Beiträge von Lucanouk

    ich kenne beides: angeleinte hunde, die zu meinen hunden hinziehen dürfen und unangeleinte hunde, die meine gruppe belästigen. und ich finde beide varianten ziemlich ätzend. ein hund, der im fuß läuft/neben seinem menschen abliegen/absitzen muss oder angeleint ist, sollte für die meisten halter das signal für "kein kontakt erwünscht" sein, ganz egal, ob da ne leine dran ist oder nicht.

    ich hab mal mit athos ne frau mit zwei schäfis getroffen, rüde und hündin. athos war angeleint. die hündin raste off-leash auf uns zu, der rüde war angeleint bei frauchen. ich griff nach dem karabiner, um athos ebenfalls freizugeben, damit er sich frei bewegen kann und nicht an der leine rumhampeln muss, um mit der jungen aufgedrehten hündin zu kommunizieren.

    die frau schrie hysterisch, während die hündin albern um athos herumsprang: "nicht ableinen, mein rüde ist aggressiv!!!"

    hä? warum lässt die gute frau dann ihre hündin zu mir??

    :rollsmile: :rollsmilie2: :rollsmilie3:

    Zitat

    Ich gehe heute Morgen mit meinem Hund raus. Mein Hund ohne Leine, schnüffelt an einer Hecke und ich bin drei Meter dahinter.
    Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein Herr mit zwei Hunden an der Leine die komplett durchdrehen. Zerren, bellen, durchdrehen - Das volle Programm. Meinen Hund hat das nicht interessiert und sie hat weiter geschnüffelt.
    Ich war mir auch keiner Schuld bewusst, da mein Hund ja nicht drauf reagiert hat, und kann nichts für die erziehungsdefizite anderer. Was macht der Mann ? Pöbelt mich lautstark quer über die Straße an, ich solle doch gefälligst meinen Hund anleinen.
    Als ich entgegnete, dass das doch auch nichts ändern würde meinte er, ich hätte keine Ahnung. Hab ich da was falsch verstanden ?
    Solche Sachen passieren mir andauernd. Letzte Woche gehe ich mit meinem Hund ohne Leine ("bei Fuss") eine Straße entlang und im Seitlichen Abstand von etwa 4-5 Metern kommt von vorn eine Frau mit Schäferhund an einer Flexi. Dann auf unserer Höhe kommt der Schäfer wild kläffend auf uns zu geschossen ( immer noch an der Flex) Auf meine Bitte, ob sie ihren Hund nicht kurz halten kann wenn er so auf Fremde reagiert, wurde ich auch wieder angemacht das ich meinen Hund doch anleinen soll.
    Ich versteh das nicht.

    sowas ist natürlich ätzend und bescheuert.

    sowas ähnliches hatte ich mal mit meinem einen gassihund. ich war mit ihm ohne gruppe leinenlos unterwegs, als mir zwei hh mit ihren hunden begegneten. die bully-hündin raste wie eine arme irre meinen gassihund zu, also gab ich ihn frei. die staffhündin der anderen hh, der freundin der freilaufenden nicht-hörenden bullyhündin war angeleint. also rief ich athos an die seite, während er weiterhin von der bullyhündin belästigt wurde. frau mir angeleintem hund kommt auf athos zu, steht schon in der leine, ich geh noch nen schritt mit ihm zur seite, damit die beiden ungehindert passieren können. athos stand unangeleint neben mir. die besitzerin der angeleinten staffhündin lässt sich von ihren hündin auf athos zuziehen, der sich keinen schritt auf sie zubewegt, aber nun freundlich kontakt aufnimmt, um dann fett in die nase gebissen zu werden.
    als ich daraufhin nach den daten der staffbesitzerin fragte, wurde diese pampig, weil ihr hund ja angeleint gewesen ist...ja nee, is klar. ich lass mich von meinem angeleinten hund zu nem unangeleinten hinziehen, der angeleinte beißt und der unangeleinte ist der böse, weil er unangeleint war??

    mir ist es scheißegal, ob fremdhunde angeleint sind oder nicht. hauptsache, der besitzer kann sie soweit kontrollieren, dass sie nicht unerwünscht in die gruppe latschen.

