na klar kannst du das was machen! ich finde es großartig, dass du versuchst, dagegen anzugehen. von dir könnten sich deine eltern mal ne scheibe abschneiden!
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ich würde an deiner stelle das gespräch mit dem vetamt suchen.
na klar kannst du das was machen! ich finde es großartig, dass du versuchst, dagegen anzugehen. von dir könnten sich deine eltern mal ne scheibe abschneiden!
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ich würde an deiner stelle das gespräch mit dem vetamt suchen.
frag sie doch mal, wie alt ihre hunde geworden sind und welche probleme sie so im alter hatten ![]()
sie ist auf keinen fall zu dünn, lass dir doch nix einreden. wenn du die rippen fühlen kannst und sie beim strecken leicht durchschimmern ist sie doch perfekt.
und ich finde, dass sie nicht zu dünn aussieht.
ich farge mich, was für tonnen so bei euch rum laufen. den tonnenbesitzern würde ich mal erklären, was sie ihrem tier gesundheitlich mit diesem übergwicht antun.
ZitatNa aber ganz sicher! An einem Menschen hängt eine Familie. Eventuell Kinder, Eltern, Freunde...
nicht an jedem menschen hängt eine familie. ist das die grundlage auf der andere menschen verurteilt werden, die ihr eigenes tier zuerst retten?
was ist mit familienlosen menschen?
was ist mit hunden, die z.b. in einer einrichtung für alte menschen arbeiten. therapiehunde, die den einzigen lichtblick dieser dementen leute darstellen? an diesem einen hund hängen so viele menschen, einige von ihnen fühlen sich stärker mit dem therapiehund verbunden, als mit den anderen dementen senioren.
ZitatWer glaubt denn, dass ein Hund, sich im Ernstfall für einen Menschen und nicht für seine Artgenossen entscheiden würde??
wieso glaubst du, dass ein hund sich im enstfall für seinen artgenossen entscheiden würde?
ich weiß, dass mein rüde sich wahrscheinlich immer dafür entscheiden würde, mich zu verteidigen, wenn einer seiner artgenossen mich angreift.
warum? weil ich sein bezugspunkt bin. mit dem fremden artgenossen hat er wahrscheinlich keine verbindung.
ZitatTiere sind Tiere, Menschen sind Menschen!
was heißt das eigentlich im einzelfall? sicherlich stellen die menschen einen evolutionären sonderfall dar, aber im endeffekt sind es säugetiere, primaten.
ZitatIch liebe meinen Hund und nach meinem Kind und meiner Familie hat er den höchsten Stellenwert, aber trotzdem geht für mich ein Menschenleben IMMER vor, egal ob ich die Person kenne oder nicht!
das ist deine einstellung.
um ehrlich zu sein denke ich öfter über solche fragen nach. meine antworten habe ich gefunden, jedoch kann ich die menschliche hybris in keiner weise nachvollziehen.
ja, es ist wirklich ein thema, was mich beschäftigt. das liegt wohl an meiner allgemeinen einstellung zum leben.
Zitatführst du dein leben so, das du darauf keine antwort finden kannst? grübel
gruß krusti
wie meinst du das? meine antwort habe ich schon längst gefunden.
Zitat
Wieso kann man Primaten nicht mit anderen Tieren vergleichen?
das frag ich mich ja auch die ganze zeit.
Zitatich würde sagen weil ein mensch ein (größeres) soziales umfeld hat von dem es vermisst wird...
das weißt du doch gar nicht bzw. kannst es gar nicht pauschalisieren.
es gibt leider auch sehr einsame menschen:
- alte menschen in heimen
- obdachlose
- ewige singles ohne echten freundeskreis
- waisenkinder
wenn die größe des sozialen umfelds ausschlaggebend in bezug auf die daseinsberechtigung eines lebewesens wär, hätte ein mafia-boss eine höhere daseinsberechtigung bzw. einen höheren wert als eine alte omi, die niemanden mehr hat.
für mich keine zufriedenstellende logik.
ZitatAber wenn es um das eigene Tier geht?
Wenn wir ehrlich sind entscheiden wir uns TÄGLICH für das Leben UNSERES Hundes und gegen einen Menschen, von dem Geld, was wir für unsere Tiere ausgeben, könnten wir nämlich auch einem Kind das Leben erleichtern!Z.B. hatte meine Katze vor einigen Jahren einen Bandscheibenvorfall, die OP hat genauso viel gekostet, wie die Herzop für ein kleines Mädchen in Afrika, für das gerade Spenden gesammelt wurden.
