Beiträge von Xsara

    Hallo,
    ich habe mir zwar noch nie einen eigenen Hund ausgesucht. Aber ich würde auch einfach mal sagen, geb dir und Ari einfach noch ein bisschen Zeit.

    Ich liebe eigentlich auch alle Hunde. Aber meistens brauche ich dann doch ein bisschen Zeit, um mit ihnen warm zu werden.

    z.B. als meine Eltern sich einen neuen Hund geholt haben. Ich habe Finja erst nur von Fotos gekannt und fand sie süß. Aber als ich sie dann das erste mal live erlebt habe, ist auch nicht gleich der Funke übergesprungen. Es war für mich ein netter Hund, aber mehr auch nicht. Sie war nicht sonderlich menschenbezogen, hat draußen überhaupt nicht auf mich geachtet, drinnen war sie dafür fast zu ruhig usw. Aber nach ein paar Wochen sind wir sehr stark zusammengewachsen und jetzt möchte ich sie nicht mehr missen. (Obwohl sie nicht mal mein Hund ist!)

    Das gleiche war es mit diversen Hunden, die ich stunden- oder tageweise betreut habe. Sofort verliebt habe ich mich eigentlich in keinen Hund. Aber nach mehreren Wochen, vielen gemeinsamen Erlebnissen usw. hat man doch eine sehr enge Bindung aufgebaut.

    Also Finja hält auch ewig aus.
    Wir gehen normalerweise nochmal zwischen 22 und 1 Uhr kurz an die nächste Wiese und dann muss sie doch wirklich unter der Woche schon um 8 Uhr wieder mit uns raus. Da würde sie immer am liebsten noch ein paar Stunden weiterschlafen.

    Da sie nachts auch öfter gar nicht muss, lassen wir die Nachtrunde dann auch öfter mal ausfallen, wenn keiner mehr Lust hat :ops: Dann kommt Finja also das letzte Mal so gegen 17/18Uhr raus und dann erst wieder morgens und das kann am Wochenende auch mal später werden. (Also 15-16 Stunden sind für Finja kein Problem!)

    Sie hat damit absolut kein Problem. Und wenn wir abends/nachts merken, dass sie nochmal muss, darf sie natürlich nochmal in den Garten (das kommt aber sehr selten vor). Und morgens weckt sie uns eigentlich auch nie.
    Sie ist eher so der Hund, der morgens auch noch ein paar Stunden ohne uns im Bett weiterschlafen kann.

    Ich kenne nur einen Appenzeller. Der wohnt bei uns in der Straße und er ist ein unglaublich nerviger Hund.
    Er kläfft den ganzen Tag. Auch beim spazieren gehen, rennt er die ganze Zeit um sein Frauchen und kläfft.
    Der ist allerdings auch relativ unausgelastet. Aber ich kenne viele unausgelastete Hunde, die um einiges ruhiger sind.

    Mit Artgenossen versteht er sich allerdings sehr gut. Und mit der richtigen Beschäftigung wäre er vielleicht auch ein toller Hund. Aber wenn man eher einen gemütlichen Hund sucht, finde ich ihn absolut ungeeignet.

    Ridgebacks kenne ich nur flüchtig, finde sie aber eigentlich ganz angenehme Hunde.

    Wir haben hier auch einen Labbi-Besitzer. Dessen Hund soll sich doch bitte nicht schmutzig machen.
    Wenn es ein bisschen matschig ist, darf er nicht mit Finja auf der Wiese spielen.

    Und sobald er doch mal einen Dreckspritzer abbekommen hat, wird er zurückgerufen und mit einem Taschentuch saubergewischt...

    Vielleicht hätte er sich keinen Labbi holen sollen :D

    Also bei uns löst auch der Aussie langsam die Goldies und Labbies ab.
    Vor ein paar Jahren waren es noch mehr Border Collies, aber mittlerweile ist der Aussie einer der häufigsten Rassehunde. Die meisten werden allerdings hauptsächlich durch Ball werfen ausgepowert und sind immer total auf ihren Ball fixiert. Andere Hunde ignorieren sie oder sind eher unverträglich.

    Kleine Hunde sind hier viele Möpse, die langsam von Französischen Bulldoggen abgelöst werden.
    Jack Russel gehen sehr stark zurück.

    Und Labbies und Golden sind immer noch Dauerbrenner. Die meisten sind ganz nett, aber total übergewichtig.

    Ridgeback, Weimaraner, Magyar Viszla usw. gibt es hier eher weniger, in größeren Städten fallen mir die aber auch auf.