    buddy: du hast mir die worte aus dem mund genommen, gib sie sofort wieder her!!!!!
    wenn ich mit meiner gassigruppe unterwegs bin, werden signale wie stop auch nicht ausdiskutiert- ich fordere diese ein, ganz egal, was passiert, weil ich hunde in der gruppe habe, die mit beschädigungsabsicht auf fremdhunde losgehen würden, wenn man sie ließe bzw. auch in der anfangsphase teilweise auf gruppenmitglieder. da ich mir erst repsekt, sowie vernünftige signale mit neuen hunden erarbeite, bevor sie in die gruppe dürfen, passiert so etwas nicht.
    allerdings übe ich die wichtigsten signale täglich. meine hundegruppe bekommt jeden tag eine neue schwierige aufgabe gestellt, in der sie lernt, dass auch unter hoher ablenkung mein wort gilt.
    das sieht dann teilweise sehr lustig aus, wenn man die hunde auf nem feld ablegt und man brüllend virtuelle hunde verscheucht/nen eiertanz aufführt/sich auf den boden wirft oder mit fußbällen durch die gegend schießt, um den "eigenen" zu zeigen, dass sie liegen bleiben müssen, ganz egal, was man als mensch tut (ich hoffe, der förster sieht nicht allzuoft zu.)

    oder wenn man mit ner gruppe hunde im schlampigen fuß läuft und dann anfägt wilde piruetten zu drehen, loszurennen oder zwischen den hunden nen ball rumzukicken.

    steht mir einer bei solchen übungen auf oder löst er sich aus dem kommando, wird er mit so viel druck, wie er braucht sofort zurück verfrachtet. ich werde dabei nicht laut und auch nicht böse, aber sehr sehr deutlich. denn aus dem kommando zu gehen ist ein absolutes no-go. bleiben die hunde liegen, ist danach ne riesenparty angesagt :)

    ich denke, dass erziehungsmethoden niemals starr sein dürfen, sondern grundsätzlich immer abhängig sind von den individuen und den situationen, sowie den motivationen, mit denen wir uns befassen.

    gleich ist nur die tatsache, dass ich als anführer des mensch-hunde-teams souverän, deutlich, fair, motivierend und grenzen aufzeigend sein sollte - ganz egal, um welchen hund es sich handelt.

    wie das genau aussieht hängt ganz entscheidend von den genannten faktoren ab: ein sensibler sheltiewelpe, der gerade mal schaut, ob man das essen vom tisch mopsen kann, braucht ein komplett anderes "nein/stop", als der dsh, der seinen erzfeind fressen möchte oder auch der podenco, der losdüsen will, um den nächsten hasen zu fangen. es geht hierbei nicht um die lautstärke, sondern um die konsequenzen, die bei nicht-befolgen eines abbruchsignales entstehen können....diese sind einfach enorm verschieden, je nach situation und hund.

    ich persönlich kann einiges tolerieren, solange es deutlich, klar und fair bleibt und die hunde eben nicht in ein generalisiertes meideverhalten getrieben werden bzw. psychisch oder physisch gequält werden bzw. nicht artgerecht gehalten werden. ich denke hier übrigens nicht vorrangig an den gebrauch von starkzwang, sondern an falsch gesetzte strafen, zu lange strafen, wildes rumgereiße am hund, wutausbrüche am hund oder auch eine völlig grenzenlose erziehung, die die meisten hunde völlig überfordert und in eine position drängt, die nicht für die o.k. ist.
    ein kurzes meiden im abbruchsignal finde ich absolut o.k., solange der hund ganz schnell wieder in seine alte form zurückfindet.
    kriechende hunde a là cesar millan finde ich schrecklich.

    deutlich und fair bedeutet für mich: im signalaufbau sauber und motivierend bleiben. nachdem der hund wirklich verstanden hat, was er zu tun hat und in einer für ihn interessanteren reizlage abwägt, ob es nun sinn macht, das signal zu befolgen, setze ich meine interessen auch durch, wenn der hund gerade keinen bock darauf hat.
    nach ausführung ist wieder allet rosa.

