Beiträge von Sleipnir

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    Dann würde ich das Spiel aber komplett unterbrechen und sie generell zur Ruhe bringen, d.h. auf den Platz schicken und jedes weiteres Spiel bereits im Keim ersticken.

    Hm...da hätte ich Bedenken, dass sie das gemeinsame Spiel nach einer gewissen Zeit ganz aufgeben...

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    Passiert das nur zu Hause, oder ist der Ort relativ egal ??


    Passiert eigentlich überall wo die Hunde toben...in der Tendenz vielleicht etwas öfter draußen, da sie da noch heftiger und ausgelassener toben...

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    Und von wem geht die Prügelei dann aus???


    Schwer zu sagen...ich glaub, da nehmen sie sich beide nicht viel! Das Spiel an sich leitet aber immer Emma ein...Spielaufforderungen von Janosch werden meist ignoriert...

    Ich bin ja selber so ein "halb-professioneller" Gassi-Service und ich denke, dass das für viele Hunde eine optimale Lösung ist.
    Wenn du schon einen Gassi-Service in Aussicht hast um so besser...
    Trefft dich doch einfach mal mit dem Betreiber und löcher ihn mit Fragen! Da merkt man eigentlich recht schnell, ob man auf einer Wellenlänge ist oder nicht. Unabhängig von den fachlichen Referenzen hat sowas ja auch ne ganze Menge mit Vertrauen zu tun...wahrscheinlich würd der Gassi-Service einen Schlüssel von dir bekommen, du vertraust deinen Hund einer fremden Person an, die sich mit dem Hund auch noch in der Öffentlichkeit bewegt etc.
    Wo ich drauf achten würde:
    -nicht zu große Gruppen
    -nachweisbare Erfahrungen mit unterschiedlichen Hunden
    -eine möglichst gleiche Grundeinstellung was Umgang und Erziehung anbelangt zwischen dir und Gassi-Service

    Ich betreue einige Hunde, die vorher in einer Tagesbetreuung untergebracht waren und die Besitzer berichten mir übereinstimmend, dass sie das Spazierengehen in einer kleinen, festen GRuppe und den Rest der Zeit in gewohnter Umgebung für ihre HUnde besser finden als den ganzen Tag ohne Spaziergang auf einem eingezäunten Gelände mit ständig wechselnden Hunden...

    EDIT: Klar darfst du den Link einstellen...so lange sich niemand rufschädigend dazu äußert... :D

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    magst du mal Videos davon drehen?

    Ich kann mich ja mal auf die Lauer legen...allerdings bezweifle ich, dass ich im entscheidenden Moment die Kamera zur Hand habe... ;)

    Es geht mir ja auch mehr grundsätzlich um die Frage, ob man bei Hunden die zusammenleben da eingreifen sollte, oder nicht...


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    Ich merke das meist frühzeitig und fahre ihn etwas runter, ohne das Spiel ganz abzubrechen.

    Das hab ich schonmal probiert...funktioniert leider nicht...oder ich machs falsch...
    Wenn ich nämlich versuche sie zu "ruhigerem" Spiel anzuhalten, dann machen sie das...mir zuliebe...für ein paar Sekunden...und dann schaukelt es sich wieder hoch...
    Ich hab manchmal fast das Gefühl sie machen das gerne und sehen es teilweise echt darauf ab den anderen so zu reizen, dass sie sich prügeln können...

    Kurz zur Konstellation:
    Emma, 7 Jahre, Perro de Pastor Mallorquin
    Janosch, 4 Jahre, Setter-Hovawart-Labrador-Mischling
    Beide Hunde leben seit 4 Jahren im selben Haushalt und sind ein eingespieltes Team, Emma hat allerdings ganz klar "die Hosen an".

