Ich hab auf einer finnischen Seite Setter entdeckt, die ich so noch nicht kannte. Rot mit kleinen weißen Abzeichen an Brust, Vorderpfoten etc.
Also keine Plattenscheckung wie beim Red and White Setter aber auch nicht einfarbig rot wie beim Irish Setter...
Was sind das für HUnde???
http://www.ailigaslammen.fi/woitto.htm
Beiträge von Sleipnir
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Zitat
Wenn die TH auch noch Hunde, die aus Gründen, wie auch immer, von Familien abgeschoben werden, aufnehmen würden, dann würden sie ganz überschwappen
Ja klar...wer das halbe Heim voller importierter Südlandhunde sitzen hat (so wie bspw. bei uns) der kann natürlich keine Abgabetiere mehr aufnehmen...

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Man muss ja lange im Netz suchen um zumindest einigermaßen naturbelassene Pudelfotos zu finden...
Ich hab trotzdem was gefunden...und so...komplett abgeschoren mit etwas längerem Fell gefallen mir Pudel richtig gut...würden sie alle so aussehen hätten sie ihr derzeitiges Image gar nicht...
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/10280036
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Zitat
Selbst wenn es so wäre...und ja, mir ist auch klar, dass es das gibt...besteht immer noch die Frage, ob das moralisch verwerflich ist...
Für uns hier im Forum, die wir ja schon recht hundeverückt sind und dem Hund einen ziemlich großen Stellenwert einräumen ist das völlig unglaublich, aber wenn man mal versucht das ganze objektiv zu betrachten:
Die Mensch-Haustier-"Symbiose" war immer von einer gegenseitigen Kosten-Nutzen-Rechnung begleitet...andernfalls...würden Haustiere nur Kosten verursachen und keinen Nutzen erbringen hätten wir keine Haustiere! Über viele Jahrtausende hinweg war der Nutzen von Hunden ganz klar definierbar, sie mussten gute Wach-,Hüte-, Jagdhunde usw. sein...
Zwar gab es zu allen Zeiten auch immer eine emotionale Bindung an Hunde, aber der Hund als Sozialpartner, die emotionale Bindung als Selbstzweck der Hundehaltung ist definitiv ein Phänomen des 20/21. Jahrhunderts.
Und da klafft die Schere dann auseinander! Wie hoch diese emotionale Bindung ist, wie groß der Stellenwert des Hundes ist, ist bei jedem Hundehalter unterschiedlich! Und dieser Punkt beeinflusst die Überlegung wie weit eine finanzielle Belastung tragbar ist ganz enorm!
Ich versuch es mal an einem anderen Beispiel zu verdeutlichen:
Aquarienfische sind auch Heimtiere, Millonen von ihnen schwimmen in deutschen Wohnzimmern und erfreuen ihre Halter, aber wahrscheinlich niemand würde auf die Idee kommen 1000 Euro für eine tierärztliche Behandlung eines Fisches auf den Tisch zu legen und niemand hier im Forum würde das von anderen Leuten verlangen...warum...weil unsere emotionale Bindung zu Fischen nicht so groß ist!
Ist jetzt jemand, der emotional nicht so eng an seine Hunde gebunden ist, der seinen Hunden keinen fast menschlichen Stellenwert einräumt, der sein Lebensglück nicht von Hunden abhängig macht deshalb ein schlechterer Mensch oder ein schlechterer Hundehalter?
Sollten wir wirklich unsere eigene individuelle Beziehung zu unserem Hund als Maßstab nehmen an dem alle anderen Hundehalter gemessen werden? Ich bin mir da recht unsicher...Bestes Beispiel...
ZitatWenn man einen Hund aufnimmt, entscheidet man sich für ein weiteres Familienmitglied.
Das sagst du...das ist deine Meinung...aber sieht das jeder Hundehalter so? Ich glaube nicht...und ist der, der das nicht so sieht der schlechtere Hundehalter? -
War bei uns ähnlich.
Hündin mit 10 Monaten unkastriert vom Tierschutz übernommen, gab zwar auch eine entsprechende Klausel im Vertrag, ich hab es aber nie machen lassen und nachgefragt ob der Hund kastriert ist wurde vom Tierheim auch nie. -
Zitat
Ich denke das mollrops meint, das eben nicht nur 30.000 sondern für manche auch schon 1000 Euro utopisch sein können..
Ich denke diesen Punkt sollte man nicht außer Acht lassen!
