Beiträge von Sleipnir

    Zitat

    Uah, jetzt kann ich nicht schlafen nachher


    ...Ich dafür um so besser! :wink:
    Mach dir mal wegen den Kosten nicht soviele Gedanken! "Berufskolleg" hört sich nun nicht nach einer sauteuren Privatschule an (wobei ich noch von keiner Erzieherausbildung gehört habe, die mehrere Hundert Euro oder so im Monat kostet!) und mit Sicherheit gibt es in Dortmund noch mehr als diese eine Schule!

    Genau so eine Wunde, eher noch etwas tiefer, hat sich Janosch vor einigen Wochen auch zugezogen!
    Ich war nicht beim TA, hab nix drauf gemacht, hab ihn einfach ein paar Tage ein klitzekleines bisschen kürzer treten lassen und es ist wunderbar allein verheilt!

    Das hört sich ja mal richtig gut an!
    Ich hatte nämlich schon große Bedenken, ob du für dieses Jahr überhaupt noch die Chance hast einen Ausbildungsplatz zu bekommen, die Bewerbungsfristen laufen nämlich meist im Februar aus!
    Also, verschenk keine Zeit mehr und halt dich ran!
    Ich freu mich grad ziemlich mit für dich! :)
    Aber sag mal, ganz blöd gefragt, warum bist du denn da nicht selber drauf gekommen? Ich mein Sozialpädagogik und Erzieherausbildung liegt doch schon recht nahe beisammen?

    Das ist auch unterschiedlich.
    In Kassel gibt es z.B. zwei Erzieherschulen, eine private (kostet so etwa 90 Euro im Monat) und eine staatliche (kostet gar nix!) Kommt halt immer ganz drauf an in welcher Trägerschaft sich die Schule befindet, die meisten dürften aber staatlich und somit kostenlos sein!
    Zusätzlich, dass hängt allerdings ganz vom Einkommen deiner Eltern ab, kannst du noch Schüler-BaföG beantragen.

    Sozialpädagogik willst du studieren, sag das doch gleich :wink:
    Da hätte ich auch gleich einen Ausbildungstipp für dich!
    Mach eine Erzieherausbildung! Hab ich vor dem Studium auch gemacht, hat mit Hund toll geklappt und für dein Studium bringt es dir auch nur Vorteile.
    Ich habe keine Ahnung, wie die Erzieherausbildung in NRW strukturiert ist, kann also nur von hessischen Verhältnissen berichten!
    Die ersten zwei Jahre der Ausbildung sind in Hessen fast rein schulisch, d.h. du hast so ungefähr 30-32 Wochenstunden (Schulstunden wohlgemerkt!!!) und pro Schuljahr ein sechswöchiges Praktikum! Da du Mia ja zu Schulzeiten schon hattest und das damals geklappt hat, sollte eine fast rein schulische Ausbildung doch auch möglich sein?! Nach den beiden schulischen Jahren schliesst sich ein Anerkennungsjahr an, in dem du kaum noch Schule hast und mit einer vollen Stelle in einer Einrichtung arbeitest. Du hättest bis dahin aber erstmal zwei Jahre gewonnen (wer weiß wie dein Leben bis dahin aussieht!) und das Anerkennungsjahr wird eigentlich relativ anständig bezahlt, d.h. spätestens dann wäre genügend Geld für einen Hundesitter vorhanden!
    Und wie gesagt, für das Studiu7m bringt es dir nur Vorteile, ich kann auf so vielen grundlagen aufbauen und zusätzlich kann ich mir noch ein 800stündiges Praktikum sparen, da meine praktischen Erfahrungen des Anerkennungsjahres angerechnet werden!
    Ich find die Idee eigentlich ziemlich gut, was sagst du denn dazu?

