Also bei mir war klar, dass bei mir nach dem Studium ein Hund einziehen wird, wenn es irgendwie mit der Arbeit passt. Mir ist ein Hund einfach unglaublich wichtig und deswegen versuche ich die Arbeit auch irgendwie an den Hund anzupassen.
Deswegen und auch weil ich persönlich etwas mehr Freizeit haben möchte, arbeite ich "nur" 35 Stunden die Woche.
Der Notfallplan war, dass der Hund zuhause bleibt. Eventuell zumindest halbtags betreut wird und ich mittags heimfahre und eine Runde laufe. Da ich aber auch schon ca. 15 Min. Fahrzeit habe, wäre mir das eigentlich zu stressig und ich bin sehr froh, dass ich Coco mit in die Arbeit nehmen darf.
Reine Arbeitszeit sind dann bei mir von Montag bis Donnerstag ca. 7,5 Stunden und Freitags ca. 5 Stunden. Und diese Zeit verpennt Coco wirklich komplett. Morgens laufen wir meist nur eine Viertelstunde, damit sie auf dem Weg zum Auto ihre Geschäfte erledigen kann. Mittags laufen wir dann 30 Minuten und die richtige Runde gibt es abends nach der Arbeit.
Da es jetzt schon so früh dunkel wird, laufe ich abends jetzt auch nicht stundenlang herum. Aber ich fahre meistens auf eine Hundewiese, wo sich Coco dann richtig austoben kann.
Manchmal finde ich es schon stressig und manchmal denke ich auch, Coco kommt etwas zu kurz. Aber sie ist komplett zufrieden und einfach froh, dass sie immer bei mir sein darf. Am Wochenende unternehme ich dann natürlich viel mehr mit Coco und auch im Urlaub ist sie immer dabei.
Ohne Hund leben möchte ich einfach nicht. Vielleicht ist es etwas egoistisch, aber wie gesagt, scheint Coco vollauf zufrieden zu sein.
Ich bin komplett alleine für Coco zuständig, wohne alleine und habe hier in der Stadt noch keine Betreuungsmöglichkeit.
Unter der Woche bestehen also meine Tage eigentlich nur aus arbeiten und Hund. Aber ich habe das so gewollt und wenigstens komme ich jeden Tag an die frische Luft 
Aber ich denke, man muss es wirklich wollen. Wäre mir der Hund nicht sooo wichtig, wäre ich wahrscheinlich ziemlich gestresst und der Hund schon öfters eher nervig...