Grundsätzlich ist finde ich das von der reinen Zeit jetzt vollkommen unproblematisch...
Kommt natürlich auch ein bisschen auf den jeweiligen Hund an.
Im Gegensatz zu Janosch, der eher etwas faul ist und absolut selbst weiß wann für ihn genug ist, muss ich Emma schon hin und wieder mal ausbremsen, da sie schon dazu neigt, absolut zu überdrehen und dann auch Probleme hat wieder "runterzukommen".
Beiträge von Sleipnir
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Klar kann man sich auch richtige "Spieljunkies" heranziehen...
Die Frage ist halt, wieviel bewegen sich deine Hunde effektiv am Tag und wie sieht so ein Arbeitstag mit Hund (aus Hundesicht) denn bei dir auch...
Ich hatte heute auch beide Hunde mit an der Uni, hab um 9.30 Uhr das Haus verlassen und bin erst um 16 Uhr wiedergekommen...hörrt sich ja erstmal wahnsinnig lang an, aber wirklich viel bewegt haben sich die Hunde in der Zeit nicht, sondern meistens irgendwo im Schatten gelegen... -
Ich hab selten so einen Schwachsinn gelesen wie in den beiden genannten Threads aus dem "Hundewelten-Forum"...
Hab mich aber köstlich amüsiert... -
So, ich wollte euch mal auf den neuesten Stand bringen...
Wir sind kräftig am Trainieren und im Moment bin ich mit Emma etwa 2-3 Mal in der Woche ausserhalb unseres Wohnorts unterwegs.
Insgesamt ist schon eine Verbesserung zu sehen (über die ich mich sehr freue), so ist Emma in fremder, reizarmer Gegend bei weitem nicht mehr so aufgekratzt und hektisch wie noch vor einigen Monaten, sie hat zumindest ihre Angst vor großen Fahnen fast abgelegt (kleine Fahnen sind erstaunlicherweise aber immer noch ein großes Problem) und auf dem Unigelände klappt es, von kleinen Aussetzern abgesehen eigentlich auch schon sehr gut.
Insgesamt also schon eine Entwicklung in die richtige Richtung.
Trotzdem bleibt es anstrengend und schwierig.
So ist sie mir heute auf dem Weg zur Uni das erste Mal seit langem wieder richtig in Panik verfallen. Wir waren an einer mäßig belebten Straße unterwegs und Emma lief an lockerer Leine absolut entspannt neben mir her.
Von einer Sekunde zur anderen hat sie mich allerdings fast von den Füßen geholt...ich hab keine Ahnung was es war, aber sie wollte mit aller Kraft die sie hat dort weg, hätte sich dabei fast aus ihrem Halsband befreit und dann hätte ich echt nur noch beten können...
Und genau diese Situationen sind es, die mir immer noch große Probleme bereiten, diese unvermittelten Angst- und Panikattacken, denen ich einfach nichts entgegen zu setzen habe...
Positiv an dieser Sache war allerdings, dass es schon gereicht hat die Straßenseite zu wechseln und innerhalb von 10 Minuten hatte sie sich wieder vollständig beruhigt...normalerweise dauert das nach so einer Attacke Stunden...
Aber egal...grundsätzlich glaub ich schon, dass wir auf dem richtigen Weg sind und etwas anderes als weiter zu trainieren bleibt uns ja sowieso nicht... -
Baden-Würrtemberg ist nun wirklich nicht als hundefreundlich bekannt...
Ich denke, es sind zwei Gründe, warum es bei euch so einfach war.
Zum Einen die ländliche Lage, da gehören Hunde doch noch eher "einfach dazu" und zum Anderen zieht ihr in ein Einfamilienhaus, da ist es einfach viel einfacher die Erlaubnis zur Hundehaltung zu bekommen, als in einer Mietwohnung mit direkten Nachbarn, gemeinsamen Hausflur etc.
Also...Glück gehabt...
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Das ist ja schon fast witzig, so überzogen sind diese Forderungen...

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Vom Grundsatz her ist das erstmal Ländersache.
Auf folgender Seite habe ich erstmal nichts gefunden zu einer generellen Leinenpflicht in Baden-Württemberg in der Brut- und Setzzeit.
http://www.animal-learn.de/waldgesetze.php
Allerdings können die einzelnen Kommunen auch bei nicht bestehender Leinenpflicht im Bundesland trotzdem noch selbst eine Leinenpflicht verhängen... -
Zitat
Pferde und Kühe, Schafe und was auch immer werden mit einem Elektrozaun eingegrenzt, da ist das in Ordnung. Beim Hund kann das genauso funktionieren, nicht für alles ist immer der Hundetrainer die Lösung.
Ganz ehrlich...der Gedankengang kam mir gerade auch!
Von diesen Halsbändern, die an der Grundstücksgrenze einen elektrischen Impuls aussenden halte ich zwar auch nix, aber ein normaler Weidezaun...warum könnte das in bestimmten Situationen keine praktikable Lösung sein?
Werden nicht heute immer noch alle Hunderudel in der Station Wolfswinkel hinter Elektrozäunen gehalten? -
Entenfamilie - fotografiert in der Karlsaue in Kassel.
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Spike scheint ja echt ein harter Brocken zu sein...
Zuerst würde ich ihn medizinisch komplett auf den Kopf stellen!
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es einem ein ganz anderes "Trainingsgefühl" gibt, wenn man weiß, dass der Hund organisch absolut gesund ist und es sich "nur" um ein Verhaltensproblem handelt.In einem zweiten Schritt würde ich mir einen wirklich kompetenten Trainer suchen, evtl einen TA, der sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert hat.
Und in einem dritten Schritt müsst ihr euch einfach fragen, was in eurer Kommunikation schiefläuft...irgendwas muss da doch sein!
Janosch würde auch gerne fremde Männer verbellen, er würde gerne Karnickel jagen und jede Hündin besteigen, aber wenn ich sage SCHLUSS - dann ist auch Schluss...