Beiträge von Sleipnir

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    Ich habe durch dieses leise sprechen gemerkt, dass mein Hund sich viel mehr auf mich konzentriert hat und er auf Tonänderungen direkt reagiert hat. Wenn nämlich etwas ist, was ich durchsetzen muss/will und er meint er müsse nicht hören und ich dann etwas lauter werde und mit fester Stimme spreche, dann habe ich sofort seine Aufmerksamkeit, weil ich selten lauter mit ihm spreche und er somit merkt, dass nu was wirklich sehr wichtiges im Gange ist.

    Das ist doch schonmal nen super Ansatz! Was meinste wie der auf deine Stimme reagiert, wenn du fast gar nicht mehr mit ihm redest... :D
    Ich meine mit dem folgenden jetzt nicht dich, aber bei fast allen Hundehaltern fällt mir auf, dass sie ihre Hunde ständig zublubbern "Ja, du bist aber ein Feiner...ja, komm mal her...na komm schon...ja, so ist gut...komm!"...
    Geht den meisten Hunden ziemlich am Hintern vorbei und zeigt ihnen nur wie unwichtig Herrchens Stimme für sie selber ist.
    Ich rede (fast) nur mit meinen Hunden wenn mein gesagtes Wort auch einen direkten Aufforderungscharakter für sie hat. Zusätzlich bin ich absolut nicht der Typ, der seine Hunde ständig zuhause bespaßt und beknuddelt...den übergroßen Teil des Tages werden meine Hunde von mir ignoriert...
    Ihr glaubt gar nicht wie sehr sie dann auf Ansprache reagieren...ist schon ein himmelweiter Unterschied zu den ganzen übersättigten Hunden, die den ganzen Tag zugetextet und todgestreichelt werden...

    @ Cörki:
    Warum soll das eine das andere denn ausschließen??? Meine Kommunikation mit den Hunden besteht doch nicht daraus irgendwelche Befehle rumzubrüllen und Kadavergehorsam einzufordern. Ich lauf manchmal stundenlang und kommuniziere nur über Gesten und Augenkontakt mit den Hunden, weil sie mich nänmlich ständig im Blick haben...bleibt ihnen auch nichts anders übrig, denn ich agiere, ich gehe meine Wege und sie müssen reagieren und auf mich achten...
    Kommt es jedoch zu unvorhergesehenen Situationen:
    unverträglicher Fremdhund, ein Rudel Rehe, dass plötzlich aufspringt, dann sage ICH wo es lang geht, da dulde ich dann auch keinerlei "Diskussion" - und da bin ich dann auch streng, denn das zuverlässige Verhalten in solchen Situationen macht doch erst einen gut erzogenen Hund aus auf den man sich verlassen kann. Was hab ich von einem Hund, der auf einer reizarmen Wiese supergut auf mein "Hier" hört, angesichts eines flüchtenden Hasen aber durchstartet...

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    Jeder ist halt anders.

    Das bringts eigentlich auf den Punkt! Ich erkenne mich in Lucy Lous Text schon wieder. Ich gehöre mit Sicherheit auch zu der Kategorie "Sehr streng"...einfach mit dem Hintergdanken, dass ich weiß: Je besser die Hunde hören, je besser sie auch unter Streß und Ablenkung ansprechbar sind, desto mehr Freiheiten kann ich ihnen gönnen. Und wenn ich sie so mit den Hunden um uns herum vergleiche, dann kommen sie schon in den Genuss vieler Freiheiten.
    Aber diese Art mit Hunden umzugehen liegt einfach nicht jedem...ist halt echt in weiten Teilen eine "Bauchsache", deswegen fällt es mir auch immer furchtbar schwer meinen Erziehungsstil zu beschreiben!
    Ich glaub auch nicht, dass das eine jetzt grundsätzlich besser wäre als das andere...

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    Was mich interessieren würde:
    Hat eigentlich schon mal jemand ein Photo von sich selbst an einen TK geschickt, um zu überprüfen, ob dieser wirklich zur telepatischen Kommunikation fähig ist? Wäre doch die einfachste Möglichkeit.

    Das ist ja mal ne coole Idee... :gut:

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    Wieso Verarsche? Du wolltest einen billigen Hund und hast ihn bekommen

    Das seh ich eigentlich auch so... :D
    Und auch wenn es der Ersthund ist, aber man informiert sich doch...auch über gängige Preise und dann ist es doch klar, dass für 350 Euro kein reinrassiger Chi drin ist!