Beiträge von Lucanouk

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    Eine alte Dame, die nicht mehr laufen kann, nach Hause zu fahren, für hungernde Kinder in der Welt zu spenden, imm örtlichen Tierheim Sach- und Geldspenden abgeben, kleinen Igeln über den Winter helfen, hat nichts mit Wertigkeit zu tun, sondern sind einfach Hilfsbereitschaft und eine Form der "Nächstenliebe".

    danke für deinen beitrag. das sehe ich genauso.

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    na ja, will es mir ja nich komplett mit ihr verscherzen, sie läßt sich da auch null belehren und schon gar nicht von mir.
    Also bekommt ihr Wuffel weiterhin Haferflocken etc und zu jedem Menschenessen bekommt er auch seinen teil und jaaa...

    Wie gesagt, sonst verstehen wir uns super

    wieso verscherzen? ist ja nur ne nachfrage.

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    Und um mal auf die Ausgangssituation zurückzukommen: ich frage mich ernsthaft, warum ein Mensch, der 2 Kinder innerhalb weniger tage ermordet hat einfach weiterleben darf (und nach 10-15 jahren wieder frei leben darf) und ein Hund, der aus einem Instinkt heraus zugebissen hat direkt eingeschläfert wird!
    Wer ist hier wohl das größere Monster?
    Von wem geht wohl mehr Gefahr aus?

    danke für diesen beitrag, buroni.

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    Es haben einfach nicht alle Kreaturen denselben Wert, da ihre Seelen unterschiedlich weit entwickelt sind und ihre Lebensaufgaben daher mehr oder weniger "wichtig" sind.

    dieses werteempfinden ist völlig subjektiv und hat gar nix mit dem realen wert für die erde zu tun. denn wenn man sich wirklich damit beschäftigt, welchen wert jedes einzelne lebewesen für die erde hat, sieht dieses werteempfinden ganz anders aus.

    es reicht ja sich damit zu beschäftigen, welchen wert der einzelne für andere arten haben mag.

    hierzu ein kleines gedankenspiel:

    welchen wert hat der mensch für das kaninchen? welchen wert hat der artgenosse?

    welchen wert hat der mensch für das reh? und welchen wert hat auch hier wieder der artgenosse?

    wieso haben wir menschen bei anderen arten nciht diesen stellenwert, wenn wir allgemeingültig so wertvoll sidn?

    wir menschen erfinden ausreden, um den höheren wert eines menschenlebens zu rechtfertigen. da geht es dann um ethik, seele und moral. aber eigentlich steckt nur dahinter, dass werte eng verbunden sind mit willkür und beziehung.

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    Interessant - es ist anmaßend wenn man eine Bestie tötet, die kleine Kinder grausam ermordet - aber wenn ich das gleich mit einem Hund mache, der nichteinmal etwas getan hat ist das ok?

    warum wird hier so unterschieden? nur weil der hund kein mensch ist?

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    Ich denke man muss da die ethische und rechtliche Ebende klar trennen, viele Sachen in unserem rechtssystem sind nämlich nicht gerade ethisch (z.B. dass man als Hudebesitzer eine Anzeige bekommt wenn der Hund das eigene Haus verteidigt etc.)

    Findest du es nicht viel anmaßender Lebewesen in Kategorien einzuteilen?
    Die einen, die man ohne Anmaßung töten darf und jene, bei denen es anmaßend ist?
    Was unterscheidet dich denn von einem Hund?

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    Warum darf ein Mensch, von dem gefahr für andere ausgeht nicht getötet werden und ein Hund, von dem weit weniger Gefahr ausgeht schon?
    Wie sieht es da mit dem Schutz der Menschen aus?
    Ist doch eine unlogische Schlussfolgerung...

    :gut:

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    Was bitte ist "Seele" grübel ? Bakterien sind für jegliches Leben auf der Erde absolut unabdingbar, sprich, sie haben in deinem Vokabular eine wichtigere Lebensaufgabe als Hunde... Und nun? Wie weit ist die "Seele" einer Bakterie entwickelt?

