Beiträge von Sleipnir

    Macht dein Hund dir denn einen unterforderten Eindruck.
    Das was du so aufgezählt hast, sollte einen viermonatigen Junghund eigentlich ausfüllen. Mach dir mal nicht zuviele Gedanken, und vor allem mach dich nicht zum Animateur deines Hundes.
    Wenn er es nämlich erstmal gewohnt ist ständig "bespaßt" zu werden wird es viel schwieriger ihm das wieder abzugewöhnen!

    Ähm..deine Überschrift lautet "Muß ich mich von einem Hund trennen?"!
    Ja, warum denn, und von welchem!
    Das was du bisher beschrieben hast hört sich erstmal nach ganz normaler hundlicher Kommunikation an.
    Klar, am Grundgehorsam scheint es bei Beiden zu hapern, allerdings liegt das ja nicht an den Hunden :wink:
    Ich wüßte also beim besten Willen nicht, warum du dich von einem Hund trennen willst!

    Als Wohnort steht bei dir bei Kassel. Was heisst das denn genau?
    Ich wohne nämlich in Kaufungen (solltest du kennen!) und hier treffen wir fast täglich andere Hunde.
    Allerdings habe ich auch jahrelang in der Eschweger Gegend auf einem kleinen Dorf gewohnt, und dort war es genauso, wie von dir beschrieben!
    Wenn Kassel nicht allzu weit weg ist, dann kann ich dir die Prinzenquelle unterhalb des Bergparks empfehlen, ist DAS Hundeauslaufgebiet und selbst bei strömenden Regen triffst du dort andere Hunde!
    Liebe Grüße,
    Björn

    Keine unwichtige Frage!
    Bei mir wäre es mit Sicherheit mein Bruder, der jetzt schon ständig mit Emma und Janosch unterwegs ist. Schriftlich gibt es da auch nichts drüber, wir haben noch nichtmal darüber geredet, aber ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er es tut!

    Interessantes Thema!
    Ist ziemlich unterschiedlich bei Emma und Janosch!
    Emma:
    Sie ist eigentlich ein ziemlich ruhiger Hund und bellt nur, wenn es auch wirklich einen Grund dazu gibt. Wir wohnen in einem (hundefreundlichen) Mehrfamilienhaus, solange jemand zuhause ist bellt Emma weder wenn es an der Tür klingelt, noch wenn sie Geräusche im Hausflur hört. Ich weiß aber, das sie bei obengenannten Auslösern anschlägt wenn wir nicht da sind. Sie scheint dann die Verteidigungsrolle unserer Wohnung sehr ernst zu nehmen. Finde ich eigentlich ziemlich cool so. Sie scheint uns als Rudelführer vollends zu vertrauen, und solange jemand von uns anwesend ist braucht sie sich damit ja nicht zu belasten.
    Ansonsten bellt sie manchmal aus Unsicherheit, dass ist allerdings eher ein Wuffen, und ja, ich gebe es zu, ihre Lieblingsfeinde werden aucch angebellt!
    Janosch:
    Hat am Anfang sehr häufig gebellt., allerdings war es eher ein Kläffen, um unsere Aufmerksamkeit zu erlangen. Er hat gebellt wenn ich sein Futter zubereitet habe, er hat gebellt, wenn ich mich zum Spaziergang fertig gemacht habe, wenn er irgendwo warten sollte, wenn er mit uns oder Emma spielen wollte etc.
    Das haben wir aber eigentlich ganz gut in den Griff bekommen, einfach in dem wir diese Bellerei komplett ignoriert haben und er erst zu seinem Ziel kam, wenn er sich ruhig verhalten hat.
    Das Einzige, das geblieben ist, ist die Tatsache, dass er Emma immer noch relativ häufig anbellt, sei es um sie zum Rennen aufzufordern, weil er das Spielzeug haben will das Emma gwerade hat etc.
    Leider habe ich darauf auch recht wenig Einfluß., da er bei Emma mit diesem Verhalten immer wieder Erfolg hat und es sich somit natürlich ganz wunderbar gefestigt hat!
    Ich kann damit aber ganz gut leben, da er das ausschliesslich draußen anwendet! In der Wohnung komischerweise gar nicht mehr!
    Wie gesagt, in den beschriebenen Situationen zeigt Janosch eigentlich eher ein Kläffen, zwar auch ziemlich tief, aber es ist absolut kein "Anschlagen" zum Beispiel um das eigene Revier zu verteidigen. In diesem Punkt verlässt er sich auch noch sehr auf Emma. Vielleicht 5-6 Mal in seinem Leben hat er bisher wirklich angeschlagen - und das würde ich wirklich gerne öfter hören, echt wunderschön, wahnsinnig tief und dunkel - so muß sich ein Hund anhören.
    Unterbunden wird die Bellerei von mir höchst selten, bei Emma sowieso nicht, bei Janosch war es zwar anfänglich nötig (hab es dann, wie gesagt ignoriert!), aber jetzt eigentlich auch nicht mehr!

    Morrigan, jetzt wirst du aber langsam ein bisschen komisch!
    Warum höre ich nie etwas von diesen ganzen am Aujetzky-Virus verendeten Hunden?
    Ich erwähne es immer wieder gerne:
    Ich hab mal nen Landtierarzt kurz vor seiner Pensionierung gefragt, wie oft er mit einem am Aujetzky-Virus erkrankten Hund zu tun hatte.
    Seine Antwort: "Noch nie!"
    Der gute Mann hat fast 40 Jahre als TA gearbeitet!
    Und du willst jetzt hier erzählen, das die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund durch Schweinefleisch am Aujetzky-Virus erkrankt ebenso hoch ist, wie die Wahrscheinlichkeit im Wald unbekannte Pilze zu sammeln und giftige Arten zu erwischen!
    Also echt, ich hab das Gefühl, dieser Aujetzky-Virus ist so ne richtige "Forensache" - und langsam wirds ein bisschen hysterisch!
    (Wobei ich niemals in Abrede stellen würde, dass es diesen Virus gibt, und das man Schweinefleisch mit Bedacht füttern sollte!)