Beiträge von Lucanouk

    zum thema standart: die frage ist, ob der standart seit jahren wirklich gleich geblieben ist. hier kommt es eindeutig auf die rasse an. beim basset-standart, den ich gepostet habe handelt es sich um einen von 1989. die rasse an sich ist aber viel älter.

    damals waren falten an den beinen übrigens nicht normal und auch, dass die nickhaut sichtbar war, war eher selten, obwohl dies heute klar im standart steht. auch die gewichtsangaben waren damals noch anders.

    die damaligen bulldoggen waren auch viel größer, was dem heutigen standart nicht mehr entspräche.

    also muss er geändert worden sein.

    wichtig wäre, dass die ausschließende kriterien auch im standart klarer formuliert werden, damit qualzuchten nicht entstehen. diese schwammigen beschreibungen lassen einfach zu viel spielraum in sinne der überzüchtung zu.

    Zitat

    Mal von diesem Umstand abgesehen, möchte ich auch nochmals darauf hinweisen, dass diese ganzen Übertreibungen auch in keinem Standard festgeschrieben sind, sondern das schlicht und einfach Interpretationen des einzelnen sind.
    Lucanouk, du hast hier zwar einiges ganz toll kopiert - aber wirklich gelesen scheinst du es nicht zu haben. Die Kommentare die du darunter geschrieben hast, sind wiederum deine Interpretation, die du triffst, weil du ein bestimmtes bild im Kopf hast. Rein objektiv geht das aber aus keinem Standard hervor. Ein schlechter Ansatz um zu beweisen das Qualzucht in Standards vorgeschrieben ist..

    bordy, irdendwie hab ich da sgfühl, dass du es nicht lesen willst.

    bei der englischen bulldogge stehen einige der übertreibungen (kopf schwer im verhältnis zum körper=ungesund, rücken bis zur lende überbaut=ungesund, vorbiss=ungesund, hebt die beine nicht beim laufen=ungesund, hinterbeine länger als vorderläufe=ungesund) direkt im standart, muste dir nur mal durchlesen ;)

    oder findest du diese einzelheiten gesund?

    genau wie gewünschte falten beim basset oder shar-pei (nach unserem standart). sicherlich ist nach oben immer so viel spielraum, dass man immer mehr übertreiben kann.

    glotzaugen stehen nciht im standart, das stimmt.

    aber eine bulldogge deren kopf nicht schwer im verhältnis zum körper ist, der rücken gerade, die zähne als scherengebiss aufeinander stehen, der gang ganz schwungvoll erscheint und die beine gleich lang sind ist nicht mehr im standart. mit jedem einzelnen punkt fällt er hier raus.

    ich denke es ist schon wichtig am anfang einen plan aufzustellen. wenn man umfangreiches wissen über den kalziumgehalt verschiedener knochen, den vitamingehalt verschiedener innereien und den protein- und phosphorgehalt von fleisch und getreide, sowie den bedarf seines hundes besitzt kann man schon mal nach gefühl füttern. wenn man dieses wissen nicht besitzt:

    finger weg davon!

    viele hunde werden durch falsches barfen (z.b. "mein hund mag keine innereien, dann bekommt er eben nur muskelfleisch", "knochen will ich nicht füttern...ich füttere nur eierschale", "ich gebe alles roh, auch jede art von gemüse", "rohen broccoli mag mein hudn besonders", "ich füttere nur fleisch", "mein hund bekommt jeden tag ein riesengroßes stück leber", "mein hund bekommt nur alle 2 wochen innereien") sehr, sehr krank. und deshalb sehen die tä das teilweise sehr kritisch.
    gerade die eierschalengeschichte kann ein sehr kapitaler fehler sein, da eierschale zu einem sehr hohen anteil aus phosphor besteht (kalziumphosphat). phosphor hemmt die aufnahme von kalzium. wer also nur eierschale füttert riskiert einen starken kalziummangel.

    ich habe anfangs einen plan erstellt, mittlerweile füttere ich nach gefühl. allerdings werden innereien bei mir immernoch abgewogen und in einer bestimmten art und weise gemischt (gedrittelt zwischen leber/niere, mägen/lunge und hühnerherzen/euter u.ä.). ich mache das einfach genauso wie ein beutetier aufgebaut ist, d.h. wenn es hühnerklein gibt, gibt es auch viel mehr davon (und kein zusätzliches muskelfleisch...hühnerklein hat einen sehr gringen ca-wert) als wenn ich z.b. kalbsbrustbein füttere (da gibt es natürlich extra-muskelfleisch zu und die knochenration bleibt bei 15-20%).

    ich denke, dass man auch bei welpen und junghunden sehr aufpassen, dass weder zu viel noch zu wenig kalzium gefüttert wird. denn sie können überschüssiges kalzium nicht so einfach ausscheiden.

    also ich denke, gerade bei kleinen hunden, bei denen jedes gramm entscheidend ist,: lieber erst mal eine plan aufstellen und sich informieren und dann nach gefühl dosieren.

    unsere kessy (der hund, der zur zeit in mein avartar schmückt) mussten wir zwei monate vor ihrem 18. geburtstag gehen lassen, am 23.10.2010. es war ein schrecklicher tag und ich denke jeden tag an sie. ich bin mit ihr groß geworden und war ein wenig so, als ob ich ein geschwisterkidn verlieren würde. meine ganze familie hat furchtbar geweint. kessy war furchtbar dement und hatte am ende heftige probleme aufzustehen und zu laufen, rutschte andauernd weg und konnte ihre beine nicht mehr koordinieren. zusätzlich dazu erkannte sie niemanden mehr :/ ihre leberwerte waren furchtbar schlecht, wahrscheinlich befanden sich metastasen in der leber. genau wusste das keiner.

    sie wollte nicht mehr spazieren gehen, fraß aber noch sehr gerne.

    es war eine sehr schwere entscheidung.

    ein wunderschöner hund! und so herrlich gezeichnet!

    aber ich denke nicht, dass ihr es hier mit einer echten führungspersönlichkeit zu tun habt, wie die trainerin sagt. wenn sei sich so unsicher verhält, wie du sagst ist sie eher eine persönlichkeit, die ganz viel führung braucht.