Ich habs noch nicht ganz verstanden... 
Zitat
Nochmal, der Pointer wurde und wird in England darauf gezüchtet, in wahnsinnigen Entfernungen mit dem Hundeführer zusammenzuarbeiten, und muss dementsprechend extremst sensibel auf Reize reagieren, um aus den entsprechenden Distanzen auf Pfeif- bzw. kleinste Sichtsignale zu reagieren.
Im verlinkten Text steht dann noch folgendes:
Zitat
...weil er weiss, der Pointer sucht und steht nur vor, er verfolgt das Federwild nicht weiter, und erst recht will er es nicht erbeuten.
Sind das nicht eigentlich sogar ganz gute Voraussetzungen um den Jagdtrieb draußen zu kontrollieren?
Ich kenn mich mit Pointern wirklich nicht aus und hab auch noch keinen live erlebt von daher ist das vielleicht völliger Blödsinn was ich jetzt schreibe, aber ich bin ja ständig mit zwei Foxhounds unterwegs, zwar Spezialisten für ein ganz anderes Gebiet, aber auch absolute Vollblutjagdhunde. Im Gegensatz zu Vorstehhunden wurden Foxhounds ja wirklich zum eigenständigen Verfolgen von Fährten und Wild gezüchtet, doch selbst bei denen ist es möglich durch ein fest konditioniertes Abrufkommando ihnen größtenteils leinenlose Spaziergänge zu ermöglichen. Erschwerend kommt ja noch hinzu, dass ich bei einem Hund, der selbstständig über große Distanzen Wild hetzt wirklich nur die Möglichkeit habe diesen Jagdtrieb zu deckeln und über alternative Beschäftigung wie bswp. Mantrailing oder Fährtensuche auszulasten, aber bei einem Hund, der gar nicht das Interesse hat Wild zu hetzen, sondern "nur" stöbert und vorsteht...besteht da nicht sogar die Möglichkeit, dass ich auch als Nichtjäger diesem Hund die Möglichkeit gebe seinen Jagdtrieb, in kontrollierten Bahnen(!!!) auszuleben? Soll heißen, den kann ich doch, in geeigneten übersichtlichen Gebieten sogar stöbern lassen, da die "Jagd" ja mit dem Vorstehen beendet ist und wenn er sich dann noch über große Distanzen lenken lässt, um so besser...