Beiträge von Xsara

    Wir halten schon sehr lange Hunde und Katzen zusammen. Und obwohl sie nicht immer beste Freunde waren, gab es nie ernsthafte Probleme.

    Zur Zeit lebt neben Finja noch Kater Diego (8Jahre) bei uns. Als Finja bei uns einzog, kannte sie Katzen nicht wirklich und war sehr stürmisch gegenüber Diego. Der war meistens eher eingeschüchtert und hat sich nie gegenüber Finja gewehrt. Jetzt leben die beiden schon über ein Jahr zusammen und ihr Verhältnis wird immer besser.
    Diego geht gerne zu Finja zum schmusen. Er streicht dann um ihre Beine und unter ihrem Bauch durch. Und Finja schleckt ihn ab. Man sieht wirklich, wie sie sich freuen, wenn sie sich begrüßen.
    Ganz manchmal ist Finja noch ein bisschen zu grob, wenn sie mit Diego spielen möchte und beisst dann auch mal spielerisch in seine Beine. Dann wird sie aber von uns zurechtgewiesen.

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    Bis vor ein paar Tagen lebte auch noch ein Kaninchen (früher auch mehrere) bei uns. Diego hatte ziemlichen Respekt vor den Kaninchen, denn sie haben ihn immer durch den ganzen Garten gejagt :D Unsere frühere Hündin durfte unter Aufsicht auch mit in den Garten wenn die Kaninchen frei waren. Sie hat sie ignoriert.
    Bei Finja haben wir uns das nicht getraut. Sie wollte zwar nur mit den Kaninchen spielen, aber das finden die natürlich nicht toll. Und da ist schnell mal was passiert.
    Durchs Gitter hat sie aber auch mal mit den Kaninchen geschmust :D

    Außerdem leben hier noch Rennmäuse (ohne Freilauf, nur im Gehege). Die werden von Finja mal beobachtet, aber sie findet sie nicht sonderlich interessant. Diego findet sie sehr interessant und darf deshalb nicht unbeaufsichtigt in das Zimmer.

    Das Aquarium entdeckt Diego alle paar Wochen mal wieder und sieht dann ein bisschen fern.

    Da ich noch keinen eigenen Hund habe, bin ich öfter ohne Hund im Urlaub. Und da fehlt mir einfach immer was.
    Also wenn bei mir endlich ein Hund einziehen sollte, kommt dieser auf jeden Fall immer mit.
    Ich fliege eigentlich sowieso nie weg, es gibt so viele tolle Ziele in Europa.

    Vorletztes Jahr war ich 4 Wochen lang in Costa Rica (teilweise studiumsbedingt), das geht mit Hund natürlich nicht. Aber mit Fernreisen bin ich deshalb auch erstmal bedient.

    Unsere Familienhunde sind immer im Urlaub dabei gewesen(deshalb fahre ich auch noch gerne mal mit der Familie weg).
    Wir sind alle sowieso eher Indivualreisende und waren noch nie in einem Hotel.
    Ein Ferienhaus mit Hund zu finden, finde ich überhaupt nicht schwierig. Wir sind sowieso gerne in abgeschiedener Lage und viel Komfort brauchen wir auch nicht. Und dann sind Hunde eigentlich auch immer erlaubt.
    Und beim Zelturlaub war der Hund eigentlich auch nie ein Problem.

    Wir waren auch schon zweimal auf Korsika, da darf der Hund auf der Fähre mit an Deck und sogar mit in die Kabine.

    Wir wechseln in unserem Urlaub meist täglich ab zwischen Stadtbesichtigung, Wandern und Badetag und bei mehreren Leuten kann auch immer mal einer mit dem Hund draußen warten, wenn die anderen irgendwas besichtigen möchten.

    Ich schreibe dir einfach mal, wie es bei uns so ist. Es hängt aber alles individuell vom Hund und auch eurer Einstellung ab.

    Unsere Finja ist bei uns eigentlich tagsüber auch nur im Erdgeschoss (also Wohnzimmer und Küche). Wir haben auch oben unsere Schlafzimmer und da darf sie nicht alleine hoch.
    Das würde ich mit den Kinderzimmern genauso machen.
    Wenn jemand von uns dabei ist, darf sie natürlich auch mal mit hoch. Wenn ich zum Beispiel am Schreibtisch sitze, liegt sie gerne neben mir. Aber sie darf eben nicht alleine in den Zimmern sein!

