@ Pebbles: Darum geht es doch schon gar nicht mehr, sondern um Wakans Thread, indem er Allen, die hier gegen eine Einschläferung schreiben Egoismus, falsche Moralvorstellungen und Unsachlichkeit vorwirft!
Liebe Grüße,
Björn
@ Pebbles: Darum geht es doch schon gar nicht mehr, sondern um Wakans Thread, indem er Allen, die hier gegen eine Einschläferung schreiben Egoismus, falsche Moralvorstellungen und Unsachlichkeit vorwirft!
Liebe Grüße,
Björn
Na Wakan, da können wir ja froh sein, dass du all dieses Wissen hast! :wink:
Schleierhaft ist mir allerdings welche Fakten du in Betracht ziehst, ohne eine detaillierte Übersicht der Lebensumstände des Hundes, seiner sozialen Kompetenzen und seines Gesundheitszustandes zu haben, um zu dem wissenschaftlich begründbaren Entschluss zu kommen, dass eine Euthanasie des Hundes die einzige vertretbare Möglichkeit wäre.
Es geht doch hier weder um Vermenschlichung und Gefühlsduselei (wie du es so schön beschreibst),noch darum einen siebzehnjährigen Zwingerhund in ein anderes Zuhause zu vermitteln, sondern um die Frage, wie man unter den gegebenen Umständen und im bisherigen Zuhause die Lebensbedingungen für diesen Hund signifikant verbessern kann. Und ja, da ist eine Decke im Flur und eine Garten-/ Hofhaltung mit zumindest teilweisen Zugang zum Haus, für mich eine ernstzunehmende Alernative gegenüber einer Euthanasie. Und ich frage mich doch ganz ernsthaft mit welchen wissenschaftlichen Fakten diese Möglichkeit nicht überein passt???
Liebe Grüße,
Björn
Mal so ne Zwischenbemerkung :wink:
Pferdefleisch ist ja nun nicht ganz billig und auch nicht überall zu bekommen, wenn der Hund aber nur auf Rindfleisch allergisch reagiert, was spricht denn dagegen mit Geflügelfleisch anzufangen?
Man könnte es doch zumindest erstmal ausprobieren und wenn auch das nicht auf Dauer vertragen wird, dann kann man doch immer noch auf das teure Pferdefleisch zurückgreifen, oder?
Liebe Grüße,
Björn
@ Gumminase: Um dir nicht alle Hoffnungen auf eine neue Wohnung zu nehmen. Ich habe eine gefunden, mit zwei großen Hunden und das bei einer großen, überregionalen Wohnungsbaugesellschaft! Natürlich wird das nicht einfach, aber aussichtlos ist das bestimmt auch nicht, oder bewohnen alle Mehrhundehalter hier im Forum ein Eigenheim???
Liebe Grüße,
Björn
Und wie soll das gehen? Geht man dann einfach mal zum nächsten TA und sagt:" Mein Hund ist zwar uralt, aber noch absolut gesund, jetzt bellt er aber den ganzen Tag und das stört die Nachbarn, können sie ihn bitte einschläfern!"
Ist das wirklich so leicht, nur weil man keinen Bock mehr hat???
Mein Vater hat den 11jährigen Yorkshire-Terrier meiner Großeltern übernommen nachdem diese verstorben sind. Dieser Hund hat ein beschissenes Sozialverhalten, war über 10 Jahre lang das absolute "Königskind" meiner Großeltern und raubt meinem Vater den letzten Nerv. Auch dieser Hund wird sich nie wieder komplett umgewöhnen und ein "normales" Hundeleben führen, aber da kann ich meinen Vater ja auch mal zum nächsten TA schicken!
Tschuldigung für die bissigen Bemerkungen, aber ich finde so einfach kann man es sich nicht machen! Nur weil der Hund schon so alt ist, ist das wirklich eine Begründung? Ich weiß nicht so genau!
Liebe Grüße,
Björn
Hallo!
Klar ist das Einschläfern absolut keine Option!
Und natürlich sollte man sich über so etwas vorher Gedanken machen, jeder Hund kann krank werden usw. usw....
Aber versetzt euch doch mal in die Lage...ich hab ja keine Ahnung was ihr so alle beruflich macht, aber große TA-Rechnungen wären bei mir auch nicht so ohne weiters drin....und da ist es doch absolut legitim sich hier im Forum Rat zu holen, oder?
Liebe Grüße,
Björn
ZitatTöte den Hund und tue ihm damit einmal in seinem Leben etwas gutes!
Du bist ja mit der Euthanasie eines Hundes immer relativ schnell bei der Hand. Vielleicht wäre es ja auch eine Möglichkeit (vorrausgesetzt der Hund ist gesund!), ihm wenigstens die letzte Zeit, die er noch hat, ein hundewürdiges Leben mit Ansprache, Bewegung und Sozialkontakten zu ermöglichen!
Liebe Grüße,
Björn
ZitatAllerdings finde ich die Rassen zu denen Du tendierst nicht gerade geeignet für Anfänger...
Da stellt sich doch mal wieder die Frage, was ist ein Anfängerhund?
Ich glaube nicht, dass man das pauschal an der Rasse festmachen kann. Wenn man sich wirklich intensiv mit einer Rasse, deren Zuchtgeschichte und ihren Haltungsansprüchen befasst, zusätzlich noch Kontakt zu Züchtern der jeweiligen Rasse sucht, sich bei anderen Haltern dieser Rasse informiert und all das auch noch zusammenpasst mit den eigenen Lebensumständen, ja warum dann nicht eine relativ "komplizierte" Rasse als Hundeanfänger. Das ist doch immer noch um Längen besser, als all die zahllosen Labradore, die in vielen Familien "einfach so" mitlaufen und nie rassegerecht beschäftigt werden weil sie ja sooo "einfach" und unkompliziert sind.