    :gut: :gut:

    du sprichst mir aus der seele. gerade bakterien, die ja allgemein komplett als sache wahrgenommen werden verfolgen wohl die allerwichtigsten lebensaufgaben.

    der logik zufolge müssten sie am wertvollstens ein und ihr leben deswegen am schützenswertesten.

    gehen wir mal von wichtigen lebensaufgaben aus:

    warum wird menschen ganz pauschal zugesprochen, die wichtigere lebensaufgabe zu haben?

    haben wir das wirklich?

    und vor allen dingen jeder einzelne?

    vorab, ich schreibe das hier alles ganz wertfrei. es ist eine bloße aufzählung von verschiedenen menschengruppen, die ich natürlich nicht alle in einen topf werfen möchte.

    was ist mit babies, obdachlosen, behinderten, chronisch kranken etc.?

    was ist mit leuten, deren wichtigste lebensaufgabe fernsehen und computerspielen ist?

    was ist mit kriminellen, triebtätern etc.?

    ist deren lebensaufgabe wichtiger als die einer katze, die sich putzt, mäuse fängt und auf nächtliche streifzüge geht?

    wenn ja, warum?

    ich greife jetzt hier mal ein paar anderen beispiele auf, in denen verdeutlicht wird, dass es eigentlich nur um die persönliche beziehung geht, die begriffe ethik und moral bzw. die stellung des menschen darin sind absolut willkürlich:

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    Ich würde ja gerne sagen "Für mich sind alle Lebewesen gleichwertig" und mich moralisch korrekt (oder auch nicht) hinstellen.
    ABER: Ich esse Fleisch, ich denke nicht über das Tier nach, das dafür sterben mußte. Ich möchte das Tier aber vorher bitte nicht lebendig sehen. Auch mein Hund frisst Fleisch, und ich denke nicht an das niedliche Kaninchen das er grade frisst. Aber er soll doch bitte nicht meine eigenen Kaninchen fressen. Es wäre schrecklich für mich, wenn ich eine Katze, einen Hund oder auch einen Fuchs überfahre. Würde ich einen Frosch oder Igel überfahren, würde ich wohl denken "Nicht schön, aber shit happens". Ich bin ein Heuchler.
    Und zur Krönung des Ganzen: Würde jemand zu mir kommen und sagen, du hast die Wahl, entwerder dein Hund stirbt jetzt oder ein wildfremder Mensch der weit weit weg lebt und den du noch nie gesehen hast... ich würde die Wahl für das Leben meines Hundes treffen...

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    Hallo,
    es kommt doch immer drauf an, welchen Wert das Tier/der Mensch für einen selbst hat.

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    Für mich hat ein Menschenleben auf jeden Fall mehr Wert als ein Hundeleben, ein Hund wiederum mehr als ein Regenwurm, und ein Regenwurm mehr als eine Bazille oder ein Virus.

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    außerdem finde ich Menschen wesentlich wertvoller als Tiere, daher würde ich es als größeren Verlust einstufen. Aber irgendwie ist es eigenartig darüber zu diskutieren, weil es keine Vergleiche mit anderen Arten gibt. Sonst ist ja niemand in der Lage zu moralischen Wertvorstellungen (die ja auch aus reiner Willkür bestehen).

    ich glaube der diskussionspunkt an sich ist, dass viele ihre tiere einfach vordergründig als persönliches eigentum bzw. hobby betrachten. und deswegen könnten sie sich es niemals verzeihen, ihr hobby einem menschenleben vorgezogen zu haben. weil sie das als egoistisch betrachten.

    ich kann solch eine denkweise nicht verstehen.

    ein hund ist kein hobby, er ist ein lebewesen, das denkt und fühlt, es hat ein zentrales nervensystem, genau wie der andere mensch. es spürt, genau wie der mensch, die angst und die panik in einem solchen moment, wenn sein leben in gefahr ist.

    das hier:

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    Für ein Tier muss kein Notarzt gerufen werden.

    find ich persönlich eigentlich traurig. ich möchte eigentlich im falle eines falles die möglichkeit haben auch einem tier mit einer notbehandlung am unfallort zu helfen.

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    wie lautet den deine antwort ?kannst du die auch net nachollziehen?
    dann kann ich evtl. verstehen warum du die frage stellst.

    gruß krusti

    meine persönliche meinung hab ich hier ja sehr deutlich vertreten. ich denke nicht, dass ein leben mehr wert hat als das andere und lebe weitesgehend danach.

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    Für mich steht ein Menschenleben eindeutig über einem Hundeleben (Ich hoffe, das gilt auch, was Gott verhüten möge, wenn es sich um meinen Hund handeln sollte).

    warum steht ein menschenleben für dich über dem tier?

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    Ich habe oft ethische Bedenken, weil ich meinen Hund opulent mit besten Nahrungsmitteln ernähre, während in vielen Ecken der Welt Kinder an Mangelernährung sterben, bevor sie noch das Schulalter erreichen (und dann ist nicht mal ne Schule da). Vom täglichen Futter meines Hundes könnten mindestens drei Kinder in Mangelgebieten bestens leben.

    hättest du die gleichen bedenken, wenn von dem essen deiner kinder so viele kinder in krisengebieten leben könnten?