Beiträge von Lucanouk

    was man in diesen momenten tun kann, lässt sich ganz schwer sagen, da es immer vom individuellen charakter des angreifers anhängt. das wichtigste ist wirklich: ruhe bewahren und den hund nicht durch schmerzen zu triggern, während er im anderen hund hängt. nicht am hund ziehen und den hund beim nachbeißen erst wegnehmen.
    wenn der angreifer ein dünnes hb trägt, macht es sinn, es so lange zu drehen, bis atemnot entsteht und der hund loslassen muss.

    allerdings hatte ich schon einmal eine situation, in der nix mehr ging. es fand kein gezieltes nachbeißen statt, sondern ein nachrutschen und der eine hund ist mir komplett ausgeklingt.

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    Bin ich eigentlich hier die Einzige die findet,das man nicht ungebremst (wenn dem tatsächlich so ist) über Tiere fährt, egal ob Igel,Vogel,Katze,Hund?

    nein, das bist du nicht. ich finde es, ehrlich gesagt, sehr befremdlich, wie hier zwischen mensch und tier unterschieden wird.

    ich bremse auch für kröten, wenn ich sie sehe und ich finde das ganz normal.

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    Über einen Chip bzw. eine "Kastration auf Probe" habe ich schon nachgedacht. Auch schon die Tierärztin dazu befragt.

    Einfach mache ich mir die Entscheidung wirklich nicht.

    Viele andere Hundehalter meinen, dass er immer noch seine Sturm- und Drang-Phase hat, wobei er morgen auch schon 17 Monate alt wird, also da allmählich raus gewachsen sein dürfte.


    die liebe sturm-und-drang-phase fängt beim großen hund erst mit ca. 18 monaten an (beim herdi aus meiner gassi-gruppe ging das erst so wirklich mit zwei jahren los und er hatte jetzt mit vier jahren ne zweite hormonelle phase).

    die pubertät und die damit verbundenen verhaltensweisen wirst du mit einer kastration nicht komplett unterdrücken, eher im gegenteil. wenn du jetzt kastrierst, kann es sein, dass dein hund noch viel länger so ein alberner jungspund bleibt.

    allerdings werden sexuell motivierte verhaltensweisen, wie z.b. eine ausgeprägte wettbewerbsaggression oder extremes sexuelles verhalten (wochenlang nichts fressen, weil die hündinnen läufig sind, bei jedem hund aufreiten etc, pp.) teilweise oder sogar komplett eingedämmt und somit der allgemeine stresspegel gesenkt.
    bei vielen hunden kann man das aber auch durch eine gute impulskontrolle und erziehung erreichen, aber bei weitem nicht bei allen.
    ich führe beispielweise einen totalen triebtäter in meiner gassi-gruppe (labrador-bullterrier-mix), der außerhalb der gruppe rüdenunverträglich ist und sein futter verweigert, wenn die nachbarshündin toll riecht. ich kann ihn mit unkastrierten rüden und läufigen hündinnen führen, allerdings muss ich hier dementsprechend eingreifen und klar sagen, was gemacht wird und was unterlassen wird. wie er im kastrierten zustand wäre, weiß ich nicht. aber vermutlich wäre er für die besitzer händelbarer...oder auch nicht? viel von seinem verhalten ist erlernt und mittlerweile ritualisiert und die nebenwirkungen der kastra könnten bei ihm eventuell verheerend sein. wenn man hier näher nachfragt, findet man sehr schnell heraus, dass die besitzer auch nicht wissen, wie sie ihren hund führen können - also wäre ein training hier sehr viel sinnvoller, als eine operation.

    mein rüde beispielweise kam schon kastriert mit 1,5 jahren als heftiger rüdenunverträglicher beschädigungsbeißer zu mir. und er zeigt das komplette verhaltensrepertoire eines unkastrierten rüdens: er zeigt ein starkes wettbewerbsverhalten, flirtet mit hündinnen, markiert, schleckt pipi auf und würde am liebsten jeden unkastrierten rüden von dieser welt verbannen.
    kein anderer rüde nimmt ihn als kastrat wahr.
    innerhalb meiner gassi-gruppe ist er ein geachtetes mitglied und chef.
    er weiß sich mittlerweile zu benehmen, aber das liegt nicht an der kastra, sondern daran, dass mein wort mehr zählt, als seine bedürfnisse andere hunde umzupinnen.

    angstaggressive rüden können durch die kastration sehr sehr unsicher werden. bei ihnen würde ich mir selbst gut überlegen, ob ich mich überhaupt traue, einen chip zu setzen. denn wenn man pech hat man dann ein halbes jahr lang einen komplett unsicheren hund, der von keinem anderen hund ernst genommen wird. wenn man sofort kastrieren ließe, ist der hund sein gesamtes weiteres leben unsicher.

    niemand von uns kennt deinen hund, deine umstände, deine erzieherischen fähigkeiten und dein leben.
    vielleicht lässt du deinen hund mal von einer kompetenten außenstehenden person anschauen und guckst, was die leute zu seinem verhalten sagen.