    zu der abhängigkeits-/unabhängigkeitsdiskussion: ich denke schon, dass es sinn macht, seinen hund so zu erziehen, dass er lernt, auch selbstständig richtige und gute entscheidungen zu treffen. dafür muss ich ihn sehr gut sozialisieren. ich finde das absolut wichtig, denn kein kommando kann so gut sein, wie ein vernüftig sozialisierter hund. allerdings darf auch der gut sozialisierte hund lernen, dass er in kritischen situationen auf mein letztes wort vertrauen sollte.
    wenn ich einen schlecht sozialisierten hund habe, muss meine führung jedoch sehr viel engmaschiger werden und ich muss genau schauen, welche dinge der hund selbstständig lösen darf und welche nicht.

    luca z.b. durfte am anfang eigentlich nix selber lösen, weil seine lösungsstrategie nicht für alle beteiligten optimal war. mittlerweile darf er viel mehr, weil er gelernt hat, was erwünscht ist und was unerwünscht ist.
    das hat er durch ein klares schwarz-weiß-modell erlernt. jedoch kann ich ihn selbst dann noch abrufen, wenn er bei nem anderen rüden die pfote auf den rücken gelegt hat und seine augen aussehen, wie die eines ausgestopten tieres.
    und das ist enorm wichtig bei diesem hund.
    es wird bei ihm immer situationen geben, in denen ich die entscheidungen treffe. und darum ist es wichtig, dass mein wort zählt, ganz egal, wie seine meinung dazu aussieht oder auch die meinung seiner gruppe.

    günther bloch sagte einmal zu mir: "wenn du nen kontrolletti hast, musst du den kontrolletti kontrollieren."

    und genau so sieht es aus. hunde brauchen nun einmal führung.

    Zitat

    @ Raven: schon Konrad Lorenz nennt es eine Lebensgemeinschaft / Interessensgemeinschaft zw. Mensch und Hund.
    Egal ob Menschb oder Hund wir brauchen eine soziale Gemeinschaft. Uli Köppel nennt es halt Rudel, Pferdemenschen Herde. Wenn fremde Hunde gezwungen werden, einen "Packt" einzugehen - eine Interessensgemeinschaft, dann werden sie das tun, es wird sich ein "Anführer" herauskristallisieren. Genau so läuft es doch auch bei uns Menschen.
    Wenn nun die Hunde von Quebeck keine Gemeinschaft gebildet haben, tja dann frag ich mich warum. Es wäre anzunehem, daß ein Hund der Chef ist (unter den Hunden)...einer evtl. der Benjamin und sie der Leiter / Boss wie ihr gerne möchtet.

    @ Fusselfilz wenn du die letzten Jahrzehnte beobachtest, wirst du feststellen, daß es sehr viele neue Erziehungsstile gibt. Das haben wir doch überall wo viele beeinander Leben. Man erzieht doch auch nur deshalb, damit das Zusammenleben gut klappt - oder nicht? Es gibt nun Erziehungsstile, die üben keinen Druck aus...das Lebewesen soll sich entfalten- grenzenlos.
    Ja und dann fangen irgendwo die Probleme an. Und je älter das Lebewesen ist, daß keine Grenzen gesetzt bekam umso schwerer wird es sich in die Gesellschaft einzuleben. Genau so schwer ist es aber für ein Lebewesen das nur Druck bekommt, daß immer irgendwie gemaßregelt wird. So soll es auch nicht sein!
    Es muss eine klare Linie her. Der Mensch muss sich also so verhalten, daß der Hund ihm vertrauen und gehorchen kann - in jeder Situation! Deshalb habe ich die Arbeit mit Uli mehr als Arbeit mit dem Menschen verstanden.
    Ich musste lernen klare Signale zugeben, damit der Hund vertrauen und damit gehorchen kann. Mein Hund wurde in dieser ganzen Zeit im übrigen wenig gemaßregelt...