Oder lass es mich anders ausdrücken - für den Einen ist vielleicht der Kangal der passenste Einsteigerhund und der Andere ist Zeit seines Lebens nicht einmal in der Lage einem Zwergpudel gerecht zu werden (um mal die gängigen Klischees zu bedienen!)
Liebe Grüße,
Björn
Hallo Corydoras!
(wie bist du auf den Namen gekommen? Haben wir es evtl. mit einer begeisterten Aquarianerin zu tun? :wink: )
Als Erstes mal ein dickes Lob von mir. Schon dein Eingangsposting hat mir sehr gut gefallen. Du hast sehr detailliert deine Lebensumstände beschrieben, die Anforderungen, die du an einen Hund stellst und in jeder Zeile war zu lesen, dass du dir schon im Vorfeld außerordentlich viele Gedanken machst - hat mir sehr gut gefallen und mich in meiner Meinung bestärkt, dass du wohl sehr verantwortungsvoll mit einem Hund umgehen würdest.
Aber genug der netten Worte :wink: , kommen wir mal zu deinen Fragen und Zweifeln.
1.) Finde ich es absolut legitim, wenn die Anschaffung eines Hundes (auch) zweckgebunden ist. Wie du schon selbst beschrieben hast, heisst das ja nicht, dass die tiefe Verbundenheit zum Hund nicht trotzdem da ist. Solange du deinen Hund nicht als Waffe auf vier Beinen siehst (was ich dir absolut nicht unterstellen will!) und verantwortungsbewusst mit der latenten Gefahr eines verteidigungsbereiten Hund umgehst, seh ich da absolut kein Problem.
2.) Zu den Rassen. Scheinbar tendierst du ja zu den leichteren Molosser-Rassen. Natürlich gibt es auch hier spezifische Rasseunterschiede, die man nicht unter den Tisch kehren sollte, aber insgesamt sind sich diese Rassen hinsichtlich der Haltungs- und Bewegungsansprüche doch recht ähnlich. Ich glaube von daher auch nicht, dass ein Dogo Argentino wesentlich mehr Auslauf braucht, als ein Dogo Canario. Es sind beides relativ bewegliche und temperamentvolle Rassen, denen man als "normaler" Hundehalter ohne riesen Garten und der Möglichkeit jeden Tag unbegrenzt spazieren zu gehen, durchaus gerecht werden kann!
Über die bisher genannten Rassen hinaus hätte ich noch weiter Vorschläge: Cane Corso, Cao Fila de Sao Miguel, Boerbol und evtl. American Bulldog
Klar sollte dir allerdings sein, dass all diese Hunderassen über einen natürlichen Schutztrieb und eine gewisse Territorialaggressivität verfügen, die von dir kontrolliert und kanalisiert werden muss, sollen diese Hunde nicht zu einer wirklichen Gefahr werden.
3.) Hund und Studium: Ich glaube es gibt keinen Lebensabschnitt (mal von der Rente abgesehen!), indem man soviel Zeit hat sich um einen Hund zu kümmern.
Ich studiere auch, habe zwei Hunde und finde es nicht sonderlich kompliziert Hund+Studium unter einen Hut zu bekommen.
Da du ja scheinbar zu einem Welpen tendierst würde sich natürlich der Anfang der nächsten Sommersemesterferien zum Einzug eines Welpen anbieten. Dann habt ihr drei Monate Zeit euch um den Kleinen zu kümmern und ihn daran zu gewöhnen stundenweise allein zu bleiben, besser geht es doch gar nicht!
Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Glück und würde mich freuen wieder von dir zu hören!
Liebe Grüße,
Björn
Hallo!
Ich verstehe euch nicht so ganz!
Natürlich wird hier niemad dazu raten, einen Hund von irgendeinem windigen Vermehrer zu holen (auch keinen Rassehund!), aber was ist daran besser, einen Welpen aus dem Ausland zu importieren als sich hier einem Welpen aus einem Unfallwurf anzunehmen?
Und das war doch sicher auch die Frage. Die übergroße Mehrzahl unserer Mischlingswelpen entspringt doch diesen Unfallwürfen. Es sind doch die wenigsten Leute, die geplant zwei Rassen miteinander kreuzen!
Unser Janosch ist auch so ein "Unfallwelpe" und ja, ich habe auch für ihn bezahlt. 180 Euro um genau zu sein. Er war nämlich nicht nur geimpft und entwurmt, er hat auch 8 Wochen gefressen und die "ach so bösen" Vermehrer haben sich viel Mühe gegeben, die Welpen schon frühzeitig auf alle möglichen Gegenstände und Situationen des Alltags zu sozialisieren.
Ich würde das auch immer wieder so machen.
Natürlich habe ich nicht die gleiche Sicherheit, hinsichtlich der Gesundheit wie bei einem im VDH gezogenem Rassewelpen, aber ein Welpe aus dem Tierheim bzw. aus dem Ausland kann doch genauso krank sein.
Differenziert doch mal ein bisschen! Es gibt doch nicht nur schwarz und weiß! Genausowenig wie alle Rassewelpen optimal aufgezogen und geprägt werden, werden alle Mischlingswelpen in Schweineställen groß!
Liebe Grüße,
Björn