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    Eine Frage hätte ich noch...und zwar meinte eine andere Hundehalterin, dass sie vor ihrem jetzigen Hund auch einen Rüden hatten (ebenfalls einen etwas größeren), der wäre immer der reinste Engel gewesen und deshalb hätten sie ihn auch nicht kastrieren lassen. Er hat sich von den anderen Rüden immer alles gefallen lassen.

    Und dann mit so ca. 2,5 Jahren ist das plötzlich umgeschlagen: Er hat sich nicht nur nichts mehr gefallen lassen, er hat sogar angefangen andere Rüden zu beissen, wenn sie etwas frecher wurden. Und ab diesem Zeitpunkt konnten sie mit ihm nicht mehr ohne Leine spazieren gehen...

    auch der liebste hund wehrt sich irgendwann. wahrscheinlich hat sie die zeichen bisher einfach übersehen, die ihr hund gesendet hat. das es alles so plötzlich umgeschlagen ist, kann ich eigentlich kaum glauben. wahrscheinlich gag es zig vorboten für sein verhalten. sollte es doch plötzlich umgeschlagen sein, würde ich den hund mal gesundheitlich durchchecken lassen.
    warum sollte ein erwachsener rüde mit jedem fremden einfach nur spielen wollen und nicht auch etwas charakter zeigen?
    rüden sehen sich nun einmal nicht als spielkameraden, sondern in erster linie als konkurrenten und das finde ich auch sehr, sehr normal.

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    Er pöpelt rum.Er zeigt euch damit das er das sagen hat. da das ja nur der Ranghöchste darf. Ich würde das unterbinden.

    woher weißt du das? hast du den hund gesehen? wie ist seine persönlichkeit, seine körpersprache? wie waren die situationen? ohne diese wichtigen angaben kannst du rein gar nichts über die rammel-beweggründe aussagen.

    rammeln kann verschiedene ursachen haben: rammeln zum abbau sexueller frustration, rammeln als stressabbau, rammeln beim poppen, rammeln als dominanzgeste, rammeln, um grenzen auszuloten, spielrammeln (bei welpen) usw. usf.

    entscheidend ist hier die körpersprache des hundes.

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    Wenn die Rangordnung klar ist dürfte ja eigendlich kein Rüde besteigen da dieses privileg ja nur beim Alphatier liegt
    Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das muß jeder für sich endscheiden ob kastra oder nicht.Aber hier wird mann schnell verurteilt wenn man es macht.

    sorry, aber das ist quatsch. hast du schon einmal welpen im spiel beobachtet? da wird teilweise gerammelt, was das zeug hält und die althunde stehen geduldig daneben und schauen zu.

    und ich als leiterin dieser welpenstunde, mache das teilweise genauso, solange das gerammel fair bleibt.

    genauso sieht es aus, wenn sich zwei hunde gegenseitig berammeln, solange keiner von beiden großartigen stress dabei hat.

    es gibt regelrechte liebesbeziehungen zwischen kastraten und unkastrierten rüden.

    wer bin ich, dass ich in jegliche soziale interaktion eingreife? von mir aus, dürfen die beiden rammeln, bis sie umfallen, es sei denn, einer von beiden zeigt sichtliche stresssymptome bzw. wehrt den anderen erfolgslos ab und die situation droht, zu eskalieren. ich greife auch dann ein, wenn einer von beiden hypersexuelle probleme hat und diese sich durch das gerammeln verstärken.

    zwischen menschen und hunden gibt es sicherlich eine soziale ordnung, in der auch klare strukturen herrschen sollten. mit einer rangordnung als solches, ähnlich einer hackordnung, ist diese art der sozialen struktur schwer vergleichbar.

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    Und seitdem ich eine Junghündin habe, kann ich sagen wie nervtötend und ätzend Rüden sein können ( ob kastriert oder nicht). Ebenso derrren Besitzer die dann sagen lass doch rammeln gibt hüpsche Welpen,oder passiert doch nichts. Oder die wehrt sich doch nicht ist doch nicht so schlimm. Die wollen nur spielen. So lange es solche Besitzer gibt nützt auch kein aufpassen oder anleinen etwas.
    Die wenigsten unterbinden das und holen ihren Rüden zu sich, sondern sagen ist doch nicht mein problem.

    ja, sowas ist in der tat sehr, sehr ätzend. und genau da würde ich definitiv dazwischen gehen, wenn die hündin sich nicht zu helfen weiß. nicht, um meinen status zu untermauern. sondern, um die hündin zu schützen, falls sie das nicht selbst kann.

