Beiträge von Sleipnir

    Zitat

    Meinst Du das ehrlich? Dieser Hund ist für Dich problematisch, weil er ständig ausbüxt und im Zwinger knurrt? WOW, jetzt bin ich sprachlos.

    Natürlich ist das problematisch...bei der derzeitigen, angespannten Lage...was meinst du was los ist, wenn ein Rottweiler-Mischling mehrfach alleine durch den Ort tigert???
    Das es nur eine Frage des Managements ist, dass so etwas nicht passiert ist auch klar, aber problemtisch bleibt das doch allemal, oder ist ein Hund, der schon mehrere Zwinger zerlegt hat und jeden Zaun nach Schwachstellen absucht etwa nicht problematisch?

    Aber Tanja...du willst doch nicht bestreiten, dass die Kombi Rottweiler/Malamute einfach mal grundsätzlich brisant ist...so ähnlich vielleicht wie Malinois/Owtscharka oder Boder Collie/Terrier... :D
    Und ich würd einfach mal behaupten, dass nicht viele Hundehalter so ein Tier vernünftig (!!!) händeln und auslasten können und da frage ich mich einfach:
    Muss so ein problematischer Hund (und er ist ja allein schon dadurch problematisch, dass er ständig ausbüxt und im Zwinger knurrt) wirklich nach Deutschland eingeführt werden...andererseits, der Hund ist ja nun einfach auf der Welt und in irgendwelche kompetenten Hände muss er ja...
    Ach...ich bin da etwas hin und hergerissen!
    Und natürlich liegt da eine riesengroße Verantwortung in den Händen der vermittelnden Orga...aber ganz ehrlich...da bin ich ja immer SEHR skeptisch...mir wurd ja nunmal auch ne Pastor Mallorquin Hündin als Labrador-Mix vermittelt!
    Nur mal nebenbei...ich hab durchaus ein persönliches Interesse an der Beantwortung dieser Frage...ich find den Kerl nämlich ausnehmend hübsch und ziemlich faszinierend...gut, dass bei uns ein Dritthund im Moment absolut nicht zur Debatte steht... :D

    So...vielleicht haben die Antijagd-Experten ja mal ein paar Anregungen für mich... :D

    Kurz zum Ist-Zustand, den die meisten ja sowieso schon kennen, von daher wirklich kurz:
    Ich hab zwei Gassihunde: Freddy, Rüde, 12 Jahre und Bambam, Hündin, 9 Jahre. Beides Foxhounds und ehemalige Tierschutzhunde. Sie werden nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, und gehen daher auch auf jeden offen zu, allerdings haben sie nie die Erfahrung gemacht mit Menschen ein Team zu sein und mit ihnen zusammen zu arbeiten. Verbunden mit ihrem ausgeprägtem Jagdtrieb und der Selbstständigkeit der Bracken/Laufhunde sind das natürlich nicht die besten Voraussetzungen.
    Trotzdem hab ich es, in Zusammenarbeit mit der Besitzerin innerhalb eines halben Jahres geschafft, den Grundgehorsam soweit zu festigen, dass man den Rüden heute fast überall ohne Leine laufen lassen kann, die Hündin zumindest in überschaubarem Gebiet.

    Das und die Frage des Abrufens bei Wildbegegnungen ist auch gar nicht mein Problem, sondern vielmehr die fehlenden Möglichkeiten eine alternative Ersatzbeschäftigung anzubieten.
    Bei beiden Hunden ist es im Moment eigentlich so, dass der Jagdtrieb ausschließich gedeckelt und durch den Grundgehorsam unter Kontrolle gehalten wird. Wirklich optimal finde ich das eigentlich nicht, aber auf Grund der Vorgeschichte der Hunde ist es auch sehr schwierig da etwas zu finden. Wie gesagt, sie hatten und haben ziemliche Probleme mit Menschen ein Team zu sein und können bspw. nicht ansatzsweise mit Menschen spielen...haben sie nie gelernt und werden sie auch nicht mehr lernen. Also fällt schonmal alles, was in Richtung Apportier- und Suchspiele geht völlig raus! Das einzige, was funktioniert ist Futter zu verstecken, allerdings auch nur bei der Hündin...der Rüde verliert da schnell die Lust.
    Kann man darüber eine Alternativbeschäftigung aufbauen?
    Brauchen sie das überhaupt?
    Es sind alte Hunde und eigentlich kommen sie mir ganz ausgeglichen und zufrieden vor...

    Hallo!

    In einem anderen Forum bin ich über die Beschreibung des folgenden Hundes gestolpert:

    http://www.tierrettung-katalonien.org/rueden/jou.html

    Keine Frage, dass ist ein charismatischer, bildhübscher Kerl...aber ist das wirklich ein ungeschliffener Rohdiamant, wie in der Beschreibung angegeben?
    Die Verbindung der Rassen Rottweiler und Malamute halte ich nämlich durchaus für sehr brisant. Zum einen, die absolute Selbstständigkeit und Ursprünglichkeit des Malamutes gepaart mit dem Dickschädel und Wehrtrieb eines Rottweilers...ich weiß ja nicht so genau...
    Zusätzlich wuchs dieser Hund unter ziemlich katastrophalen Bedingungen auf und wurde nie richtig auf das Zusammenleben und die Zusammenarbeit mit Menschen sozialisiert...mehrere Zwinger hat er auch schon zerlegt, um Ausflüge auf eigene Faust zu unternehmen.
    Ist das nicht eigentlich nur ein Hund für absolute Profis mit langjähriger Erfahrung im Umgang mit absolut selbstbewußten Hunden???
    Wenn ich mir vorstelle, dass der in irgendeiner Familie hier in Deutschland landet, dann bekomme ich schon ein bisschen Bauchschmerzen...
    Was meint ihr?

    Hast du ein aktuelles Foto deines Hundes? Würd mich sehr interessieren, wie diese Mischung aussieht!
    Wie ist er charakterlich drauf...denn zwischen Border Collie und Cattle Dog gibt es ja schon gehörige Unterschiede...

    @ Micki: Soweit ich weiß ist Tucker ein Aussie-Cattle Dog-Mix