Beiträge von Lucanouk

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    Also läuft sie (so gut wie) immer an der SL. Habt ihr Tipps, wie ich da noch vorgehen könnte? Kann man einem Hund dieses permanente "Suchen" abgewöhnen? Ansprechbar ist sie immer, aber nach der Action mit mir geht´s genauso weiter!
    Habs schon mit extrem langweiligen Gängen und mit Extrembespaßung probiert, geändert hat sich nix.
    Vielleicht weiß ja jemand Rat!?

    was den radius definitiv verkleinert ist erst einmal der grundsatz: freiheit muss sich verdient werden. d.h. der hund muss erst einmal lernen, ruhig ganz nah beim menschen zu laufen und mit dem menschen zusammen zu arbeiten. das lässt sich sehr gut durch die leinenführigkeit erarbeiten. funktioniert das gut, geht es an die schlepp. auch hier geht es erst in nem kleinen radius los: 3 m sind genug für den anfang. innerhalb des radius sollte der hund jederzeit bemerken, wenn man umdreht und dann folgen. jeder blickkontakt, jedes stehenbleiben, jedes neben-dem-menschen-laufen wird belohnt. unkonzentriertheit hat zur folge, dass der mensch körperlich einen richtungswechsel anzeigt und dann ohne ein wort in die gegenteilige richtung abdreht.
    klappt das gut, darf der radius erweitert werden.
    weiterhin würde ich jede art der anzeige hochwertig bestätigen. d.h. ein teil des appetenzverhaltens (suchen und anzeigen) darf durchaus ausgelebt werden und führt zum bestätigungserfolg. dadurch lernt der hund anzuzeigen und dann zum frauchen abzubiegen.
    zusätzlich dazu würde ich jedes selbstständige hetzen unterbinden - nicht mit der leine, sondern mit einem vorher kondionierten abbruchsignal (stop/down), das im training in immer höheren reizlagen abgefragt werden sollte.

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    Huhu,

    gute Frage.
    Das DF hat mich sicherlich in einigen Dingen sehr geprägt, da ich hier her kam, nachdem ich 2 Monate mit meiner Junghündin Kira zusammen lebte ... und die wird nun schon 7.

    Ich nehme hier Ideen auf, aber überprüfe sie an Hand anderer Quellen etc.
    Ich setze mich mit vielen Dingen auseinander, die ich ohne das DF nicht kennen würde.
    Und es gibt tolle Anregungen, sowie ich habe tolle Leute kennen gelernt durch das DF.

    Und irgendwie wird das, was ich lese, mich auch immer beeinflussen, weil ich es hinterfrage.

    ganz genauso meinte ich es auch. jeder von uns wird von seiner umwelt beeinflusst. sei es, weil man sich dinge als vorbild nimmt, dinge für sich ablehnt oder einfach nur sein wissen und damit seine handlungsmöglichkeiten erweitert. jedes mal, wenn man in irgendeiner art und weise input erfährt wird man beeinflusst, auch wenn man den input gar nicht wahrnimmt. so funktioniert ja auch werbung ;)

    ich denke schon, dass meine hundehaltung durch das df beeinflusst wird - wenn auch teilweise unbewusst. alles, was wir an input in irgendeiner art und weise bekommen beeinflusst unser denken und handeln.
    ich muss schon grinsen, wenn leute sagen, dass sie null beeinflusst wurden.
    das ist, wenn man in einem forum aktiv ist komplett unmöglich.

    ich denke rotbuche hat recht, so sieht die rechtslage wahrscheinlich aus :/

    das ist, ehrlich gesagt, mal wieder typisch für leute, die meinen, dass die hunde das schon unter sich klären würden.
    erst erzählen, dass die hunde das schon machen und damit ein vernünftiges eingreifen verhindern und dann die kostenübernahme wollen. finde ich persönlich unmöglich. interessiert aber wahrscheinlich keinen richter in der realität - leider.

    ich würde das ganze meiner versicherung melden, würde den genauen ablauf aufschreiben und dem typen trotzdem mal n paar takte erzählen.
    er hat letztendlich verhindert, dass eingegriffen werden konnte.
    ich persönlich gar nichts zahlen wollen, aber rechtlich sieht es leider anders aus.

    ich hatte selbst auch schon situationen, in denen mir andere hh erzählen wollten, wie mein eigener hund tickt:
    "da passiert doch niiiiix..."
    "das machen die unter sich aus...."
    "ohne leine sind die bestimmt ganz nett zueinander..."
    "mach die doch mal ab, wenn die spielt, jagd die nicht..."

