Beiträge von Sleipnir

    Du hättest ihn mal auf das "ungeschriebene Gesetz" aufmerksam machen sollen, dass man keine unangeleinten Hunde einfach so auf angeleinte Hunde zustürzen lässt!
    Meinem Bruder ist fast die gleiche Situation in Emmas letzter Läufigkeit auch passiert. Da war es ein Beagle, der, als er Emmas Läufigkeit gerochen hatte, kaum noch von seinem Besitzer einzufangen war. Diesem war das augenscheinlich ziemlich peinlich und er hat dan auch, ziemlich unwirsch meinem Bruder erzählen wollen, dass er doch mitten am Nachmittag nicht mit einer läufigen Hündin unterwegs sein kann.
    Reaktion meines Bruders:
    Er hat diesen Typen zuckersüß angelächelt, sich in aller Form entschuldigt und ihm gesagt, dass er den Hund (also Emma) das nächste Mal für die Zeit der Läufigkeit im Keller einsperren wird, dann ist er gegangen und hat den anderen Hundehalter ziemlich sprachlos zurückgelassen!
    Fand ich ziemlich schlagfertig!

    @ Dobby:
    Supertoller Link!!!
    Vielen Dank!
    Bin ja eigentlich nicht so der Leinen- und Halsbandsammler, Emma und Janosch haben jeweils eine Leine und ein Halsband, aber die Halsbänder unter dem von dir geposteten Link finde ich wirklich wunderschön, und wirklich teuer sind sie ja auch nicht!
    Ich glaube, da werd ich demnächst mal zwei bestellen!

    Teilbarfen wird normalerweise in der Form praktiziert, dass der Hund zweimal am Tag gefüttert wird und eine Mahlzeit aus Trockenfutter besteht und die andere aus Fleisch oder fleischigen Knochen, püriertem Obst und/oder Gemüse, Getreideprodukten etc.
    Vorteil hierbei ist, dass man sich nicht allzu viele Gedanken machen muß, ob die frisch zubereitete Mahzeit immer ausgewogen in ihrer Nährstoffzusammnensetzung ist, da der Nährstoffbedarf des Hundes ja immer noch auch vom Trockenfutter mit abgedeckt wird.

    Zitat

    Es ist zu ca.70% wahrscheinlich, dass der Hund später HD bekommt.


    Findest du diese Aussage nicht etwas gewagt? Oder kannst du sie anhand irgendwelcher Quellen belegen?
    Natürlich ist mir auch klar, dass gerade große Rassen vermehrt unter HD leiden, aber 70%, dass wären 7 von 10 Hunde, dass kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!

    Größtenteils würde ich mich hier der Argumentation von Wakan und Mushers Alptraum anschliessen, allerdings beschäftigt mich noch folgendes:
    Wie unschwer zu erraten ist, ist die Zeit des Schlittenhundesports der Winter, im Herbst werden die Hunde antrainiert um im Winter Rennen zu laufen und im Frühjahr werden sie wieder abtrainiert.
    Was passiert aber mit den Hunden im Sommer? Wenn ich richtig informiert bin wird doch nur so bis 10-15 Grad Außentemperatur trainiert! Wenn ich mir jetzt überlege, dass es z.B. in Kanada oder Alaska durchaus üblich ist, dass ein Musher an die 100 Hunde besitzt und das es (glaubt man verschiedenen Dokumentationen und Reportagen) dort an der Tagesordnung ist, dass die Hunde einzeln an ihrer Hütte angekettet sind, frage ich mich doch, wie diese Hunde, die zweifelsohne über einen sehr großen Bewegungsdrang verfügen und die hier im Forum jedem "Durchschnittsdeutschen-Einzelhundehalter" abgeraten werden im Sommer ausgelastet werden. Spazierengehen wird man mit ihnen wohl nicht, da bräuchte man ja eine ganze Armee Doghandler und über hektargroße, ausbruchssicher eingezäunte Ausläufe werden doch wohl auch die wenigsten Musher verfügen!
    Oder anderes Beispiel: Grönland.
    Wohl einer der letzten Orte auf der Welt, an dem Schlittenhunde nicht nur zum Rennsport gehalten werden, sondern teilweise noch die Schlitten der Inuit zur Jagd ziehen und noch nicht vollständig von Motorschlitten verdrängt wurden.
    In Grönland ist es gesetzlich verankert, dass jeder Hund, der älter als sechs Monate ist angekettet sein muß, d.h. diese Hunde führen ein ständig angeleintes Leben, im Winter vor dem Schlitten und im Sommer vor ihren Hütten.
    Da frage ich mich doch ganz ehrlich, ob ein "deutscher" Husky, bei einer sportlichen Familie, die zwar nicht 100 Kilometer am Tag mit dem Hund unterwegs sind, ihn aber kontinuierlich übers ganze Jahr auslasten und ihn nicht für einige Monate im Jahr igendwo "abstellen", nicht besser bedient ist, als ein kanadisches "Sportgerät" oder ein grönländischer "Kettenhund"!?
    Eure Meinung dazu würd mich wirklich interessieren!

    Wir sind zu zweit, Meike (22 Jahre, angehende Erzieherin) und ich (ab morgen 26 Jahre, Sozialwesen- Student).
    Dann gibt es unsere beiden Hunde, Janosch (15 Monate, Irish-Setter-Labrador-Hovawart-Mischling) und Emma (dreieinhalb Jahre alt, Perro de Pastor Mallorquin-Hündin), sowie unsere dreifarbige Glückskatze Lilly (5 Jahre alt).

    Klar, eine Sterilisation wäre die einfachere Alternative, aber soweit ich weiß führen Tierärzte eine Sterilisation heute leider fast gar nicht mehr durch. Habe sogar irgendwann mal etwas von einem "Sterilisationsverbot" gelesen - kenn mich auf diesem Gebiet aber echt nicht aus, vielleicht kann ja jemand mit besserem veterinärmedizinischem Wissen was dazu sagen!