    Hallo Freileben!
    Blöde Situation, ganz ehrlich!
    Spontan fallen mir einige Dinge ein, manche mit mehr, manche mit weniger Aufwand verbunden, vielleicht ist ja etwas für dich dabei!
    Vorher hab ich aber noch eine Frage:
    Du schreibst, dass du jemanden für 4 Stunden am Tag suchst. Ich meine mich dunkel erinnern zu können, das Mia bisher unter ziemlicher Trennungsangst litt und kaum allein bleiben konnte, habt ihr das einigermaßen in den Griff bekommen? Wenn ja würde das die Situation natürlich ungemein erleichtern!
    Also, mal meine Vorschläge:
    Was willst du eigentlich studieren? Gibt es vielleicht verwandte Studiengänge, oder ganz andere Studiengänge, die dich interessieren, deren NC (darum geht es doch bei deiner Wartezeit, oder?) nicht so furchtbar hoch ist bzw. die ganz zulassungsfrei sind?
    Was ist mit Eltern oder Geschwistern, kann dir da keiner unter die Arme greifen? Wohnen sie zuweit weg? Wäre es eine Option näher heran zu ziehen?
    Wieviel Geld könntest du denn monatlich für einen Hundesitter investieren? Wenn du ein angemessenes Entgeld zahlen könntest wird es mit Sicherheit eine Leichtigkeit sein jemand kompetentes zu finden!
    Klar, man kann viel Glück haben und trifft auf jemanden dem man seinen Hund anvertrauen würde und der nur wenig oder gar kein Geld verlangt, nur verlassen kann man sich darauf natürlich nicht!
    Eine optimale Lösung wären ja auch eigentlich die momentan überall aus dem Boden sprießenden Hundetagesstätten. Ich weiß, dem steht Mias Angst vor anderen Hunden im Weg. Wie ausgeprägt ist diese Angst denn und wird sie durch diese Angst anderen Hunden gegenüber auch aggressiv? Vielleicht besteht ja die Möglichkeit daran verstärkt zu arbeiten um sie soweit zu stabilisieren, das es doch klappen könnte?
    Ich glaube der Vorschlag kam schonmal, aber wie sieht es denn mit einem Fernstudium aus? Ist glaub ich nicht ganz kostengünstig, wäre aber doch für deine Situation ideal!
    Und nochmal was anderes:
    Ich kann es echt verstehen, wie sehr du dich mit deinem Hund verbunden fühlst und das Abgeben für dich absolut nicht in Frage kommt, aber eine mehrjährige Lücke im Lebenslauf, dass ist echt ne absolut beschissene Idee, aber das ist dir ja mit Sicherheit selber klar! Wie willst du diese Lücke jemals einem zukünftigen Arbeitgeber erklären?! Und vor allem, du mußt ja auch in dieser Zeit von irgendetwas leben, d.h. du müßest auch arbeiten gehen, und deinen Hund allein lassen!
    Also fassen wir nochmal zusammen:
    Mia abzugeben ist keine Option, vier Jahre zuhause zu bleiben und sich womöglich die ganze Zukunft zu verbauen ist aber genauso wenig eine Option!!!
    Ich bin fest davon überzeugt, dass du einen Weg finden wirst! Meine (zumindest moralische!) Unterstützung hast du auf alle Fälle!

    Hab mich bisher ja aus diesem Thread herausgehalten, nun muß ixch mich aber doch mal einmischen!

    Zitat

    Ganz davon abgesehen, dass Schwein das Fleisch von der schlechtesten Qualität ist


    Wie kommst du denn auf die Idee? Da würden mich weitergehende Informationen aber wirklich sehr interessieren!
    OK, Schweinefleisch ist fetter als beispielsweise Rind oder Geflügel, aber gerade das macht es für Hundeernährung ja erst wertvoll. Klar passt nicht so ganz in unsere Lebenswelt, in der Alles am Besten fettlos sein soll und jeder sich irgendwelche Light-Produkte reinfährt, unseren Hunden geht das aber mal am Allerwertesten vorbei und da gerade Hunde den Haupteil ihrer Energie aus Fett beziehen dürfte, zumindest aus dieser Perspektive Schweinefleisch um Einiges wertvoller sein, als mageres Hühnchen!
    Und sollte es wirklich so minderwertig sein, da frage ich mich warum in einem wirklich guten und renommierten Trockenfutter (das ich übrigens nie gefüttert habe, ich mach hier also keinerlei Werbung!), nämlich Eagle Pack aus den USA, der Hauptbestandteil tierischer Herkunft Schweinefleisch ist!
    Man sollte sich auch nicht von dem geringen Schweinefleischpreis auf die Qualität schließen, dass hat nur etwas mit unseren landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen zu tun! In den USA wird einem Rindfleisch förmlich hinterher geschmissen und Schweinefleisch ist der "teure Sonntagsbraten"!

    Emma und Janosch führen es Beide so aus wie du es in Variante 2 beschreibst. Janosch etwas langsamer, dafür bleibt er an Ort und Stelle, Emma blitzschnell, rennt aber immer nochmal einige Schritte auf mich zu (und führt das Kommando insgesamt trotzdem schneller aus als Janosch :wink: )
    Wenn es nur für den Alltag ist und es nicht um irgendwelche Prüfungen geht, ja da ist es mir doch herzlich egal, ob irgendjemand meint, dass es korrekt ist oder nicht, solange ich meinen Hund damit kontrollieren kann!
    Jeder Schäferhundler würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er sähe wie Emma und Janosch "Fuß laufen", aber ist mir doch egal, ich will keine Preise gewinnen, sondern meine Hunde im Alltag kontrollieren!