Beiträge von Sleipnir

    Zitat

    Aber jetzt. Nee. Jetzt ist der Trend wieder umgeschlagen, und Fusselflitz' Mali müsste einen Maulkorb tragen, wenn sie einen Hund angehen würde der den Halter stellt und anspringt.

    Was nicht unerheblich mit der Art und Weise zusammenhängt wie sich Fusselflitz hier präsentiert... ;)

    Ich versteh nicht, warum man das Problem nicht versteht...
    Es ist doch nur menschlich...man hat einen Hund, der sich vielleicht nicht ganz so entwickelt wie man sich das anfangs gewünscht hat, der Verhaltensweisen zeigt mit denen man einfach schlecht umgehen kann usw. und zusätzlich hat man einen Hund bei dem das anders ist...der zwar auch kein fehlerloses Hundegenie ist, der einem aber einfach von seiner ganzen Art mehr liegt, der es einem einfacher macht eine tragfähige emotionale Beziehung aufzubauen etc.
    Nun kann man machen was man will, man wird zu Hund Nr. 2 einfach eine tiefere Beziehung aufbauen und damit einher geht doch automatisch ein schlechtes Gewissen, denn man hat ja ZWEI Hunde! Und selbst wenn ich es wollte, diese Gedanken lassen sich doch nicht einfach abstellen, die sind da und zwar immer!!!

    Kommt natürlich ganz drauf an, was man selbst für Vorstellungen und Wünsche an den Zweithund hat! Ansonsten finde ich es immer ganz schön, wenn man gleiche oder ähnliche Rassen zusammen hält, da man dann einigermaßen sicher sein kann, dass die HUnde zusammenpassen.
    Wäre also bei euch, der schon angesprochene zweite Sheltie oder auch sein "großer Bruder" der Collie...alternativ auch eine andere Rasse aus der Hütehund-Ecke. Gut vorstellen könnte ich mir auch einen kleineren Windhund bspw. einen Whippet oder Windspiel.
    Die Finger würde ich von jeglichen Rassen aus der Jagdhund- oder Mollosser-Ecke lassen, die sind für einen Sheltie (in der Tendenz, Ausnahmen gibts natürlich immer!!!) viel zu distanzlos und grobmotorisch und stehen in der Mehrzahl der Fälle auch eher auf sehr körperbetonte Spiele und Raufereien!
    Vielleicht auch noch einen Spitz, Elo oder Eurasier...

    Ich frag mich gerade was das mit deinem Singledasein zu tun hat... :D
    Ich bin kein Single und hab genau das gleiche Problem:
    Ein Hund, der in fünf Jahren noch nicht wirklich "meiner" geworden ist und ein Hund, auf den ich mich vom ersten Tag an sofort einlassen konnte...
    Ich kann auch deine Schuldgefühle super gut nachvollziehen...ich hab nämlich die gleichen! Auch mir passiert es immer wieder, dass ich einen Hund (unbewußt???) bevorzuge...
    Was man dagegen machen kann...keine Ahnung..."DIE" Lösung hab ich noch nicht gefunden!
    Ich (wir) haben uns glaub ich ganz gut damit arrangiert und ich denke es ist das wichtigste, dass man sich dieses Problem eingesteht, denn erst dann ist es ja überhaupt möglich daran zu arbeiten!

    Ich habs noch nicht ganz verstanden... :D

    Zitat

    Nochmal, der Pointer wurde und wird in England darauf gezüchtet, in wahnsinnigen Entfernungen mit dem Hundeführer zusammenzuarbeiten, und muss dementsprechend extremst sensibel auf Reize reagieren, um aus den entsprechenden Distanzen auf Pfeif- bzw. kleinste Sichtsignale zu reagieren.

    Im verlinkten Text steht dann noch folgendes:

    Zitat

    ...weil er weiss, der Pointer sucht und steht nur vor, er verfolgt das Federwild nicht weiter, und erst recht will er es nicht erbeuten.

    Sind das nicht eigentlich sogar ganz gute Voraussetzungen um den Jagdtrieb draußen zu kontrollieren?
    Ich kenn mich mit Pointern wirklich nicht aus und hab auch noch keinen live erlebt von daher ist das vielleicht völliger Blödsinn was ich jetzt schreibe, aber ich bin ja ständig mit zwei Foxhounds unterwegs, zwar Spezialisten für ein ganz anderes Gebiet, aber auch absolute Vollblutjagdhunde. Im Gegensatz zu Vorstehhunden wurden Foxhounds ja wirklich zum eigenständigen Verfolgen von Fährten und Wild gezüchtet, doch selbst bei denen ist es möglich durch ein fest konditioniertes Abrufkommando ihnen größtenteils leinenlose Spaziergänge zu ermöglichen. Erschwerend kommt ja noch hinzu, dass ich bei einem Hund, der selbstständig über große Distanzen Wild hetzt wirklich nur die Möglichkeit habe diesen Jagdtrieb zu deckeln und über alternative Beschäftigung wie bswp. Mantrailing oder Fährtensuche auszulasten, aber bei einem Hund, der gar nicht das Interesse hat Wild zu hetzen, sondern "nur" stöbert und vorsteht...besteht da nicht sogar die Möglichkeit, dass ich auch als Nichtjäger diesem Hund die Möglichkeit gebe seinen Jagdtrieb, in kontrollierten Bahnen(!!!) auszuleben? Soll heißen, den kann ich doch, in geeigneten übersichtlichen Gebieten sogar stöbern lassen, da die "Jagd" ja mit dem Vorstehen beendet ist und wenn er sich dann noch über große Distanzen lenken lässt, um so besser...

    Aber müsste ein Pointer als führerweicher Vorstehhund nicht "relativ" einfach zu führen sein...jetzt mal verglichen mit Bracken und Laufhunden...
    Also das ein Pointer anspruchsvoll ist und seine Bedürfnisse rassegerecht befriedigt werden müssen ist klar, aber mit ein bisschen Ahnung von Hundeerziehung sollte Freilauf doch absolut möglich sein, oder???

    Ich verlinke hier einfach mal den Thread, der hier schon angesprochen wurde. Bei einer "Gassihündin" von mir wurde auch Osteosarkom diagnostiziert. Ein Zeh wurde amputiert und im Anschluß wurde die Hündin bestrahlt. Bisher, ein dreiviertel Jahr danach, scheint die Hündin krebsfrei zu sein, allerdings gingen mit der Bestrahlung wahnsinnige Nebenwirkungen einher (so ist z.B. das Nagelbett der Hündin zerstört und bereitet ständig Probleme)...vielleicht hilft dir der Thread ja irgendwie weiter...
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ighlight=bambam

    Dürften so an die 50 sein.
    Ich hab relativ wenige Erziehungsbücher, dafür eher so Klassiker zum Hundeverhalten von Feddersen-Petersen, Trummler, Zimen, Bloch und co.
    Zusätzlich hab ich noch einige Bücher über die geschichtliche Entwicklung der Mensch-Hund-Beziehung und hab mir damals für meine Diplomarbeit einige Bücher zum Stellenwert von Hunden in der tiergestützten Therapie angeschafft.

    Also... :D ...die Waschküche ist eben dieser geflieste Kellerraum, ja sie hat ein Fenster, und über eine Treppe gelangt man nach draußen aufs Grundstück und dort sind halt knappe 30 qm für die Hunde eingezäunt. Jedoch können sie diesen Auslauf auch nicht immer nutzen...teilweise sind die Hunde wirklich lange Zweit in der Waschküche eingesperrt, können sich nicht lösen...können eigentlich nix tun, außer auf bessere Zeiten zu hoffen...