Kommt ganz drauf an in welcher Größenordnung!
Wenn du damit erstmal klein anfängst mußt du gar keine Voraussetzungen erfüllen...das einzige, was du dir überlegen mußt ist wie du steuerrechtlich mit den erzielten Einkünften umgehst...
Beiträge von Sleipnir
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Naja...Ernstkämpfe gibt es unter meinen eigenen Hunden glücklicherweise nicht...ist eher so wie bei kleinen Kindern die toben, der eine schlägt unabsichtlich etwas fester zu, der andere dann noch fester und dann wird es RICHTIG laut...zumindest bei meinen Hunden...

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Ich glaub nicht, dass man das pauschalisieren kann.
Bei meinen eigenen Hunden fällt es mir meist leicht den richtigen Zeitpunkt abzupassen, um einzugreifen, bevor ein Spiel kippt...sind aber andere Hunde mit involviert ist das schon viel komplizierter...eben weil ich diese Hunde und deren Körpersprache nicht schnell genug deuten kann.
Bei Emma und Janosch ist es eigentlich recht einfach und es gibt drei Anzeichen...kommen die alle zusammen, dann weiß ich, dass aus dem Spiel in wenigen Sekunden Ernst wird:
1.) die Bewegungen werden abgehackter, hektischer und schneller
2.) das Spiel wird sehr laut
3.) Abwehrschnappen nimmt deutlich zu -
Ok...dann formuliere ich es anders:
Ich wollte wissen, ob ihr irgendwelche Möglichkeiten seht dieses Verhalten positiv zu beeinflußen, ohne einen ausgefeilten und zeitintensiven Trainingsplan zu verfolgen!
Konkret bedeutet das für mich, dass ich zwar den Jugendlichen sagen kann, dass sie ihn ignorieren sollen, ich kann den Jugendlichen auch Leckerchen in die Hand drücken, die sie ihm zuwerfen sollen, aber ich kann z.B. nicht bei jedem Jugendlichen, der neu dazukommt erstmal mit Janosch ne Runde drehen um dann wieder dazu zu kommen.
Ich gehe nicht davon aus, dass sich dieses Problem von ganz allein in Wohlgefallen auflöst, aber ist es denn wirklich unrealistisch darauf zu hoffen, dass sich irgendwann eine Gewöhnung einstellt? -
Ich wollte von euch wissen, wie ihr dieses Verhalten einschätzt!
Die Probleme an der Uni waren zwar ähnlich, aber nicht gleich: so war er da meistens ohne Leine unterwegs, ich hatte mehr Zeit mich auf seine Probleme zu konzentrieren, die Fluktuation der Personen war geringer etc. -
Zitat
Ja, aber was soll sich denn ändern, wenn Du keine Möglichkeit hast in diesem Zeitfenster zu trainieren?
Ich hoffe da im Moment einfach etwas darauf, dass die Zeit für uns arbeitet.
Ich hab ihn ja auch immer an der Uni dabei gehabt und da hatten wir anfänglich ähnliche Probleme. Diese Probleme sind allerdings im Laufe der Zeit verschwunden, da er die Leute, die ihm suspekt waren immer wieder gesehen hat und irgendwann - auf Grund der Gewöhnung??? - keine Unsicherheiten mehr gezeigt hat... -
@ Corinna:
Wenn das die ganze Arbeitszeit über so wäre...ja...dann würd ich ihn mit Sicherheit zuhause lassen, aber es sind ja wirklich nur punktuelle Situationen. Wenn ich z.B. den gestrigen Tag Revue passieren lassen, dann hatte er insgesamt vielleicht eine halbe Stunde Stress, die restlichen fünfeinhalb Stunden hat er in der Sonne gelegen, mit Emma getobt, ist mit uns durch die Straßen gezogen und hat ja durchaus auch einige ganz ungezwungene, positive Kontakte mit Jugendlichen gehabt... -
Dann versuch ich nochmal ein paar Infos zu geben...

