Beiträge von Lucanouk

    wenn man bei nem pointer n bisschen die rippen durchschimmern sieht, finde ich das o.k. und rassetypisch. rausstechen sollten sie natürlich nicht, aber ein bisschen rippenspiel unter der haut finde ich normal. nur wenn die wirbelsäule und die hüftknochen richtig rausstechen, ist das mir persönlich zu heftig.

    du, keine ahnung, vielleicht ist es auch nur n halbes kilo :) ich sagte ja auch maximal 1,5 kg.

    ich finde nicht, dass er zu dick aussieht. auf dem foto ist das schwer zu bewerten. kann sein, dass der brustkorb noch etwas sportlicher/rippiger aussehen könnte, aber ne strenge diät finde ich jetzt nicht so passend, das wären hier vielleicht maximal 1,5 kg, die vielleicht runter könnten (aber nicht zwingend müssen). ich finde pipp eigentlich o.k. so, aber fände es jetzt auch nicht schlimm, wenn da n kilo weniger wär, soweit ich das auf dem foto beurteilen kann (er sieht an der hüfte ein bisschen schwammig aus, aber noch weit entfernt von "zu dick").

    der punkt ist einfach der: wie willst du ohne papiere feststellen, wie gesund die großeltern, tanten und urgroßeltern deines welpen waren bzw. wie deren wesen ist?

    viele erbkrankheiten vererben sich erst über die zweite generation - da können die eltern ganz toll sein, ein wunderbares wesen haben, pudelgesund sein und die welpen sind angstaggressiv und haben hd :/

    beim vdh gibt es mit sicherheit wahnsinnig viele schwarze schafe, wie in jedem verein. jedoch hast du hier wenigstens eine kontrollinstanz, die bemüht ist, schlechte züchter auszumerzen und kranke hunde mittels datenbank und genauer dokumentierung aus der zucht zu nehmen. bei nem vereinslosen züchter stammen die eltern meisten schon aus der dissidenz oder sind komplett papierlos - da weiß kein mensch, was da eventuell vererbt wird, weil es keine datenbanken gibt. keiner weiß, wie die großeltern, tanten und onkel deines welpen sind.

    z.b. könnte es sein, dass die mutter der zuchthündin und auch ihre geschwister teilweise wegen idiopathischer aggressivität eingeschläfert wurden und man sich dann wundert, dass die welpen auf einmal unerklärliche und gefährliche verhaltensweisen an den tag legen. wie hätte man das verhindern können? durch eine sorgfältig angelegte datenbank :/

    möchtest du wirklich so etwas unterstützen?

    achso: und letztendlich weiß man bei solchen verpaarungen niemals, wie hoch der inzucht koeffizient ist.

    sorry, dass ich hier so kurz angebunden reinschneie. aber beim durchlesen ist mir der satz mit den katzen aufgefallen und da schrillen bei mir die alarmglocken: das verhalten an den katzen würde ich, ehrlich gesagt, unterbinden. leider wird hier aus spiel sehr schnell ernst und das könnte für die katzen ganz schnell sehr böse ausgehen. ansonstnw viel glück weiter bei der erziehung des kleinen kerls (der ist echt zucker).

    Zitat

    So wird es hier in den Hundeschulen / oder von Trainern vermittelt. Wenn mein Hund mich anrammelt soll ich es unterbinden da der Hund die Rangfolge in Frage stellt

    ist ja ne sehr oberflächliche ansichtsweise...schade, dass sich die trainer da nicht differenzierter ausdrücken.

    ich würde es auch unterbinden, jedoch hat das berammeln von menschen in den wenigsten fällen etwas mit dominanzverhalten zu tun. und je nachdem, was hier die ursache ist, würde ich neben dem unterbinden des gerammels an der ursache arbeiten.

    gerade domianzverhalten gegenüber menschen drückt sich oft sehr, sehr vielschichtig aus und wird seltener im rammeln gezeigt. zumal ein hund, der aus statusgründen am bein des menschen rumrammelt, wich garantiert nicht dabei kampflos unterbrechen lässt :)

    Zitat

    Was ich meine ist das es viele Besitzer nicht interressiert was passiert sollange ihr eigener Hund nicht der Unterlegene ist.
    Der will nur spielen, ob der andere stress hat interresiert nicht. Bzw glaube ich das viele Hundebesitzer nicht in der Lage sind das zu richtig zu deuten. Auch ich habe es nicht immer erkannt.

    ja, das ist leider so.

    ich denke übrigens auch, dass ein akita durchaus als ersthund geeignet ist. wichtiger als die erfahrung mit den bei uns heimischen hunderassen ist, meiner meinung nach, die innere einstellung. man muss einfach ein akita-typ sein :)

    wenn man selbst eher der actiongeladene typ mensch ist, der aktiv und sehr viel hundesport betreiben möchte, apportieren u.ä. liebt, sowie wenn man gerne seine freizeit auf hundewiesen verbringt, ist der akita wohl eher nicht der geeignete begleiter.

    ist man eher der autarke, ruhige typ, der ganz gerne auch mal alleine durch die natur stapft und nicht sofort einen kontrollverlust erleidet, wenn der hund sich mehr als zehn meter von einem entfernt, sieht das schon ganz anders aus.

    man muss eben der richtige typ für diesen hund sein und souverän führen können, aber eben auch nicht kontrollsüchtig sein.

    akiko, ich weiß ja nicht, warum du gleich jeden post ins lächerliche ziehen musst, der nicht mit deiner meinung konform geht. ich halte keinen akita, weil er nicht zu mir passt. aber ich kenne, bedingt durch meinen beruf, einige halter und auch züchter von amerikanischen akitas und auch von japanischen akitas.


    was genau stört dich denn an meinem post? anstatt mit smileys und beurteilungen um dich zu werfen, könntest du doch etwas sachlicher argumentieren. das wäre sicherlich eher im sinne der ts, oder?

    also, welchen passus siehst du bei der rasse anders als ich.

    das ernsthafte auftreten?

    die same-sex-aggression?

    die unabhängigkeit/eigenständigkeit?

    den jagdtrieb?

    akita inus sind sehr eigenständige hunde, treffen gerne entscheidungen, die der mensch jetzt nicht unbedingt befürworten würde (die japanischen akitas sind da übrigens im einige zacken heftiger, als die amerikanischen akitas). du bist bei den japanischen akitas eher der dosenöffner. sie haben einen immensen jagdtrieb, null "will-to-please" und neigen zur same-sex-aggression (aggressionen gegenüber dem eigenen geschlecht), die teilweise sehr gefährlich für andere hunde werden kann, da hier manchmal auch eine ernsthafte beschädigungsabsicht gegenüber gleichgeschlechtlichen hunden entstehen kann. gerade die japanischen akitas treten schon als kleine welpen relativ dominant und ernsthaft auf.

    für mich wär das nix.