    Nachts darf sie aber entweder in meinem Zimmer oder in dem meiner Eltern schlafen. Da ist dann aber auch die Tür zu, und sie darf nicht nachts alleine im Haus herumstromern.

    Ihr Hauptliegeplatz ist im Wohnzimmer. In den Schlafzimmern hat sie jeweils auch einen (alles gebrauchte Matratzen, Decken etc.). Ich fände es ein bisschen unhandlich und umständlich abends und morgens ihren Schlafplatz umzuräumen.
    Ansonsten liegt sie auf irgendwelchen Teppichen oder dem puren Boden.

    Zum Alleinbleiben: Finja ist nicht viel alleine, also meist höchstens 2 Stunden am Stück. Da darf sie sich frei im Erdgeschoss bewegen. Sie kann auch die Treppen nach oben, aber die Zimmertüren sind hald zu.
    Anfangs hatten wir auch die Küchentür zu, da sie sonst was geklaut hat, aber das klappt jetzt gut.

    Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Pudelchen, falls am Samstag alles passen sollte!

    Dann fühlt sich dein Hund vielleicht nicht sonderlich wohl beim Autofahren, oder?
    Hast du es schon mal mit einer Box versucht?

    Unsere frühere Hündin ist teilweise die komplette Fahrt in den Urlaub nach Italien gestanden oder höchstens gesessen. Sie war einfach sehr angespannt und musste stundenlang das Gleichgewicht halten. Vorallem bei den Serpentinen über die Alpen, konnte man das kaum mit ansehen. Am Ferienort angekommen war sie viel fertiger, als wenn wir stundenlang gewandert wären.
    Wir haben dann irgendwann eine Box gekauft und da hat sie sich sofort hingelegt und ist die ganze Fahrt liegen geblieben.

    Finja legt sich sofort hin, sobald sie in ihrer Box ist. Sie ringelt sich dann ein, kuschelt an die Boxwand und schläft. Meistens müssen wir sie wecken, wenn wir angekommen sind :D

    Zum Nüchtern-Kotzen:
    Ich kenne das von unseren Hunde garnicht. Sie bekommen abends Futter und morgens erst wieder nach dem ersten Gassigang.
    Manchmal bekommt Finja abends auch schon um 18Uhr ihr Futter und dann erst wieder am nächsten Tag um 10Uhr. Sie hat damit überhaupt kein Problem.
    Aber unsere Hunde haben auch beide alles gefressen. Also jede Futtersorte und auch sonst fast alles. Ich bin dann immer ganz verwundert, wenn andere Hundehalter von ihren heiklen/mäkeligen Hunden erzählen.

    Zum Duschen:
    Finja wird nicht geduscht. Wir putzen ihre Pfoten, Beine, Bauch im Flur mit einem Handtuch ab. Manchmal auch mit einem feuchten Lappen. Dann gibt es wenigstens keine schmutzigen Fußabdrücke im ganzen Haus.
    Der Rest fällt dann ab, wenn der Dreck trocken ist oder wird von uns herausgekämmt. Gesaugt werden muss wegen den vielen Hunde-/Katzenhaaren sowieso.

    Zum Acker:
    Finja darf durch umgepflügte Acker springen, das liebt sie (deswegen ist sie auch immer so schmutzig, s.o. :D ).
    Wenn allerdings Getreide angesät ist, darf sie nicht rein. Ist aber oft schwierig durchzusetzen.
    In die Maisäcker darf sie, weil sie sowieso nur durch die Gänge rennt und nichts zerstört.
    Gemüsefelder gibt es bei uns nicht.
    Bei uns wird leider sowieso nur noch für Biogas angebaut...

    Also Hasen gibt es wirklich nicht als Haustiere ;)
    Alles Hasenartige was wir so halten stammt von den Wildkaninchen ab. Manche wurden größer gezüchtet (vor allem für den Fleischverzehr), manche Kleiner (damit es süße Haustiere für die Kinder sind :/ ).

    Meine Lucy hatte gutes Mittelmaß, war also irgendeine Mischung aus Zwergkaninchen und größeren Rassen. In ihren besten Tagen wog sie 3 bis 4 kg.
    Als wir sie vor dem einschläfern nochmal wiegen mussten, waren es noch 2,4kg.

    Danke für euer Mitgefühl...

    Ich habe mit meiner Lucy auch einfach einen großen Teil meines bisherigen Lebens verbracht. Ich habe sie mit 14 Jahren bekommen. Ihr erster Partner ist leider schon mit 2 Jahren plötzlich gestorben.
    Bis vor einem Jahr hat sie dann mit einem "Stallhasen" aus dem TH zusammengelebt. Der wurde knapp 9 Jahre alt, war aber wegen chronischem Schnupfen und einer Fehlstellung des Hinterbeins immer schon ein wenig kränkelnd.