Hätte ich meine Katze nicht operieren lassen hätte ich dem Mädchen die HerzOP finanzieren können...
Und jetzt soll sich mal jeder an die eigene Nase fassen und sich fragen warum der eigene Hund einen besseren Impfschutz und eine bessere Ernährung hat als viele, viele Kinder!
So viel zu denjenigen, die sich hier aufregen...
ein sehr guter beitrag. genauso ist es ja auch.
wieviel geld geben wir ihm jahr für unsere tiere aus?
wieviel menschen könnten davon gerettet werden?
ZitatJemandem die Menschenrechte absprechen ist natürlich wahnsinnig menschenfreundlich. Auf welche Stufe du dich damit wohl stellst.... zunge zeigen
Ich halte nur Hunde und Katzen. Die können mich jederzeit verlassen wenn sie wollen, also ja ich halte mich insofern für tierlieb. Trotzdem esse ich Tiere. Aber so wenig wie möglich.
Ich halte mich für einen Menschen mit eher viel Zivilcourage und übermäßigem Helfertrieb. Ich stamme aus einer Familie, die immer Pflegekinder hatte und möchte diese Tradition weiterführen sobald meine Hunde erzogen sind. Ich halte für überfahrene Tiere an, rufe aber genauso den Krankenwagen wenn der Nachbar aggressiv, besoffen und blutend auf dem Gehsteig sitzt. Ich hab auch schon ne Oma heimgefahren die es vom Bahnhof zu ihrem Pflegeheim nicht geschafft hat etc. etc. Also ich bin sicher alles andere als ein Menschenfeind oder nicht hilfsbereit. Aber mein Hund ist eben mein Hund. Und wenn es nur irgendwie geht und ich es mit meinem Bauchgefühl vereinbaren kann würde ich immer zuerst ihm helfen als einem Fremden. Eben weil ich meinem Bauchgefühl folge.
Biomais, Massenmörderin
um mal bei unserer massenmörderin bio zu bleiben:
sie hilft mensch und tier.
und wird deswegen hier von anderen verachtet? verkehrte welt...
ZitatDas kann ich auch so unterschreiben...voll und ganz daumen rauf
Und nein....ein Menschenleben ist fuer mich nicht automatisch wertvoller als ein Hundeleben.
warum sollte ein leben automatisch wertvoler als das andere sein?
zum thema kinder: ich liebe kinder. ich bin erzieherin und ich finde kinder einfach toll.
aber luca ist ne ganz schön unsichere kiste, was kinder betrifft. er findet kinder (bis jetzt) nicht toll. und da er über sehr schnelle reaktionen verfügt, bin ich mir nicht sicher, ob ich der nächsten zeit (in seiner lebenszeit) kinder haben sollte.
wir arbeiten natürlich daran, aber dennoch ist er ein pulverfass, was das betrifft.
und da ich ihn niemals weggeben möchte, muss ich meinen eigenen kinderwunsch wohl zurückstecken.
patrick, ein super post! ![]()
ZitatInteressantes Thema, aber sehr schwer zu beantwortende Frage.
Zum einen stellt sich die Frage, ob man ein Leben überhaupt unter-
scheiden kann von einem anderen, den Wert abhängig davon machen,
ob es sich um einen Menschen, einen Wal oder eine Ameise handelt.
genau das meine ich. wie kann ich den wert eines lebens von etwas abhängig machen, was dem jeweiligen individuum in die wiege gelegt wurde? ich bin nun zufällig ein mensch geworden. dafür habe ich mich nicht entschieden. damit habe ich das große glück an der spitze der nahrungskette zu stehen und keine fressfeinde etc. zu fürchten. bin ich deshalb mehr wert, als z.b. ein fisch? was kann der fisch dafür, dass er als das zur welt gekommen ist, was er ist?
ZitatWie geht man dann damit um, dass tagtäglich Tiere geschlachtet werden,
Mosquitos zerdrückt und Menschen erschossen?
wie geht man damit um? eine sehr gute frage...ich finde es furchtbar, dass so viele tiere jeden tag zu spüren bekommen, was sie wert sind.
