Beiträge von Sleipnir

    Diese Erfahrung habe ich eigentlich noch nicht gemacht.
    Bei uns setzt der Gehorsam eher unter Ablenkung mal aus, was aber nichts mit der Distanz zu tun hat.
    Bemerke ich z.B. nicht, wie Janosch ein Reh aufstöbert und schon anfängt zu hetzen :schockiert: kann ich mir auch bei 5 Metern Entfernung das Rufen sparen.
    Buddelt er allerdings in 50 Meter Entfernung nach Mäusen (für ihn keine allzu große Ablenkung) klappt der Rückruf auch auf diese Distanz wunderbar.
    Habe das nie so wie cschoen gehandhabt!

    Klar kannst du Entenhälse verfüttern.
    Der einzige Unterschied zu Hühnerhälsen ist, das sie deutlich größer sind und das Fleisch ist etwas fetter.
    Meine Beiden mögen sie sehr gerne.

    Ja, wie werden sich solche Welpern entwickeln? Das ist ja das Problem bei Mischlingshunden, dass man das im Vorfeld nur vermuten kann.
    Bei uns in der Nachbarschaft gibt es einen Husky-BC-Mischling, ein wunderschöner Rüde. Von Hütetrieb hab ich bei diesem Hund noch rein gar nichts mitbekommen, zumindest wenn man ihn trifft ist er in dieser Hinsicht vollkommen unauffällig und ich habe auch von den Besitzern noch nichts gegenteiliges gehört.
    Er hat zwar schon einen Jagdtrieb, aber glücklicherweise schlägt hier eher die Leichtführigkeit des Border Collies als die Unabhängigkeit des Huskies durch, so das der Jagdtrieb gut zu kontrollieren ist und der Hund auch in Wald und Feldmark immer ohne Leine unterwegs ist.
    Das einzige, was wirklich stark ausgeprägt ist, das ist das Laufbedürfnis dieses Hundes, da er aber in einer recht sportlichen Familie gelandet ist, ist das auch kein wirkliches Problem.
    Aber das ist wahrscheinlich ein sehr, sehr positives Beispiel, ich kann mir auch gut vorstellen, dass es mit einem Mischling dieser Ausgangsrassen auch ganz anders aussehen kann.
    Ein Hund, der den Hütetrieb des BCs gepaart mit dem Jagdtrieb und der Unabhängigkeit eines Huskies geerbt hat - den möchte ich nicht geschenkt haben :D

    @ Graupapa:
    Hinfahren kannste zu Dröfkes ja mal, aber kaufen würde ich dort kein Futterfleisch - die Qualität mag gut sein, darüber möchte ich mir gar kein Urteil erlauben, aber ich hab noch in keinem Laden (und ich habe schon von den unterschiedlichsten Quellen Futterfleisch bezogen!) so überzogene Preise gesehen, da kriegst du woanders die doppelte Menge - und das ist nicht übertrieben!

    Zitat

    Wenn du ihn entsprechend erzogen hast, besteht auch eine recht geringe Gefahr, daß er von Fremden mitgenommen wird (weil er ganz einfach nicht mit geht)


    Jetzt mal ganz ehrlich, wie willst du das erzieherisch beeinflussen?
    Kommt das nicht eher auf die Persönlichkeit des Hundes an?
    Mein erster Hund, obwohl auch fremden Leuten gegenüber ziemlich aufgeschlossen, wäre nie im Leben mitgegangen, der hätte alle Viere dagegen gestemmt und hätte keinen Schritt getan.
    Emma und Janosch würden wahrscheinlich etwas blöde gucken, aber ich bin mir recht sicher, würde jemand die Leine in die Hand nehmen, würden sie auch mitgehen.

    Zitat

    In einem freien Rudel, in der freien Natur (auch z. B. bei den Woelfen) leben nie Rueden friedlich zusammen, es gibt immer Rangordnungskaempfe! Und nicht nur bei den Hunden, schaut Euch mal bei den Pferden, Haehnen um... Habt Ihr schon mal 2 Hengeste in einer Herde friedlich zusammenleben sehen???


    Du wirfst hier Tiere mit absolut unterschiedlichen Sozialstrukturen in einen Topf - aber eines haben all deine Beispiele gemeinsam:
    Bei allen genannten Tierarten leben auch gleichgeschlechtliche Tiere (friedlich) zusammen - ist wohl ein Eigentor *g*
    Fangen wir mal bei den Wölfen an:
    Eine Tierart mit unglaublich flexibler Sozialstruktur. Kern eines Wolfrudels ist allerdings immer ein "Alpha-Paar". Weitere Rüden leben aber durchaus auch in einem Wolfsrudel, natürlich kommt es hin und wieder zu Rangstreitigkeiten, allerdings genauso zwischen weiblichen Rudelmitgliedern.
    Pferde:
    Herde wird geführt von einem erwachsenen Hengst, Junghengste werden nach Einsetzen der Geschlechtsreife vertrieben und schliessen sich zu Jungesellenverbänden zusammen!
    Wie es bei Hühnern ist weiß ich gar nicht so genau, allerdings habe ich noch nie etwas davon gehört, dass erwachsene Hähne als Einzelgänger durch die Wälder ziehen!

    Vergesst bei euern ganzen "Brennweitenberechnungen" nicht den Crop-Faktor der DSLRs (d.h. die Brennweite des Objektivs verlängert sich an einer DSLR automatisch um den Faktor...hm...ich glaube bei Canon ist es 1,6).
    Somit liegen beide Objektive außerhalb des "Normalbereichs".
    Ich würde trotzdem das 75-300 nehmen (vorrausgesetzt die Lichtstärke ist einigermaßen passabel), so ist man im Telebereich schon ganz gut ausgerüstet.
    Nach unten in würde ich das Canon EF-S 17-85 mm/4-5,6 IS USM empfehlen, oder ein vergleichbares Objektiv eines Fremdanbieters wie Sigma oder Tamron.

    In so eine Situation kann doch jeder kommen, auch ich fühle mich immer mal wieder überfordert, aber gerade das sind doch Zeiten, in denen ich auf meinen Partner zählen können möchte, und mich nicht noch um einen "Mann" kümmern möchte, der, anstatt bei dem ganzen Stress zu helfen, beleidigt ist, weil er zu kurz kommt!
    Aber wie schon gesagt, geht mich alles nix an, und jeder sollte seine Beziehung so führen wie er es selbst für richtig hält!
    Für den Hund tut es mir nur wirklich leid!
    Angeschafft als Statussymbol eines pubertierenden Piloten wird er abgeschafft weil er doch keinen "Off-Knopf" hat, und sich wahrhaftig wie ein Hund verhält, einige Leute (und damit meine ich nicht dich Andrea!) sollten doch bei leblosen Dingen wie Autos und PCs bleiben, die kann man schön in der Ecke verstauen wenn das anfängliche Interesse erlischt!
    Ich weiß, sind harte Worte, aber das geht doch echt nicht!!!