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    Ich denke immer an den Beagle, den Martin Rüttger bei "der VIP-Hundeprofi" hatte (von diesem Eislauf-Ehepaar)...zu dem meinte er ja - nachdem er sein Verhalten gesehen hat - der müsse sofort kastriert werden. Dabei fand ich dessen Verhalten gar nicht so extrem.

    martin rütter will jeden rüden sofort kastrieren...

    liebe kamikaze,

    erst einmal eine gute besserung an artax, ich hoffe, er übersteht seine verletzungen ohne ein psychisches trauma.
    ich wünsch dir auch, dass du die ereignisse gut verarbeiten kannst, es ist sicherlich sehr schwer, diese bilder aus dem kopf zu bekommen.

    hab ich das richtig verstanden, dass der pizzabote bei euch, ohne euer zutun in die wohnung gegangen ist?

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    Bei aller Liebe, mir tut der Autofahrer leid. Hattest du schon mal einen Unfall? Das was man direkt danach tut, oder sagt, tut man unter Schock. Ich glaube nicht, dass der Autofahrer den Hund absichtlich angefahren hat. Das macht schon kaum einer, weil ihm sein Auto wichtig ist, und so ein Unfall erhebliche Schäden verursachen kann. Du solltest froh sein, wenn er dich nicht anzeigt und dein Hund das Ganze überlebt, froh sein, dass nicht mehr passiert ist, dass keine Personen zu schaden kamen.

    Achja, das lernt man übrigens in der Fahrschule, dass man bei Wild nicht ausweichen soll.

    ausweichen darf man nicht, fini.

    aber man soll bremsen und darf auch die gefahrenbremsung anwenden.

    man darf IMMER die gefahrenbremsung anwenden.
    meine mutter hatte schon mal für eine taube gebremst (keine gefahrenbremsung) . der hintermann ist ihr raufgefahren und hat daraufhin wütend die polizei gerufen.
    das hat er ziemlich bereut, denn als die polizei eintraf, bekam er die volle schuld. die begründung war ganz simpel: er hatte den sicherheitsabstand nicht eingehalten, fertig.
    als er protestierte, meinte die polizei noch, dass er bei einem so geringen abstand nicht sehen könne, warum der vordermann bremste und das anstatt der taube genausogut ein kind vor dem auto hätte sitzen können. recht hatte er.

    meine mutter bekam den schaden komplett ersetzt, der auffahrende ist meistens zu 100% schuld.

    ärger kann man als fahrer nicht bekommen, wenn man für einen hund bremst.

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    Kann ja auch sein dass der Fahrer gerade eine SMS getippt hat, muss ja keine Absicht gewesen sein dass er nicht gebremst hat.
    Schlimm das alles, mir tu alle Beteiligten leid, es ist einfach fuer alle ein Albtraum.

    das wär ja noch schlimmer.
    wenn da n kind, ne oma oder sonstewas gestanden hätte, wär er dann genauso rübergefahren.

    ich finde, der autofahrer hat zumindest eine teilschuld.

    absichtlich wird er das sicherlich nicht gemacht haben, das kann ich mir nicht vorstellen, zumal er noch mit zum ta gekommen ist, was ich sehr cool von ihm finde. aber der unfall wäre vermeidbar gewesen, wenn ihr beide aufmerksamer gewesen wärt: du und der fahrer des autos.

    was ich machen würde? meinen hund gesund pflegen und eventuell noch mal kontakt zum fahrer aufzunehmen, um das ganze in ruhe und anwaltsfrei zu regeln.
    auch er wird sicherlich einen dicken, fetten schock gehabt haben.

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    Ich find den Thread ja echt cool und auch aufschlussreich (grad was Jagdspiele angeht z.B.)
    Aber hier wird ja dazu geraten, dass der Hund in der Not net flüchten soll sondern sich lieber "stellen" sollte.

    Solang das im Spiel passiert könnt ich mir vorstellen, dass des funzt. Aber wenn ein größerer Hund meinen Zwergen als Beute ansieht, dem also eh ans Leder will, was passiert dann wenn er sich umdreht?
    Sind die Verfolgerhunde dann wirklich so perplex (oder klinken die sich wieder in ihrem Kopf ein?) das sie sich den net trotzdem packen?
    Ich mein spätestens dann hat er ja eh verloren. Auf der Flucht hat er noch Chancen davonzukommen.. aber wenn er stehn bleibt oder umdreht?
    Stell mir das irgendwie schon genauso heikel vor wie quietschendes wegrennen (-> was übrigens meiner zum Teil praktiziert. Werden dem andre Hunde zu aufdringlich flüchtet er. Tonlos, aber er rennt weg. Je nach Hund zu mir oder einfach weg..)

