Beiträge von Lucanouk

    wie immer eine sehr typische df-diskussion:

    polemisch ohne ende, unterstellungen bis zum geht-nicht-mehr (einige von euch sollten sich mal ganz ernsthaft mit "friedemann schulz von thun beschäftigen...vielleicht kann man dann auch mal vernüftig kommunizieren).
    hauptsache man hackt auf den anderen user ein und schmeist sich gegenseitig ein "ach, dafür würd ich dich so gern bebömmeln" zu.

    ey leute echt, lasst doch mal dieses ganze mobbingetue sein, so etwas selbstgerechtes wie hier erlebe ich wirklich selten.

    könnt ihr nicht einmal vernünftig ohne mobbing diskutieren?

    könnt ihr eurem gegenüber mal zuhören, ohne euer ego auf deren kosten aufzupimpen?

    es ging dem ts anfangs nicht darum, wie er möglichst heftig und brutal den fremden hund verletzen kann. sondern es ging um umsetzbare möglichkeiten, den hund abzuwehren, ohne bleibende schäden zu hinterlassen. das pfefferspray sollte hier eine option darstellen, die es zu diskutieren galt. die grundfrage war, ob es bleibende schäden verursacht.

    viele von euch haben höchstwahrscheinlich noch niemals eine solche situation mit einem territorialaggressiven hofhund erlebt.

    territorialggressionen haben nicht den sinn, dass der andere unterwüfrig agiert und gut ist. es geht hierbei ganz klar um's vertreiben. lässt sich der andere hund bzw. mensch nicht vertreiben wäre eine submessive geste eventuell tödlich für denjenigen. hunde, die sich in einem solchen konflikt aktiv oder passiv unterwerfen haben ein wirklich großes problem.

    da gibt es im endfekkt nur zwei lösungen: die stirn bieten oder raus aus dem revier.

    schwierig wird es, wenn das revier variabel ausdehnbar ist.

    in einem solchen moment mit leckerlies um sich zu werfen wird gar keinen effekt haben, null...eventuell noch den, dass der hofhund noch einen trigger mehr hat, sich auf den "feind" zu stürzen.

    glaubt ihr wirklich, dass z.b. ein einbrecher einen wirklich schützenden hund mit leckerlies überlisten könnte?

    ich kann nur sagen: mein rüde würde die leckerlies nicht einmal wahrnehmen in einer solchen situation. wenn er ein ziel hat, dann ist der rest wirklich wurscht. und nein, mein hund überfällt keine anderen hunde. dafür sorge ich. würde ich ihn jedoch, wie vom ts beschrieben halten (als hofhund ohne aufgabe und mir wär scheißegal, was er macht) würde er sich sicherlich weder durch körpersprachliche drohungen noch durch leckerlies abhalten lassen.

    ich denke, es kamen einige wirklich gute tips: wasserspritzpistole, regenschirm, aus dem weg gehen wo es eben geht (geht ja nun mal nicht immer)usw. pfefferspray würde ich persönlich keinem hund antun, weil ich angst vor bleibenden schäden beim hund hätte. er kann ja nix dafür, dass sein halter so blöde ist. das problem ist auch, dass genau dieser ganze stress deinen welpen negativ prägen kann spiky. denn egal, wie ruhig du bleiben willst, innerlich biste ja doch auf 180 wenn so ein geschoss angerannt kommt.

    das wichtigste wäre meiner meinung nach, das oa bzw. die polizei zu informieren. ungesicherte hofhunde, die unprovoziert aggressiv auf artgenossen oder menschen reagieren haben echt nix alleine in freier wildbahn verloren. bauern, die so verantwortungslos mit ihrem tier und ihrer umwelt umgehen sollten eben keinen hund halten.

    jeder, der solch ein tier hält sollte doch eine gewisse sachkunde und auch verantwortungsbewusstsein entwickeln. die hunde tun mir leid. wenn was passiert sind sie die bösen. niemals die halter.

    und davor muss man, meiner meinung nach, seine umwelt und eben auch die hofhunde selbst schützen. ich würd versuchen, wenn ein gespräch nicht fruchtet, die polizei zu rufen und denen zu sagen, dass das ein herrenloser hund wär.
    vielleicht vekommt dann das tier im tierheim ne neue chance.

    Shara: wieso wär dein hund so ein kandidat? wenn ein hundehalter keinen kontakt möchte kannst du deine hündin doch bestimmt daran hindern dahin zu gehen, oder?

    Zitat

    Da könnte z. B. eine durchgemachte Staupe hinter stecken, die sich später in zentralnervösen Störungen äußert, bis hin zu unkalkulierbarem Aggressionsverhalten/Wesensveränderungen und/oder cerebralen Leistungsminderungen.

    Das wäre also etwas, das dringend tierärztlich abgeklärt werden sollte und was nicht durch noch so gründliches "Angucken" festgestellt werden kann.

    Mein Weg bei solch einem Hund wäre: wirklich gründlicher TA-Check mit besonderer Fragestellung in Sachen hirnorganische Veränderungen durch Infektionen/Tumor, dazu gehören CT/MRT, evtl. auch Lumbalpunktion und am besten eine Klinik, die auf Neurologie spezialisiert ist. Wenn das unauffällig ist, Verhaltenstherapeut. Und bis zur Klärung Gewöhnung an einen Maulkorb, damit es nicht zu weiteren Verletzungen kommen kann. Maulkorbtraining am besten mit Hilfe eines Hundetrainers, damit das Ganze problemlos starten kann.

    bitte macht das, was chris vorgeschlagen hat!!!

    dein hund wäre nicht der erste hund hier im forum, der aufgrund von hirnstörungen (turmoren, krankheiten u.ä.) attacken fährt.

    bitte lasst den hund gründlich neurologisch durchchecken, erst dann könnt ihr eine lösung finden.

