Beiträge von Sleipnir

    Zitat

    Ich glaub wildsurf meint damit, dass ein Hund der normalerweise auf ein Abbruchsignal reagiert, in Stressituationen nicht mehr darauf reagieren kann...

    Das kann ich nicht glauben! Wir reden hier doch von Stress und nicht von Panik und Todesangst, oder?
    Wenn ich NEIN sage, dann meine ich NEIN und da ist es mir herzlich egal, ob Hundi gerade Stress hat und lieber den anderen Hund verprügeln möchte, jagen gehen will oder eben den Besitzer berammelt!

    Ach mensch...es wird echt allerhöchste Zeit, dass es auch in Deutschland einheitliche Ausbildungsstandards gibt und nicht jeder Hinz und Kunz Lehrgänge zum Hundetrainer anbieten kann und den Leuten das Geld aus der Tasche zieht... :/
    Die Zertifizierung des "Hundefachwirts" durch die IHK-Potsdam (ist es glaub ich) ist ja schonmal ein absolut wegweisender Schritt in die richtige Richtung. Eine Weiterbildung die nach der Ausbildung zum Tierpfleger/Tierwirt bzw. durch Nachweis einschlägiger Tätigkeiten besucht werden kann und hoffentlich bald als Basis für ALLE Hundetrainer verpflichtend wird. Darüber hinaus fände ich allerdings auch die Einrichtung eines Lehrstuhls und eines entsprechenden Studienangebots für Hunde-Verhaltensbiologie sehr sinnvoll. Zumindest an ein oder zwei Universitäten in Deutschland, um eine akademische Weiterbildung und wissenschaftlich fundierte Forschung für die praktisch tätigen Hundetrainer zu bieten!
    Ach ja...Wunschvorstellungen...
    Allerdings, in Göttingen gibt es jetzt den Studiengang Pferdewissenschaften...warum soll es nicht in einigen Jahren irgendwo den Studiengang Hundewissenschaften geben...

    Ach nee...sach bloß... :p
    Ich wollte eigentlich wissen, ob es inhaltlich große Unterschiede gibt oder ob das was ein Behaviorist macht ungefähr mit dem zu vergleichen ist was hier Hundetrainer oder Verhaltenstherapeuten (und wie sie sich alle schimpfen) machen...

    @ taga: Ich weiß, du hast es schon mehrfach beschrieben...bitte für mich nochmal in Kurzfassung:
    Wie hieß dein Studiengang?
    Was waren die Studienschwerpunkte?
    Für welche berufliche Tätigkeit qualifiziert der Studiengang, den du absolviert hast?

    @ Aura: Vergiss es, frag Tanja mal, was ihr Studium für ausländische Studenten kostet... :D

    Da mag was wahres dran sein! Trotzdem der Markt ist definitiv überlaufen...durch Rütter und Co. ist das doch zu einem richtigen Hype geworden und selbst wenn man sich etabliert hat...es ist nicht wirklich lukrativ!
    Ich kenne einen wirklich guten Hundetrainer, der hat die größte und bekannteste Hundeschule der Umgebung, mit Tagesbetreuung, Pensionsbetrieb, allen möglichen Angeboten und Seminaren. Der wohnt in einer Hütte auf seinem Hundeplatz, arbeitet tagein, tagaus von früh morgens bis spät abends und hat nachts noch die Pensionshunde um sich - eigentlich ein 24 Stunden-Job. Er hat so wenig Zeit, dass er nichtmal mehr einen eigenen Hund hat. Und das was er da verdient bekommen andere für eine Teilzeitstelle!
    Er ist glücklich, denn er hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt, aber ich hab ganz oft das Gefühl (und damit meine ich absolu nicht dich, reggy), dass vielen gar nicht klar ist was Hundetrainer für ein absoluter "Knochen"-Job ist, wenn man davon leben will!

    Ich persönlich finde das der Hundetrainer-Markt im Moment ja wohl sowas von vollkommen überlaufen ist!
    Ich würd mir sehr, sehr genau überlegen, ob ich mehrere Tausend Euro in eine Ausbildung investiere bei der die Chance hinterher meinen Lebensunterhalt vollständig damit zu verdienen sehr gering ist!