Beiträge von Sleipnir

    @ Gordon:
    Ich glaub, da mußt du selbst drauf kommen!
    Spätestens, wenn wir hier anfangen Namen zu nennen, wird der Thread sowieso dicht gemacht!
    Aber lies doch nochmal die letzten zwei, drei Seiten, dort steht doch eigentlich, wie du dir deine Frage selber beantworten kannst!
    Ich bin echt absolut schockiert, und das soll bei mir schon was heißen!
    Finde es auch etwas komisch, dass dieser Verdacht hier so unter den "Teppich gekehrt" wird. Ich finde nämlich schon, dass beide Dinge etwas miteinander zu tun haben! Oder wollt ihr mir jetzt allen Ernstes erzählen, dass er die Dinger nur vertreibt, ohne sie zu benutzen???

    Zitat

    in doch grad etwas schockiert... hätte ich nicht gedacht. ich wusste sofort, zu wem der name gehört. aber okay...


    Manchmal kann ich gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte!!!
    Wenn das wirklich wahr ist, dann hat sich meine Hochachtung schlagartig in Luft aufgelöst und ich frage mich, ob Personen, die mit stark traumatisierten Hunden arbeiten nicht besser kontrolliert werden sollten! Punktum!

    So, dann will ich mich nun auch mal zu Wort melden!
    Viele Gedanken, die mir zu diesem Thema so im Kopf rumschwirrten wurden hier ja schon genannt:
    Auch ich finde es etwas bedenklich, angesichts der Tatsache, dass Millionen Menschen auf dieser Welt dem Hungertod näher stehen als dem Leben, dass in Mitteleuropa und anderen Industrienationen Hunde mit Antilopenfleisch, Perlhühnern, Wachteln, Hirschbeinscheiben, Lammrippchen, Straußenmuskelfleisch und anderen Delikatessen verwöhnt werden und ihnen der sprichwörtliche "Zucker in den A... geblasen wird".
    Ebenfalls bin ich mit euch einer Meinung, dass Hunde zwar sicher nicht tagein, tagaus eine identisch gleiche Kost in ihrem Napf vorfinden wollen, bin mir aber auch sicher, dass man abwechslungsreiche Rationen auch mit Fleisch aus einheimischer Produktion, mit Saisongemüse und Getreideprodukten erstellen kann.
    Ich denke auch, dass es da eher um Herrchens (bzw. Frauchens) Lust am Exklusiven und Außergewöhnlichen geht, als um die vollwertige Ernährung des vierbeinigen Familienmitglieds.
    ABER:
    Schaden wird es dem Hund ja keinesfalls! Wenn man nun einfach Lust daran hat, den Hund so abwechslungsreich wie möglich zu ernähren, das nötige Kleingeld besitzt und einfach Spass daran hat - was spricht eigentlich dagegen?
    Ob ich meinem Hund nun ein Galowayfilet aus ökologischer Landwirtschaft oder das billigste Dosenfutter aus dem Discounter in den Napf fülle, den Hunger in der Welt kann ich damit nicht lindern!
    Denn sind wir doch mal ehrlich, dass Geld, was ich evtl. bei der Ernährung einspare schicke ich ja nicht, um es mal ganz platt auszudrücken, nach Afrika, sondern investiere es in andere Dinge, die mir persönlich wichtig sind.
    Ich frag mich auch ganz ehrlich, warum sich solche Diskussionen immer an der Hundeernährung entzünden.
    Ich kann mich hier an zahlreiche Threads erinnern, in denen Halsband- und Leinenkollektionen vorgeführt wurden, mit denen ich ein zwanzigköpfiges Hunderudel ausrüsten könnte!
    Ist es da nicht genauso verwerflich 70 Euro für eine Elchlederleine oder 100 Euro für eine Schlafstätte auszugeben?
    Komischerweise kamen aber Fragen nach der ethischen Vertretbarkeit dieser Praxis in diesem Zusammenhang nie!
    Ich persönlich würde meine Hunde wohl auch nicht so ernähren, selbst wenn ich das Geld hätte (genausowenig, wie ich meinem Hund 10 Halsbänder und 5 Leinen kaufen würde), aber selbst nach reiflicher Überlegung will mir kein stichhaltiges Argument einfallen, was wirklich dagegen spricht!
    Wie seht ihr das?