    ja, das ist halt das problem. situationsbedingt kann ein weglaufen absolut sinnvoll sein.
    aber in den meisten fällen ist es das nicht.
    ich finde es darum sinnvoll, dass die gehetzten hunde lernen, sich abrufen zu lassen.
    ich bringe den hunden in meiner welpenstunde bei, wenn es brennt zu ihren menschen zu laufen. notorische wegrenner werden am wegrennen gehindert, weil sie sich damit automatisch zur zielscheibe machen und in hundegruppen enorm gefährdet sind.

    gegen nen großen windhund hat kein kleinsthund der welt den hauch einer chance, wenn er rennt. aber auch nicht, wenn er sich umdreht und dem größeren entgegen tritt, wenn dieser im ernsthaften beute-fang-verhalten agiert.
    aber er hat sehr wohl große chancen, heil aus der situation zu kommen, wenn er sich in frauchens/herrchens arme flüchtet.

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    Lukanouk, schnappen oder drohen zählt für mich nicht zu einem aggressiven Verhalten, da denke ich schon an ein Zubeissen!

    für dich nicht, aber laut geltender definition ist es das. zum aggressionsverhalten des hundes zählen defensives und offensives drohverhalten, sowie commentkämpfe und ernstkämpfe. all das ist aggressionsverhalten.

    und auch das zubeißen wird unter welpen normalerweise noch sehr ungehemmt gezeigt, weil sie noch keine beißhemmung besitzen. würde man hier sofort einschreiten, würden sie diese allerdings nicht oder unter erschwerten bedingungen lernen. die beißhemmung wird gerade durch kontakte gleichaltriger erlernt, weil diese einen biss mit den spitzen zähnen dementsprechend unangenehm quittieren.

    ich finde es richtig, dann einzuschreiten, wenn es unfair wird (mobbing, ungleiche kräfteverhältnisse, nachstellen beim ängstlichen welpen, mehrere welpen bedrängen einen einzigen, distress beim welpen) oder wenn unangebrachtes verhalten gezeigt wird (z.b. wenn welpen immer und ständig andere schütteln müssen). manchmal ist es sinnvoll das einschreiten auf das vorsetzen eines anderen spielpartners zu beschränken. manchmal muss man wirklich eingreifen.

    jedoch bitte nicht bei rangeleien und kleineren raufereien zwischen gleichstarken welpen, die sich gegenseitig auf den rücken pinnen wollen.

    das müssen hunde einfach lernen.

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    Bei einer kompetent geführten Welpenspielgruppe greift sofort der Trainer ein, falls es zu Aggressionen kommt.

    wenn innerhalb der welpengruppe bei aggressionen sofort eingegriffen wird, würde ich diese als sehr, sehr inkompetent einschätzen. ein angemessenes aggressionsverhalten (abschnappen, drohen oder wahlweise auf den rücken pinnen) gehört zum hund dazu, genauso wie ein angemessenes spiel- oder demutsverhalten.

    hunde schon als welpen im verhalten derart zu beschneiden, führt dazu, dass sie nicht lernen, sich angemessen gegenüber artgenossen zu verhalten.

    net: ich denke man muss deutlich zwischen für den menschen zuckerreduzierten, aber mit süßstoff angereicherten produkten (die eben nicht beim abnehmen helfen, weil sie den insulinspiegel nach oben jagen) und für den hund kohlehydrat-/fettreduzierten, sowie mit rohfaser versetzen produkten unterscheiden. ich hab ne freundin, eigentlich komplett roh füttert, aber ihre hündin ist nach der kastra immer dicker geworden, ganz egal, was sie gemacht hat. sie ist ein cairnterrier und sollte in etwa 8 kg auf die waage bringen, war aber konstat bei 9-10 kg. am ende bekam die madame nur noch 80 g fleisch und doppelt so viel gemüse am tag und nahm, trotz bewegung kein gramm ab, wollte aber alles von der straße fressen. erst, als sie sich für das lightfutter einer eigentlich im df und bei uns eher unbeliebten marke (ro*** **nin) entschied, schmolzen die grämmchen runter. das geheimnis: viel rohfaser, wenig fette und kh und l-carnitin.

    manchmal machen solche lightprodukte wirklich sinn- damit der hund nicht im hungerstoffwechsel bleiben muss.

    anouk bekommt z.b. im sommer auch viel mehr rohfaser ins essen gepampt als luca (weil sie sonst wirklich wenig futter bekommt - madame setzt recht schnell an), im winter dreht sich das komplett um, da bekommt sie noch fette ohne ende reingeschleust.

    obwohl sie, seitdem sie forthyron bekommt, wieder nen ordentlichen stoffwechsel hat.

    du hast aber recht: die meisten hunde brauchen einfach mehr bewegung und etwas weniger futter.