Beiträge von Sleipnir

    Nee...also ich würde da nicht zu Kreuze kriechen...

    Wir sind auch von zahllosen Rentnern und Arbeitslosen umgeben, die den ganzen Tag nix besseres zu tun haben, als am Fenster zu hängen und die Umgebung zu beobachten!

    Hin und wieder gab es auch schonmal Auseinandersetzungen wegen der Hunde. Ich habe im Laufe der Zeit mit folgender Taktik die besten Ergebnisse erzielt:

    1.)Ruhig und freundlich, aber bestimmt bleiben. Im Gespräch erwähnen, dass man ja grundsätzlich an einem positiven Nachbarschaftsverhältnis interessiert ist und schon deshalb bestrebt ist die Belästigungen durch einen Hund auf das Minimum zu reduizieren.
    2.)Weiterhin sollte man über seine Rechte Bescheid wissen und diese auch vertreten! Es gibt nämlich ganz klare Bestimmungen, wann und wie oft ein Hund bellen darf...es kann keiner verlangen, dass ein Hund nie bellt.
    3.) Und damit hatte ich immer den größten Erfolg:
    Seine Hunde wirklich gut zu erziehen und die Nachbarn diesen Grundgehorsam auch wie zufällig sehen lassen! Dann darf der Hund nämlich auch mal bellen, wenn alle wissen, dass er ansonsten wirklich gut erzogen ist.
    4.) Es versteht sich natürlich von selbst, dass man seinen Hund nicht minutenlang kläffen lässt, insbesondere am Abend. Aber ein Anschlagen des Hundes würde ich mir von niemandem verbieten lassen!

    Zitat

    Wenn man sich jetzt dies durchliest, dann wird auch klar, warum es z.B. bei Björn so nicht funktionieren wird:
    Er geht mit insgesamt 4 Hunden, 2 davon sind älter und zeigen ein manifestiertes Jagdverhalten. Die Konzentration wird also schonmal durch 4 Hunde geteilt.

    Da hast du vollkommen recht! Glücklicherweise habe ich ja zumindest zwei eigene, gut erzogene Hunde, die ich auf den Spaziergängen mehr oder weniger nur mitlaufen lassen kann, um den beiden Foxhounds hauptsächlich meine Aufmerksamkeit zu schenken. Erschwerend kommt natürlich hinzu, dass sich beide Hunde in ihrem Jagdverhalten gegenseitig anstacheln.
    Aber auch wenn ich nur mit einem Hund unterwegs wäre sind Begegnungen mit Wild doch nur schwer planbar...
    Ich weiß zwar welche Gebiete bei uns eher wildreich sind und in welchen Gebieten die Wahrscheinlichkeit auf Wild zu treffen eher gering ist, aber das war es dann auch schon. Die tatsächliche Wildbegegnung ist doch dann immer überraschend...mal ist es ein Hase, der 5 Meter vor einem aufspringt, mal eine Gruppe Rehe, die in 30 Meter über den Weg wechseln etc...

    Zitat

    auch schwerwiegende Verhaltenstoerungen die sich in Aggression entladen waeren niemals ein Abgabegrund da man immer daran arbeiten kann.

    Da kann man mit Sicherheit dran arbeiten und gerade du hast da ja auch Erfahrungen, aber ich, als Otto-Normal-Hundehalter...ich glaub ich könnt keine Nacht mehr ruhig schlafen, wenn sich einer meiner Hunde meinem Kind (was ich ja noch gar nicht habe... :D ) aggressiv gegenüber verhalten hätte...

    Puh...was fällt mir denn da spontan ein:

    -schwere, langanhaltende Krankheit meinerseits

    -keine Möglichkeit mehr die Hundehaltung auf Dauer zu finanzieren

    -wenn ich ein Kind hätte, die Hunde mit dem Kind nicht klarkommen und ich Angst um die Unversehrtheit des Kindes haben muss

    -ansonsten, ich hab gerade mein Studium beendet, hab ich immer Bedenken wie sich in Zukunft wohl Job und Hundehaltung vereinbaren lassen wird...aber glücklicherweise muss ich das ja nicht alleine stemmen und da wird sich wohl hoffentlich immer ein Weg finden lassen...

    Sonst wüßte ich keine Gründe...

    Es kommt halt echt auf die Pension und deren Inhaber an. Es gibt so gute, da würde ich meinen Hund ohne mit der Wimper zu zucken für Monate lassen und andere, die würde ich meinem Hund keinen einzigen Tag zumuten...

    Da häng ich mich doch gleich mal dran... :D
    Unser Flur sieht auch fürchterlich aus...als hätten bei uns die Vandalen gehaust...dabei haben wir doch nur zwei Hunde...
    Wir haben auch an abwaschbare Farbe oder etwas ähnliches gedacht!
    Irgendwelche Tipps, was man da am besten nimmt?