Aha..ok...wieder was gelernt!
Beiträge von Sleipnir
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Als ich meinen Bulli in Deutschland adoptiert habe war die Regelung der Orga das keine Hunde an US Soldatenfamilien abgegeben werden (was ich auch gut finde)
Und was ist/war dafür bitte die Begründung...

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Das ist doch mal wieder typisch Tierschutz...haben die eigentlich alle total den Blick für die Realität verloren??? Wenns nicht so traurig wäre, dann könnt man sich da nur noch drüber totlachen...
Hat deine Bekannte eine Begründung für die Ablehnung erhalten...die würd mich nämlich mal interessieren! -
Tipp aus einem Schlittenhunde-Forum:
Haben eure Hunde Jagdtrieb? Wenn ja, dann fahrt in möglichst wildreichem Gebiet! Die unterschiedlichen Spuren und Gerüche motivieren ungemein zu laufen! Geht natürlich nur, wenn euer Hund gut im Grundgehorsam steht...nicht das er plötzlich ins Unterholz abbiegt...
Irgendwelche Gegenstände oder Futter nach vorne zu werfen finde ich ziemlich kontraproduktiv, denn dadurch orientiert der Hund sich ja immer wieder nach hinten, und genau das soll er ja eigentlich gar nicht...
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Soweit steht er dann zumindest im Kommando, dass er sich abrufen oder ablegen lässt, wenn ich mit etwas Glück nah genug an ihn herangekommen bin.
Hm...aber wenn das doch klappt, warum ist es dann nicht möglich ihn abzulegen bzw. abzurufen bevor er sich überhaupt entfernt...nicht anders habe ich es ja mit Janosch auch gemacht...

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Dein Sascha scheint schon ein echter Härtefall zu sein... :/
Was passiert denn wenn er dann stöbern geht...achtet er trotzdem noch darauf in welche Richtung du gehst und hält den Anschluß oder zieht er dann wirklich alleine los und taucht irgendwann zuhause wieder auf? -
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Nur, wie ist das mit Hunden die aktiv schon losgehen und Spuren suchen? Sascha jagt ja nicht erst, wenn wir tatsächliche Wildbegegnungen haben. Eigentlich sind seine Sinne sobald wir "draußen" sind nur auf eins ausgerichtet: Spuren suchen -aufscheuchen - jagen.
Das Problem hatte ich mit Janosch lange Zeit sobald wir irgendwo einen Wald betreten haben...und in Nordhessen gibt es viel Wald...
Wie bin ich da verfahren...sobald er anfing Kreise zu ziehen und zu suchen hab ich ihn jedesmal mit einem deutlichen "Nein" zurück auf den Weg gelotst...war es ganz extrem dann musste er auch mal ein Stückchen "Fuß" laufen und ich hab ihn erst dann wieder entlassen, wenn er einigermaßen gesittet neben mir herlief. Zusätzlich hab ich darauf geachtet, dass er nicht zuweit vorläuft...hier hat es sich sehr ausgezahlt, dass er auf Kommando wartet! Wir haben da wirklich anstrengende Monate hinter uns gebracht...aber irgendwann hat es in seinem Kopf wohl "Klick" gemacht und heute läuft er auch im Wald recht entspannt auf den Wegen und lässt sich auch bei Wildbegegnungen meistens kontrollieren! -
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Irgendwie bezweifel ist, dass man einen jagtlich ambitionierten Hund mit Gehorsamstraining vom Jagen abhalten kann.Doch...genau so mache ich es mit Janosch ja auch...und genauso wird doch auch mit jagdlich geführten Hunden verfahren...mit denen macht doch kaum ein Jäger Anti-Jagdtraining...die dürfen in eng gesteckten Grenzen ihrem Trieb nachgehen und werden darüber hinaus durch Gehorsam von eigenmächtigen Jagdausflügen abgehalten...sonst wären sie in der Praxis ja gar nicht einsetzbar!
Versteh mich jetzt nicht falsch, ich mach ja auch Dinge um den Jagdtrieb meiner Hunde zu kanalisieren und auszulasten, so machen wir Dummytraining, Such- und Fährtenspiele etc. All das halte ich für immens wichtig um den Jagdtrieb meiner Hunde zumindest annähernd auslasten zu können und ist mit Sicherheit die Basis um den Hund besser kontrollieren zu können, aber das Verhalten bei tatsächlichen Wildbegegnungen wurde bei mir über den normalen Grundgehorsam geformt... -
Ich hab diese Probleme auch nicht...weder als Hundehalter, noch als Fahrradfahrer oder als Jogger.
Ich treffe hier eigentlich nie rücksichstlose Fahrradfahrer oder zeternde Nordic-Walking-Hausfrauen...und das obwohl ich immer mit mindestens zwei, oftmals aber auch vier großen Hunden unterwegs bin.
Ich werd zwar immer wieder darauf angesprochen ob das denn alles meine Hunde wären, aber wirklich blöde Bemerkungen, die kommen vielleicht zweimal im Jahr und das lass ich nun wirklich nicht an mich ran...sollen sie doch meckern...ist mir relativ egal!
Liegt mit Sicherheit aber auch in nicht unerheblicher Weise daran, dass ich meine Hunde bei eigentlich jedem Passanten, Radfahrer, Jogger, Reiter etc. ins "Fuss" rufe und sehr darauf bedacht bin, dass sie niemanden belästigen.
Alles in Allem passiert es mir definitiv häufiger, dass sich Leute bedanken oder interessiert nachfragen, als das sie meckern!
Im großstädtischen Umfeld mag das zwar durch die Masse der Menschen anders aussehen, aber die Großstadt ist in meinen Augen sowieso ein eher zweifelhafter Platz der Hundehaltung... -
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Darum: Was machen eure Hunde, wenn ihr 20 Minuten an einer Wiese steht und euch mit einem anderen Hundehalter unterhaltet - etwas, das mir im Moment fast unmöglich ist.
Sowas mache ich in den seltensten Fällen...für gewöhnliche gehe ich spazieren...
Wenn es aber doch mal vorkommt, dass ich mich für einen längeren Zeitraum mit jemandem unterhalte, dann sitzen, liegen oder stehen meine Hunde gelangweilt daneben und warten, dass ich weitergehe!ZitatEs geht wunderbar, solange ich sie bespaße.
Höre ich auf, das tollste für den Hund zu sein, fängt sie an und geht an den Wegrand, den Meter (wenns überhaupt ein Meter ist) bis zu den Brombeeren und schnuffelt und sucht.
Und genau da sollte man doch mit Gehorsamstraining ansetzen...
Wie gesagt...ich habe nichts gegen ein bisschen Bespassung und Spiel mit dem Hund, wenn das aber meine Hauptbeschäftigung auf dem Spaziergang ist und ich den Hund anders kaum vom Jagen abhalten kann, dann find ich das schon etwas fragwürdig...