ZitatWieso wird mancherorts um das Leben eines kranken Welpen gekämpft,
während wo anders ein Mensch hingerichtet wird?Warum machen wir uns Gedanken um Hund und Katz' stellen aber gleich-
zeitig Mausfallen auf und legen Rattengift aus?Ist es richtig, dass manche Leute zigtausend Euro in ein krankes Pferd
investieren, während anderswo ein nicht minder schöner Esel geprügelt
wird, weil er mit seinem gebrochenen Bein, den Karren nicht mehr so
zügig zieht wie gewohnt?
warum ist das so? weil menschen eben ihre ganz persönlichen, völlig subjektiven prioritäten setzen.
und weil menschen der meinung sind, dass ihre eigene subjektive wahrnehmung das einzig richtige sein muss.
und leider sind es eben oft menschen, die die entscheidung über das leben fällen. dabei davon zu sprechen, dass alle lewesen viel weniger wert sind als das säugetier mensch finde ich persönlich unethisch. gerade wir als menschen haben die macht andere zu schützen, die in dieser welt keinen schutz mehr haben, weil wir ihnen jeglichen schutz vor uns genommen haben.
Fragen über Fragen...
ZitatIst ein Bakterium, eine Amöbe, ein Leben?
Wo beginnt Leben?
Wo beginnt schützenswertes weil 'wertvolles' Leben?
Geht es dabei nach Grösse?
Warum ist ein Mensch dann mehr wert, als ein Elefant, gar als ein
Blauwal?
warum ist ein mensch z.b. mehr wert als ein vom aussterben bedrohtes tier?
ZitatAlles anzeigenUnd wieso machen wir uns überhaupt Gedanken über den Wert eines
Lebens?
Der Löwe, der die Antilope tötet um sie zu fressen, schert sich doch auch
nicht darum.Wie gesagt. Schwere Frage.
Ich denke, in unserer unheilvollen, entgleisenden Zeit, muss diese Frage
jeder für sich selbst beantworten und auch danach handeln.
Und wenn einem das Leben seines Hundes so viel Wert ist, wie das eines
Familienmitgliedes, so müssen wir das akzeptieren.
Denn niemand kann beweisen, dass dem nicht so ist.liebe Grüsse ... Patrick
danke für diesen tollen beitrag, patrick.
ich könnte weder ruhig schlafen, wenn ich meinen hund einem menschen vorziehen müsste, noch wenn ich einen menschen retten könnte und den anderen liegenlassen müsste.
weil ich in beiden fällen nicht allen helfen könnte.
ich müsste in allen fällen wahrscheinlich eine therapie machen, ganz realistisch betrachtet.
egal, wer gerettet wird und wer nicht.
sicherlich wäre es schwer vor diese familie zu treten, genau wie er schwer wäre vor die familie zu treten, wenn ich ein anderes meiner familienmitglieder gerettet hätte und eben nicht ihr familienmitglied. denn in einer solchen trauer sind die angehörigen immer verzweifelt.
für die hinterbliebenden ist es wahrscheinlich nicht relevant, ob man ihren geliebten menschen nicht retten konnte, weil man einen hund oder einen anderen menschen gerettet hat.
der für die wichtige mensch ist tot.
für mich wäre es komplett bedeutungslos, ob man meine mutter nicht retten konnte, weil man einen anderen menschen oder seine katze gerettet hat.
das bringt mir in diesem moment meine mutter auch nicht mehr wieder.
es wäre natürlich etwas anderes, wenn menschen nur drum herum gestanden hätten und einfach nix unternommen hätten, um irgendwen zu retten.
aber wenn jemand ein leben rettet, egal welches, kann ich ihm doch nicht vorwerfen, dass er nicht das leben gerettet hat, das mir wichtiger war.
lieselotte: ich habe das nicht so hingestellt, als wäre es nix. du hast mich offensichtlich total missverstanden. ist traurig sein nix?
für mich nicht. ich meinet schon richtig trauer.
für mich beinhaltet es verzweiflung, wut, ohnmacht. trauer um einen angehörigen ist schrecklich.
ich habe einfach nur sachlich geschrieben, was passieren würde. ich habe nix davon geschrieben: bis die nächste tochter kommt ist wieder gut...
verstehe gerade echt nicht, warum du mir unterstellst, dass ich den tod eines lebewesens so abtun würde.