es aus, wenn ein mensch auf der straße steht und aufgrund von unachtsamkeit umgefahren wird. auch hier ist ganz klar, der unfallverursacher, also der fahrer schuld.
    anders sieht es teilweise aus, wenn der mensch direkt vor das auto springt und der fahrer keine reaktionsmöglichkeiten mehr hatte.

    aber wenn anstatt eines menschen/autos ein hund dasteht, ist der hundehalter schuld.

    finde ich irgendwie verdreht.

    einen kampf mit boxer hab ich auch gerade erlebt...das fiese ist, dass boxer nicht nachbeißen müssen, wie langschnäuzige hunde, sondern die möglichkeit hat, einfach nur nachzurutschen. das macht das trennen nicht leichter. und wenn der andere hund genauso vollgas gibt, hast du einfach alleine keine chance.

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    Das stimmt bremsen darf bzw. muss man, vorausgesetzt man sieht den Hund, wie will man dem Fahrer nun nachweisen das er den Hund gesehen hat??

    wann und ob er den hund gesehen hat, lässt sich hier nicht diskutieren. fakt ist: er hat zu spät reagiert und hätte somit ein kind genauso umgefahren, wenn es dort gestanden hätte.

    da frage ich mich schon, was ihn so sehr vom straßenverkehr abgelenkt hat, dass er auf artax nicht reagieren konnte.

    oh mann, die verletzungen klingen furchtbar, der arme kerl :(
    wir drücke artax alle daumen, pfötchen und kaninchenpfötchen (ganz besonders die)...der arme schatz.
    hoffentlich wird er bald wieder gesund!

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    Was den Unfall angeht würde mich das auch sehr interessieren, was dabei rum kommt. Denn generell ist es so, dass man als Autofahrer nicht einmal bremsen darf, wenn ein Tier auf der Straße ist und man dadurch den anderen Verkehr gefährden würde. Gut, ich würde trotzdem bremsen. Denn Blech kann man ersetzen, ein Leben (auch das Leben eines Tieres) kann man nicht ersetzen.

    dieses gerücht hält sich wirklich hartnäckig, aber es STIMMT NICHT. du musst sogar bremsen, um den straßengefähr nicht zu gefährden, wenn dir ein größeres tier vor dein auto läuft. du darfst nur nicht ausweichen, bremsen darfst du immer.