ZitatUnd ich weiß, dass ich das hier an meinem Wohnort so nicht umsetzen kann.
Warum denn eigentlich nicht?
OK...du triffst bei dir zuhause nicht soviele andere Hunde, aber bei Begegnungen kannst du doch ähnlich reagieren, oder?
ZitatUnd ich weiß, dass ich das hier an meinem Wohnort so nicht umsetzen kann.
Warum denn eigentlich nicht?
OK...du triffst bei dir zuhause nicht soviele andere Hunde, aber bei Begegnungen kannst du doch ähnlich reagieren, oder?
ZitatEingezäunter Hundeplatz wäre auch keine Option?
Wäre das nicht sogar DIE Option? Biete sich in Berlin doch an!
Wie wärs mit nem Zweithund...
Ich mein das völlig ernst, für die meisten Hunde gibt es nix erfüllenders als mit einem anderen Hund zu LEBEN (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber Numa scheint wohl keine Ausnahme zu sein.)
Wie man dann weiterverfährt kommt halt etwas auf die örtlichen Gegebenheiten an...entweder lässt man seinen Hund absitzen und lässt den anderen Hund passieren oder man nimmt seinen Hund an die abgwandte Seite, versucht noch nen flachen Bogen zu laufen und passiert dann den anderen Hund...ABER...und hier schließt sich der Kreis wieder: Die Erfolgsaussichten steigen natürlich mit der Verlässlichkeit des Grundgehorsams! Habe ich einen Hund, der weiß, dass NEIN immer, ohne Diskussion auch NEIN heißt und der auch unter angespannter Reizlage Kommandos noch sauber ausführt dann ist das natürlich viel, viel einfacher als bei einem Hund, der mich sowieso nicht wirklich ernst nimmt... ![]()
ZitatIch bin da auch mal gespannt auf Antworten. Ich stelle es mir verdammt schwierig vor, zu einem Hund durchzudringen, der bereits so hochgefahren ist.
Ja...das ist auch schwierig, da in diesem Augenblick ja seine gesamte Aufmerksamkeit auf den "Feind"gerichtet ist, er bekommt nicht mehr mit was rechts und links läuft und ist absolut auf Krawall gebürstet!
Um jetzt die Aufmerksamkeit des Hundes zu bekommen gibt es doch eigentlich nur eine Möglichkeit:
Ich muss einen Reiz hinzufügen, der so stark ist, das er diesen Tunnelblick durchbricht...zumindest für einen Moment.
Welche Intensität dieser Reiz haben muss ist natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich!
Ums mal plastischer zu machen: Bei Emma (die zeitweise auch extrem leinenaggresiv war!) wirkte es Wunder sie wirklich grob und beherzt mit den Beinen zur Seite zu schubsen und das ganze mit einem wirklich energischen NEIN!!! zu untermalen. Mag allerdings durchaus Hunde geben, bei denen man noch stärkere Geschütze auffahren muss...
Das Problem ist halt auch, dass man sich da schwer rantasten kann...das muss sitzen, eigentlich beim ersten Mal! Ansonsten tritt nämlich der gegenteilige Effekt ein und man puscht den Hund noch mehr hoch!
All das kann natürlich kein komplexes Training mit Bögen laufen, langsamer Annäherung etc. ersetzen, es kann aber helfen zumindest für einen Moment die Aufmerksamkeit des Hundes zu erlangen...um da wieder mit dem Training anzusetzen!
Warum musst du ihm ne neue Bleibe suchen???
Setzt ihn vor die Tür und fertig! Schließlich ist es deine Wohnung!!!
Ich find die Seite auch sehr umfangreich, sehr informativ und einfach gut durchdacht - Respekt!!!
Kleiner Tipp:
Ich würd mir jemanden mit einer guten Kamera suchen, der auch ein bisschen Ahnung von Fotografie hat und bessere Bilder für die Homepage machen lassen...ich glaube, das würde sie noch um einiges aufpeppen!
Fleisch und Knochen gibt es bei uns ausschließlich in der Küche oder auf dem Balkon... ![]()
ZitatMeint ihr es ist sinnvoll nochmal ganz von vorne das allein bleiben zu üben..oder soll ich bei ner halben Stunde beginnen?
Danke schon mal für euren Rat
Ja...
Ich bin derzeit dabei das Alleinsein bei einem elfjährigen Foxhound nochmal neu aufzubauen.
Wir haben bei dreißig Sekunden wieder angefangen, haben uns jetzt nach fast drei Wochen allerdings schon wieder auf zweieinhalb Stunden steigern können.
Das ist zwar alles mega zeitaufwendig, aber mit Abstand die erfolgversprechenste Methode!
ZitatAber das spräche doch dann z.B. dafür, dass es völlig ok ist, 8 Stunden normal arbeiten zu gehen pro Tag, oder? Sorry fürs OT, aber ging mir gerade so durch den Kopf...
Wenn meine Hunde (wir reden hier also nicht von einem Einzelhund!!!) einen Zugang zu einem Garten hätten, um wenigstens mal pinkeln zu können, dann hätte ICH auch kein Problem damit sie 8 Stunden allein zu lassen!
Ich hab schon das Gefühl, dass die meisten Hunde einfach viel zusehr verhätschelt werden und den Menschen genau deshalb eher als netten Spielpartner denn als ernstzunehmende Führungspersönlichkeit sehen!