    Ansonsten viele Mischlinge, meist aus dem Ausland und irgendwelchen Privatvermehrern. Richtige Tierheimhunde kenne ich eigentlich keine :sad2:

    Finja kommt ja auch aus Rumänien, und dann erklären die anderen Besitzer auch stolz, dass ihr Hund "Italiener", "Spanier", "Grieche" usw. ist.

    Zitat

    Wie oft wendet man die Augensalbe an?


    Nachdem ich Hermanns Augen eh auf dem Beobachtungsschirm hatte und gestern nochmal beim Tierarzt war, musste auch dieser gestern feststellen, dass das Entropium wegoperiert werden muss. Hatte das zwar ganz am Anfang schonmal checken lassen, aber da war's wohl noch kein Anlass, da die Augen an sich auch nicht auffällig waren. Jetzt fängt er aber doch an dauerhaft zu tränen und sich jetzt auch die Augen zu reiben.
    Augen sind zwar immer noch in Ordnung und nicht beschädigt oder entzündet, aber das wird wohl eher eine Frage der Zeit sein.

    Bis zur OP soll ich mit Bepanthen Augensalbe arbeiten... hab gestern aber ganz vergessen zu fragen, in welcher Regelmäßigkeit ich das machen soll.

    Also wir wenden die Augensalbe immer mindestens 2mal täglich an. Wenn es zeitlich drin ist, kannst du es auch öfter machen.

    Bei meinem Kaninchen war ich froh, wenn ich es zweimal am Tag geschafft habe.
    Beim braven Hund haben wir es auch öfters dreimal am Tag gemacht.
    Achso, Finja hat die Salbe mehrere Wochen wegen Follikeln an der Nickhaut bekommen, das ist zum Glück damit besser geworden und wir mussten nicht ausschaben lassen. Aber ich denke die Anwendung sollte gleich sein, wie bei dir.

    Zum Futter anwärmen:
    Finjas Dosenfutter steht auch immer im Kühlschrank. Wir richten ihr Futter immer morgens vor dem Gassi gehen her, dann sind danach die Flocken eingeweicht und das Futter nicht mehr zu kalt.
    Natürlich muss das Futter für den Hund nicht warm sein, aber zu kalt ist vielleicht für den Magen auch nicht gut.

    Ich kann dir nicht sagen, ob es normal ist, dass deine Hündin gar nicht markiert.

    Meine Hündin wurde auch schon vor der ersten Läufigkeit kastriert und markiert aber ziemlich viel. Also daran kann es nicht liegen.

    Sie pinkelt auch fast immer mit gehobenem Bein, außer wenn sie wirklich ganz dringend und viel muss.

    Sie hat das mit ca einem Jahr angefangen (glaube ich mal). Das war auch die Zeit, in der sie gegenüber anderen Hunden selbstsicherer wurde.

    Aber deine Hündin ist ja auch noch sehr jung, vielleicht kommt es auch noch.

    Bei Finja wollen alle Leute immer wissen, was es für eine Rasse ist. Da kann ich aber auch nie weiterhelfen.

    Aber viele Fragen immer, ob da Schnauzer mit drin ist. Nur weil sie ein bisschen Bart hat. Ansonsten erkenne ich überhaupt keine Ähnlichkeit mit einem. Wegen dem weiß-grauen Bart wird sie aber auch oft für einen alten Rüden gehalten (sie! ist noch nicht mal 2 Jahre!).

    Aber letztes Wochenende mussten wir echt lachen. Wir waren irgendwo im tiefsten Allgäu unterwegs, da kommt uns ein älteres Ehepaar entgegen. Und die Frau fragt: " Das ist aber kein Husky, oder?" Ihr Mann hätte das anscheinend behauptet. Wir konnten ihr zum Glück Recht geben :D
    Ok, ich hatte Finja an der Schleppleine um den Bauch gebunden und sie hat manchmal ein bisschen gezogen, da muss es natürlich ein "Zug"hund sein :D
    Aber es lag ja gar kein Schnee, da kann es eigentlich kein Husky sein.

    Also meine normale Runde ist immer im Stadtweiherwald Richtung Dickenreishausen (also dann eher auf den Feldwegen) und Dickenreiser Allee. Da komme ich zu Fuß hin.

    Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, geh ich öfter von Hawangen an der Günz entlang oder von Ottobeuren aus (da sind aber immer so viele Rehe unterwegs). Oder von Amendingen Richtung Heimertingen an dem Bach entlang.
    Von Ungerhausen aus Richtung Flugplatz. Von Brunnen aus an die Iller.

    Ich bin aber auch immer offen für neue Wege. Ich kann Finja hald nur in übersichtlichem Gelände laufen lassen. Aber ansonsten bleibt sie an der Schlepp oder Flexi.

    Seminare finde ich interessant, aber da habe ich zur Zeit kein Geld übrig...