Gibt es in den USA einen Unterschied zwischen Nord und Süd, der sich auf die Hundehaltung auswirkt...
Is ne ernsthafte Frage!
Beiträge von Sleipnir
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Ne...ich träume höchstens davon in einer Wohnung ohne Hundehaare, Sand und Wasserspritzern zu leben und mir ein ganzes Wochenende lang den Regen und Sturm von innen anzugucken...

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Nee...ich glaube mit Hündinnen hat das weniger zu tun...er ist nicht kastriert, lebt mit einer Hündin zusammen und sooo interessant findet er fremde Hündinnen gar nicht!
Ich hab echt das Gefühl, dass er einfach Freude daran hat seine Grenzen auszutesten und andere Rüden zu provozieren!ZitatAber, ich würds wirklich gut beobachten und schauen das es nicht aus dem Ruder läuft und er somit das Verhalten wirklich lernt und verfestigt.
Das ist ja der Knackpunkt...da bin ich im Moment einfach ein klein wenig unsicher...wann läuft soetwas aus dem Ruder, wann verfestigt es sich und wann am besten eingreifen...
Interessanterweise legt er sich besonders gerne mit Retriever-Rüden an...
Aber danke auch für deine Einschätzung! -
Zitat
Ich schätze, der eigentliche "Angriff" geht nie von Janosch aus, oder?
ZitatBei deinem "Stinker" denke ich aber, dass es ihm einfach "Spaß" macht "seine Muskeln spielen zu lassen"
Ja...da ist schon was dran...
Ich hab auch das Gefühl, dass er so lange provoziert, bis der andere losschlägt!
Ist das "Kämpfchen" dann ausgestanden, führt Janosch erster Weg zu Emma und beide Hunde lecken sich die Mundwinkel...ich hab immer das Gefühl, da holt er sich dann ne Extra-Portion Bestätigung ab... -
Ja...ich denke schon, dass du das soweit richtig machst.
Ich würde zusätzlich in nächster Zeit darauf achten, dass GAR KEIN Spielzeug irgendwo rumliegt und die Hunde freien Zugang dazu haben...auch keine Stöcke in Ommas Garten etc.
Denn Spielzeuge sind Ressourcen und es ist wie bei kleinen Kindern...es können 100 Spielzeuge rumliegen,es ist immer das interessant, was der andere gerade hat und an solchen Situationen entzünden sich auch bei meinen Hunden hin und wieder Auseinandersetzungen. Das ist bei Emma und Janosch nun nicht weiter tragisch, aber in eurer sowieso schon angespannten Situation würde ich das so weit es geht vermeiden! -
Janosch ist jetzt dreineinhalb Jahre alt und bisher war er eigentlich mit jedem Rüden verträglich und ist jedem Streit konsequent aus dem Weg gegangen.
Jetzt langsam beginnt er aber andere Rüden zu provozieren und ist auch kleineren Scharmützeln nicht abgeneigt...
Halt das übliche: Rute bis zum Anschlag nach oben, Nackenhaare leicht hochgestellt, extrem starksiger Gang und wenn der andere sich drauf einlässt gibt es einen kleinen "Staubaufwirbler"...3,4 Sekunden, dann ist die Sache gegessen und man könnte dann auch mit dem anderen Rüden zusammen spazieren gehen.
Er macht das weder bei deutlich jüngeren unterlegenen Rüden, noch bei deutlich älteren überlegenen Rüden, sondern nur bei Kandidaten, die aus ähnlichem Holz geschnitzt sind.
Da dieses Verhalten bei ihm jetzt erstmalig auftritt und auch mein erster Rüde sein Leben lang verträglich mit anderen Rüden war, bin ich im Moment etwas unsicher, wann und wie ich da einschreiten sollte.
Einerseits möchte ich keinen Rüden, der sich erstmal jeden anderen Rüden packt, nur weil es ein Rüde ist (was ja bei Janosch noch nicht der Fall ist), andererseits ist dieses Kräfte messen ja erstmal ein völlig normales Verhalten und da ich Janosch für einigermaßen sozial kompetent halte, er keinerlei Verletzungsabsichten zeigt und sich nur kräftemäßig ebenbürtige "Gegner" sucht weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt eingreifen soll!
Was meint denn ihr? -
Eigentlich gibt es ja nur zwei Möglichkeiten, wie das ganze weitergehen kann:
1.) Du korrigierst Luna für "übergriffiges" Verhalten weiterhin, Mex wehrt sich immer deutlicher und irgendwann spielt sich die Situation ein, Luna schraubt nen Gang zurück und es passt irgendwann.
oder
2.) Die Situation schaukelt sich immer weiter hoch, Mex kann sich nicht wirklich durchsetzen und die "Übergriffe" Lunas werden immer massiver...Die Situation, in der ihr euch im Moment befindet ist wirklich nicht einfach und ich kann nur nochmal betonen den Hunden einfach Zeit zu geben...das kann durchaus einige Wochen oder Monate dauern, bis sich das alles eingespielt hat.
Ich finde es allerdings gut, dass du als letzte Konsequenz auch an eine Abgabe denkst.
Die Anschaffung eines Zweithundes entspringt ja oftmals egoistischen GRünden...man setzt dem Ersthund einfach den Hund vor die Nase, den man selber gerne haben möchte.
Daran ist ja erstmal nichts verwerfliches, solange die Hunde sich zumindest einigermaßen vertragen!
Nun gibt es aber einfach Hunde, die von ihrer ganzen Persönlichkeit so unterschiedlich sind, dass niemals ein harmonisches Zusammenleben stattfinden wird. Und ich denke in diesen Fällen hat man dann auch nicht als Hundehalter versagt, sondern kann nur noch Schadensbegrenzung betreiben, in dem man für einen Hund ein neues, gutes Zuhause sucht!
Wie du schon selbst gesagt hast, werden eure Hunde voraussichtlich noch viele Jahre miteinander verbringen und da sollte das Zusammenleben ja zumindest so sein, dass sie sich tolerieren und man nicht immer wie ein Schießhund aufpassen muss, dass Situationen eskalieren!
Aber...ich weiß, ich wiederhole mich
...bis wirklich bei euch eine Abgabe im Raum stehen würde vergeht noch viel Zeit!!! Gib den Hunden diese Zeit! -
Das hört sich wirklich nicht gut an...
Ich befürchte fast, dass da wirklich irgendwas nicht in Ordnung ist...
Ich würd sie mal in einer wirklich guten Tierklinik komplett auf den Kopf stellen lassen... -
Zeigt sie dieses Verhalten denn auch, wenn wirklich spannende Sachen passieren...ihr z.B. in einem fremden Gebiet spazieren geht, ein anderer Hund dabei ist?
Was passsiert wenn sie so langsam neben dir hertrottet und du sie zum Spiel aufforderst? -
Zitat
da ich meine Frage an einen vorhandenen Thread rangehängt habe.
Böse Falle...das ist immer unklug...aber das weißt du ja heute bestimmt...
