Beiträge von Sleipnir

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    da sagt mir meine Logik allerdings das kein Züchter seine Welpen verkaufen dürfte.

    Erst wenn erkennbar ist in welche Richtung er sich entwickelt (also für eine Zucht der geeigente Hund wäre) dürfte an die Abgabe der nicht "zuchttauglichen" Hunde gedacht werden.

    Genau das wäre das Ideal von Zucht. Allerdings scheitert das sehr oft an den räumlichen, zeitlichen und/oder finanziellen Rahmenbedingungen der Züchter. Den meisten Züchtern ist es gar nicht möglich komplette Würfe aufzuziehen und so entscheidet man sich schon bei den Welpen für vielleicht ein oder zwei Tiere, die am vielversprechensten erscheinen - mit dem Risiko, dass sie sich eben doch nicht so entwickeln wie gewünscht!

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    hat denn jeder Züchter ein eigenes Zuchtziel? Dachte eigentlich dass das Zuchtziel einer Rasse von allen Züchtern vertreten wird.

    Der Standard gibt die grobe Richtung vor, aber, um mal bei dem Beispiel der Schlittenhunde zu bleiben: Für den einen Züchter steht evtl. die reine Laufleistung im Vordergrund, der andere Züchter selektiert auf möglichst führige Hunde und der dritte strebt Dual-purpose Hunde an, die nicht nur auf dem Trail ihr Können zeigen, sondern auch auf Ausstellungen.

    Vielleicht sollte man erastmal definieren, was Zucht wirklich bedeutet. Für mich bedeutet Zucht ein Denken in Generationen und den aktiven Versuch durch das züchterische Handeln die Rasse in bestimmten Punkten zu verbessern.
    Das ist mit einer einzigen Zuchthündin allerdings unmöglich. Zwar kann ich diese Hündin im Laufe ihres Lebens mit den unterschiedlichsten Rüden paaren, aber wenn ich keine zuchttaugliche Nachzucht behalte, komme ich nie über die F1-Generation heraus und bin im Sinne oben genannter Definition eigentlich gar nicht züchterisch tätig, sondern vermehre einfach nur Hunde (wenn auch mit Papieren innerhalb des VDH).
    Also bleibt einem Züchter gar nichts anderes übrig als mit den Nachzuchten weiterzuzüchten. Nun ist es aber bei 8 Wochen alten Welpen äußerst schwierig vorauszusagen in welche Richtung sie sich entwickeln werden. Und da geht es beileibe nicht nur um einen weißen Fleck, der an der falschen Stelle sitzt. Corinna hat das Beispiel der Hütehunde vorgebracht, ich ergänze das nun um Schlittenhunde aus Arbeitslinien.
    Bei fast allen Mushern, die auf Rennleistung selektieren, werden komplette Würfe aufgezogen, die Junghunde werden mit 8, 9 Monaten antrainiert, man behält die 1-2 besten Hunde und verkauft den Rest des Wurfes mit knapp unter einem Jahr. Wie soll mans auch anders machen? Wer erkennt bei einem Welpen, ob er wirklich die "Kopfhärte" und die Laufleistung entwickeln wird, die ich mir verspreche?
    Das was einige User hier als Ideal beschreiben hat zumindest für mich mit Zucht nicht wirklich viel gemeinsam!

    @schlaubi:

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    also bei aller Liebe, aber was du im obigen Post von dir gegeben hast is absolut lächerlich!

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    Furchtbar wenn der kleine Hund jetzt sterben muss, nur weil jemand so schnell wie möglich seine eigenen Probleme loswerden wollte....

    Das habe ich jetzt auf die Schnelle auf einer (!!!) Seite gefunden...

    Bei aller Empörung, die ich gut nachvollziehen kann, aber langsam werden einige von euch echt unverschämt und ich weiß nicht, ob der Sache wirklich gedient ist, wenn sich stella und mittwoch hier bald gar nicht mehr melden!
    Also kommt doch mal alle runter und fangt an konstruktiv zu diskutieren!

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    Was ist denn Fallwild grübel? Eins das einfach umgefallen ist

    Das hört sich ja putzig an... :D
    Aber es ist wirklich fast so. Fallwild ist Wild, dass nicht durch die Jagd zu Tode gekommen ist. Insbesondere wird damit auch Wild bezeichnet, dass im Straßenverkehr zu Tode kam. Es scheint da irgendeine Verordnung zu geben, die besagt, dass dieses Wild nicht mehr für den menschlichen Verzehr freigegeben werden darf...aber irgendwo müssen die Förster mit diesen toten Tieren ja hin...und da habe ich mich als barfender Hundehalter doch freundlicherweise angeboten... :D

    Das du nicht auf den Kaufvertrag bestanden hast war wirklich naiv... :/

    Auf wen ist der Hund steuerlich angemeldet? Über wen läuft die Haftpflicht (wenn es denn eine gibt)?
    Wie lange ist das jetzt her? Wie lange hast du ihn?

    Haben die ehemaligen Halter noch irgendwelche Dokumente, die belegen, dass der Hund ihnen gehört?

    Ich lass mal lieber die Experten antworten, da das nun auch nicht mein Fachgebiet ist, aber eins kann ich dir schon sagen:
    Mit einem vernünftigen Kaufvertrag würdest du weit besser dastehen!

    @ Kitara:Und was schlägst du jetzt vor? Vorausgesetzt es besteht überhaupt die Möglichkeit Katzen und Hund dauerhaft zu trennen...was ist denn das für ein Leben? Der Hund steht ständig unter Spannung, weil er weiß, dass die Katzen da sind, die Katzen leben unter Dauerstress aus Angst vor dem Hund und als Besitzer ist man ständig damit beschäftigt ja keinen Fehler zu machen, nie abgelenkt oder unaufmerksam zu sein, denn das könnte das Leben einer Katze kosten! Irgendwann ist man dann doch für einen Moment unachtsam, der Hund packt sich eine Katze und tötet sie!
    Ja...und dann möchte ich erstmal das Theater hier im Forum hören!!!