Janosch hat grundsätzlich ein "spezielles" Verhältnis zu fremden Menschen. Auf Grund seiner Ursprungsrassen schwankt er ganz oft zwischen der überschwänglichen Distanzlosigkeit des Labradors und dem Misstrauen eines Hovawarts.
Im Umgang mit Männern ist er IMMER unsicherer als im Umgang mit Frauen.
Die Unsicherheit wird größer je zielstrebiger sich die entsprechende Person auf ihn zubewegt.
Im privaten Umfeld haben wir dieses Problem nicht, was zum einen vielleicht damit zusammenhängt, dass er doch ein grundsätzlicheres Problem mit Jugendlichen hat und zum anderen läuft er eigentlich immer ohne Leine, auf der Arbeit hab ich ihn aber angeleint und er kann nicht in dem Umfang ausweichen wie er es gerne möchte.
Menschenmaßen auf engem Raum sind absolut kein Problem - die Probleme fangen erst an, wenn wir uns an einem festen Ort aufhalten, jemand dazukommt und sofort zielstrebig auf Janosch zuläuft. -
Zitat
Vermutlich wirst Du dieses Verhalten auch über Erziehung lösen können, allerdings ist die Frage, wie sehr es Dich bei Deiner Arbeit stört. Denn eigentlich mußt Du Dich ja auf anderes Konzentrieren als auf den Hund.
Und genau hier seh auch ich den Knackpunkt!
Ich bin dort um mit den Jugendlichen zu arbeiten und mich auf sie zu konzentrieren...eigentlich müssen die Hunde funktionieren, da ich weder Zeit noch Möglichkeit für irgendwelche ausgefeilten Trainingseinheiten habe...
Es wäre aber halt echt sooo... ärgerlich, wenn wir das nicht in den Griff bekämen, denn der Job ist echt perfekt für Hunde...stundenlang draußen unterwegs, ein Büro recht ruhig und abseits gelegen, wo die Hunde einfach draußen rumflitzen können etc.
Die Alternative dazu wäre 7 Stunden allein zuhause... :/@ Estandia: Es sind hauptsächlich die männlichen Jugendlichen...bei den Mädels kommt vielleicht mal ein kleines Wuff und dann lässt er sich auch von ihnen anfassen!
Drohen tut er in keinster Weise - er ist unsicher und hat Angst. -
Ich arbeite ja jetzt in der mobilen Jugendarbeit (Streetwork) und kann meine Hunde mit zur Arbeit nehmen.
Ich hab das auch schon mehrfach gemacht und dabei hatte ich mit Janosch folgendes Problem:
Janosch war schon immer im Umgang mit (männlichen) Jugendlichen etwas zurückhaltend und unsicher. Treffen wir Jugendliche unterwegs begrüßt er sie überschwänglich, gehen wir zu einem Treffpunkt der Jugendlichen und Jugendliche sind schon da ist das auch absolut unproblematisch. Kommen an diesen Treffpunkten aber Jugendliche nach uns dazu verbellt er diese Jugendlichen, lässt sich von ihnen nicht anfassen und hat, sobald sie sich ihm zuwenden richtig Angst!
Ich versteh das nicht! Wenn das ja jetzt in jeder Situation wäre, dann könnte man noch annehmen, dass er grundsätzlich mit Jugendlichen ein Problem hätte - aber das ist ja ganz offensichtlich nicht der Fall.
Hat irgendjemand eine Idee, wie sich dieses Verhalten erklären lässt?
Im Moment verfahre ich so, dass ich die entsprechenden Jugendlichen bitte Janosch zu ignorieren und ihm die Kläfferei untersage - das geht nämlich mal echt nicht!
Nur...wie bekomme ich sein Verhalten in dieser Situation dauerhaft geändert?
Es wäre nämlich echt schade, wenn ich ihn wegen dieser "Macke" nicht mehr mitnehmen könnte, da die Rahmenbedingungen des Jobs wirklich außergewöhnlich hundefreundlich sind... :/