    Zitat

    Gut, aber genau das kann ich doch auch auf einer Wiese mit einem oder mehreren andern Hunden üben, oder? Ich kann doch das Spiel lenken und immer mal wieder kurze Übungen einbauen. das kann doch vorher mit dem anderen Hundeführer abgesprochen werden. Ist dann genau das gleiche wie in einer Welpenschule, nur öfter und günstiger. :roll:

    natürlich kannst du das. es ist toll, wenn man das in seinem gebiet einfach üben kann, setzt aber einige dinge voraus.

    1. gut sozialisierte hunde
    2. erfahrene hh, die ihre hunde lesen und lenken können
    3. platz

    nicht jeder hat in seinem einzugsgebiet gut sozialisierte hunde, mit denen sich sozialverhalten üben lässt. vielfach werden hunde von besitzern völlig falsch eingeschätzt, was körpersprache und spielabsichten betrifft. wir haben hier bei uns einen hundespielplatz, von den hb, die hier ihre hunde "auf andere loslassen" können vielleicht 5% ihre hunde lesen und 3% das spiel noch lenken.

    wenn die hunde mobben "spielen die oft soooo schööön", wenn einer anschleicht, starr fixierend "issa schüchtern", wenn zwei hunde immer im wechsel bei einem aufreiten "müssen se halt die ranordnung klären", wenn man jemanden bittet seinen hund zurückzurufen muss man häufig feststellen, dass das die wenigsten können, sich aber rausreden mit den worten "wir sind hier auf dem hundespielplatz".

    wenn ein anderer hund imponierend am zaun auf und ab läuft heißt es "meiner is ganz entspannt"...

    sind nur zitate, aber genauso läuft es leider häufig. und gerade als neuling lässt sich hundeverhalten noch sehr schwer einschätzen, da glaubt man den "alten hasen" manchmal alles.

    und das ist dann wirklich gift für das weitere hundeleben, oder?

    deshalb finde ich es ein wenig ungerecht welpenschulen erst mal als schwachsinn zu bezeichnen. es gibt tolle hundeschulen, die auch supergute welpenstunden anbieten. manche bieten diese auch als spaziergänge an. man muss nur gut schauen.

    in einer guten welpenstunde sollte ein hund die möglichkeit sozialverhalten zu erlernen, eine optimale bindung zum hf aufzubauen (auch unter ablenkung), hundeverhalten lesen zu lernen und dementsprechend intervenieren zu können.

    ich denke, du solltest dir ein futter suchen, das weniger kohlenhydrate enthält, dafür ein wenig mehr protein und auch etwas mehr fett. das siehst du an der deklaration: in den inhaltsstoffens tehen die lebensmittel ganz vorne, von denen am meisten enthalten ist.

    auch für den abnehmenden hund sieht die ideale verteilung in den inhaltsstoffen so aus:

    fleisch, fleisch, fleisch, höchstens ein wenig tierische nebenerzeugnisse, pflanzliche erzeugnisse, kein zucker/salz etc., rübenschnitzel brauchste auch nicht bei nem zu dicken hund, kohlenhydratbeilage (ganz gut finde ich hier kartoffeln)

    sehr kohlenhydratreiches futter ist bestensfalls für den stark arbeitenden hund (z.b. im zughundesport) geeignet, weil kohlenhydrate eben dafür gedacht sind, verbrannt zu werden.
    und in bestimmten sportbereichen wird das futter damit angereichert, weil sonst der wind durch die rippen pfeift.

    was hälst du eigentlich von barf? wär das was für euch? da könntest du über die inhaltsstoffe sehr genau verfügen.

    Zitat

    Und zum Thema Welpenschule: Schwachsinn! Das ist nur teuer und bringt nicht wirklich was. Es ist viel besser, wenn ihr euch mehrmals die Woche mit einem HUnd beim Spazierengehen treffen könnt. Einfach mal beim Supermarkt aushängen.

    kommt total auf die welpenschule an. es gibt durchaus hunde- udn welpenschulen, bei denen souveräne althunde dabei sind, das spiel durch die zweibeiner gelenkt wird und erziehung bzw. bindung an den menschen eine sehr wichtig rolle spielt, d.h. der welpe lernt: oh, hier ist es zwar spannend, aber mein mensch ist noch spannender.

    und solche welpenschulen machen durchaus sinn.

    ich denek, du musst auf dein herz hören. allerdings muss dir eins wirklich klar sein: die probleme, die du mit deinem ersthund hast könnten sich um einen unbekannten faktor vervielfachen. wenn du z.b. eine ängstliche hündin zu einem eher sehr stark kontrollierenden, bei artgenossne zu aggressionen neigenden rüden packst, kann es passieren, dass die hunde sich so stark aneinander orientieren, dass du am ende zu völlig unsoziale mistmurken hast: einer angst-aggressiv und einer ist der verteidiger.

    Zitat

    Und nochmals, der Film dreht sich um Hunde aus England. Die Hundezucht dort hat nichts, aber auch gar nichts mit der FCI-Zucht zu tun. Daher ist die Frage, wie sich das mit den Statuten der FCI vereinbaren lässt sinnlos. Die Statuten der FCI gelten dort nicht.

    ich hab mich übrigens nicht auf den film bezogen, sondern eher auf das, was so auf usneren straßen wandelt bzw. auch von unseren vdh-züchtern angeboten wird.

    wie gesagt, sicherlich müssen sich die käufer informieren, ganz klar.
    aber auch die züchter müssen verantwortung übernehmen, genauso richter und natürlich die vertreter des tierschutzgesetztes, sprich: der staat. nur wenn sich alle für eine verantwortungsvolle zucht einsetzen, kann da was bewegt werden.