    @ Britta:
    Ist doch nicht schlimm!
    Habs eigentlich auch nur in der "Barf-Rubrik" gelassen, da sich die Diskussion ja aus einer "Barf-Frage" ergab.
    Könnte auch genauso gut in jeder anderen Rubrik stehen!
    Also...auch die Meinung der "Nicht-Barfer" ist hier gefragt!
    Denn ob Antilope und Co. jetzt roh gefüttert werden oder in einem Fertigfutter verarbeitet wurden, ist bei dieser Frage ja erstmal zweitrangig, vordergründig geht es ja um die Frage, ob es ethisch, moralisch...wie auch immer vertretbar ist, solche Delikatessen an unsere Hunde zu verfüttern!

    Ja, Emma hat sich nach ihrer zweiten Läufigkeit auch ziemlich in ihrem Wesen geändert!
    Relativ ähnlich, wie du es beschrieben hast!
    Toben mit anderen Hunden war auf einmal vollkommen uninteressant, sie hat einen Schutztrieb entwickelt und wirkte insgesamt viel erwachsener!
    Persönlich fand ich das ganz angenehm, denn Junghunde sind zwar ganz "goldig", aber mit einem ewigen Welpen wollte ich dann auch nicht zusammenleben!
    Wie sich deine Hündin nach der Kastration entwickelt kann man zwar nur vermuten, aber da Hündinnen ja sowieso nur zweimal im Jahr für relativ kurze Zeit unter Hormoneinfluss stehen (ganz anders als Rüden!) würde ich einfach mal schätzen, dass sie sich charakterlich kaum verändern wird!

    Hallo!
    Das sich im "Mäusethread" wie ich finde, eine hochinteressante Diskussion entwickelt hat, die dort aber etwas fehl am Platz war, war ich einfach mal so frei, und hab zu diesem Thema einen eigenen Thread eröffnet!
    Ich kopiere die bisherige Diskussion einfach mal hier herein:

    Zitat

    Ich kriege sowieso die Krise, wenn die Zutaten fürs Hundefutter immer exotischer werden.
    Also ehrlich, mittlerweile denke ich immer mehr darüber nach inwieweit Hundehaltung im von uns praktizierten Stil und Umfang ethisch noch vertretbar ist.
    Jetzt bitte nicht steinigen. Ich bin ja ein absoluter Hundefan und finde diese Geschöpfe einfach göttlich, möchte sie nicht missen.
    Mein Tun und Handeln muss ich trotzdem von Zeit zu Zeit reflektieren.

    Gruß, Friederike


    So...ich hoffe es kommt mal eine interessante Diskussion zustande!
    Im Moment hab ich leider keine Zeit mich zu beteiligen, aber spätestens heut Abend schau ich nochmal rein!

    Einen langstockhaarigen Hund wie euren würde ich nicht scheren!
    Ich weiß, scheint gerade ziemlich "in" zu sein, aber muß glaub ich echt nicht sein!
    Die derzeitigen Temperaturen über 20 Grad kamen ja relativ plötzlich, gib ihr doch erstmal etwas Zeit sich daran zu gewöhnen.
    Hinzu kommt, dass wir gerade vor ein paar Tagen in einem Thread besprochen haben, dass längeres Fell durchaus auch vor der Hitze isoliert und diese Tiere nach einer Schur noch viel mehr unter der Hitze leiden!

    EDIT:
    Ich seh gerade auf dem Bild, eure Zoe ist ja nichtmal langstockhaarig!
    Kürzeres Fell haben meine Hunde aber auch nicht!
    Nee, mal echt, so ein Hund braucht glaub ich wirklich nicht geschoren zu werden!