    Egal ob auf Spaziergängen oder zuhause, spielen tun beide Hunde regelmäßig zusammen...
    Emma hat ein durchaus grobes Spielverhalten, es wird laut geknurrt, viel gerempelt usw.
    Janosch, der als Welpe bei uns eingezogen ist hat sich dieses Spielverhalten zu einem Großteil abgeguckt und sich daran angepasst...soweit so gut...
    Nun ist es so, dass bei uns immer noch, obwohl die Hunde jetzt schon so lange zusammenleben Tobereien ständig eskalieren und kippen...wobei ständig vielleicht etwas übertrieben ist, aber einmal die Woche passiert das mit Sicherheit.
    Mich erinnert das immer an Kinder...man tobt, der eine tut dem anderen (unabsichtlich) weh, der andere schlägt etwas fester zu und schon ist die schönste Prügelei im Gange...
    Genauso ist das bei meinen Hunden...
    Es ist auch immer ganz klar zu erkennen, wann das passiert...das schaukelt sich nämlich richtig hoch...die Bewegungen werden hektischer, es wird noch lauter als es sowieso schon ist usw...dann knallt es richtig...dauert ein paar Sekunden und die Welt ist wieder in Ordnung...teilweise wird sogar direkt im Anschluss an eine Auseinandersetzung weitergetobt...
    Ich weiß immer nicht so ganz genau, wie ICH mich dabei verhalten soll...
    Würden die beiden Hunde nicht zusammenleben würde ich das Spiel unterbrechen...so...bei meiner Konstellation lass ich sie aber meistens machen, da ich 1.) weiß, dass das nichts ernstes ist und ihre Beziehung ein tragfähiges Fundament hat und ich 2.) bisher immer noch die Hoffnung hatte, sie werden es schon noch lernen...
    Ja...irgendwie lernen sie es nicht...da scheint Hopfen und Malz verloren...und langsam nervt mich das ein bisschen...
    Aber sollte ich wirklich jedes Spiel abbrechen, dass zu eskalieren droht? Umgeh ich das Problem damit nicht nur einfach? Machen die Hunde damit überhaupt eine Lernerfahrungen? Ich mein, die Hunde verbringen ihr ganzes Leben zusammen, kennen sich in- und auswendig, ist es da zuviel verlangt, dass sie das selber regeln und nicht ständig Prügeleien entstehen... :???:

    Egal ob Show- oder Arbeitslinie, aber total gemütliche Huskies kenn ich eigentlich nur im zweistelligen Alter... :D
    Klar sind die Showlinien etwas gemäßigt in ihrem Temperament, aber trotzdem kenne ICH Huskies eigentlich nur als sehr aktive, unternehmungslustige Burschen...

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    Ältere Hunde (6 Jahre und mehr) aus dem Sport sind einfach ein Traum, ich würde so einen Hund immer wieder nehmen. Und kann eigentlich nur jedem Huskyanfänger raten, so einzusteigen

    Ist das wirklich so?
    Wenn man als Anfänger in den Schlittenhundesport einsteigen will, dann sind ältere Rennhunde mit Sicherheit die erste Wahl...so hat zumindest ein Part schonmal Ahnung von dem was man macht... ;)
    Aber ansonsten, insbesondere wenn der Schlittenhundesport nicht ganz oben auf meiner Prioritätenliste steht...gerade bei einer so unabhängigen Rasse wie dem Siberian Husky fänd ich es eigentlich sehr vorteilhaft wenn man einen WElpen von der 8./9./10. Woche an auf sich prägen kann und an einer möglichst engen Bindung arbeiten kann. Je nachdem wie groß der Kennel ist aus dem ich einen älteren Hund übernehmen würde, könnte ich mir nämlich ganz gut vorstellen, dass deren Führerbindung eher oberflächlich ist...
    Weiterhin sehe ich die Gefahr...insbesondere wenn es nicht bei dem einen älteren Hund bleiben soll...dass man sich über Jahre eingeschliffene Verhaltensweisen nach Hause holt, die man eigentlich gar nicht haben will...
    Oder wie sind da deine Erfahrungen?
    Im Moment ist zwar das Thema "neuer Hund" nicht aktuell bei uns, aber wenn dann wird es wahrscheinlich schon was schlittenhundmäßiges werden und ich hab mich schon oft gefragt was sinniger wäre zum Einstieg... Welpe oder trainierter Althund...hat halt, meiner laienhaften Meinung nach beides seine Vor- und Nachteile und ich bin mir nicht ganz sicher auf welcher Seite die Vorteile überwiegen...

    Nee...weder irische, die sind immer einfarbig rot noch englische, die sehen ja nun ganz anders aus...
    Auf der Seite werden sie als "supersetteri" bezeichnet...kann wer finnisch...:-)
    Ich hab solche Hunde auch schon mal irgendwann, irgendwo gesehen...ich weiß nur nicht mehr wo...