Beiträge von Sleipnir

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    es geht auch "nur" mit dem Aufbau von Alternativverhalten, positiver Bestärkung desselben etc.

    Und genau das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Ich hab ja hier auch so einen passionierten Jäger und ich weiß wie verdammt schwer es ist überhaupt zu einem Hund vorzudringen, der grad mitten im "Jagdmodus" steckt. Wie will man da mit positiver Verstärkung weiterkommen? Angesichts eines flüchtenden Karnickels hat zumindest Janosch noch auf jedes Leckerchen, Spielzeug oder sonstwas gepiffen! Und bei "Ösel" war es ja nicht groß anders, der hat ja nicht mal bemerkt, dass seine Besitzer den Raum verlassen haben als er vor der Scheibe tobte. Wie dringt man mit positiver Verstärkung zu so einem Hund vor? Was kann ich meinem Hund als Alternative bieten, die stärker ist als der Jagdreiz? Vielleicht kannst du das ja mal kurz erklären!

    Noodles hat ja ganz kurz die wichtigsten Bereiche angerissen, die für dich jetzt im Vordergrund stehen sollten, von daher will ich jetzt gar keine weiteren Tipps geben, sondern nur einen weiteren Aspekt beleuchten.

    Du schreibst:

    Zitat

    Ronja und ich - wir passen nicht zusammen, wir funktionieren nicht miteinander.

    Darauf würde ich gerne nochmal eingehen! Wenn es sich bei euren Problemen "nur" um den ganz normalen pubertären Wahnsinn eines Junghundes handelt, dann musst du da jetzt einfach durch, denn ähnliche Probleme hättest du mit jedem anderen Junghund wohl auch. Sollte es allerdings wirklich so sein, dass ihr einfach nicht zusammen harmoniert, dann kannst du dir ein Bein ausreissen und eure Beziehung wird trotzdem nicht besser werden. Es gibt einfach Mensch-Hund-Kombinationen die passen nicht zusammen und da tut man auch dem Hund keinen Gefallen, wenn man krampfhaft daran festhält und sollte vielleicht eine dauerhafte Trennung in Betracht ziehen. Aber wirklich nur dann!

    Zitat

    Ich finde es unfair dem Hund morgends etwas zu erlauben, was er Abends nicht mehr machen soll.

    Warum denn...Hunde sind doch in der Lage situationsabhängig zu lernen! Wenn ich morgens auf dem Spaziergang eine freundliche Hündin treffe, dann dürfen meine Hunde hinlaufen und sie begrüssen...abends treffe ich allerdings den Lieblingsfeind meiner Hunde, zu dem dürfen sie natürlich nicht hinlaufen um ihn zu "begrüssen". Damit habe ich doch auch die Kontaktaufnahme mit anderen Hunden einmal erlaubt und einmal verboten, eben situationsabhängig! Wenn ich deine Aussage ganz konsequent auf mein Beispiel beziehen würde, dann dürfte ich meinen Hunden entweder gar nicht erlauben irgendwelche Hunde zu begrüssen oder ich müsste es bei jedem Hund gestatten... ;)

    Nur kurz zur Erklärung:

    Es geht nicht um mich, wir haben eine Katze und das ist auch alles mit dem Vermieter abgesprochen! Es geht hier um eine Freundin, die in eine neue Wohnung ziehen möchte in der Katzen verboten sind - leider hat sie aber schon eine Katze... :/

    Ich wollte jetzt nur wissen, ob der Vermieter die Katzenhaltung wirklich grundsätzlich untersagen kann, da ich mir auch nicht sicher war!