Beiträge von Sleipnir

    Da hab ich mir schon oft Gedanken drüber gemacht. Onlineshops gibts ja wie Sand am Meer, von daher sollten es schon "besondere" Artikel sein, die sich irgendwie von der Masse abheben...sozusagen als Alleinstellungsmerkmal. Was ich auf dem deutschen Markt bisher absolut vermisse ist ein Onlineshop mit einer hochqualitativen und breiten Produktpalette. Leider scheint das Eine das Andere nämlich auszuschließen. Entweder findet man Onlineshops mit einer sehr breiten Produktpalette, die aber nur 08/15-Artikel verkaufen wie z.B. zooplus.de oder wirklich qualitativ hochwertige Onlineshops, die allerdings nur eine sehr begrenzte Auswahl haben bzw. sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren z.b. feldummy.de
    Ich persönlich würde mir also einen Shop wünschen, in dem ich von Dummies und Mantrailingbedarf über qualitativ hochwertige Leinen und Halsbänder bis hin zu verschiedensten "Nischenprodukten" des Hundesoprts z.B. canicross-Ausrüstungen etc. alles finden würde ohne ständig zwischen vielen verschiedenen Shops zu wechseln!

    @ Kakadus:

    Danke für deinen Beitrag... :gott:
    Ich verstehe auch nicht so ganz, warum die Gemüter hier schon wieder so erhitzt sind...weil einige Hundehalter sich nicht vorstellen können, dass ein Hund zum Glücklichsein keine Couch und eine zentralgeheizte Wohnung braucht? Der Themenstarter hat doch nicht vor seinen Hund in irgendeinem handtuchgroßen Garten zu halten, sondern auf einem landwirtschaftlichen Betrieb!!! Dort ist doch egal ob Winter, Sommer, werktags oder am Wochenende immer etwas los und wenn ein Hund, wie z.B. ein Spitz dann noch 24 Std. am Tag der Aufgabe nachgehen kann für die er orginär gezüchtet wurde, nämlich zum Wachen, dann ist das doch ein Leben von dem all die Hundehalter, die ihren Hund in der Wohnung halten und täglich kläglich versuchen ihn durch Ersatzbeschäftigungen auszulasten nur träumen können!

    Ich finde Corinnas Idee mit dem Spitz wirklich passend für deine Situation. Wenn ihr einen landwirtschaftlichen Betrieb habt, dann geh ich mal davon aus, dass euer Betrieb nicht eingezäunt ist und der Hund über eine gewisse Hoftreue verfügen sollte. Zusätzlich habt ihr Vieh, somit wäre ein Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb wohl auch keine gute Wahl...
    Der Spitz ist dafür eigentlich ideal...jahrhundertelang auf Hoftreue und fehlenden Jagdtrieb selektiert!
    Als Abschreckung und um die Aufgabe zu erfüllen Fremde zu melden reicht ein Spitz allemal und zusätzlich hätte der und bei euch genau die Aufgabe zu erfüllen für die er ursprünglich gezüchtet wurde. Du wirst also höchstwahrscheinlich nicht mit einem Hund zu kämpfen haben, der ständig unterfordert und gelangweilt ist, den du zusätzlich durch Hundesport auslasten musst und der ständig auf eigene Faust irgendwelche Unternehmungen macht...all das kann dir nämlich mit einem Dobermann, Hovawart usw. passieren.
    Etwas kritisch sehe ich noch die reine Außen- und teilweise Zwingerhaltung - hab ich doch richtig verstanden, oder? Hunde sind hochsoziale Rudeltiere, die unter nichts mehr leiden als Einsamkeit. Eine Alternative wäre hier wirklich die Haltung von zwei Hunden!

    EDIT: Ich hab gerade gelesen, dass ihr schon einen Schäferhund habt...ist der nicht abschreckend genug... :???:

    Das kenn ich...und zwar ganz genauso!!!

    Oftmals sind es gerade Hündinnen, die im Gegensatz zu Rüden, sehr abweisend und teilweise auch aggressiv auf fremde Welpen zugehen. Das ganze lässt sich ziemlich einfach evolutionsbiologisch erklären. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist könnte jeder Welpe auf den ein Rüde trifft sein Nachkomme sein, schon aus diesem Grund wird sich ein instinktsicherer Rüde hüten einem Welpen auch nur ein Haar zu krümmen, denn ihm ist ja daran gelegen seinen Nachkommen (und somit seinen Genen) einen bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Ganz anders bei Hündinnen, eine Hündin "weiß" ganz genau welches ihre Welpen sind und welche nicht. Fremde Welpen sind für eine Hündin erstmal nur lästige Konkurenten, die mit ihren (potenziellen) Welpen um wichtige Ressourcen konkurieren müssen. Diese Verhalten passt zwar nicht mehr ganz in die heutige Lebenswelt der Haushunde, lässt sich aber dennoch nicht wegdiskutieren. Das eine Hündin tendenziell eine höhere Aggressionsbereitschaft gegenüber (fremden) Welpen zeigt lässt sich mit dem natürlichen Fortpflanzungsverhalten des Haushundes erklären und hat nichts mit mangelnder Sozialisation zu tun.

