Hallo!
Ich werde demnächst mit meinen Hunden nach Leipzig fahren, um dort Freunde zu besuchen.
Wie sieht es in Leipzig allgemein mit einem Leinenzwang aus? Gibt es ihn, gibt es ihn nicht?
Wo kann man denn in und um Leipzig "schön" mit seinen Hunden laufen evtl. Hundeauslaufgebiete, Parks in denen keine Leinenpflicht herrscht, Wälder etc.
Vielleicht ist ja jemand aus Leipzig oder dem Umland hier, der mir dazu kurz antworten kann!
Beiträge von Sleipnir
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Aus Lohfelden ist mir da niemand bekannt, ich kann dir aber einen sehr guten Hundetrainer in Kaufungen (Papierfabrik) nennen.
Volker Koch, sehr kompetent und versteht es nicht nur auf die Hunde, sondern auch auf die Besitzer einzugehen.
Hat mir persönlich sehr weitergeholfen!
Hier die Homepage:
http://www.kochs-hunderevier.de -
Das hört sich ja ziemlich interessant an!
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Zitat
in dem stand , sie hoffe dass ich jetzt trotzdem noch mit ihm rausgehen würde..
Manche Menschen sind doch wirklich dreist!!! -
Oh Gott :shock:
Aber mal ganz ehrlich, warum sagt die Besitzerin das nicht vorher???
Wie seid ihr denn jetzt verblieben? Ich mein, der Hund hat dich ja scheinbar ziemlich verletzt! -
Es ist vor langer Zeit übrigens doch mal was in der Straßenbahn vorgefallen, keine Ahnung, ob das mit dem derzeitigen Verhalten in Zusammenhang steht, ich wills aber wenigstens mal erwähnen.
Janosch war damals vielleicht vier oder fünf Monate, wir saßen in der Straßenbahn und etwa einen Meter neben Janosch ist plötzlich und unvermittelt ein Fahrrad umgefallen. Er hat sich damals (genau wie ich!) fürchterlich erschrocken. Direkt neben dem Fahrrad stand ein Kinderwagen und aus irgendwelchen Gründen hat er damals die angstauslösende Situation mit dem Kinderwagen, und nicht mit dem Fahrrad verknüpft.
Fahrräder hat er weiterhin ignoriert, aber vor Kinderwagen, insbesondere natürlich in der Straßenbahn, hatte er wirkllich Angst.
Wir haben uns dann ganz langsam wieder Kinderwagen angenähert, immer wenn wir an einem Kinderwagen vorbeigelaufen sind, oder eine Mutter mit Kinderwagen in die Bahn eingestiegen ist und Janosch sich ruhig und unauffällig verhalten hat gab es dafür Leckerchen etc.
Nach einigen Wochen waren auch Kinderwagen kein Problem mehr, sind wir heute draußen unterwegs reagiert er auf Kinderwagen gar nicht mehr, da würde man nie auf die Idee kommen, dass er mal Angst vor diesen Dingern hatte, in der Straßenbahn ist er zwar immer noch etwas vorsichtig wenn er dirket neben einem Kinderwagen sitzt, allerdings eigentlich auch nicht der Rede wert.
Warum ich das jetzt geschrieben habe...so genau weiß ich das auch nicht, gestern war ja weit und breit kein Kinderwagen zu sehen, allerdings denke ich gerade:
Vielleicht war Straßenbahnfahren ja auch schon vor dem gestrigen Vorfall negativer für Janosch besetzt als ich gedacht habe, verbunden evtl. mit der von Corinna beschriebenen Angstphase brauchte es vielleicht nur einen klitzekleinen Auslöser um sein ängstliches Verhalten auszulösen.
Ja, so könnte ich es mir erklären...wirklich entspannter lässt mich das allerdings auch nicht werden!
Echt, eine total blöde Situation, wäre ich durch Emma nicht so vorgeprägt, würde ich mir über diese Situation wohl kaum Gedanken machen, einfach etwas abwarten, und mir denken, dass Janosch einfach einen schlechten Tag hatte.
Es ist manchmal schon echt extrem bei mir, ständig beobachte ich Janosch, insbesondere in für ihn unbekannte Situationen und warte eigentlich nur darauf, dass er irgendwelche Zeichen von Unsicherheit zeigt.
Aber glücklicherweise bin ich da ja nicht der Einzige! Es ist schon echt nicht einfach wieder einem Hund zu vertrauen, wenn man jahrelang nur mit einem (etwas übertrieben ausgedrückt!) ständig zitterndem, durch nichtige Anlässe in Todesangst zu versetzenden Hund zusammengelebt hat. -
Heute Morgen:
gestampfte Kartoffeln mit übriggebliebenen gekochten Kohlrabis und "geschredderter" Karotte (inklusive Öl!)
Heute Abend:
Schlundfleisch und Kehlköpfe vom Rind -
@ Corinna:
DANKE!!!
@ all:
Die Diskussion mit Corinna ist zwar höchst interessant und aufschlussreich, aber was meint den der Rest des Forums zu dieser Situation? -
Ich denke, diese Praxis entbehrt jeglicher kynologischer Fachkompetenz!!!
Schonmal das Buch "Timberwolf, Yukon und CO." von Günther Bloch gelesen?
Wenn nicht, dann würde ich es dir sehr ans Herz legen, denn dort beschreibt der Autor sehr ausführlich anhand eines freilebenden Wolfsrudels, dass der Alphawolf mit Nichten immer in vorderster Front läuft, sondern teilweise auch weit hinter dem Rudel zurückbleibt.
Nach Bloch, hat ein "Vorneweglaufen" nichts mit Autorität oder Dominanz zu tun, wie beschreibt er die Rolle des Alphawolfs so schön, als "Führung aus dem Zentrum". -
OK, danke für deine Hilfe!
Vielleicht mach ich mir da im Moment auch einfach zu viele Gedanken, aber mit Emma (ok, der Vergleich hinkt ein bisschen, Emma war nie ein ausgeglichener Hund, ihre Sozialisation ist viollkommen fraglich und ich hab sie ja auch erst mit 10 Monaten bekommen) ist es mir ja ähnlich ergangen.
Anfangs vollkommen problemlos, dann mit etwa 1 Jahr hat sie vollkommen "grundlos" eine Panik vor Markisen etc, entwickelt, die sich soweit ausgeweitet hat, dass ich heute mit ihr, trotz Hundetrainer, intensiver Auseinandersetzung mit ihrer Problematik etc., keine Innenstadt mehr betreten kann, obwohl sie sich einigermaßen gefestigt hat.
Und das ist eigentlich meine absolute Horrorvorstellung, dass mir das mit Janosch genauso ergeht!
EDIT:
Passt ja eigentlich ganz gut:
Du schreibst, dass der Sinn dieser Phase darin besteht, sich einzuprägen vor was Hund Zeit seines Lebens Angst macht.
Könnte das nicht bei Emma so gewesen sein, und könnte mir das Gleiche nicht auch mit Janosch passieren?[/quote]