    Ich vermisse mein Luzchen...ich denke immer, ich habe noch was vergessen...muss doch noch nach meiner Lucy schauen, füttern etc. Und dann fällt es mir wieder ein.
    Ich habe vor allem innerhalb des letzten Jahres, als sie alleine war und es ihr dann die letzten Monate immer schlechter ging, noch eine sehr enge Bindung zu ihr aufgebaut....

    Gestern ging nach fast 11 Jahren meine Kaninchen-Ära zu Ende...
    Ich musste leider meine Lucy einschläfern lassen. Im März wäre sie 11 Jahre alt geworden!

    Obwohl ich weiß, dass es das beste für sie war....Ich vermisse meine Kleine so...

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    Ich halte draußen noch überall Ausschau nach ein paar Löwenzähnchen oder Brombeerblättern, weil sie zuletzt fast nichts anderes mehr gegessen hat. Und dann fällt mir wieder ein, dass ich nie wieder was Grünes für sie einsammeln muss...Zum Glück hat es jetzt endlich geschneit.

    Ich habe mal "mit fast allen verträglich" genommen.
    Finja kommt eigentlich mit allen Hunden klar, wenn sie ohne Leine ist.
    Wenn sie aber jemand blöd anmacht, hat sie entweder Angst oder sie gibt auch mal kontra. Eine beisserei gabs aber noch nie.
    Einen ziemlich unsicheren Rüden gibt es, den mobbt sie total. Also verbellt ihn und jagt ihn.

    Aber eigentlich ist finja superverträglich und passt sich meistens sehr schnell an den anderen hund an. Also ignoriert ihn, wenn er nicht spielen will. Und auch das Spielverhalten ist je nach hund sehr unterschiedlich. Vorsichtig bei kleinen Hunden, jagen bei schnellen Hunden, und bei sehr guten Freunden auch mehr körperbetont.

    An der Leine gibt es allerdings sehr oft Stress. Aus Frust oder auch überforderung.

    Finja kommt aus Rumänien aus dem Tierheim in Miercurea Ciuc.

    Sie wurde im Februar 2012 dort im Tierheim geboren und lebte dann die ersten 8 Monate ihres Lebens gemeinsam mit ihren Geschwistern und anderen Hunden im gleichen Alter zusammen in einem Zwinger.
    Sie wurden dort auch die vergessenen Jugendlichen genannt, weil oft Welpen oder ältere Hunde nach Deutschland vemittelt wurden, aber selten Hunde in diesem Alter.
    Im Oktober 2012 kam Finja dann mit insgesamt 42 Hunden in einem großen Transporter nach Deutschland. Hier wurden die Hunde auf verschiedene Nothilfen aufgeteilt.
    Finja, ihre Schwester und noch ein weiterer Junghund kamen ins Allgäu.
    Und nach nur zwei Wochen in der Zuflucht wurde sie von uns adoptiert.

    Finja hat zwar nie auf der Straße gelebt, aber dafür auch noch nie in einem Haus. Sie ist nie weitere Strecken gelaufen und war noch nie alleine ohne einen anderen Hund.
    Außerdem ist sie nur mit gleichaltrigen Hunden aufgewachsen und hat deshalb wenig Erziehung von einem souveränen Althund mitbekommen.
    Anfangs hatte sie vor allem vor dominanten Hunden eine Riesenangst, andererseits war sie total frustriert, wenn ein anderer Hund nicht mit ihr spielen möchte und ging den dann auch an. Das hat sich mittlerweile gebessert und eigentlich ist sie sehr gut sozialisiert. Nur mit der Beisshemmung während dem spielen, vor allem mit uns Menschen hat sie so ihre Probleme.

    Im Haus hat sie sich allerdings sehr schnell eingelebt, nachdem wir sie erstmal über die Schwelle tragen mussten. Sie war auch schon von Anfang an stubenrein (warum auch immer???).

    Ihre Geschichte habe ich hauptsächlich durch ein Tagebuch des Tierheims in Rumänien erfahren, aber auch ihr EU-Pass gibt ein paar Hinweise.

    Ich habe bei der Recherche auch dieses süße Babybild gefunden:

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    Ich finde es schon interessant, ein bisschen zu wissen, was Finja bisher so erlebt hat. Man bringt für vieles auch einfach mehr Verständnis auf.