Hallo Freileben!
Blöde Situation, ganz ehrlich!
Spontan fallen mir einige Dinge ein, manche mit mehr, manche mit weniger Aufwand verbunden, vielleicht ist ja etwas für dich dabei!
Vorher hab ich aber noch eine Frage:
Du schreibst, dass du jemanden für 4 Stunden am Tag suchst. Ich meine mich dunkel erinnern zu können, das Mia bisher unter ziemlicher Trennungsangst litt und kaum allein bleiben konnte, habt ihr das einigermaßen in den Griff bekommen? Wenn ja würde das die Situation natürlich ungemein erleichtern!
Also, mal meine Vorschläge:
Was willst du eigentlich studieren? Gibt es vielleicht verwandte Studiengänge, oder ganz andere Studiengänge, die dich interessieren, deren NC (darum geht es doch bei deiner Wartezeit, oder?) nicht so furchtbar hoch ist bzw. die ganz zulassungsfrei sind?
Was ist mit Eltern oder Geschwistern, kann dir da keiner unter die Arme greifen? Wohnen sie zuweit weg? Wäre es eine Option näher heran zu ziehen?
Wieviel Geld könntest du denn monatlich für einen Hundesitter investieren? Wenn du ein angemessenes Entgeld zahlen könntest wird es mit Sicherheit eine Leichtigkeit sein jemand kompetentes zu finden!
Klar, man kann viel Glück haben und trifft auf jemanden dem man seinen Hund anvertrauen würde und der nur wenig oder gar kein Geld verlangt, nur verlassen kann man sich darauf natürlich nicht!
Eine optimale Lösung wären ja auch eigentlich die momentan überall aus dem Boden sprießenden Hundetagesstätten. Ich weiß, dem steht Mias Angst vor anderen Hunden im Weg. Wie ausgeprägt ist diese Angst denn und wird sie durch diese Angst anderen Hunden gegenüber auch aggressiv? Vielleicht besteht ja die Möglichkeit daran verstärkt zu arbeiten um sie soweit zu stabilisieren, das es doch klappen könnte?
Ich glaube der Vorschlag kam schonmal, aber wie sieht es denn mit einem Fernstudium aus? Ist glaub ich nicht ganz kostengünstig, wäre aber doch für deine Situation ideal!
Und nochmal was anderes:
Ich kann es echt verstehen, wie sehr du dich mit deinem Hund verbunden fühlst und das Abgeben für dich absolut nicht in Frage kommt, aber eine mehrjährige Lücke im Lebenslauf, dass ist echt ne absolut beschissene Idee, aber das ist dir ja mit Sicherheit selber klar! Wie willst du diese Lücke jemals einem zukünftigen Arbeitgeber erklären?! Und vor allem, du mußt ja auch in dieser Zeit von irgendetwas leben, d.h. du müßest auch arbeiten gehen, und deinen Hund allein lassen!
Also fassen wir nochmal zusammen:
Mia abzugeben ist keine Option, vier Jahre zuhause zu bleiben und sich womöglich die ganze Zukunft zu verbauen ist aber genauso wenig eine Option!!!
Ich bin fest davon überzeugt, dass du einen Weg finden wirst! Meine (zumindest moralische!) Unterstützung hast du auf alle Fälle!