    emfra, es geht ja nicht darum, dem hund keine grenzen setzen zu wollen, mir jedenfalls nicht.
    aber anstatt dem hund die regeln erst einmal freundlich zu erklären, wird laut rudelkonzept von anfang an mit druck und strafe gearbeitet. und das finde ich nicht o.k.
    ich arbeite im übrigen auch in einigen wenigen situationen mit strafe - aber erst, wenn ich einem hund erklärt habe, was ich von ihm möchte.

    ich bin voll bei dir, wenn es darum geht, klare signale zu geben und dem hund gegenüber eine faire führungspersönlichkeit zu sein :)

    aber eine faire führungspersönlichkeit sollte erst einmal durch motivation, lob und in klitzekleinen schritten erklären, was sie von ihrem zögling/schützling verlangt.
    und das passiert im rudelkonzept einfach nicht.

    wie baust du z.b. nach uli klöppel ein sitz-kommando auf? wie genau den abruf?

    emfra: das mit dem braten war hundertprozentig kein schlechtes gewissen. warum sollte dein hund ein schlechtes gewissen haben, weil er einen leckeren braten gefressen hat?
    ich denke, du hattest dich in diesem moment geärgert und dein hudn hat auf deine körpersprache reagiert. nicht mehr und nicht weniger.

    in einem stimme ich übrigens voll mit herrn klöppel überein: ohne disziplin/respekt und führung fühlt sich kein hund wohl, denn er muss sich auf seinen menschen verlassen - und ich finde auch, dass genau diese führung für den welpen schon beim einzug in das neue heim klar und deutlich vorhanden sein muss (ich z.b. würde nicht meine tür aufmachen und den zwerg in meiner wohnung rumrennen lassen. ich würde ihn an die hand nehmen und vom ersten tag an die regeln des miteinander altersgerecht und artgerecht erklären. und hierzu gehört die tatsache, dass sich freiräume erarbeitet werden müssen - auch in meinen eigenen vier wänden.).

    doch eins hat herr klöppel meiner meinung nach falsch verstanden: führung hat nix mit der fähigkeit den knirps immer wieder zu verunsichern zu tun ( das kann jeder trottel) bzw. aufgaben zu stellen, die der zwerg nicht versteht und dann draufzuhauen.
    sondern eher mit der fähigkeit dem zwerg vernüftig zu erklären, was man von ihm möchte, artgerecht und souverän grenzen zu setzen und den hund vernünftig motivieren zu können.
    also schrittweise in das leben unter menschen zu integrieren und ihm ruhig und liebevoll die regeln des zusammenlebens zu erklären, sowie wichtige signale in langsam gesteigerter reizlage zu vermitteln.

    das ist erziehung.

    mich schüttelt es, wenn ich das rudelkonzept lese.

    dem hund wird nicht gesagt, was man von ihm erwartet. er muss durch try and error herausfinden, was die komischen zweibeiner von ihm wollen, auch wenn es sich um so popelige sachen wie "sitz" handelt - ein armuszeugnis.
    schon als welpe lernt er, dass die menschen irgendein blabla sagen, dass er nicht checkt und ihn massiv strafen, wenn er nicht ausführt, was sie wollen. und das, obwohl er nicht mal weiß, worum es geht.

    ich stell mir gerade vor, was passieren würde, wenn ich irgendwo in china einen neuen job anfangen müsste und mit der chef erst einmal eins in die fresse haut, weil ich seine sprache nicht verstehe.

    die folge ist hilflosigkeit, unsicherheit und der permanente wunsch, den kopp einzuziehen. praktisch, denn so ein hund wird passiv hinter einem herschlurfen (oder sich heftig zur wehr setzen).

    ich als mensch kann aus der situation gehen. doch was macht der hund? er ist abhängig vom menschen.

    an alle befürworter: wollt ihr selbst so behandelt werden???

    wieso kann man einem hund nicht erst einmal freundlich erklären, was man von ihm verlangt? und zwar rein freundlich und so lange, bis er es versteht.

    ich persönlich hab nix gegen eine körperliche erziehung, ich hab auch kein problem damit kurz und deutlich grenzen zu setzen, sowie abbruchsignale zu benutzen.