    Carina wird bald ein Jahr alt, die Junghundezeit neigt sich dem Ende zu und Verhaltensweisen des erwachsenen Hundes werden erprobt und im Laufe der Zeit modifiziert. Sie wird sich in vielen Verhaltensweisen noch nicht sicher sein und im Umgang mit Welpen scheint sie gerade etwas übers Ziel hinaus zu schießen. Hier bist du natürlich gefragt, indem du dieses Verhalten konsequent und bestimmt unterbindest und angepasstere Verhaltensweisen bestärkst.

    Emma hat ungefär im gleichen Alter angefangen jeden Welpen scheinbar grundlos anzugehen. Im Laufe der Zeit hat sich dieses Verhalten bei ihr aber auf einem absolut normalen Level eingespielt und sie ist heute im Umgang mit Welpen zwar eine ziemlich "strenge Gouvernante", die ihnen ganz klar ihre Grenzen aufzeigt, aber die Zeiten der Aggressivität nur durch die bloße Anwesenheit eines Welpens haben wir glücklicherweise hinter uns gelassen.

    Warum ist denn meine Einstellung fatal? Ich hab doch nicht geschrieben, dass ich der "Hundeguru" überhaupt bin und nicht mehr bereit bin zu lernen...:???:
    Natürlich bin ich an neuen Erkenntnissen zum Lernverhalten des Hundes und zur Hundeerziehung allgemein interessiert, aber deswegen brauch ich doch trotzdem niemanden, der mir zeigt wie ich die Aufmerksamkeit eines kleinen Welpen auf mich lenke, wie ich einem Hund "Sitz" beibringe oder wie ich Spiel von Mobbing unterscheide.
    Die typischen Welpengruppen sind doch ganz klar auf Hundeanfänger ausgelegt - was ich auch gut und gerechtfertigt finde - und es werden die absoluten Basics erklärt. Vielleicht hört sich das jetzt vermessen an, aber für diese Basics gebe ich kein Geld aus, die kann ich nämlich!

    [quote="eine gruppe, in der die welpen nur toben dürfen, wie sie lustig sind, käme für mich nie in frage, damit macht man mehr kaputt, als es nützt.
    rotti-frauchen"][/quote]

    Und genau in so einer Gruppe war ich damals mit Janosch und fand es für meine Bedürfnisse perfekt!
    Als ich Janosch übernommen habe war ich nun wahrlich kein Hundeanfänger mehr, mir musste keiner erklären, wie ich eine Bindung zu einem Welpen aufbaue, mich interessant zu machen oder ihm das ABC des Grundgehorsams beizubringen. Allerdings trifft man bei uns in der Umgebung relativ wenige Hunde auf den Spaziergängen und da ich es für einen Welpen wichtig finde sich mit Gleichaltrigen im gemeinsamen Spiel zu messen, hab ich halt ne Welpengruppe gesucht bei der das Hauptaugenmerk auf dem "Freispiel" lag.
    Klar, wäre ich Hundeanfänger gewesen, wäre diese Gruppe mit Sicherheit an meinen Bedürfnissen vorbeigegangen, aber da hätte ich ja gar nicht nach so einer Gruppe Ausschau gehalten!

    @ breiz:
    Gegen "normale" Hunde kannst du dich also wehren...ja klar!
    Um das ganze Mal mit etwas Bildmaterial zu verdeutlichen hab ich ein Video verlinkt. Es handelt sich dabei "nur" um Belgische Schäferhunde. Recht zierliche Tiere, kleiner als ein Deutscher Schäferhund...was werden sie wiegen...höchstens 30 Kilo. Wie willst du dich dagegen wehren? Klar so ein kleiner Handtaschen-Yorkie oder der fettgefütterte Mops von Tante Lieschen sind wirklich lächerlich, aber ab einer bestimmten Größe kann jeder Hund im Extremfall zur tödlichen Gefahr werden!

    Und nun stellen wir uns vor "breiz" bezwingt diese Malinois ohne Ganzkörper-Schutzanzug:
    http://de.youtube.com/watch?v=gYw6jHRh8P4