    da muss man lernen, trotzdem "nein" zu sagen. man selbst kennt seinen hund am besten.

    ich hab mir gerade die seite angeschaut, die du verlinkt hast, tromba. die meisten bulldoggen gefallen mir hier übrigens sehr gut: genug nase, weite nasenlöcher und ein gesund aussehender körperbau :) aber hast du infos darüber, warum der eine bully schon mit sechs jahren verstorben ist? das ist ja total früh :/

    ich kenn ein paar bullies, die wirklich frei atmen können, jedenfalls ohne atemnebengeräusche. allerdings hat ja auch niemand behauptet, dass trombas daala röchelt.

    hier wurde nur gesagt, dass ein derartiges blutbild ein hinweis auf sauerstoffmangel sein kann.
    die folgen wurden benannt.
    und es wurde auf die geringere sauerstoffzuführ durch verengte atemwegsorgane hingewiesen.
    es wurden fakten genannt, die unumstößlich sind. es wurde nciht gesagt, dass alle plattnasen und co krank sind.

    ich bin auf trombas post mit dem blutbild eingegangen - ein verändertes blubild könnte auf sauerstoffmangel zurück zu führen sein. und der mangel kann, theoretisch, auch ohne atemgeräusche vorhanden sein.

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    würde wursti unter sauerstoffmangel leiden, würde ich es im alltag schon merken.
    eine anpassung muss ja nicht automatisch was schlechtes bedeuten....
    (und ps für die die es nicht verstanden haben, ich habe nie meine wurst mit kamelen verglichen, bloss darstellen wollen das tiere und menschen sich gewissen dingen anpassen können. obs nu gezüchtet oder evolutionsbedingt is).

    marta, ich weiß nicht, ob man das wirklich im alltag merken würde, dazu bin ich viel zu viel laie. mal davon ab:
    fändest du es erstrebenswert, dass sich hunde mit einer anderen blutzusammensetzung an einen sauerstoffmangel anpassen müssen oder ist es sinnvoller hunde zu züchten, die maximalen zugang zu dieser lebenswichtigen ressource haben?
    und was sagst du zu den eventuellen folgen der blutzusammensetzung?
    was sagt der tierarzt dazu?
    dickes blut kann nicht gesund sein, also könnte es sein, dass die anatomie von daala letztendlich dazu führt, dass sie krank wird - das blutbild sieht jedenfalls nicht gesund aus.
    natürlich wäre das eine form der anpassung/regulierung, genau wie die verkürzung von sehnen und bändern in einer schonhaltung.
    aber ist das erstrebenswert oder gar gesund?
    was sagen die tierärzte zu ihrem blutbild?

    das weniger luft unter einem erhöhten druck durch die engen atemlöcher fließt, ist auch eine komplett logische konsequenz, über die man wohl kaum diskutieren muss, oder?
    findest du das erstrebenswert?

    noch mal zu den kamelen: die sind in der lage, ihre nasenlöcher zu verschließen, wenn es sein muss. die sind nicht permanent eng eingestellt. das ist schon ein gewaltiger unterschied, mal abgesehen davon, dass die tiere zigtausend generationen gebraucht haben, um sich so zu spezialisieren, damit sie in ihrem lebensraum optimal gedeihen können.
    shar-pei, bulldogge und co sehen erst seit enorm kurzer zeit so aus - und das nur, weil der mensch es schön findet, nicht weil sie so optimal an ihren lebensraum angepasst sind.

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    Eine Erhöhung der Erythrozyten würde ich auf eine gesteigerte EPO-Synthese im Körper zurückführen.
    Eine mögliche Ursache wäre ein permanenter Sauerstoffmangel, den der Körper durch die erhöhte Zellzahl zu kompensieren versucht.

    das fettmarkierte finde ich heftig. also wenn ein hund, aufgrund von permanentem sauerstoffmangel vermehrt erythrozyten bilden muss, ist das eigentlich nicht unbedingt ein zeichen von gesundheit/anpassung, sondern eher eine art schonhaltung/ausgleichsverhalten. welche folgen hat denn eine überschüssige bildung von erythrozyten?
    zuviel weiße blutkörperchen sprechen eigentlich für eine reaktion des immunsystems auf einen störfaktor.