    ohne klare grenzen könnte ich meine gassi-truppe, sowie meine eigenen hunde wohl kaum führen, von den hundeschulgruppen ganz zu schweigen ;) wenn ein gut sitzendes kommando ignoriert wird, weil da ein ungeliebter feind steht, werde ich auch recht deutlich und auch teilweise sehr körperlich, je nach hund. aber das setzt voraus, dass der hund mein "geh weiter/lass das" auch versteht.

    erst einmal erkläre ich, was ich vom hund will und baue jedes signal freundlich und stressfrei auf, denn das würde ich auch von einem vernünftig denkenden chef erwarten. alles andere ist einfach nur irre.

    hunde untereinander z.b. sagen auch erst sehr deutlich, was sie wollen, bevor sie körperlich maßregeln. und zwar in der sprache, die hunde verstehen. da wird nicht einfach ohne warnung draufgehauen.

    unsere sprache hingegen ist eine fremdsprache, d.h. der hund muss erst einmal unsere signale verstehen lernen. und wenn ich immer rufe, wenn der hund gerade nicht kommt, denkt der hund, dass das blabla eben die untermalung zum spiel sein könnte. woher soll er auch wissen, dass er mit "fiffi, kooomm heeer!" gemeint ist?
    das müssen wir ihm erst einmal übersetzen - und zwar in dem moment, in dem er es tut. simultan sozusagen.
    hund läuft auf mensch zu, mensch geht in die hocke, hund fliegt in die menschenarme, mensch sagt "fiffi, hiiiiiier" und es wird geknuddelt.

    laspatitas hat das sehr schön am rückruf erklärt.

    den hund einfach zu rufen und dann dafür zu strafen, dass er unser menschenblabla nicht rafft, ist einfach mal voll daneben und unfair hoch drei.

    und um das ganze zu erklären, muss man erst mal über positive verstärkung arbeiten und dem hund freundlich, spielerisch und altersgerecht vermitteln, was man von ihm möchte. wie kann man im signalaufbau strafen???

    Ich verstehe deine Ängste durchaus (obwohl mir niemand meine Hunde klauen würde).

    Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass dir dein Hund entzogen wird, weil er einen Menschen bedroht hat, als das er geklaut wird.

    In der Beißstatistik sind nicht nur Bisse aufgeführt, sondern auch "gefährdendes Anspringen".
    D.h. erschreckt sich jemand vor deinem Hund, kann eine Wesensüberprüfung erfolgen. Und in dieser Wesensüberprüfung ist es gut und immens wichtig, dass der Hund defensiv reagiert, sonst bist du ihn unter Umständen sogar los.

    Sei froh, dass dein Hund bis jetzt konfliktfrei mit seinem Umfeld umgeht. Konflikte hinsichtlich fremder Menschen bedeuten für einen solch sensiblen Hund, wie dem Collie, immensen Stress, der überhaupt nicht sein müsste.

    Umweltkonflikte können schnell zu unvermittelten und auch unerwünschten Reaktionen führen (Panikattacken, unkontrollierbare Aggression, Übersprungsverhalten).

    Was ist, wenn du einen Unfall hast und der Hund von fremden Menschen angefasst werden muss, damit er gerettet werden kann? Die Wahrscheinlichkeit einen Unfall zu haben/in der Öffentlichkeit umzukippen ist deutlich höher als die Wahrscheinlichkeit an der Leine geklaut zu werden.

    Wenn ich z.b. in der Öffentlichkeit umkippe, hab ich höchstwahrscheinlich ein großes Problem, weil niemand an meine Hunde oder an mich rankommt.
    Das ist doch Mist, oder?
    Willst du das?

    Zum Antrainierten Drohen: Ich finde das an sich super. Was aber noch besser wäre, wäre ein Kommando fürs "aus dem HB schlüpfen" bzw. ein Jogginggurt an deinem Körper. Du könntest auch ne Retrieverleine an deinem Körper befestigen, die ist aus einem Guss, lässt sich also nicht vom Hund lösen.
    Was Roxxy geschrieben hatte, fand ich auch gut.

    Aber was am Wichtigsten ist: Du solltest sicherer im Umgang mit deiner Umwelt werden.

    Viel Erfolg :)


    das Antrainieren