Jetzt...mit einem festen Job und einigen Ersparnissen...natürlich könnte ich da 1000 Euro aufbringen! Wenn ich da aber noch an meine Studentenzeit zurückdenke...BaföG und Nebenjob...Dispo immer bis zum Anschlag ausgereizt...keine finanzielle Unterstützung der Eltern...
Da wären 1000 Euro verdammt viel Geld gewesen...
Und so geht es doch vielen Menschen...denkt an all die Arbeitslosen, Hartz4-Empfänger, Geringverdiener, Studenten, Rentner usw...
Sind das alles seelenlose Monster nur weil sie sich keine mehrere Tausende Euro verschlingenden TA-Kosten leisten können?
Oder vielleicht Hunde nur noch nach Vorlage eines Verdienstausweises für Besserverdiener?
Hunde sind Haustiere und auch wenn die Grenzen heute immer mehr verschwimmen so wurden doch Haustiere nicht um ihrer selbst willen domestiziert, sondern um einen Nutzen für Menschen zu erbringen. Wenn sich diese Kosten-Nutzen-Rechnung durch eine kostspielige Krankheit nun allerdings so ungünstig verschiebt dass man sich verschulden müsste, um den Hund weiter zu halten, dann braucht sich meiner Meinung nach niemand dafür rechtfertigen der dazu eben nicht bereit ist! Ich geh da übrigens absolut mit bordy konform...für mich sind meine Hunde keine Sachen und ich wiege ein Hundeleben auch nicht mit Geld auf, aber im Zweifelsfall (und damit meine ich nun wirklich kostspielige Angelegenheiten und nicht die regelmäßige tierärztliche Versorgung!) sind sie dann doch nur Haustiere denen ich nicht alles in meinem Leben unterordnen kann und will! -
Das ist doch das Problem bei diesen ganzen OP- und Krankenversicherungen für Hunde... da gibt es so viele Ausschlusskriterien, so viele Einschränkungen...da ist mir einfach das Risiko zu hoch, dass ich jahrelang brav einzahle und im Notfall dann doch auf den Kosten sitzen bleibe...
@ Lauralie:
Osteosarkom mit anschließender Bestrahlung...die Nebenwirkungen sind etwas "aus dem Ruder gelaufen" und der Hund war über Monate Dauergast beim TA! -
Ganz, ganz schwieriges Thema!!!
Ich weiß auch nicht so genau wie ich dazu stehe...
Ich hab ne Bekannte deren Hündin im letzten Jahr über 8000 Euro Tierarztkosten verschlungen hat...
Das könnte ich mir beim besten Willen nicht leisten...
Ich würde meine persönliche Grenze nicht an irgendeinem konkreten Betrag festmachen, aber irgendwann wäre auch meine Grenze erreicht...da bin ich mir sicher...
Ich habe einige Ersparnisse, die würde ich auch...vielleicht zähneknirschend... für eine kostspielige Tierarztbehandlung ausgeben...was ich mir hingegen gar nicht vorstellen kann wäre Schulden zu machen dafür...
Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich noch nie in so einer Situation war...sind alles nur theoretische Überlegungen...verstehen kann ich es aber schon, dass man für einen Hund nicht "Haus und Hof" verkauft... -
Ich muss gestehen, dass ich Spitze bisher schon als ziemliche Kläffer erlebt habe...
Bei uns gibt es die freilaufend auf einigen Höfen...verlassen tun die ihre Höfe wirklich nicht, dafür fangen sie ohrenbetäubend an zu kläffen wenn sie nur erahnen, dass irgendjemand am Grundstück vorbeigeht!!!
Mit Sicherheit ist das auch ein Stück weit Erziehungssache, aber bei einem Hund der sich alleine draußen aufhält hab ich ja gar nicht immer die Möglichkeit direkt einzugreifen... -
Ich denke auch, dass eine größere, molosserartige Rasse genau das richtige für euch ist!
Also entweder eine der größeren Sennenhundrassen, Neufundländer oder Landseer, Leonberger, Bernhardiner, Pyrenäen-Berghund (obwohl deren Schutztrieb evtl. schon wieder zu stark ausgeprägt ist), Broholmer (wäre für mich persönlich die erste Wahl, allerdings ist es nicht so einfach an einen Welpen zu kommen, gibt in D bisher erst eine Züchterin), Bernhardiner...
Ein Spitz würde natürlich auch perfekt zu euren Anforderungen passen...